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Posts Tagged ‘Konzerne’

Darüber, dass heutige Oligarchen wie die alten Feudalherren über dem Gesetz stehen …

September 29, 2019 15 Kommentare

Die Fürsten früherer Jahrhunderte ritten auf der Jagd durch die Getreidefelder und scherten sich nicht um die Schäden, die sie dabei anrichteten. Die heutigen Fürsten richten ihre Schäden global an, und leben sicher hinter Mauern aus juristischen Konstrukten. Aber gleich, ob gottgegebene Rechte behauptet werden oder die Verantwortung hinter einem dutzend Gesellschaften verborgen wird, in beiden Fällen ist das Ergebnis das Privileg, über dem Gesetz zu stehen, und beide haben sich die Mistgabeln als Antwort ehrlich verdient.

Der heutige Mensch wächst in einem Bewusstsein auf, in einem Rechtsstaat zu leben, wo die Gewaltenteilung dafür sorgt, dass dem Bürger kein Unrecht wieder fährt, und sollte es mal so sein, ihm geholfen wird. Und das beginnend mit den Revolutionen wie der in Frankreich, als es den Feudalherren sprichwörtlich an den Kragen ging. Der folgende Text macht aber klar, dass es den neuen Feudalherren mit dem rechtlichen Konstrukt von Konzerne und juristischer Personen gelungen ist, aus der Verantwortung zu stehlen, sprich als Eigentümer nicht belangt werden können, wenn sie Unrecht geschehen lassen. Und wieder was zum herrlich Daraufumkauen:

Der Sturm auf die Bastille am 14. Juli 1789 (Bild: Wikipedia)

Über dem Gesetz

Als im Jahre 1789 das französische Volk die Mistgabeln ergriff und die Herrschaft des Adels beendete, waren es die Privilegien dieser Klasse, die den Zorn besonders befeuerten. Sie mussten keine Steuern bezahlen, sie standen über dem Recht, das für das gemeine Volk galt; die Gleichheit vor dem Gesetz gilt, bei aller Widersprüchlichkeit, die es Armen wie Reichen untersagt, Brot zu stehlen und unter Brücken zu schlafen, als eine der großen Errungenschaften des 19. Jahrhunderts. Privilegien wie jene des Adels gibt es nicht mehr – oder doch? Sind sie nur dem öffentlichen Blick besser verborgen?

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Wie sollte Europa organisiert sein?

Europa Verwaltung in Brüssel – Foto: Wikipedia

Unsere Politiker stellen die Europäische Union dar als eine Organisation zur Förderung des Gemeinwohls aller Europäer. Wer aber genauer hinschaut, der wird erkennen, dass an diesem Konstrukt Jene gewirkt haben, die mittels Geldsystem und Konzerne Reichtum ansammeln, sprich für eine optimale Umverteilung von armen Fleißigen nach leistungslosen Reichen (siehe: Die EU als weitergeführtes diktatorisches Konstrukt des Dritten Reichs mit den gleichen Machern …). Und da wundert es nicht, wenn gerade durch das Mittel der Subvention Konzerne gefördert werden, die besonders am Raubbau an Mensch, Tier und Umwelt beteiligt sind.

Und dann hören wir von einem Teil der Parteien, dass noch mehr Souveränität der einzelnen Staaten an dieses EU-Monster abgegeben werden soll, so dass es am Ende keine Nation außer der EU geben möge. Einem zentralistischen Monster, wie es die UDSSR gewesen ist, die bekanntlich aus guten Gründen(?) wieder in seine Einzelteile zerfiel. Udo Rohner formulierte dazu auf Facebook für mich passend:

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Aufklärung 2.0 mit dem preisgekrönten Film „Take back your power“ / „Hol Dir Deine Macht zurück“

Dezember 28, 2017 23 Kommentare

Der folgende Film ist so genial wie wichtig für jedes einzelne Wesen auf diesem Planeten, denn die Machenschaften der Energiekonzerne zeigen ein weiteres Mal auf, wie es diesen gelingt, sich die Politiker hörig zu machen, so dass sie zu ihrem Nutzen und dem Leid aller Anderen stimmen, sprich wie es um unsere Korpokratie inzwischen steht. Zum Film schreibt Jo Conrad, der diesen zuerst in Deutschland veröffentlicht:

Es geht um die augenöffnende Geschichte, die hinter dem „Smart“-Netz liegt. Mit 20% neuen Inhalts deckt dieser bündige 83-minütige Film sowohl schockierende Fakten als auch Beweise aus erster Hand bezüglich Überwachung, Korruption, hochschießender Rechnungen, gefährlicher Anfälligkeit, Erpressung und sogar Tausenden von Hausbränden und Explosionen, auf.

