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Posts Tagged ‘Krieg’

Traumatisierte Gesellschaft

September 5, 2017 33 Kommentare

Auch das Thema Trauma ist auf dem Blog nicht neu (siehe), und da es so gut zum vorherigen Artikel des finsteren Mittelalters und der Hexenverfolgung passt, erlaube ich mir einen Artikel von der empfehlenswerten Seite Rubikon hier nochmals zu bringen, zumal es seine Common-Lizenz erlaubt. Es geht darum, dass wir uns nicht wundern müssten, dass wir in unserer Welt so viel Leid sehen, denn kaum Jemand unserer angeblich so zivilisierten Welt sei ohne eine Traumatisierung unterwegs, und daher in der passenden Situation selbst schnell ein Täter.

Ich bin Baujahr 1958 und gehöre zu jenen ebenfalls angesprochenen Jahrgängen, in denen das Neugeborene zwischen dem Stillen lange Zeit von der Mutter getrennt aufbewahrt wurde. Wer kennt sie noch die Empfehlung, ein Baby nur lange genug schreien zu lassen, dann lerne es schon von allein, dass Rufen nichts nützt und es sich in sein Schicksal zu fügen und die Nacht durchzuschlafen habe? Inzwischen ist bekannt, dass Traumata an Kinder weiter gegeben werden können. Auch hier gibt es persönliches Potential: meine Mutter hat in Dortmund nahe dem Hösch-Gelände gewohnt, das reichlich Bombeneinschläge zu verzeichnen hatte. Besonders in der März-Nacht 1945, als der Krieg eigentlich schon gelaufen war, und die Alliierten ihren größten Bombereinsatz des Krieges ausgerechnet über Dortmund flogen (siehe). Das Nachbarhaus wurde getroffen, und die Freundin meiner Mutter (damals 12 Jahre alt) in den Trümmern regelrecht zu Grabe geschüttet. Auch mein Vater (damals 17 Jahre alt) hat seinen Teil abbekommen und durfte als Sudeten-Deutscher nicht in seiner Heimat bleiben und wurde mit seiner Familie doch recht unsanft in eine fremde Umgebung gebracht (Dauer des Transfers im geschlossenen Viehwagon: 4 Tage). Ihm erging es noch einigermaßen gut, wenn wir auf die zig-Millionen schauen, wie während des 1. und 2. Weltkrieges in allen Ländern u.a. auf der Flucht gequält wurden.

Der Artikel macht aber auch Mut, zeigt er doch, dass diese Traumata auch loszuwerden sind …

Traumatisierte Gesellschaft (Quelle)

Wie wir unsere Lebensenergie für Konstruktives einsetzen.
von Florian Ernst Kirner
Bildlizenz CC0

„Meine Utopie sind Menschen, die sich selbst lieben und achten, die selbst denken, die wissen, was sie in ihrem Leben wollen. Solche Menschen brauchen keine Feindbilder und auch keine Trugbilder des schönen Scheins, denen sie hinterherlaufen. Sie fühlen sich gut, weil sie bei sich sind. Keiner muss dann besser sein oder mehr haben als der andere“, erklärt der Traumaforscher Prof. Franz Ruppert, Mitglied im Rubikon-Beirat, im Interview. Und umreißt, was dieser Utopie im Wege steht.

Herr Professor Ruppert, zunächst einmal freuen wir uns, Sie im Beirat des Rubikon begrüßen zu dürfen. Das Projekt Rubikon wollte von Anfang an über klassische politische Zugänge zu gesellschaftlichen Themen hinauszugehen. Deswegen ist für uns die Einbindung eines Psychologen und Therapeuten besonders wertvoll. Können Sie für die, die Sie noch nicht kennen, beschreiben, warum Sie diesen Beruf gewählt haben und wie Ihre aktuelle Arbeit aussieht?

Ja, gerne. Zunächst habe ich Psychologie studiert und später eine Ausbildung zum Psychotherapeuten gemacht. Durch diese Kombination bin ich jetzt psychologischer Psychotherapeut, wobei ich zwischenzeitlich im Bereich der Arbeits- und Organisationspsychologie tätig war und mich mit Arbeitszufriedenheit, Arbeitssicherheit und der Gesundheitskultur in Unternehmen beschäftigt hatte.

