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Posts Tagged ‘Kooperation’

Wollen wir der lichten oder dunklen Seite einer neuen Weltordnung folgen, das ist hier die Frage?

Raik Greve, seines Zeichens Gesundheitslehrer, spricht über unsere aktuell immer schneller voran schreitenden Änderungsprozesse, die uns von einer dunklen Seite aufgezwungen werden, und die uns aber am Ende helfen wird zu erkennen, dass der zuträglichere Weg hin zu einer lichten Weltordnung geht. Raik sieht uns in die endgültige Versklavung gehen, wenn wir weiter in der Angst und Bequemlichkeit bleiben, und uns regelrecht verführen lassen. Er zeigt auf, was uns auf beiden Seiten erwartet. Und ja, ich ziehe auch die lichtere Seite vor, in der wir Menschen selbstverantwortlich und frei in Kooperation statt Kampf miteinander wirken. Was meint Ihr? Zu esoterisch oder doch mit beiden Beiden auf dem Boden?

Wohin des Weges? Weiter angstvoll in der Konkurrenz oder vertrauensvoll in die Kooperation?

Vor einiger Zeit habe ich relativ viele Texte zur These, dass für Mensch möglichst viel Kooperation und so viel Konkurrenz wie nötig zuträglicher sei, als umgekehrt gebracht. Nun habe ich dazu passend einen schönen Text gefunden, der die aktuelle Corona-Krise auch als eine Chance sieht, dass wir uns auf den anderen Weg machen . Der Autor sieht uns am Scheidepunkt: entweder geht es nun so richtig in die Dystopie, die uns die Filmindustrie schon mit so vielen Werken avisiert hat, oder wir biegen ab in das Gegenteil. Ich möchte diesen Teil hier zitieren, empfehle aber den ganzen Artikel Auf der Suche nach dem Anti-Virus: Covid-19 als Quantenphänomen von Martin Winiecki zu lesen, da auch sonst viele Denkanstöße enthalten sind:

Szenario #1: Überwachungskapitalismus

Nach vielen Monaten in Ausgangssperren haben die Menschen das neue Zeitalter der Quarantäne-Existenz akzeptiert. Regierungen haben die bürgerlichen Freiheiten, Menschenrechte und Umweltschutzregulierungen Schritt für Schritt abgebaut und unter dem Vorwand von Gesundheit und Sicherheit beispiellose Überwachungstechnologien eingesetzt. Mobile Apps verzeichnen nicht nur die Bewegungen und Aufenthaltsorte der BürgerInnen, sondern auch ihre biochemischen Reaktionen. Wie Gideon Lichfield schreibt, wird „die ständige Überwachung gegenüber der grundlegenden Freiheit, mit anderen Menschen zusammen sein zu können, als relativ geringer Preis betrachtet“. Vor dem Hintergrund tagtäglicher angsteinflößender Nachrichten fahren Regierungen fort, die 99% der Bevölkerung weiter zu enteignen und ihren Wohlstand den reichsten 1% zuzuführen. Banken, Öl- und Luftfahrtindustrien werden von Regierungen mit Steuergeldern gerettet, während

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Bilderwelt eines „Neuen Miteinanders“ oder auch „Bilder der Neuen Zeit“

VON JOHANNES ANUNAD am 31. JANUAR 2019 • ( 0 )

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Foto: Pixabay

Teil 4 der Reihe „Neues Miteinander leben – aber wie?“

Prolog (2012)     Teil 1     Teil 2     Teil 3

Die Artikelreihe „Neues Miteinander leben – aber wie?“ vom Sommer 2018 war für mich der Versuch eines „Mitmach-Formats“ zur Entwicklung gemeinsamer Vorstellungen, Ziele, Anliegen, Perspektiven. Und zum schriftlichen Austausch darüber.

Anfang September 2018 versprach ich am Ende von Teil 3 der Beitragsreihe, noch etwas zu meiner persönlichen Bilderwelt zu schreiben; wie ich sie sehe, die „Neue Zeit“; über ihre Qualitäten und die Ausdrucksweisen des „Neuen Miteinanders“.
Dieses Versprechen löse ich hiermit ein.

In der Zwischenzeit habe ich Vieles studiert, auch zu anderen Themen geschrieben, wie zur Technologie-Entwicklung, zu KI, zur Entscheidung zwischen „I-Tech“ und „High-Tech“ und auch zur Frage, welche Funktion das Geld und die Finanzsysteme in unserer Gesellschaft m.E. WIRKLICH haben (s. Anhang des Dokuments). Damit habe ich für mich äußerst wichtige weitere Erkenntnisse und Bausteine gesammelt und formuliert, gerade auch im Hinblick auf „Neues Miteinander“ und auf die dabei (noch) bestehenden Hemmnisse. Sie sind hier mit eingearbeitet, jedenfalls zum Teil.

