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Posts Tagged ‘Kulturwandel’

Ich bekam Besuch aus dem Jahr 2050 …

Januar 31, 2013 1 Kommentar

Heute Morgen saßen wir – der Erfinder des Visisons Coaching, ein Künstler und ein Coworking Space Gründer – wieder zu unserem Buchprojekt zusammen. Wir wollen unsere unterschiedlich gewonnenen Erkenntnisse in Form eines Schulgeschichtsbuches herausbringen. Eines, das im Jahr 2050 verlegt wurde und dessen Artikel sich mit dem Aufbruchsjahr 2013 befasst. Es soll im Rückblick unsere Bewusstwerdung über das heutige IST und die daraus resultierenden Visionen besprechen. Nach der Darstellung der erfolgten Umsetzung zum IST des Jahres 2050 soll am Ende jedes Kapitels noch eine Lernaufgabe angeboten werden. In dieser soll aus Perspektive eines heutigen Verantwortlichen ein Lösungsvorschlag erarbeitet werden.

Als wir mit unserer Strukturierung bis hierher waren, machte es bei einem Klick: „Mensch, so was Ähnliches hatten die Yes Men auch schon mal gemacht.“ Guck mal:

Das Buch soll in möglichst leicht lesbaren Häppchen aufgeteilt und modern Weiterlesen …

Geld als Stimmzettel …

Einen Beitrag leisten, das Konstruktive und Gesunde im Kapitalismus fördern und zur Entfaltung bringen, denn der Kapitalismus als solcher hat uns die Freiheit gebracht. Gleichzeitig dazu beitragen, den ungezügelten, destruktiven und kranken Kapitalismus, in Form von Gier -, Kasino- und Schuldenkapitalismus zu beenden, da er die Fleißigen und Ehrlichen ausbeutet und uns die Freiheit nimmt.

Jörg Schallehn hat mir gerade Informationen zu OekoHuman e.V. zugesandt, einem Verein, dessen Gründer er ist und mit dem er seinen Teil für eine bessere Welt beitragen möchte. Herr Schallehn ist Bankier (nicht Banker, siehe hier). Er ist überzeugt, dass das Kapital richtig eingesetzt, uns Freiheit und Wohlstand beschert hat. Wir kennen das Messer. Es kann zum Brotschneiden genauso benutzt werden wie zum Morden. So sieht er auch das Geld. Wenn wir nicht mehr wollen, dass der Profit im Zentrum unserer Ökonomie steht, dann ist es doch an uns, das Geld so einzusetzen, dass es zum Wohle aller wirkt.

Er schlägt vor, dass wir Alle unsere Geldscheine wie Wahlzettel benutzen sollen. Täglich wählen gehen. Mit unserer Entscheidung, was wir bei wem kaufen, können wir das Geld so lenken, dass es nicht Schaden anrichtet sondern den Wohlstand aller fördert.

Wir wissen von Bernhards Ausführungen rund ums Geld inzwischen, dass wir besser ohne auskämen. Aber in einer Welt, wie sie ist, ist die Anregung von Herrn Schallehn eine, die wir in der einen oder anderen Form auch schon ausgesprochen haben.

Es tut jedenfalls gut, die folgenden Worte, geschrieben von einem ausgebildeten Bankier lesen zu dürfen, oder?

<<<<< Was uns Herr Jörg Schallehn zu erzählen hat >>>>

Die OekoHumane LebensArt und Weise zum Synonym zu entwickeln, ist eine Herausforderung: es gilt die Gegenwart durch die Augen unserer Kinder zu sehen. Frei nach dem Motto eines Sprichwortes:

Wir haben das Land nicht von unseren Vätern geerbt.
Wir leihen es von unseren Kindern

Mit Qualität, Verantwortung, Gesundheit und Lebensfreude auf der einen Seite und Fülle, Freiheit, Frieden, Freude, Freundschaft und Fairness auf der anderen Seite. Die Kurzformel lautet:

Licht – Liebe – Wahrheit – Transparenz, für WohlErgehen für Alles und Alle = GlücklichSein.