Seit 1994 bin nun ausschließlich im therapeutischen Bereich tätig. Ich habe einerseits eine Fachhochschulprofessur mit Lehrveranstaltungen zur Psychologie und andererseits eine eigene Praxis in München. So konnte ich über die letzten 20 Jahre meine eigenen Theorien weiterentwickeln und gleichzeitig in der Praxis sehen, ob diese Theorien stimmen: Ob sie also Menschen weiterhelfen können, die mit ihren psychischen Problemen zu mir kommen.

Entscheidend für meinen Weg war Weiterlesen …

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Was ist eigentlich „Korrekte Politik“?

Jede Gesellschaft hat diejenigen Politiker, die sie verdient.
Der BÜRGER ist EINDEUTIG der HAUPTSCHULDIGE für die QUALITÄT in der POLITIK! Der BÜRGER ist URSÄCHLICH für das, was auf der Erde geschieht!

Ich bekam heute Post, die zu Denken anregt und am Ende mit obigem Fazit schließt, um für die korrekte politische Bildung zu werben. Ein Denker hat eher ein ganz anderes Bild auf den Bürger, denn er sieht den Grund, für das was ist, etwas anders und bediente sich an einem alten Zitat von Marx:

Die herrschende Dummheit ist die Dummheit der Herrschenden
Michael Schmidt-Salomon in Keine Macht den Doofen!

Eine andere Meinung, die wir hier schon mehrfach beleuchtet haben, geht davon aus, dass die Herrschenden eher schlau sind, und die Dummheit seiner Untertanen so eingerichtet hat, dass sie so viel wissen, dass sie gut an ihren Maschinen arbeiten können, aber so wenig, dass sie die Matrix, die sie installiert haben, nicht wahrnehmen können. Und so möchte ich vorab noch einen Kommentar, den ich hier auf dem Blog schon einmal bekam bringen, der das Eingangszitat quasi umkehrt:

“Die Mehrheit der Menschen ist nun mal auf dem intellektuellen und geistigen Reifeniveau von Kindern. Es mangelt zu tiefst an Intelligenz, Selbstbeherrschung und Verantwortungsbewusstsein.”
Wisst Ihr, was das meiner Meinung nach ist? Der blanke Hohn, Verhöhnung pur. Erst werden Menschen vom Fluss der Lebensenergie abgeschnitten, bzw. bekommen sie nur noch tröpfchenweise. Daraufhin entsteht ein Mangel und der wird ihnen auch noch zum Vorwurf gemacht, bzw. sie werden dafür verhöhnt. Ich meine, wer sich so äußert, der hat auf seinem Gefühlsfeld noch ganz schön was zu ackern, um dem Mangel allda abzuhelfen.
Der erste Punkt an der Stelle scheint mir dem Gegenüber, den anderen Menschen (nicht Personen), Respekt zu zollen. Was nicht bedeutet mit ihrem Denken und Handeln einverstanden zu sein. Aber Jeder hat seine eigene Geschichte, die ihn genau an den Punkt geführt hat, an dem er jetzt steht. Und dem gebührt Respekt.

Insgesamt kann ich die Kritik an den aktuellen Politik-Darsteller teilen, auch dass es ein hoch riskantes Spiel ist, politisch-minder-geschulte Bürger durch Wahlen eine Macht übertragen zu lassen, die sie selbst ja eigentlich nicht besitzen. Aber würde es denn reichen, eine korrekte politische Bildung zu betreiben, damit am Ende die übertragene Macht nicht missbraucht oder mehr als misslich gebraucht wird?

Die Unten-Haltung der Wahlbürger … (nach Platons Höhlengleichnis)

Korrekte Politik (Dieser Text erreichte mich per E-Mail)

Stellen wir uns vor, was die korrekte Politik nie unternommen haben würde in den letzten 100 Jahren:  Die Politik hätte niemals den internationalen Terrorismus auch nur ansatzweise zugelassen und ihn bereits an den geistigen Wurzeln und im Status Nascendi bekämpft: Es ist klar, dass der Hass auf die und jene Religionsausübung eine der Wurzeln des Übels ist. Außerdem gibt es seit Jahrzehnten Kreise, die über den internationalen Terrorismus – den sie fördern – die Basis für die weltweite Kontrolle der Bürger erreichen wollen. Etwas, was wir ebenso in unseren Büchern seit 1983 warnend sagen.