Es ging, diese Elemente und Felder, aus denen sich das Neue nun materialisieren kann, präzise und sauber zunächst zu erkennen, zu beschreiben, damit zu erstellen, zu formen. Die Grundlagen und Prinzipien zu erkennen, aus der Einheits-Ebene des unbegrenzten Ursprungs (wir nennen das z.B. „Göttlichkeit“) in die „Potenzialebene“ für die materielle Realität quasi zu verdichten; nennen wir es – nach GOR Rassadin – hilfsweise den „Hyperraum“.
Um schließlich materielle Schöpfung des Neuen zu ermöglichen.
Um diese wichtige Transformation mit zu gestalten.
VIELE haben daran mitgewirkt!
Nun kann ich berichten:

Es ist vollbracht!
ES IST FERTIG!!!
Und es ist WUNDERBAR!

Ab Sofort können ALLE auf diese Felder zugreifen. Die materielle Aufbauarbeit, also die ganz „praktische Transformation“ hat begonnen – und es wird rasch gehen, und leicht sein, eine neue „Normalität“ zu gestalten – OHNE NORMEN natürlich.

Lasst Euch also berühren – von dem DAZWISCHEN, dem UNAUSGESPROCHENEN!

Erneut ermuntere ich Alle, die dazu Hinweise, Fragen oder ergänzende Rückmeldungen haben, sie hier in Kommentaren zu äußern, oder aber mit mir direkten Kontakt aufzunehmen. Am Ende des Dokuments finden sich alle erforderlichen Angaben.

Bilder der Neuen Zeit – neue Bewusstseinsfelder

Der Gesamttext ist HIER
als pdf‑ und als bearbeitbares Word-Dokument herunter ladbar.

Themen-Überblick

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Sicherung der Zukunft in Gemeinsamkeit und Menschlichkeit

Mai 17, 2018 1 Kommentar

Wie positiv, progressiv, und konstruktiv,
wie wirklich wundersam weitdenkend,
fortschrittlich, und wahrhaftig kostenersparend
wäre doch das kooperative,
friedliche, freundliche,
menschliche Miteinander,
das nachbarlich
Mithelfende und Mitheilende,
das gegenseitig Stützende:
Ich helfe dir, du hilfst mir!
Wir helfen der Gemeinsamkeit…
Wir handeln, wirken, werkeln
und wandeln prinzipiell zum
Wohlwollen und Wohlbefinden
aller Menschen…
Wir lösen gemeinsame Probleme…
Wir bewahren, beschützen, und betreuen
gemeinsame Werte…
Konflikte werden entschärft, entsorgt…
Konfrontationen werden verhindert…
Keiner wird erniedrigt…
Keiner wird beschämt…
Keiner wird bedrängt…
Keiner wird geschädigt…
Keiner wird verfolgt…
Keiner schadet dem Anderen…
Alle werden gleichsam ermutigt und gefördert,
und im Interesse der Gemeinsamkeit gefordert.
Es geht nur darum:
Das Leben lebenswert zu gestalten…
Den Frieden in guter Gemeinsamkeit
zu sichern, zu bewahren, zu achten,
und aufrecht zu erhalten.

Gerhard A. Fürst
15. Mai, 2018

Führt uns die Technik der Blockchain von der verschwenderischen Konkurrenz zur effektiveren Kooperation?

Dezember 29, 2016 12 Kommentare

Ich habe mir gestern einen wunderbaren Vortrag von Primavera De Filippi angeschaut und anschließend recherchiert, ob schon Jemand über die hier vorgestellten Ideen geschrieben hat, und bin fündig geworden. Wie schon mehrfach auf dem Blog dokumentiert, bin ich davon überzeugt, dass Kooperation ein viel zuträglicheres Mittel für eine nachhaltige Gemeinschaft ist als die Konkurrenz, die von Kapitalisten zu ihrem eigenen Nutzen wie eine heilige Monstranz vor sich hergetragen wird. Der folgende Artikel von Julian Feder unterstreicht meine Ansicht und führt gleichzeitig eine für mich neue Technologie ins Feld, die Blockchain, die die Transformation unserer Organisationen in die nächste Entwicklungsstufe unterstützen könnte (Übersetzung stammt von mir):  

Von der Konkurrenz zur Kooperation Quelle

Ameisen, Vogelschwärme und Fischschulen haben mindestens eine faszinierende Profession gemeinsam: sie haben alle die unheimlich beeindruckende Fähigkeit, in hoch-komplexen Systemen wirklich erstaunlich kollektive Leistungen zu organisieren.

