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Posts Tagged ‘Krisen’

Braucht es eine Krise für eine Transformation zu höherer Ordnung?

Dezember 26, 2015 2 Kommentare

Der Systemtheoretiker Ilja Prigogine fragte sich: Was passiert, wenn sich Strukturen höherer Ordnung entwickeln? Er fand heraus, dass dabei Übergangsstadien entstehen, die konfus und desorganisiert wirken. Erst mit den modernen Methoden der computergestützten Visualisierung von großen Datenmengen wurde zweierlei sichtbar: Die scheinbare Unordnung hatte sehr wohl eine Struktur, wenn auch keine, die der klassischen Geometrie entspricht. Statt regelmäßiger Formen wie Dreiecke oder Vierecke bilden sich sogenannte Fraktale, gezackte, gebogene Gebilde. Optisch ähneln sie zuweilen Seesternen oder zerklüfteten Küstenlinien. Sie markieren einen Zwischenzustand, aus dem sich später eine höhere, geordnete Struktur ergibt.

Insofern ist jede Krise ein Signal dafür, dass sich eine neue Ordnung bildet. Die gesamte Menschheitsgeschichte ist ein Auf und Ab von Kampf und Blüte, von Aufbau und Zerstörung. Von einem Gleichgewicht ist sie weit entfernt, so wie auch biologische Systeme niemals im Gleichgewicht sind. Dennoch bin ich sicher, dass der momentane Evolutionsschritt der Menschheit langfristig eine stabile Ordnung hervorbringen wird. Diesmal ist es anders als sonst. Diesmal haben wir die Chance, auf einem nie erreichten Bewusstseinsstand Veränderungen zu bewirken.

In ihrem Interview für SOLAR REVOLUTION zitierte die Physikerin Elisabeth Rauscher Margaret Mead, „Es braucht nur ein paar gute Leute mit einer ähnlichen Vision, um das Modell an das die Menschen glauben, zu ändern.“ Und fügte hinzu „Und ich glaube nicht einmal, dass es so viele dafür braucht, aber sie müssen kohärent sein.“

Fundstelle auf der Web-Site von Dieter Broers: Wir sind das Zünglein an der Waage

Anmerkung: Dieter Broers meint aber sicher nicht jene neuen Strukturen, an denen die Globalisierer (=Hintertanen / NWO) schon des Längeren bauen, siehe:

Zur Transformation der Menschheit siehe auch:
Thrive – Blühen, oder vom Mensch in der Phase zwischen Raupe und Schmetterling

Schlägt der russische Bär zurück?

Dezember 26, 2014 12 Kommentare

Den Artikel gibt es auf „Quer-Denken“:

Schlägt der russische Bär zurück?

25. Dezember 2014  Von wegen ruhige, ereignislose Weihnachtszeit. Ein Artikel im Internet erregt Aufmerksamkeit. Startet Putin eine wirklich gekonnte sowie für den Westen schmerzhafte Gegenkampagne? Das könnte durchaus sein. Noch haben wir keine Bestätigung, daß die Darlegungen von Sorcha Faal auf der Seite „Whatdoesitmean“ Wirklichkeit werden. Wenn aber doch, dann können wir uns im Westen alle anschnallen.

Lassen wir mal einige Meldungen der letzten Zeit Revue passieren. Der Folterbericht des CIA wirbelte ziemlich viel Staub auf, und beschädigte das sowieso schon schwerst ramponierte Image der USA noch einmal erheblich. Die Weltmacht Nummer 1 ist so unbeliebt wie noch nie. Die vorangegangen Enthüllungen der skrupellosen wie maßlosen Bespitzelung aller Bürger und Politiker durch die USA im In- und Ausland, wann, wo und wie es dern Geheimdiensten gefällt, sind uns allen noch in Erinnerung. Der Glanz des „Land of the Free“ ist komplett verloschen. Die USA haben mittlerweile den Ruf des größten Schurken auf dem Erdball. Und den haben sie redlich erworben.

Nach dem Bericht von Sorcha Faal soll das Parlament der Russischen Föderation ein Gesetz vorbereiten, das es verbietet, Erdöl, Gas, und Nebenprodukte von Öl – kurz alle Stoffe zur Energieversorgung an diejenigen Länder und Militärallianzen zu liefern, die jetzt oder in der Vergangenheit Folter an Gefangenen, Zivilisten, Kriegsgefangenen oder andere „Nazi“-Methoden anwenden oder angewendet haben.

Ich musste lachen.

Dann sagte ich: „Ich friere gerne“.
Dann dachte ich daran, Herrn Putin zu besuchen und mit ihm über eine größere Unterkunft in Sibieren zu verhandeln. Für deren Unterhaltungskosten würde ich eine Sammelaktion starten – und sogleich beginnen, meine Habe zu verkaufen, um den Anfang zu machen.