Die Politik hätte niemals das Leben in dem Maße verunstaltet, wie es in den letzten 100 Jahren verunstaltet wurde. Zwei Weltkriege haben das Leben in Weiterlesen …

Kriegspropaganda nicht auf den Leim zu gehen, ist eine Kunst … aber es geht!

Schuld am Krieg sind immer die anderen, und die Gründe für einen Waffengang werden meistens so frisiert, dass der Waffengang als moralisch unausweichlich erscheinen kann. Über Gewinne und Verluste dagegen wird sich gerne ausgeschwiegen. Menschliche Opfer werden begrifflich als Kollateralschäden noch einmal ausradiert.

Nach welchen Prinzipien funktioniert eigentlich diese Kriegspropaganda, hat sich die belgische Historikerin Anne Morelli gefragt und darüber ein Buch geschrieben. Lüge in Kriegszeiten: Am Beispiel des Ersten Weltkriegs formulierte Arthur Ponsonby 1928 die Strukturgesetze der Kriegspropaganda – sie gelten, wie die aktuelle Berichterstattung über die Ukraine zeigt, noch immer:

Wir wollen den Krieg nicht. Das gegnerische Lager trägt die Verantwortung. Der Führer des Gegners ist ein Teufel. Wir kämpfen für eine gute Sache. Der Gegner kämpft mit unerlaubten Waffen. Der Gegner begeht mit Absicht Grausamkeiten, wir nur versehentlich. Unsere Verluste sind gering, die des Gegners enorm. Künstler und Intellektuelle unterstützen unsere Sache. Unsere Mission ist heilig. Wer unsere Berichterstattung in Zweifel zieht, ist ein Verräter.

In ihrem Buch über Die Prinzipien der Kriegspropaganda (Präzisionsschläge sorgen für Kollateralschaden) hat die Historikerin Anne Morelli 2004 diese von Ponsonby definierten Prinzipien auf ihre Gültigkeit abgeklopft und vom Zweiten Weltkrieg bis zu den Kriegen in Jugoslawien und Irak zahlreiche Belege dafür gefunden:

Wir schenken heute Lügenmärchen genauso Glauben wie die Generationen vor uns. Als die USA sich 1990 anschickten, den Irak militärisch aus Kuwait zu vertreiben, vermutete Noam Chomsky, dass sämtliche offiziellen Rechtfertigungen für den Einsatz selbst von einem Teenager in zwei Minuten widerlegt werden könnten. Der Krieg aber fand statt und kostete vielen das Leben!

 

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Andrea Tosi – Initiator von REPEACE: Was steckt hinter diesem Begriff?

Andrea Tosi

Frieden ist die Abwesenheit von Angst.
Andrea Tosi – Aktivist und Initiator von REPEACE

Ich erhielt vor einiger Zeit auf Facebook eine Kontaktanfrage, die mich anschließend gut beschäftigte. Der geneigte Blog-Leser konnte dies im Dezember gut mitverfolgen, denn ich stellte hier drei Artikel über die Friedensbewegung Repeace ein:

  1. Ich bin ein Repeacer …
  2. „Frieden ist die Abwesenheit von Angst!“ – Von der Überzeugung der Repeacer …
  3. „Frieden ist die Abwesenheit von Angst!“ – Über die Mission und Vision der Repeacer

Mir gefällt das Konzept gut, Frieden nicht nur über die Perspektive auf Krieg zu definieren sondern viel umfassender zu betrachten. Andrea Tosi, der Begründer von http://repeace.com und seine frühen Mitinitiatoren sehen, dass sich viel mehr Menschen als nur die Antikriegsaktivisten für eine friedliche Welt einsetzen. Denn diese Menschen haben ein Problem erkannt, spüren eine Angst, und wollen dieses lösen. Und hinter jedem Problem steht ein Konflikt, den es mit friedlichen Mitteln zu beseitigen gilt.

Während des Übersetzens der drei Artikel aus dem Englischen ins Deutsche hatte ich schon gemerkt, wie vielschichtig die Gedanken zu den Konzepten sind, und dass dann noch viele Fragen für mich offen waren. Daher hatte ich Andrea nochmals um ein Gespräch gebeten, das ich Euch im Folgenden wiedergeben möchte.