Ohne die Koordination durch eine beliebige zentrale Verwaltung managen diese einfachen Kreaturen die außergewöhnlichsten Leistungen. Termiten-Kolonien zum Beispiel sind mit einer absolut atemberaubenden Architektur von Lüftungsschächten, Baumschulenn, Autobahnen und was man sich sonst noch vorstellen kann, ausgestattet – ordentlich organisiert von etwas, das wie ein gut durchdachter Master-Plan wirkt. Diese Eigentümlichkeit dieser Völkergemeinschaften ist so beeindruckend, dass man hier eine kollektive, geistige Intelligenz walten sehen könnte.

termiten

Jenseits unserer Vorstellungskraft: metaphorische Termitenhügel.

Möglicherweise können wir nicht entscheiden, ob dieses scheinbar intelligente Verhalten eine „echte“ Intelligenz ist oder nur eine anhaltende Illusion, eine Simulation von Kognition sozusagen. Was wir aber wissen ist, dass es eine emergente Eigenschaft von sehr einfachen Regeln ist, dass jeder Einzelne im Kollektiv instinktiv folgt, ohne sich des größeren Schemas der Dinge bewusst zu sein.

Die einzelnen Ameisen, so stellt sich heraus, hinterlassen Spuren in ihrer Umgebung, die das Verhalten ihrer umliegenden Genossen beeinflusst, so dass diese selbst wieder Blinker für ihren Mit-Insekten aussetzen und so weiter. Im Laufe der Zeit entsteht aus der massiven Aggregation einzelner aufeinander aufbauender Signale das, was wir als scheinbar intelligentes Verhalten wahrnehmen, das in seiner Komplexität die summierten Fähigkeiten der singulären Insekten überschattet.

Dieses Prinzip der Synergie – das Ganze ist größer als die Summe seiner Teile – ist für uns kein fremdes Konzept. Seit Tausenden von Jahren sind wir dabei, Weiterlesen …

Von unserer „menschlichen Natur“ …

Dezember 14, 2016 6 Kommentare

Der Mythos unserer Gesellschaft ist, dass der Mensch von Natur aus kämpferisch, individualistisch und egoistisch sei. Genau das Gegenteil ist aber der Fall. Man kann nur konkret über die menschliche Natur reden, wenn man anerkennt, dass es bestimmte menschliche Bedürfnisse gibt, nach Gemeinschaft, nach engem Kontakt, danach geliebt zu werden, Anschluss zu haben, akzeptiert zu werden. Gesehen zu werden, angenommen zu werden für das, was wird sind. Wenn diese Bedürfnisse erfüllt werden, entwickeln wir uns zu Menschen, die mitfühlen und kooperativ sind, und Empathie für Andere haben. Das Gegenteil, das wir so oft in unserer Gesellschaft sehen, ist eine Verzerrung der menschlichen Natur, und zwar nur deshalb, weil diese Bedürfnisse nur für wenige Menschen erfüllt sind.

Das ist die Schlusssequenz des folgenden Videos, in dem dargestellt wird, dass der Mensch eben nicht genetisch geprägt ist sondern die Gene jene nach Lebenserfahrung aktiviert werden oder eben auch nicht. Dazu hatten wir hier auch schon einmal Bruce Lipton zu Wort kommen lassen: Wir sind eben nicht Gen-gesteuert! Darüber wie wir werden, was wir sind …. In dem Video wird über mehrere interessante Studien gesprochen, die die These untermauert:

Damit wäre auch geklärt, dass sich in unserem Genpool eben nicht Weiterlesen …

Beitrag statt Tausch: Kann die Peer-Ökonomie die Welt retten?

Dezember 10, 2016 10 Kommentare

Stefan Siefkes

Stefan Siefkes

Die meisten Menschen haben wahrscheinlich noch nicht verstanden, dass der Kapitalismus die tiefere Ursache dieser Probleme ist, aber immer mehr Menschen glauben auch nicht mehr ernsthaft daran, dass er sie lösen könnte. Noch zögern viele, sich diese Tatsache einzugestehen (oder sie gar offen auszusprechen), da sie keine besseren Alternativen kennen – und eine unbegründete Hoffnung scheint immer noch besser als Hoffnungslosigkeit. Aber sobald klar wird, dass es eine Alternative gibt, besteht kein Grund mehr, in dieser Selbsttäuschung zu verharren.
Christian Siefkes

Im letzten Artikel hat Stefan Wehmeier die Lanze für eine freie Marktwirtschaft mit einem Geldsystem gebrochen, dass die Menschen nicht als Zinssklaven ausbeuten lässt (siehe: Nimmt die Sklaverei immer mehr zu?). Nun möchte ich  ein weiteres Mal auf eine Ökonomie hinweisen, in der die Menschen nicht wie in den letzten Jahrhunderten – oder auch der freien Marktwirtschaft – in Equivalenten tauschen sondern einfach nur beitragen, ohne direkt davon partizipieren zu wollen. Es geht um ein Wirtschaften, das unter der Bezeichnung Peer-Ökonomie bekannt geworden ist.