Jedenfalls drücke ich beide Daumen für ein gründliches Aufräumen einer Kaschperlebude, die die Welt in ihrer Irrsins-Wahn-Dimension so noch niemals kannte.

Offen gesagt hätte ich mir ein anderes Verhalten der deutschen Bevölkerung gewünscht: Eine EINDEUTIGE Solidaritätsgeste für Wladimir Putin und das russische Volk.

Das wäre die richtige Geste gewesen für ein Verbrecher-Syndikat.
Was meint Ihr?

Gruß
Wolfgang

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Versteigerung eines toten Esels

Eselwechsel

Chuck hat von einem Farmer einen Esel gekauft, der aber sogleich stirbt.

„Macht nichts, ich verlose ihn.“

“Verlosen? Einen toten Esel?”

“Ich verrate den Leuten nicht, dass er tot ist.” sagt Chuck zu dem Farmer.

Nach ein paar Wochen treffen sich die Beiden wieder. Was aus dem Esel geworden ist?

“Na, ich habe ihn verlost, das Los für zwei Dollar, 500 Lose verkauft, macht 1.000 Dollar”

“Hat sich Niemand beschwert?”

“Nur der Kerl, der den Esel gewonnen hat. Dem habe ich die zwei Dollar zurückgegeben.”

Diese kleine Geschichte geht seit dem Zusammenbruch von Enron und den vielen folgenden Firmenaffären des “neuen Marktes” um und vermittelt ein ungutes Bauchgefühl. Prof. Günther Ortmann nimmt diese Geschichte als Aufhänger zur Diskussion, um über die Geschäftsmoral und das Dilemma immer neuer Regelwerke in seinem Artikel Weiterlesen …

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Selbstevolution – fünf Gebote auf dem Weg in eine bessere Welt …

1. Es gibt nur ein ‚Göttliches‘ – Aufgehobensein im Selbst

Mit dem Göttlichen wird die Einheit hinter allen zeit- und konfessionsbedingten religiösen Personifizierungen und Symbolen verstanden, auf die sich die menschliche Sehnsucht nach Allverbundenheit seit jeher bezieht. Eher als in den trennenden Kirchen und Religionssystemen kommt im Ganzheitlichkeitsansatz der Quantenphysiker, die dem Transzendenten eine fundamentale Funktion zuweisen, die gemeinsame Basis von Mensch und Natur zum Ausdruck. Die Erfahrungsmöglichkeit von Allverbundenheit ist für Koch der wahre Kern des Religiösen und Voraussetzung für Selbstevolution: «Die Einheit allen Seins als Basis der Welt anzuerkennen, verbunden mit dem Bewusstsein der Notwendigkeit einer globalen Solidarität, ist der entscheidende Wandlungsschritt auf dem Weg in die Zukunft.«

2. Der Mensch ist verantwortlich – Bewusst die Welt neu entstehen lassen

Freiheit und Verantwortung sind, so Koch, das Yin und Yang einer zukunftsfähigen Gesellschaft. Die Weiterentwicklung von gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Strukturen – die wir selber geschaffen haben – darf nicht durch unsere Sicherheitsbedürfnisse blockiert werden, sonst drohen zerstörerische Revolutionen. Wir sollten beispielsweise, so Koch, bezogen auf das Geld-und Finanzsystem, «so rasch als möglich daran gehen, die Grundbedingungen eines Systems zu definieren, das allen Menschen und nicht nur partiellen Interessen dient.» Aber auch auf der individuellen Ebene ist Eigenverantwortung wichtig: immer deutlicher wird sichtbar, wie der Geist die Biologie, wie Gedanken und Gefühle, Überzeugungen und Umwelteinflüsse den Körper und selbst die Gene beeinflussen können.

3. Achte und liebe jedes Wesen wie dich selbst – Glück und Kraft durch Verbindung

In diesem Kapitel geht Koch der Bedeutung des Wortes Nächstenliebe in verschiedenen Kulturen, Philosophien und Religionssystemen nach. Heute, so ist er der Meinung, müssten wir Achtung und Liebe im Sinne des Weiterlesen …

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Spielen wir alle nur in einem großen Theater?

Februar 21, 2013 11 Kommentare

Hat Alexander Wagandt Recht, wenn er sagt, dass wir keine Ahnung haben, was Liebe wirklich ist, weil wir in diesem Theater, in dem wir uns befinden,nur ein kleines Stück von unserem Selbst wahrnehmen können?

Wir seien eigentlich perfekt, nur steckten wir HIER in einem von den Kirchen geschürten Konflikt fest, der sich aber gerade in Auflösung befindet. Wir würden zunehmen mehr wahrnehmen. Und uns am Ende selbst erkennen?