Diese fesselnde, gerade rechtzeitige Investigation führt zum beunruhigenden Schluss, dass Versorgungsunternehmen und Regierungen einen gefährlichen „Überwachungskapitalismus“ einsetzen, um uns alle in den eigenen vier Wänden zwecks Gewinn auszuspionieren — und das ohne unsere Zustimmung. Der neue Inhalt von 2017 schließt beginnende Zugeständnisse von Industrie-Insidern in Bezug auf die wahre Natur von „Smart“ Metern — sowie einen haftungsorientierten Aktionsplan dazu, was man genau tun kann, um sich und seine Familie zu beschützen, mit ein.

Film ab, und staunt:

Diese Megamaschine besitzt keine Bremse …

Fabian Scheidler, Mitbegründer von Kontext TV, Theater- und Opernautor, analysiert in seinem Buch Das Ende der Megamaschine: Geschichte einer scheiternden Zivilisation, wie sich unser kapitalistische System in den letzten 500 Jahren entwickelt hat. Er schaut sogar noch viel weiter nach vorn und bespricht die Einführung des ersten Geldystems im alten Griechenland und zeigt auf, dass hier schon immer gleich der Krieg mit drin steckte. Zu dem folgenden Interview ist noch zu lesen:

In seinem Buch geht Fabian Scheidler den Wurzeln der Zerstörungskräfte nach, die heute die menschliche Zukunft infrage stellen. … Dieses System sei nicht, wie es der Mythos der Moderne will, aus dem Pioniergeist von Entdeckern und Händlern hervorgegangen, sondern aus einer engen Verflechtung von Kriegswirtschaft, Staatsmacht und Finanziers. Die tiefgreifende Verflechtung von Staaten und Großunternehmen sei bis heute eines der zentralen Hindernisse für die notwendige sozial-ökologische Transformation. Angesichts von Klimachaos, Finanzcrashs und der sich verschärfenden sozialen Spaltung stoße heute ein ganzes Zivilisationsmodell an seine Grenzen.

Interessant auch sein Hinweis, dass schon in die ersten Stadtstaaten wie Venedig eine enge Kopplung von Großunternehmern und Staat vorhanden ist. Herr Mausfeld hat uns in seinem Vortrag Warum schweigen die Lämmer, aufgezeigt, dass der Staat allein zum Schutz der Habenden vor den Nichthabenden eingerichtet wurde. Und von Herrn spricht davon, dass uns im Wechsel der Staatsorganisationen nur das Bühnenbild gewechselt wurde, jedoch die Macht bei diesen Großhabenden/Herrschenden verblieben sei.

Fabian ist der Meinung, dass sich dieses System kaum mehr transformieren lässt, und es aufgrund nicht vorgesehener Bremsen seinem Ende entgegen ginge. Er sieht aber schon anhand vieler kleiner Projekte, dass schon Neues im Alten entstünde. Stellt sich die Frage, wie reibungslos sich der Übergang gestalten lassen kann. Aber hört mal selbst rein:

Landraub – ein weiterer Grund für flüchtende Perspektivlose

Es gibt einen unvorstellbare Geldmenge, die nach weiteren Anlagemöglichkeiten sucht, um sich mit hohem Gewinn weiter zu vermehren. In den letzten Jahren ist nun das Anbauland als Investitionsmöglichkeit in den Fokus der Anleger gekommen. Der folgende Film zeigt den Irrweg aus, dem die Globalisierer folgend und wo am Ende viele Menschen noch weniger haben und aufgrund von Perspektivlosigkeit nach lebenswerteren Orten suchen. Wir schreiten voran, weiter auf den Abgrund zu. Ist der Mensch doch jene Fehlentwicklung der Natur, wie sie Hoimar von Ditfurth während meiner Schulzeit schon formulierte. Filmausschnitte:

Zum Film ist zu lesen:

Die Folgen des modernen Kolonialismus – So entstehen Flüchtlinge

Seit der letzten Finanzkrise gilt Ackerland als zukunftsträchtige Kapitalanlage. Auch in Deutschland versuchen Großinvestoren landwirtschaftliche Flächen zu erwerben, was eine Reihe gesetzlicher Regelungen aber zumindest erschwert. Für Bodenspekulanten sind da andere Länder wesentlich interessanter.

Ein paar dieser Länder hat der österreichische Journalist Kurt Langbein besucht. Sein neuer Film „Landraub“ zeigt die sozialen, ökonomischen und ökologischen Folgen für jene Regionen, in denen der Ausverkauf der Ackerflächen gerade stattfindet. Und dieser Film ist nicht gerade arm an skandalösen Geschichten.