Christian Siefkes hat seine eigenen Erfahrungen in seinem Buch mit dem Titel Beitragen statt tauschen: Materielle Produktion nach dem Modell Freier Software nieder geschrieben und wagt ein Blick in die Zukunft. Er hat die Unterschiede der uns bisher bekannten Produktionssystematiken mit der Peer-Ökonomie herausarbeitet und zudem untersucht, ob diese im Umfeld der Software-Entwicklung aufgekommene Produktionsweise auch bei mit materiellen Gütern möglich wäre.

Gerne möchte ich seinen Ausblick des Buches hier zur Diskussion stellen:

Ausblick – Die Entwicklung einer Peer-Ökonomie

Dieser Text begann mit der Frage, wie weit das Potenzial der Peer-Produktion reicht – Produktion auf Basis von Teilen und Kooperation statt von Eigentum und Konkurrenz. Es stellte sich heraus, dass es keinen Grund gibt, warum die Peer-Produktion auf Dauer auf der Nische der Informationsgüter beschränkt bleiben sollte, wo sie zuerst entstand.

Wir haben gesehen, dass die Menschen ihre Wünsche als Produzent/innen und ihre Bedürfnisse als Konsument/innen in Übereinstimmung bringen können, indem sie unangenehme Aktivitäten wegautomatisieren, indem sie Aufgaben so gestalten, dass sie mehr Spaß machen und indem sie weniger angenehme oder unbeliebtere Aufgaben höher gewichten (Aufgabenversteigerung). Dies ermöglicht es allen, nach eigenem Ermessen zu entscheiden, was für Aufgaben sie übernehmen und wie viel Zeit sie darauf verwenden wollen. Die Ergebnisse der Kooperation können, soweit sie frei kopierbar sind (wie etwa Information), allen unbeschränkt zur Verfügung stehen (»Teile, was du kannst«); andernfalls können sie unter den Beitragenden gemäß deren Präferenzen und Wünschen aufgeteilt werden. Hier sind verschiedene Modelle denkbar – Flatrate, flache Allokation, maßgeschneiderte Produktion mit Abrechnung gemäß Produktionsaufwand oder Präferenzgewichtung (Produktversteigerung) -, mit denen die interne Aufteilung auf faire Weise und ohne Beschränkung individueller Wünsche organisiert werden kann.

Menschen können Peer-Projekte initiieren oder ihnen beitreten, um gemeinsam die Dinge herzustellen, die sie Weiterlesen …

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Von der Solidarität innerhalb von Kartellen

Wir hatten hier schon viel über Konkurrenz und Kooperation gesprochen und dabei festgestellt, dass die beiden Mechanismen immer wirken. In den kleineren Gruppen kooperieren wir mit einander, um im Wettkampf gegen die anderen Gruppen besser bestehen zu können. Dass dieser Mechanismus in unserem eingerichteten Geld- und Bodensystem am Ende dazu führt, dass ein paar Wenige sich untereinander so solidarisch verhalten, dass ihre Konzerne alles beherrschen und den Rest für sich arbeiten lässt, das wird in diesen Artikel von Stefan Wehmeier behandelt auf Facebook als Kommentar erhalten). Zeit für einen Systemwechsel?

Von der Solidarität innerhalb von Kartellen 

Das zivilisatorische Mittelalter kann erst mit dem evident werden der globalen Liquiditätsfalle (Armageddon) beendet werden,…

ich viel lieber vom „öffentlich-rechtlichen“ Fernsehen auch noch die letzten Gehirnzellen abtöten, anstatt das „Unmögliche“ zu wagen:

Was passiert, wenn nichts passiert?

…denn für alles andere reicht die Restintelligenz des „Normalbürgers“ nicht aus. Die Masse des deutschen Volkes sagt sich bis heute…

(Gustave Le Bon, Psychologie der Massen) „Mit einem kleinen Vorrat von Redewendungen und Gemeinplätzen, die wir in der Jugend erlernten, besitzen wir alles Nötige, um ohne die ermüdende Notwendigkeit, nachdenken zu müssen, durchs Leben zu gehen.“

…und lässt s

Würde der „Normalbürger“ selbständig denken, müsste er auch dann, wenn es sich nicht anhand der originalen Heiligen Schrift (die Bibel bis Genesis_11,9 sowie ein wesentlicher Teil der Nag Hammadi Schriften) beweisen ließe, zu den folgenden Ergebnissen kommen:

Selbständiges Denken

1. Das in Genesis_2 beschriebene Paradies ist die freie (d. h. monopolfreie) Marktwirtschaft, weil absolute soziale Gerechtigkeit nur durch vollkommene marktwirtschaftliche Konkurrenz erreicht und dauerhaft aufrechterhalten werden kann: Marktgerechtigkeit