Dieses Video (Link siehe unten) wurde nicht Weiterlesen …

Alles, was Du bist – Alles, was Du willst – Alles, was Du sollst …geht von Dir selbst aus

Januar 16, 2013 3 Kommentare

Wertewandel

Leider musste ich den spannenderen Ausgangsartikel, der quasi eine Zusammenfassung unserer Diskussionen hier auf dem Blog war, nochmals auf Eis legen, da der Autor diesen noch „verteidigen“ muss. Daher darf ich nur noch den Link auf eine alternative Seite bringen:

Wertewandel: Integrales Bewusstsein für Mensch und Organisation

Nachtrag vom 23.01.2013: Guido hatte uns auf einen Artikel aufmerksam gemacht, in dem zum „Integralen Bewusstsein“ dieses zu lesen ist:

Der rote Faden heißt Evolution und zunehmende Tiefe der Weltsichten und des Mitgefühls.

Das integrale Bewusstsein begreift intuitiv die Stationen des Lebens, an denen Menschen notwendigerweise stehen. Ihm sind die Stufen der Bewusstseinsentwicklung transparent. Es kann sehen, dass der Umfang des Mitgefühls mit jeder Ebene des Bewusstseins und der Werte immer weiter ausgedehnt wird. Von egozentrisch („Ich“) zu ethnozentrisch („Du und meine Leute“) zu weltzentrisch („alle Menschen universell“) zu kosmozentrisch ( „alle fühlenden Wesen in allen Welten“). Es sieht, dass man, um die Leiter der Entwicklung erklimmen zu können, JEDE Sprosse unabdingbar braucht. Es sieht, dass Transformation zwar möglich, aber selten ist und dass man mit jeder Ebene in der Sprache sprechen muss, die sie verstehen kann. Es weiß, dass Cross-Level Debatten (traditionell vs. modern vs. postmodern) fruchtlose Zeitverschwendung sind, weil bestimmte Dinge erst ab einer bestimmten Ebene Resonanz finden und verstanden werden können. Es spürt, dass die globalen Probleme nur gelöst werden können, wenn die gesamte Spirale der Entwicklung dabei mit einbezogen wird.

Fundstelle: Integrieren oder krepieren- Oder: die Notwendigkeit eines integralen Weltbildes

Herzens-Wissen bedarf keiner Wissenschaft

Januar 16, 2013 1 Kommentar

Es geht mal wieder ums unser Schulsystem, das am Wendepunkt steht …

Eines ist so klar, wie das Amen in der Kirche: Mit noch mehr Egoismus geht es nicht.
Wir brauchen so etwas wie eine andere Beziehungskultur. Wir müssten alle noch einmal lernen miteinander anders umzugehen. Vielleicht auf eine Art und Weise, aus hirntechnischen Gründen, eine neue Beziehungsstruktur zu finden wo sie sich nicht auf Kosten von anderen aufwerten. Sondern umgekehrt: wo sie andere einladen, ermutigen und inspirieren irgendwie nochmal zu gucken, ob es nicht irgendetwas in Ihnen gibt, das bisher nicht so recht zur Entfaltung gekommen ist.“ (Gerald Hüther)

Herzens-Wissen bedarf keiner Wissenschaft.

Kulturwandel: Netzwerk- und Gruppenarbeit als die kommende Kunst des Lebens

Auf The Intelligence ist ein Artikel erschienen, der sehr schön beschreibt, was wir hier auf unserem Blog zum Teil schon selbst erkennen durften:

… Die sogenannte Netzwerk-Informations-Wirtschaft, die die industrielle Wirtschaft ablöst, wird so zur Basis für alle öffentlichen Belange. Die Menschen können über diese Basis mehr herausfinden, was in der Welt geschieht als dies zuvor über die gängigen Medienanbieter möglich war. Gleichzeitig ermöglicht dies ihnen ständig an den Diskussionen von Themen, die sie interessieren, sich direkt zu beteiligen. Es kommt im Zuge davon zu einer Freisetzung von vorverdauten und gefilterten Darstellungen der Wirklichkeit. Indem die Bürger beginnen alle Darstellungen gegenseitig zu überprüfen gelangen sie mit der Zeit zu so etwas wie kollektiver Einsicht. Diese ist dann Grundlage für eine viel umfassend informierte und reflektierte Gesellschaft. …

Hier steckt auch das Prinzip drin, das mit dem Visions Coaching genutzt wird. Nicht der Coach ist der Hero sondern das Erfolgsteam, dass sich ausbildet und jeden Teilnehmer hin zu seinem Ziel trägt. Und das meist auch noch später noch für ihn da ist.