Alexander geht auf die aktuellen Tagesmeldungen ein und interpretiert diese auf dem Hintergrund dessen, was in Wirklichkeit ist?

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Mein Weg hin zum Inneren Wandel

Februar 11, 2013 17 Kommentare

Wolfgang hatte mir den Anstoß gegeben, doch einmal über die Thematik „Wandel im Inneren und Äußeren“ meine Gedanken aufzuschreiben – was ich hiermit dankbar annehmen möchte. Ausgangspunkt war der Artikel „Wie wir Bürger unsere Politiker überreden können, aus ihrem Dilemma der Konkurrenz zu kommen …in dem es – so meine Sicht, darum ging, wie wir einen Wandel im „Außen“ (Globale Verantwortung) bewirken könnten. Ich möchte kurz erklären was ich unter „Innen“ und „Außen“ im Kontext dieses Themas meine:

INNEN = Dinge, Handlungen oder mein Bewusstsein, auf die ich direkt Einfluss habe und selbst verantwortlich bin;

AUSSEN = Alles außerhalb von mir, dazu zählen Vereine, Organisationen, Regierungen, wo ich nur sehr bedingt oder keinen Einfluss habe, und letztendlich zählen dazu auch Freunde und Familie.

Noch vor Jahren, als ich mich sehr stark mit den Missständen in der äußeren Welt beschäftigt habe, so z.B. unser Geldsystem, den Bilderbergern, Uranmunition, Qualität unserer Lebensmittel und anderen Themen, hatte ich auch immer wieder versucht, meine Mitmenschen über gewisse Missstände aufzuklären. Das Problem war nur, dass, auch wenn ich den ein oder anderen meiner Mitmenschen erreichen konnte, die wahrnehmbaren Probleme in der äußeren Welt nicht etwa verschwanden, sondern in ihrer Dramatik weiter zunahmen. Infolge dessen machte sich bei mir Ohnmacht (das Gefühl ohne Macht zu sein) breit, lähmte mich in meiner ganzen Lebensenergie und führte zu einer tiefen Weiterlesen …

Die Krisen signalisieren: es muss anders? Darüber, wie die Transformation gelingen könnte …

Auf meiner Suche nach einer bessern Welt schaue ich mich seit einiger Zeit nach Konkretem um, und präsentiere laufend, was ich gefunden habe. Vor ein paar Wochen war ich auf Facebook auf die Gruppe WEGE IN DIE ZUKUNFT – Aufbruch 2012 aufmerksam geworden. Was ich dort las, war so spannend, dass ich in der letzten Woche mit den beiden Initiatoren Martina Wue und Bernhard Gratzke eine Telefonat führte. Ich wollte es genauer verstehen. Und da ich ihre Idee, die noch Mitmacher für den Start sucht, nun noch interessanter finde als auch für umsetzbar halte, hatte ich die Beiden gebeten, mir einen Text zur Verfügung zu stellen, so dass ich die Idee meinen Lesern hier auch vorstellen kann. Hier ist er nun, die Vorstellung des Projekts Net-Archie zur Erstellung und zum Betrieb der Plattform Webrinth:

<<<<< Beginn über den WEG IN DIE ZUKUNFT >>>>>

Woher kommen die Krisen?

Zum heutigen Zeitpunkt dreht sich alles um die Finanzkrise in Europa und im Besonderen um die deutsche Beteiligung an sogenannten Rettungspaketen. Doch spielt dieses Krisenszenario auf recht hohem Niveau, vergleicht man die betreffende Problematik mit den Problemen anderer Krisengebiete, beispielsweise der dritten Welt (auf deren Schultern wir unseren Wohlstand füttern) oder den weltweiten Kriegsschauplätzen. All diese Krisen haben eine gemeinsame Herkunft. Es handelt sich um das monetäre System, welches alle Menschen, Betriebe und Völker in einen Wettbewerb bzw. Interessenkonflikt verstrickt, der auf der Basis der Existenzangst bzw. Existenzsicherung wurzelt. Ein Loslösen von diesem System scheint hingegen außerordentlich schwierig, da besagtes System über die Existenzsicherung hinaus ein künstliches Machtverhältnis innerhalb der Weltgemeinschaft verursacht, das hierarchische System. Die vom monetären System Begünstigten sind gleichzeitig Jene, die die Fäden zur Steuerung dieses Systems in Händen halten. Es ist kaum zu erwarten, dass Jene, die von diesem System begünstigt und in ihre Machtposition gespült werden, selbiges System in ein anderes überführen wollen.

Stellt sich die Frage, welche Möglichkeiten Diejenigen haben, welche nicht über das nötige Machtpotential verfügen, um dieses System außer Kraft zu setzen.

Den momentanen Gegebenheiten entsprechend können wir Weiterlesen …

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