2. Die in Genesis_3 beschriebene Erbsünde ist der die marktwirtschaftliche Konkurrenz einschränkende Privatkapitalismus, weil alle Zivilisationsprobleme, die sich überhaupt thematisieren lassen, nur daraus erwachsen: Überwindung des Kapitalismus

3. Jesus von Nazareth war der erste Denker in der bekannten Geschichte, der die Natürliche Wirtschaftsordnung erkannte, denn keine andere Erkenntnis, die bereits zu seiner Zeit möglich war, hätte ihn zur berühmtesten Persönlichkeit der Welt gemacht, auf der bis heute die planetare Zeitrechnung basiert: Der Jüngste Tag Weiterlesen …

„Im Zeitalter der Kooperation wird das Leben zum permanenten Eiertanz“

Im Zeitalter der Kooperation ist der Stress gegenüber dem Zeitalter der Konkurrenz noch mal größer geworden.

Wie versprochen, hier also mal ein paar “gegenläufige Gedanken” zum Thema Kooperation (siehe: Konfliktbewältigung im Umfeld von Kooperation oder Konkurrenz …)

Es ist ein paar Monate her, da zeigte mir ein Siebenjähriger voller Stolz sein erstes Zeugnis. Es war ein Text, der über sage und schreibe zweieinhalb Seiten ging: eine akribische Beurteilung vor allem des Sozialverhaltens des Kindes: arbeitet mit anderen zusammen, benimmt sich freundlich, macht im Unterricht mit, verhält sich in der Gruppe entgegenkommend, geht aktiv auf andere zu, übernimmt Verantwortung, reagiert bei Konflikten so und im Umgang mit Schwächeren so und so weiter und so fort. Lose dazwischen eingebettet ein paar Informationen über die Leistungen im Rechnen, Schreiben, Lesen.
Ich dachte an mein erstes Zeugnis: da gab es Noten in sechs Fächern (Mitarbeit, Betragen, Lesen, Rechnen, Schrift und Rechtschreibung). Für zusätzliche Bemerkungen waren damals zwei Zeilen vorgesehen.

Heute leben wir im Zeitalter der Kooperation. Das heißt, für erbrachte Leistungen werden keine Noten mehr verteilt, die die Kinder miteinander vergleichen können, stattdessen wird der Charakter des Kindes zerlegt und selbst zur Leistung gemacht. Freundlichsein, Lächeln, Mitmachen, Teilen, Rücksicht nehmen, Zuhören, Akzeptieren, Sich-freuen-können, Friedfertigkeit usw. sind im Zeitalter der Kooperation die neuen Leistungen, die erbracht werden müssen, wenn man ein guter Schüler sein und es später im Beruf zu etwas bringen will.

Der folgenschwere Irrtum besteht also darin zu glauben, dass es keine Konkurrenz mehr gibt, wo man sich Weiterlesen …

Schmerzgrenze – wann sind wir aggressiv?

November 8, 2015 26 Kommentare

Zu kooperieren, Anderen zu helfen und Gerechtigkeit walten zu lassen, ist eine global anzutreffende, biologisch verankerte Grundmotivation.
Joachim Bauer

Was löst Aggressionen aus? Die Neurowissenschaft stellt nun fest, dass der Mensch eben nicht von einem Aggressionstrieb gesteuert wird. Unser primärer Antrieb ist der der Bindung zwecks Gelingens einer sozialen Kooperation.

Schmerzen lösen Aggressionen aus. Aber, und das ist eine neue Erkenntnis: Die Schmerzsysteme in unserem Gehirn reagieren nicht nur, wenn unser Körper Gewalt erfährt sondern auch dann, wenn ein Mensch sozial ausgegrenzt wird, gedemütigt, nicht geachtet wird (= Verachtung) wird oder wenn er wichtige Bindungen verliert, wenn sich Jemand abwendet. Nun wird klar, warum auf Ausgrenzungen und Demütigungen ein Mensch aggressiv reagiert.

Damit wird auch nochmals die kindliche Bindung zu den Eltern interessant. Die Eltern müssten das Kind nicht verwöhnen. Das Kind muss insgesamt spüren: diese Eltern mögen mich, sie sind an mir leidenschaftlich interessiert. In einer solchen Bindung machen vollzogene Strafen zu Korrektur von Verhalten dem Kind nichts aus. Das Kind braucht solche emotionalen Bindungen mit Erwachsenen. Aber auch Erwachsene brauchen ein soziales Netz, in dem vertraut werden kann.

Aber auch Gesellschaft mit einer größeren Spanne von Armut und Reichtum geraten in das Spannungsfeld von größerer Aggressionen. Arme Menschen nehmen sich gegenüber jenen im Reichtum lebenden als ausgegrenzt wahr. In solchen Ländern sind die Mord und Selbstmordraten deutlich höher.

