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Posts Tagged ‘Kooperation’

Wider-Sprüche

September 28, 2015 72 Kommentare

Ich mag nicht lügen. Mir ist das viel zu anstregend, mir genau zu merken, wem ich welche Lüge erzählt habe.
Bekannter bei einem Bierchen

Ich möchte einen weiteren Artikel von Thomram´s Blog bringen, der gut zu meinen eigenen Überzeugungen passt, dass es uns viel besser in einer Welt der Kooperation als der Konkurrenz ergehen würde. Luckyhans machte sich nochmals Gedanken darüber, was für einen Wechsel zu tun wäre.

Wider-Sprüchevon Luckyhans

Oft wundern wir uns über das Verhalten der Menschen um uns herum und finden es nicht ehrlich, nicht passend, nicht nett, nicht konsequent, nicht sinnvoll etc. Obwohl wir dabei ganz bewußt an andere Menschen mit unserem eigenen Maßstab herangehen.

Wundern wir uns auch über unser eigenes Verhalten?

Obwohl unser Körper und die Natur uns ständig vormachen, daß es nur auf der Basis vonkooperativer Zusammenarbeit und gegenseitiger Abhängigkeit ein Leben in Fülle und eine vernünftige Entwicklung geben kann, sind wir auf ungebremsten Egoismus und brutale Konkurrenz fixiert, die vor allem Leid und Mißgunst schaffen.
Warum nur?

Gut, wenn sich die machtgeilen Psychopathen, welche die Weltherrschaft anstreben, irrsinnig verhalten, dann kann man das noch verstehen (wenn auch nicht gutheißen).

Aber warum sind wir “normalen” Menschen nicht in der Lage, unser eigenes alltägliches Verhalten vernünftig, normal, kooperativ, eben menschlich zu gestalten?

Solange wir miteinander umgehen, ohne uns in irgendeiner “Wettbewerbssituation” zu fühlen (!), solange sind wir nett und freundlich zueinander, gönnen uns gegenseitig die ehrlich erarbeiteten Früchte unseres Handelns und kommen gut miteinander aus.

Sobald wir aber uns “in Konkurrenz zueinander” fühlen – ob als Arbeits”kollegen”, als “Verbraucher”, als “Mitschüler” oder sogar als “Nachbarn” – fühlen wir uns dem anderen gegenüber als Feind und tun Dinge, die wir eigentlich gar nicht wollen.

Warum ist das so?

Warum haben wir es bereits verinnerlicht, daß wir immerzu kämpfen müssen?

Denn wie wir hier bereits klar nachgewiesen haben, entsteht die allfällige Konkurrenz aus einem “Webfehler” im Schuld-Geldsystem, nämlich daraus, daß die Zinsen nicht mit dem Kredit zusammen “als Geld geschaffen” werden, somit im System als Geld gar nicht vorhanden sind, und daher die Kreditnehmer sich diese gegenseitig “abjagen” müssen.

Daß also der “Wettbewerb” ganz klare ökonomische Gründe hat und keinesfalls “in der Natur des Menschen” liegt.

Daß darüber hinaus seit Menschengedenken mit Hilfe der Aufteilung und gegenseitigen Aufhetzung der Menschen untereinander alle Machtstrukturen der wenigen über die vielen ihre Staaten, Kirchen und sonstigen Einrichtungen an der Spitze der jeweiligen Pyramiden gehalten haben – das ist doch alles seit Jahrzehnten, seit Jahrhunderten bekannt.

Warum schaffen wir es nicht, uns daraus zu lösen?

Einfach den Menschen neben uns zu umarmen und ihn zu achten?

Selbst kluge Menschen lassen sich auch heute noch von solch unsinnigen Phrasen einfangen, Weiterlesen …

Ist nach Sozialismus / Kommunismus und Kapitalismus nun der „Kooperative Individualismus“ die Lösung?

Gib mir die Macht über die Gesetzgebung
und es ist mir egal, wer das Geld bucht!

Franz Hörmann, frei nach Rothschild´scher Manier:
Gib mir die Kontrolle über die Währung eines Landes
und es ist mir egal, wer die Gesetze macht.

Dass nach dem Niedergang des (real-existierten) Kommunismus nun auch der Kapitalimus ins Straucheln gerät, scheint nicht mehr übersehbar. Fragt sich, was könnte danach kommen. Es müsste etwas sein, das die Umverteilung von Vermögen von Arm nach Reich nicht mehr ermöglicht, dass die Ressourcen unserer Erde nachhaltig (eigentlich mach ich das Wort nicht) nutzt, die Automatisierung berücksichtigt, sprich die Zeit für das Arbeiten der Menschen anpassen lässt und unsinnige Arbeiten vermeide lässt, und so am Ende unsere Nerven und Umwelt schont.