Quelle: Netzwerk- und Gruppenarbeit als die kommende Kunst des Lebens

Über den Niedergang des homo hierarchicus

Über den Niedergang des homo hierarchicus.

Kategorien:Ökonomie, Energetikum Schlagwörter:

IBM und das Social Business: Teilen statt Herrschen

IBM und das Social Business: Teilen statt Herrschen.

Kategorien:Ökonomie Schlagwörter:

Den Kulturwandel in Firmen und Organisationen fest im Blick

Dezember 3, 2012 8 Kommentare

Ich hatte durch die vielen neuen  Kontakte in der letzten Jahreshälfte 2012 die Idee, dass es gut wäre, wüssten die Macher des neuen Denkens und Handelns von einander und vernetzten sich. Was lag da also ferner, als ein weiteres Open Source Projekt auf den Weg zu bringen: Initiative Wirtschaftsdemokratie. Dies ist der Text der Initiatoren, der unser Weltbild beschreibt und was uns bewegt:

Die Initiative Wirtschaftsdemokratie ist ein Open Source Projekt zur Unterstützung des Kulturwandels in unseren Unternehmen. Wie Studien zeigen, sind über 80% der Angestellten in Unternehmen und Organisationen nicht emotional an ihren Arbeitgeber gekoppelt. Damit schieben sie Dienst nach Vorschrift. Und am Ende haben sie innerlich gekündigt.

Die Unterstützer dieser Initiative sind davon überzeugt, dass die Unternehmer viel erfolgreicher sein können, wenn sie das Potential dieser 80% quasi verlorener Mitarbeiter heben. Dieses Blog soll mit Informationen über neueste Erkenntnisse und neue Methoden der Organisation aufzeigen, wie ein Kulturwandel vollzogen werden kann, der zu mehr Innovation und damit Erfolg führen wird. Darstellungen gelebter Praxis der neuen Arbeitskultur sollen Lust zum Mitmachen entfachen.

erfolgreich

Der Struktur und die Kultur einer Organisation hat maßgeblichen Anteil am Erfolg eines Unternehmens und damit an seiner Nachhaltigkeit. Über Jahrhunderte galt das Paradigma der Hierarchie mit einem Denken von oben und der gehorchenden Durchführung unten als passend. Begleitend sahen die Wirtschaftswissenschaftler das Konkurrenzprinzip klar im Vorteil zu dem der Kooperation. Die Theorie des Homo Oeconomicus als dem puren Nutzenmaximierer galt bis zum Beginn der Finanzkrise 2008 als quasi unumstößlich. Inzwischen wandelt sich das Bild. Immer mehr Stimmen quer durch die Gesellschaft kommen zu der Erkenntnis, dass unsere alten, fast 100 Jahre alten Managementtheorien auf wackeligen Boden gebaut sind.

Der Mensch ist ein Energieverbrauchsminimierer. Und weil er erkennt, dass er in Kooperation viel schneller zu Ergebnissen kommen kann, ist er an erster Stelle ein Sozialwesen. Allein kommt er nur ein zeitlang weit.

intrinsisch

Nach Jahrhunderte alten Auffassungen sind Menschen von Natur aus faul und müssen daher über Anreize zu mehr Weiterlesen …

Erfahrungsbericht mit dem sozialen Netzwerk crealiity.com – Potentiale entfalten

November 28, 2012 3 Kommentare

Nachdem ich miterleben durfte, wie ein Crealiity Potentialcheck verläuft, habe ich mich nun ein wenig intensiver mit der gerade gestarteten sozialen Plattform crealiity.com auseinander gesetzt. Meine gemachten Erfahrungen möchte ich im Folgenden mit Euch teilen.

Wofür ist die Plattform crealiity da?

Vorab möchte ich allerdings kurz noch darauf eingehen, was die Idee der beiden Geschäftsführer Roman Padiwy und Ulli Sabitzer von dem österreichischen Startup crealiity GmbH ist. Die Initiatoren wollen dem gerade stattfindenden Kulturwandel, von dem ich dauernd hier auf dem Blog berichte, einen weiteren Schub geben. Sie sehen, dass viele Menschen nur Arbeiten nachgehen, um zu leben. Sie vergeuden damit ihr Leben, da sie ihre Potential noch nicht ausnutzen. Sie sind der Meinung wie Prof. Fridhjof Bermann, dass, wer einer Arbeit nachgeht, die er wirklich, wirklich will, erst richtig lebt. Dass er dann emotional an das Warum der Arbeit gekoppelt ist und daher in den Flow kommt. Und das ist er deshalb, weil er seine Potentiale voll ausschöpft. Und so ist er auch richtig erfolgreich.