In dem folgenden Video spricht Joachim Bauer über die neuen Erkenntnisse der Neurowissenschaften rund um das Thema Aggression, über die er auch in seinem Buch Schmerzgrenze: Vom Ursprung alltäglicher und globaler Gewalt schreibt. Ein hörenswerter Beitrag, wie ich finde, da er mit einem alten Mythos des von Grund auf schlechten Menschen aufräumt:

Weitere interessante Bücher von Joachim Bauer:
Selbststeuerung: Die Wiederentdeckung des freien Willens
Das Gedächtnis des Körpers: Wie Beziehungen und Lebensstile unsere Gene steuern
Arbeit: Warum sie uns glücklich oder krank macht

There is something extraordinary happening in the world – 8 indications

Oktober 18, 2015 35 Kommentare

This time I will post an article of an Brazilian author and entrepreneur, trying to create with his friends a new model, a new system and maybe helping to create a new economy. Gustavo Tanaka is discussing eigth aspects, which are transforming our societies:

Gustavo Tanaka

Gustavo Tanaka

There is something extraordinary happening in the world (source)

We still haven’t realized of something extraordinary that is happening.
A few months ago, I freed myself from society, I’ve released myself from attachments I had and fear that locked me to the system. And since then, I started seeing the world from a different perspective. The perspective that everything is changing and most of us have not even realized that.

Why is the world changing? In this post I’ll list the reasons that take me to believe this.

1 — No one can stand the employment model anymore.

Each one is reaching its own limit. People that work in big corporations can’t handle their jobs. The lack of purpose starts to knock the door of each one as a desperate scream coming from the heart.
People want to escape. They want to leave everything behind. Look how many people trying to become entrepreneurs, how many people going on sabbaticals, how many people depressed in their jobs, how many people in burnout.

2- The entrepreneurship model is also changing

A few years ago, with the explosion of the startups, thousands of entrepreneurs, ran to their garages to create their billion dollar ideas. The glory was to get funded by an investor. Investor’s money in hand was just like winning the World Cup.
But what happens after you get funded?
You become an employee again. You have people that are not aligned with your dream, that don’t give a damn to the purpose and everything turns into money. The financial return starts to be the main driver.
Many people are suffering with this. Brilliant startups start to fall because the model of chasing money never ends.
We need a new model of entrepreneurship.
And there is already many good people doing this.

3- The rise of collaboration

Many people have already realized that makes no sense to go alone. Many people awake to this crazy mentality of Weiterlesen …

Wider-Sprüche

September 28, 2015 72 Kommentare

Ich mag nicht lügen. Mir ist das viel zu anstregend, mir genau zu merken, wem ich welche Lüge erzählt habe.
Bekannter bei einem Bierchen

Ich möchte einen weiteren Artikel von Thomram´s Blog bringen, der gut zu meinen eigenen Überzeugungen passt, dass es uns viel besser in einer Welt der Kooperation als der Konkurrenz ergehen würde. Luckyhans machte sich nochmals Gedanken darüber, was für einen Wechsel zu tun wäre.

Wider-Sprüchevon Luckyhans

Oft wundern wir uns über das Verhalten der Menschen um uns herum und finden es nicht ehrlich, nicht passend, nicht nett, nicht konsequent, nicht sinnvoll etc. Obwohl wir dabei ganz bewußt an andere Menschen mit unserem eigenen Maßstab herangehen.

Wundern wir uns auch über unser eigenes Verhalten?

Obwohl unser Körper und die Natur uns ständig vormachen, daß es nur auf der Basis vonkooperativer Zusammenarbeit und gegenseitiger Abhängigkeit ein Leben in Fülle und eine vernünftige Entwicklung geben kann, sind wir auf ungebremsten Egoismus und brutale Konkurrenz fixiert, die vor allem Leid und Mißgunst schaffen.
Warum nur?

Gut, wenn sich die machtgeilen Psychopathen, welche die Weltherrschaft anstreben, irrsinnig verhalten, dann kann man das noch verstehen (wenn auch nicht gutheißen).

Aber warum sind wir “normalen” Menschen nicht in der Lage, unser eigenes alltägliches Verhalten vernünftig, normal, kooperativ, eben menschlich zu gestalten?

Solange wir miteinander umgehen, ohne uns in irgendeiner “Wettbewerbssituation” zu fühlen (!), solange sind wir nett und freundlich zueinander, gönnen uns gegenseitig die ehrlich erarbeiteten Früchte unseres Handelns und kommen gut miteinander aus.