Könnte der im Folgenden beschriebene Vorschlag eines „Kooperative Individualismus“ der Weg in die nächst „höhere“ Stufe einer Organisation führen, die eine Gemeinschaft auf Dauer trägt?

Ein demokratischer Lösungsvorschlagein Text von Prof. Franz Hörmann

Da die zunehmende Automatisierung der Produktionsprozesse menschliche Arbeitskraft mehr und mehr überflüssig macht, wird irgendeine Variante des bedingungslosen Grundeinkommens die einzige Möglichkeit sein, zunehmende Verelendung der Bevölkerung zu verhindern. Die dafür erforderlichen Geldbeträge können aber ganz offensichtlich weder durch Steuern noch durch weiter steigende Staatsschulden finanziert werden. Die bestehenden Geldschulden im System sollten den Schuldnern vollständig erlassen und die Gläubiger mit demokratisch geschöpftem „Vollgeld“ (welches als funktionales Geld einer nachvollziehbaren, auf bestimmte Rechnungskreise beschränkten Verwendung unterliegt) entschädigt werden.

Eine mögliche Lösung könnte darin bestehen, zu diesem Zweck dem Staat (d.h. der Gemeinschaft aller BürgerInnen) die Kompetenz zur Geldschöpfung konkret zu diesem Zweck (als ausgegliederter elektronischer Rechnungskreis, also als funktionales Geld) zu übertragen. Jede MitbürgerIn erhält (z.B. auf ihr/sein Sozialversicherungskonto) jenen Betrag gutgeschrieben, der es ihr/ihm ermöglicht, Güter und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs (Lebensmittel, Kleidung, Miete, Energie, Fahrtkosten, Gesundheit etc.) zu erwerben.

Die dafür erforderliche Geldschöpfung könnte durch den Buchungssatz „Kassa an Eigenkapital“ einer transparent überwachten, demokratischen Nationalbank (dNB) erfolgen. Die Preise für die in diesem Rechnungskreis zur Verfügung gestellten Güter und Dienstleistungen müssten dazu jedoch zunächst streng reguliert werden, d.h. es müsste sichergestellt werden, dass Verkäufer auf eine das Angebot übersteigende Nachfrage mittels Kapazitätsausweitung und nicht mit Preissteigerungen reagieren. Bei der Kapazitätsausweitung könnten die Anbieter dieser Güter und Dienstleistungen dann wiederum von Menschen unterstützt werden, die mit diesem funktionalen Geld über das Niveau der bedingungslosen Grundversorgung hinaus belohnt (bezahlt) würden. Das Festschreiben des Gewinns dieser Anbieter ist insofern gerechtfertigt, als sie einerseits selbst ja ebenfalls die bedingungslose Grundversorgung erhalten und andererseits auch exklusiv ihre Waren in diesem speziellen Rechnungskreis anbieten dürfen. Bei Bezahlung würde dieses funktionale Geld dann sofort wieder  Weiterlesen …

Gerechtigkeit – ist ein Gleichgewicht der Natur

OSBEEE

Den folgenden Text habe ich auf Facebook aufgeschnappt. Mit einem der Macher dahinter hatte ich auch schon telefonieren können. Das Konzept hinter dem alternativen Banken-/Geldsystem OSBEEE hört sich so an, als hätte es das Potential für ein faires Miteinander, so dass die derzeit mal wieder stark zu beobachtende Trennung in Reich und Arm der Vergangenheit angehören könne.

Die NATÜRLICHEN MECHANISMEN
Sie sind energetisch, in ihrem Lebensraum, im Ergebnis immer = ausgeglichen.

Gerechtigkeit –
ist nicht nur ein mathematisch, rationales Denken, um etwas wieder in das Gleichgewicht zu bringen.

Gerechtigkeit –
ist auch ein Gefühl, das aus kosmischer Energie, Strahlung, Schwingung, wie auch immer man es benennen möchte, entsteht und die auf uns Wirkt.