Beispiel Kambodscha

Um Platz für Zuckerrohrplantagen zu schaffen, werden in Kambodscha ganze Dörfer niedergebrannt. Rund 500.000 Kambodschaner sind von der Vertreibung betroffen. 65 Prozent der Anbaufläche des Landes hat die Regierung an Großinvestoren verpachtet. Beschleunigt wurde dieser Prozess ausgerechnet durch eine EU-Handelsinitiative. Diese Initiative ermöglicht den ärmsten Ländern dieser Welt den zollfreien Export ihrer Produkte auf den europäischen Markt. Seitdem wird in Kambodscha auf über 100.000 Hektar Zucker angebaut und in riesigen Mengen in die EU verkauft.

Skandalöses Verhalten der EU

Eine skandalöse Geschichte. Das EU-Parlament hat bereits vor zwei Jahren darauf aufmerksam gemacht, und trotzdem wurde dieser menschenrechtsverachtende Handel nicht gestoppt. Allein im letzten Jahr sind wieder mehr als 10.000 Leute vertrieben worden. (Kurt Langbein, Regisseur des Films ‚Landraub‘)

Perfide Landnahme in Sierra Leone

Aber nicht immer ist der Skandal so offensichtlich wie in Kambodscha. In anderen Fällen verläuft die Landnahme ganz friedlich und ist vertraglich geregelt: Weiterlesen …

Er hält das Patent, das Monsanto zerstören und die Welt verändern könnte!

Dezember 1, 2015 9 Kommentare

Paul Stamets

Paul Stamets

Wenn es etwas zu lesen und teilen gibt, dann lass es dieses sein. Der Inhalt diese Artikels hat das Potential, die Welt auf verschiedene Weise zu verändern.

Und während Monsanta es gefallen würde, dass sich dieser Artikel nicht viral verbreiten würde, so ist alles, was wir erbitten können, diese Information zu teilen, so dass diese so viele Menschen wie möglich erreichen.

In 2006 wurde einem Mann namens Paul Stamets ein Patent gewährt.  Obwohl Paul der führende Mycologist (Pilzkundler) unserer Welt ist, so hat das Patent nur wenig Aufmerksamkeit und Öffentlichkeit erfahren. Warum ist das so? Wie von leitenden Angestellten der Pestizidbranche zu erfahren ist, repräsentiert sein Patent „die erschütterndste Technologie, deren Zeugen wir je wurden“. Und wenn hier von erschütternd gesprochen wird, dann ist damit die chemische Pestizidindustrie gemeint.

Was hat Paul herausgefunden? Der Pilzkundler hat aufgezeigt, was Mutter Natur kreiert hat, um sich vor Getreide-vernichtenden Insekten zu erwehren. Es ist das, was SMART-Pestizide genannt wird. Diese Pestizide biete eine sichere und fast permanente Lösung, um über 200.000 Arten von Insekten in Schach zu halten – allen Dank gilt den „Magie“ von Pilzen.

Paul machte nicht anderes als entomopathogenic Fungi (Pilze, die Insekten töten) zu nehmen und diese so zu züchten, dass sie keine Sporen entwickeln. Dies sorgt dafür, dass die Insekten die Pilze essen und sich damit sprichwörtlich von innen heraus selbst zu Pilzen wandeln. Weiterlesen …

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Was bedeutet es, wenn der Konzern eine juristische Person ist?

Oktober 24, 2015 10 Kommentare

Erde

Ein Konzern ist nur seinen Shareholdern verpflichtet, nicht jedoch der Gesellschaft … Das ist kein Naturgesetz sondern eine juristische Entscheidung.
Noam Chomsky

Ich hatte vor einiger Zeit geschrieben: Sind die Konzerne wuchernde Krebszellen unseres von Grund auf kranken Gesellschaftssystems? Das folgende Video ist eine Dokumentation darüber, wie es zu diesen Konzernen kam. Ein wichtiger Aspekt ist dabei das Konstrukt der juristischen Person. Auf diese Idee sind ein paar helle Köpfe gekommen, als in den USA die Gleichstellung der „Farbigen“ gesetzlich geregelt wurde. Nun sollten auch Corporation einen ähnlichen Status erhalten.

Besonders gewinnbringend ist es, wenn die Konsequenzen des Profitierens von der sich nicht interessierenden Gesellschaft getragen wird. (Minute 16)

Die Dokumentation zeigt sehr gut das psychopathische Verhalten von Konzernen auf. Ein „Konzern“ kümmert sich wenig um das Leid und die Gefühle der Mitarbeiter. Wenn nichts mehr aus einem Elendviertel zu holen ist, dann zieht die Karavane der Ausbeutung eben weiter.

Auch die Gefährdung der Konsumenten ist egal. So werden Produkte hergestellt, die sowohl Tiere als auch Menschen erkranken lassen, besonders an Krebs, was wiederum die Pharmaindustrie wachsen lässt.

Der Film arbeitet heraus, dass es nicht an den Konzernlenkern selbst läge, denn diese müssten sich den Weiterlesen …

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