Sobald wir aber uns “in Konkurrenz zueinander” fühlen – ob als Arbeits”kollegen”, als “Verbraucher”, als “Mitschüler” oder sogar als “Nachbarn” – fühlen wir uns dem anderen gegenüber als Feind und tun Dinge, die wir eigentlich gar nicht wollen.

Warum ist das so?

Warum haben wir es bereits verinnerlicht, daß wir immerzu kämpfen müssen?

Denn wie wir hier bereits klar nachgewiesen haben, entsteht die allfällige Konkurrenz aus einem “Webfehler” im Schuld-Geldsystem, nämlich daraus, daß die Zinsen nicht mit dem Kredit zusammen “als Geld geschaffen” werden, somit im System als Geld gar nicht vorhanden sind, und daher die Kreditnehmer sich diese gegenseitig “abjagen” müssen.

Daß also der “Wettbewerb” ganz klare ökonomische Gründe hat und keinesfalls “in der Natur des Menschen” liegt.

Daß darüber hinaus seit Menschengedenken mit Hilfe der Aufteilung und gegenseitigen Aufhetzung der Menschen untereinander alle Machtstrukturen der wenigen über die vielen ihre Staaten, Kirchen und sonstigen Einrichtungen an der Spitze der jeweiligen Pyramiden gehalten haben – das ist doch alles seit Jahrzehnten, seit Jahrhunderten bekannt.

Warum schaffen wir es nicht, uns daraus zu lösen?

Einfach den Menschen neben uns zu umarmen und ihn zu achten?

Selbst kluge Menschen lassen sich auch heute noch von solch unsinnigen Phrasen einfangen, Weiterlesen …

Ist nach Sozialismus / Kommunismus und Kapitalismus nun der „Kooperative Individualismus“ die Lösung?

Gib mir die Macht über die Gesetzgebung
und es ist mir egal, wer das Geld bucht!

Franz Hörmann, frei nach Rothschild´scher Manier:
Gib mir die Kontrolle über die Währung eines Landes
und es ist mir egal, wer die Gesetze macht.

Dass nach dem Niedergang des (real-existierten) Kommunismus nun auch der Kapitalimus ins Straucheln gerät, scheint nicht mehr übersehbar. Fragt sich, was könnte danach kommen. Es müsste etwas sein, das die Umverteilung von Vermögen von Arm nach Reich nicht mehr ermöglicht, dass die Ressourcen unserer Erde nachhaltig (eigentlich mach ich das Wort nicht) nutzt, die Automatisierung berücksichtigt, sprich die Zeit für das Arbeiten der Menschen anpassen lässt und unsinnige Arbeiten vermeide lässt, und so am Ende unsere Nerven und Umwelt schont.

Könnte der im Folgenden beschriebene Vorschlag eines „Kooperative Individualismus“ der Weg in die nächst „höhere“ Stufe einer Organisation führen, die eine Gemeinschaft auf Dauer trägt?

Ein demokratischer Lösungsvorschlagein Text von Prof. Franz Hörmann

Da die zunehmende Automatisierung der Produktionsprozesse menschliche Arbeitskraft mehr und mehr überflüssig macht, wird irgendeine Variante des bedingungslosen Grundeinkommens die einzige Möglichkeit sein, zunehmende Verelendung der Bevölkerung zu verhindern. Die dafür erforderlichen Geldbeträge können aber ganz offensichtlich weder durch Steuern noch durch weiter steigende Staatsschulden finanziert werden. Die bestehenden Geldschulden im System sollten den Schuldnern vollständig erlassen und die Gläubiger mit demokratisch geschöpftem „Vollgeld“ (welches als funktionales Geld einer nachvollziehbaren, auf bestimmte Rechnungskreise beschränkten Verwendung unterliegt) entschädigt werden.

Eine mögliche Lösung könnte darin bestehen, zu diesem Zweck dem Staat (d.h. der Gemeinschaft aller BürgerInnen) die Kompetenz zur Geldschöpfung konkret zu diesem Zweck (als ausgegliederter elektronischer Rechnungskreis, also als funktionales Geld) zu übertragen. Jede MitbürgerIn erhält (z.B. auf ihr/sein Sozialversicherungskonto) jenen Betrag gutgeschrieben, der es ihr/ihm ermöglicht, Güter und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs (Lebensmittel, Kleidung, Miete, Energie, Fahrtkosten, Gesundheit etc.) zu erwerben.