Gerechtigkeit –
ist ein Prozess natürlicher Mechanismen, in dem aus dem Sieg, im Kampf des Stärkeren, sich eine pyramidenförmige Hierarchie gebildet hat.
Gemessen an der menschlich physischen Kraft, gab es ein annähernd gleiches Kräfteverhältnis
und nur eine kleine Pyramide der Hierarchie im natürlichen Leben.
Hierarchie der Familie
Hierarchie der Verwandtschaft
Hierarchie der Gemeinde

Gerechtigkeit –
wurde unterdrückt durch List, Lüge, Täuschung, Manipulation und mit der Gewalt von Waffen, nur so wurde die Pyramide der Hierarchie immer größer.
Hierarchie der Völker
Hierarchie der Religionen
Hierarchie der Firmen
Hierarchie der Streitmächte
Hierarchie des Geldes

Die Basis dieser Pyramieden-HIERARCHIE sind alle Mensch, die unter der Last der Weiterlesen …

Verantwortungsbewusstsein als Kern von Altruismus oder Kooperation

Nach meiner Erfahrung (siehe: Darwin hatte es doch gewusst: Evolution stützt sich mehr auf Kooperation als auf Konkurrenz) ist es für die Menschen am schwierigsten zu erkennen, dass die Frage nach dem „Wer ist schuld?“ eher nebensächlich ist. Obwohl das die erste Erkenntnis aus dieser Information ist. Es geht nicht mehr darum, welcher Politiker, welcher Bankenchef oder welcher Manager etwas verbockt hat oder sich unmenschlich verhält, da das so gut wie jeder tut. Die Denkweise, dass der Stärkste überlebt und man sich gegen jeden anderen behaupten muss, ist so weit in unsere Gesellschaft verflochten, dass man egal wohin man schaut, Menschen findet, die dieses Konzept bis zum Äußersten umsetzen, ohne Rücksicht auf andere Menschen. Es ist sozusagen „normal“ geworden und wer sich gut anpasst hat an die Regeln dieses Systems, der ist auch wirtschaftlich oder beruflich erfolgreich, weil er sich durchsetzen kann. Das trifft aber nicht für die Mehrheit der Menschen zu, denn im Konkurrenzkampf gehen viele unter, weil sie entweder nicht Teil dieses Machtspiels sein wollen oder weil sie nicht die Möglichkeiten haben zu konkurrieren. Alle Menschen sind von Geburt an soziale Wesen, lässt man ein Baby ohne Zuneigung, so stirbt es, obwohl es mit Nahrung und allem, was der Körper braucht, versorgt wird. Das heißt die Schuldfrage ist nicht „Wer?“ sondern „Was?“ – es muss etwas sein, das Jeden von uns treffen kann und das Jeder lernen kann. Und es muss nach der Geburt erlernt werden. Ich möchte das mit einer Meditationstechnik verdeutlichen, die jeder gerne einmal selbst ausprobieren kann, es ist einfach nur eine Übung für den Geist.

Stellt euch vor, die Welt ist ein großes Haus mit lauter Fenstern drin.

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Hat dieses neue genossenschaftliche Geldsystem das Zeug, die Geldkrise zu wenden?

November 1, 2014 55 Kommentare

osbee_logo

OSBEEE:Money ist das globale ergänzende Geldsystem, das auf Wert, Nachhaltigkeit, Verantwortung und Fairness basiert. Zins und Spekulation existieren darin nicht mehr.

Diese genossenschaftlich organisierte neue übernationale Wirtschafts- und Finanzwelt ist heute, am 1.11.2014 an den Start gegangen. Laut den Machern dient OSBEEE dazu, unsere Gemeinschaft auf neue Füße zu stellen, ja eigentlich wieder auf die Füße, schauen wir uns an, was heute auf dem Kopf steht:

Ärzte zerstören die Gesundheit,
Anwälte zerstören die Gerechtigkeit,
Universitäten zerstören Wissen,
Regierungen zerstören Freiheit,
die Massenmedien zerstören Information und
Religionen zerstören Spiritualität.

OSBEE werde zu einem Für-einander und Mit-einander anstelle des Gegen-einanders, also Kooperation statt Konkurrenz führen und dafür sorgen, dass genau das Zerstörerische gewendet wird. Die Basis dieses neuen Geldsystems ist das Weiterlesen …

Ich schäme mich also bin Ich

Oktober 13, 2014 305 Kommentare
Wolfram Kölling

Wolfram Kölling

Ich wundere mich nicht, daß die Menschen böse sind,
aber ich wundere mich häufig, daß sie sich nicht schämen.
Jonathan Swift

Über die mit Marietta Weiser (siehe ihren Artikel hier) gegründete Facebook-Gruppe Kooperation statt Konkurrenz habe ich von den nachdenkenswerten Aspekten unseres gesellschaftlichen Konzepts der Scham immer wieder etwas von Wolfram Kölling erfahren dürfen. Er hat uns nun einen kurzen Überblicksartikel zur Verfügung gestellt, der den Zusammenhang von Scham, Trauma und Herrschaft aufzeigt. Vielen Dank dafür:

Ich schäme mich also bin Ich

Schamgefühle sind natürliche, menschlich notwendige Gefühle. Als Signalgefühle zeigen sie uns, wenn unser Selbst scheinbar oder tatsächlich angegriffen oder verletzt wird. Gleichzeitig sind  sie aber auch für unser Leben sehr hilfreich, indem sie uns dabei unterstützen, uns in unserer menschlichen Unvollkommenheit anzunehmen und zu achten. Sie sind also ein wesentlicher Teil unserer Selbstliebe.

Allerdings führen heftige Erschütterungen unseres Selbst, unseres Selbst- oder Selbstwertgefühls auch zu extremen Schamgefühlen, die sofern sie in unserer Kindheit und Jugend häufig erlebt werden, starke Schamprägungen bilden. Zu diesen Erschütterungen des Selbst kann es durch die unterschiedlichsten Verletzungen kommen wie Demütigungen, Erniedrigungen, traumatische Erfahrungen, entwürdigendes und respektloses Verhalten, Missachtung und Missbrauch oder Gewalterfahrung und dominantes und beherrschendes Machtverhalten.

Wir sehen also, dass es natürliche Scham und krankmachende Scham gibt. Angemessene Beschämungen können zur Veränderung führen und sind für das Lernen und damit für jede Entwicklung durchaus sinnvoll. Das bedeutet überhaupt keine „Erschütterungen“ in der Sozialisation, also Verwöhnung, Grenzenlosigkeit und absolute Fürsorge oder völlige Unverbindlichkeit und eine Erziehung ohne Werte führen zu vergleichbaren Schamprägungen oft in dem Sinne, dass gar keine Scham gelernt wird. Diese Menschen gelten dann oft als „schamlos“, obwohl auch sie in der Tiefe ihrer Seele in einer bestimmten Art schamempfindlich sind, meist reagieren sie auf Begrenzung oder Kritik sehr empfindlich.

Die Beschämungen sind allerdings grundsätzlich Weiterlesen …

Die Geschichte vom faulen Jack, die man sich auf dem Planet des Ungehorsams erzählt

Zeichen der Anarchisten

Zeichen der Anarchisten

In meinem letzten Post schrieb ich über den Planeten des Ungehorsams. Ich möchte Euch gerne noch den Kern des Romans vorstellen. Die Szene spielt sich in einem Restaurant ab, das Harrison als niederer Mannschaftsgrad während des ersten Erkundungsgangs der Erddelegation schon kennengelernt hatte, inklusive Seth, dem Besitzer, und Elissa, der er einen Nachtisch im Tausch für eine Auskunft spendierte. Harrison wird auf seinem zweiten Erkundungsgang von einem etwas höheren Dienstgrad, dem Herrn Gleed begleitet. Beide sind allerdings in Zivil unterwegs. Beide bekommen nur etwas zu essen, weil sie im Ausgleich der auf den Wirt abgeladenen Obs ein Gespräch mit ihm führen mussten. Das Gespräch drehte sich um das Lebensziel der Beiden, sprich Seth machte Werbung zum Verbleib auf dem Planeten. Dazu war es wichtig, das Wirtschaften mit den Obs = Obligationen, die man sich gegenseitig auf- und ablud, zu verstehen. Gleed war anfangs deutlich skeptisch. Und so wurde den beiden Erdlingen vom faulen Jack berichtet und wie es mit ihm endete, also lest selbst:

Vom faulen Jack

Als sie gegessen hatten, setzte sich Seth zu ihnen an den Tisch und betrachtete die beiden Männer von der Erde.

„Wie viel wisst ihr beiden bereits?“

„Genug, um sich zu streiten“, sagte Elissa. „Sie stolpern über die Pflichten – wer sie vorschreibt und wer sie ausführt.“

„Darüber muss man sich auch Gedanken machen“, meinte Harrison. „Keiner kann sich seiner Aufgabe entziehen.“

„Und -?“, meinte Seth.

„Sie auch nicht. Diese Welt hier lebt ja von einem eigenartigen System, sich gegenseitig Pflichten aufzuladen. Wie soll dieses System funktionieren, wenn sich nicht Jeder an die Verpflichtung hällt, seine Schulden an Obs zurückzuzahlen?“

„Das ist aber keine Pflicht, junger Mann“, erwiderte Seth. „Es wäre eine unverschämte Weiterlesen …

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