Crealiity ist nun angetreten, die Menschen aus ihrer Lethargie zu holen. Ganze Teams in Unternehmen können den Prozess der Weiterlesen …

Nachlese: Neue Arbeit – neue Kultur – ein Vernetzungstreffen mit Prof. Frithjof Bergmann

November 23, 2012 16 Kommentare
Frietjhof Bergmann

Frietjhof Bergmann

Ich bin gerade zurück von einer Veranstaltung der Initiative Ideen³, die den Wind des Wandels trug. Getragen von einem Mann, der sich schon seit 25 Jahren mit dem Thema neue Arbeit jenseits von Lohnarbeit beschäftigt. Prof. Friethjof H. Bergmann geht davon aus, dass Jene, die an dem arbeiten, was sie wirklich, wirklich wollen, kein Work-Life-Balancing benötigen. Für sie ist Arbeit gleich Leben. Wer nicht nur irgend etwas arbeitet, um sein Einkommen zu haben, um zu leben, der lebt nicht wirklich. Es waren heute, am ersten Tag etwa 60 Personen anwensend, die alle in irgendeiner Art und Weise am neuen Arbeiten interessiert sind oder schon so unterwegs sind. Hier ein kurzes Video mit Herrn Bergmann zu „Neue Arbeit – neue Kultur“:

Hier ein „kurzes“ Gedächtnisprotokoll seiner einführenden Worte: Weiterlesen …

Green-washing? Corporate Social Responsibility nur Augenwischerei?

November 21, 2012 9 Kommentare

Frei nach dem Motto des Grundgesetzartikels „Eigentum verpflichtet“ haben sich in den letzten Jahren zunehmend mehr Firmen durch Spendenaktionen ihre Reputation erhöht. Oder nur zu erhöhen versucht, wie Kritiker meinen, und sich damit von Schuld freikaufen wollen (= Green-washing)?  Anstelle von Weihnachtsgeschenken an Geschäftspartner, die auch leicht als Korruption aufgefasst werden könnte, wird aufwändig nach förderungswürdigen Projekten gesucht und dann orthin gespendet. Mit mehr oder weniger gutem Erfolgt, wie Kunden meinen. Zumindest jene, die sich mit dieser Spende nicht identifizieren können. Also war es bei diesen nichts mit einer Reputationsförderung. Dieses Manko hat nun eine Gruppe von hellen Köpfen – von denen ich gestern zwei kennenlernen durfte – erkannt und eine in meinen Augen wichtige Plattform zur Verfügung gestellt.  Sie kommt allen Beteiligten, den spendenden Unternehmern, den Spendungswürdigen, als auch Weiterlesen …

Resonanzschmiede: Leitlinien für den Wandel hin zu einer neuen Unternehmenskultur

Es kommen immer mehr Beratungsunternehmen auf die Leinwand unseres Lebens, die sich dem gerade vollziehenden Kulturwandel verschrieben haben. Guido machte auf die Resonanzschmiede aufmerksam, deren Leitlinien mir  Freude bereiten. Was meint Ihr?

Diese Leitlinien bieten einen mehrfachen Nutzen:

  • Sie schützen unsere Kunden vor Einmischung, vor BeVormundung, vor RatSchlägen.
  • Sie dienen uns als Orientierungshilfe für das, was wir tun, und wie wir es tun.
  1. Unsere Arbeit ergibt sich aus unseren Wahrheiten und Werten, unseren Gefühlen und Überzeugungen. Diese dürfen reifen. Der ständige Kontakt mit unserem Inneren ist die Quelle für den Umgang mit der äußeren Welt.
  2. Bei allem was wir tun fragen wir: „Dient es dem Leben?“ Diesem Dienst verschreiben wir uns mit Klarheit und Integrität. So werden wir Teil von Lösungen, die andere bei der Findung ihrer LebensaufGaben unterstützen.
  3. Wo Menschen gemeinsame Ziele verfolgen, die dem Leben dienen, entfachen wir deren Weiterlesen …
Kategorien:Gesellschaft, Organisation Schlagwörter: ,
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