Die dafür erforderliche Geldschöpfung könnte durch den Buchungssatz „Kassa an Eigenkapital“ einer transparent überwachten, demokratischen Nationalbank (dNB) erfolgen. Die Preise für die in diesem Rechnungskreis zur Verfügung gestellten Güter und Dienstleistungen müssten dazu jedoch zunächst streng reguliert werden, d.h. es müsste sichergestellt werden, dass Verkäufer auf eine das Angebot übersteigende Nachfrage mittels Kapazitätsausweitung und nicht mit Preissteigerungen reagieren. Bei der Kapazitätsausweitung könnten die Anbieter dieser Güter und Dienstleistungen dann wiederum von Menschen unterstützt werden, die mit diesem funktionalen Geld über das Niveau der bedingungslosen Grundversorgung hinaus belohnt (bezahlt) würden. Das Festschreiben des Gewinns dieser Anbieter ist insofern gerechtfertigt, als sie einerseits selbst ja ebenfalls die bedingungslose Grundversorgung erhalten und andererseits auch exklusiv ihre Waren in diesem speziellen Rechnungskreis anbieten dürfen. Bei Bezahlung würde dieses funktionale Geld dann sofort wieder  Weiterlesen …

Gerechtigkeit – ist ein Gleichgewicht der Natur

OSBEEE

Den folgenden Text habe ich auf Facebook aufgeschnappt. Mit einem der Macher dahinter hatte ich auch schon telefonieren können. Das Konzept hinter dem alternativen Banken-/Geldsystem OSBEEE hört sich so an, als hätte es das Potential für ein faires Miteinander, so dass die derzeit mal wieder stark zu beobachtende Trennung in Reich und Arm der Vergangenheit angehören könne.

Die NATÜRLICHEN MECHANISMEN
Sie sind energetisch, in ihrem Lebensraum, im Ergebnis immer = ausgeglichen.

Gerechtigkeit –
ist nicht nur ein mathematisch, rationales Denken, um etwas wieder in das Gleichgewicht zu bringen.

Gerechtigkeit –
ist auch ein Gefühl, das aus kosmischer Energie, Strahlung, Schwingung, wie auch immer man es benennen möchte, entsteht und die auf uns Wirkt.

Gerechtigkeit –
ist ein Prozess natürlicher Mechanismen, in dem aus dem Sieg, im Kampf des Stärkeren, sich eine pyramidenförmige Hierarchie gebildet hat.
Gemessen an der menschlich physischen Kraft, gab es ein annähernd gleiches Kräfteverhältnis
und nur eine kleine Pyramide der Hierarchie im natürlichen Leben.
Hierarchie der Familie
Hierarchie der Verwandtschaft
Hierarchie der Gemeinde

Gerechtigkeit –
wurde unterdrückt durch List, Lüge, Täuschung, Manipulation und mit der Gewalt von Waffen, nur so wurde die Pyramide der Hierarchie immer größer.
Hierarchie der Völker
Hierarchie der Religionen
Hierarchie der Firmen
Hierarchie der Streitmächte
Hierarchie des Geldes

Die Basis dieser Pyramieden-HIERARCHIE sind alle Mensch, die unter der Last der Weiterlesen …

Verantwortungsbewusstsein als Kern von Altruismus oder Kooperation

Nach meiner Erfahrung (siehe: Darwin hatte es doch gewusst: Evolution stützt sich mehr auf Kooperation als auf Konkurrenz) ist es für die Menschen am schwierigsten zu erkennen, dass die Frage nach dem „Wer ist schuld?“ eher nebensächlich ist. Obwohl das die erste Erkenntnis aus dieser Information ist. Es geht nicht mehr darum, welcher Politiker, welcher Bankenchef oder welcher Manager etwas verbockt hat oder sich unmenschlich verhält, da das so gut wie jeder tut. Die Denkweise, dass der Stärkste überlebt und man sich gegen jeden anderen behaupten muss, ist so weit in unsere Gesellschaft verflochten, dass man egal wohin man schaut, Menschen findet, die dieses Konzept bis zum Äußersten umsetzen, ohne Rücksicht auf andere Menschen. Es ist sozusagen „normal“ geworden und wer sich gut anpasst hat an die Regeln dieses Systems, der ist auch wirtschaftlich oder beruflich erfolgreich, weil er sich durchsetzen kann. Das trifft aber nicht für die Mehrheit der Menschen zu, denn im Konkurrenzkampf gehen viele unter, weil sie entweder nicht Teil dieses Machtspiels sein wollen oder weil sie nicht die Möglichkeiten haben zu konkurrieren. Alle Menschen sind von Geburt an soziale Wesen, lässt man ein Baby ohne Zuneigung, so stirbt es, obwohl es mit Nahrung und allem, was der Körper braucht, versorgt wird. Das heißt die Schuldfrage ist nicht „Wer?“ sondern „Was?“ – es muss etwas sein, das Jeden von uns treffen kann und das Jeder lernen kann. Und es muss nach der Geburt erlernt werden. Ich möchte das mit einer Meditationstechnik verdeutlichen, die jeder gerne einmal selbst ausprobieren kann, es ist einfach nur eine Übung für den Geist.

Stellt euch vor, die Welt ist ein großes Haus mit lauter Fenstern drin.

Weiterlesen …

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