Martin: Lieber Andrea, vielen Dank, dass Du Dir noch einmal Zeit nimmst, um über Dein Projekt zu sprechen. Was hat Dich motiviert, diese neue Bewegung zum Leben zu erwecken?

Andrea: Lass mich zuerst auch Dir Danken, dass Du schon die Ideen von Repeace in Deutschland begonnen hast, bekannter zu machen. Nun aber zu Deiner Frage, und da muss ich 17 Jahr zurückgehen. In 2000 musste ich schmerzlich erkennen, dass die US-Demokratie keine mehr war und dass die Medien den Eliten gehörte. Die manipulierte Präsidentschaftswahl zwischen George Bush und Al Gore hat mich wachgerüttelt. Ich war empört zu sehen, wie Wahlen durch Elektronische Voting Machines (Diebold: hier, hier und hier) in den USA tatsächlich manipuliert werden können. Der US Trend der sozialen Beteiligung zog mich bald in verschiedene Formen von “Aktivismus.” Als ich zwischen 2008-2009 mit viel Energie an zwei Protesten in San Francisco teilnahm, merkte ich, wie wenig zu erreichen war. Der eine Protest fand während der Durchreise der olympischen Fackel nach Peking statt. Hier ging es um die Befreiung von Tibet. Das andere Mal setzte ich mich für die Gleichheit in der Liebe während der kalifornischen Proposition 8 Kampagne ein. Mehr als enttäuscht musste ich feststellen, dass die Medien des Mainstreams über die aufwendig organisierten Proteste gar nicht bis nur minimal berichteten, und wenn, dann in einem negativen Licht.

Hinzu kam, dass ich viel Geld an Weiterlesen …

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„Wer nachgibt, fördert den Krieg“

Der Klügere gibt nach! Eine traurige Wahrheit, sie begründet die Weltherrschaft der Dummheit.
Marie von Ebner-Eschenbach

Der Fingerphilosoph hat heute einen Kommentar zum Artikel Sind wir wieder einmal so weit gepostet, den ich gerne wieder zur Diskussion stellen möchte, geht er doch u.a. dem großen Wunsch der Menschen nach Frieden auf den Grund. Und dem Aspekt des Nachgebens, um des guten Friedens willen:

Evolution geschieht im polaren Zusammenspiel gegensätzlicher Kräfte: Tag und Nacht, Winter und Sommer, Wüste und Regenwald, Mann und Frau, Überfluss und Hunger. Jedes Ding, jede Regung, jede Landschaft entfaltet und entwickelt sich im Wechselspiel mit seinem Gegenteil. Jedes Ding braucht notwendigerweise, um zu sein, sein Gegenteil. Aus dieser Erkenntnis heraus kam Heraklit zu seinem Spruch, dass „der Krieg aller Dinge Vater, aller Dinge König“ sei.

In Heraklits Augen haben diejenigen Unrecht, die ein Ende des Kampfes und den ewigen Frieden herbeisehnen. Denn mit dem Ende der schöpferischen Spannung, die aus der Auseinandersetzung des Gegensätzlichen entsteht, würde totaler Stillstand eintreten. Dieser Stillstand ist nichts anderes als ewiger Tod, ewiges Nicht-Sein.

Mit dem Gedanken des Zusammenspiels gegensätzlicher Kräfte hat Heraklit Recht, aber dieses Zusammenspiel muss nicht notwendigerweise Krieg oder Kampf sein. Krieg ist die Folge, wenn im Widerspiel gegensätzlicher Kräfte nicht angemessen mitgespielt wird.

Man kann das Zusammenspiel gegensätzlicher Kräfte auch als Liebe verstehen. Der von Heraklit beschriebene Ur-Gegensatz liegt im Wesen der Liebe selbst. Es geht nicht drum, den anderen Pol zu vernichten, zu ignorieren, umzuwandeln oder ihn sich einzuverleiben oder mit dem Gegensätzlichen zur Einheit zu verschmelzen, sondern die Spannung des Gegensätzlichen auszuhalten und sich in dieser Spannung zu bewegen.

Die schöpferische Spannung fokussiert vor allem um Grenzen. Zum einen geht es darum, Grenzen zu überschreiten, sich näher zu kommen, sich zu vereinigen. Zum anderen geht es darum, Grenzen zu setzen und sein Eigenes zu verteidigen. Diesem Widerspruch, der das Wesen der Liebe selber ist, gilt es, Leben einzuhauchen und Ausdruck zu verleihen. Für mich als Mensch heißt das sowohl entgegenkommend als auch standhaft, nachgiebig als auch wehrhaft zu sein.

Krieg entsteht aus einem Missverhältnis an Aggression und Nachgiebigkeit, nämlich dann wenn zunehmende Aggression auf der einen Seite mit zu großer Nachgiebigkeit auf der anderen beantwortet wird. Irgendwann wird der Nachgiebige merken, dass der Aggressor ihm mehr und mehr wegnimmt, bis ihm selber nichts mehr bleibt. Der Nachgiebige wird merken, dass der Agressor nicht von selbst aufhört und nicht von sich aus anfängt, den Nachgiebigen zu respektieren. Dann gerät der Nachgiebige in Panik und greift, in Sachen Wehrhaftigkeit ungeübt, zu gänzlich unadäquaten Mitteln.

Die Situation kann dann leicht eskalieren, zumal der Agressor durch bisher mangelnden Widerstand das Recht inzwischen natürlich sowieso auf seiner Seite wähnt. Und plötzlich ist der Krieg da. Wer Krieg wirklich vermeiden will, darf nicht allzu nachgiebig sein.
Nachgiebigkeit um des lieben Friedens willen in Kombination mit mangelnder Stärke führen automatisch zu Krieg.

Fingerphilosoph – Web-Seite

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Sind wir wieder einmal so weit

März 9, 2017 15 Kommentare

Marsch …

überall auf der Welt
daß alles in Ruin, in Schutt und Asche zerfällt,
zerbricht, zerbirst, zerschellt?
Wo ist und wo bleibt denn
die angeblich höhere menschliche Intelligenz?
Wir sehen es doch tagtäglich was geschieht,
wo totale Willkür wahllos wütet, wühlt,
sich wälzt und wähnt,
und wo absoluter Wahnsinn regiert.
Wieder einmal werden Menschen
aufeinander gehetzt?
Ist denn niemand in Geist, Seele und Herz
darüber vollkommen empört
und davon entsetzt?
Geht denn niemand auf die Barrikaden
um das Unheil zu verhindern,
um die internationalen Menschenrechte
und Völkerrechte zu verteidigen,
um allen Übeltätern die Wege zu versperren?
Sind Ignoranz und Arroganz
der modus operandi dieser “hohen” Herren,
die andre gezielt ausbeuten und erniedrigen?
Nichts als plutokratisch opportunistische Polemik,
beschämende Politik, provozierende Propaganda!

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„Frieden ist die Abwesenheit von Angst!“ – Von der Überzeugung der Repeacer …

Dezember 9, 2016 13 Kommentare

Im Artikel „Ich bin ein Repeacer …“ habe ich vorgestellt, was es mit dieser Bewegung auf sich hat. Und am Ende habe ich versprochen, dass ich mit ihrer Überzeugung fortsetzen werde. Also los (Übersetzung des Originals ist wieder von mir):

Woran Repeacer glauben

Aktivisten im US/Englischen Umfeld des sozialen Wandels haben die „Friedensbewegung“ als Unterkategorie von „Activism“, einer vagen Kooperativen von Antikriegs-, Anti-Atomwaffen und Ohne-Gewalt-Anwälten, betrachtet. Das war der größte Irrtum der Menschheit.

Der britische Philosoph, Logiker und Sozialkritiker Bertrand Russell, sagte:

Die Tatsache, dass eine Meinung weit verbreitet ist,
ist kein Beweis dafür, dass es nicht völlig absurd ist.

Wenn wir an die Konsequenzen der weit verbreiteten Meinung denken, dass Frieden das Fehlen von Kriegen sei, finden wir keine größere Absurdität als diese. Und es ist nicht so als hätten viele der renommiertesten Aktivisten in der Geschichte nicht darauf hingewiesen.

Das Dogma von Krieg & Frieden ist der größte Irrtum der Menschheit, weil er die Institution des Sozialen Aktivismus daran gehindert hat, zu einer zusammenhaltenden Gemeinschaft zu werden. Die Menschheit war blind und erkannte bisher nicht, dass Weiterlesen …

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