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Posts Tagged ‘Investigativer Journalismus’

Und noch so eine Verschwörung: Panama Papers … wem nützt es?

… Die USA haben es also nicht nur geschafft, den Rest der Welt zu zwingen, ihnen bei der Jagd auf eigene Steuersünder zu helfen, sondern den übrigen Staaten der Welt auch noch deren Steuersünder abspenstig gemacht und so für den Zustrom riesiger Summen ins eigene Land gesorgt. Damit haben sie zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Sie haben die Konkurrenz empfindlich geschwächt und dazu beigetragen, dass der Zustrom von Milliarden von Dollar ins eigene Land die eigene Zahlungsbilanz aufbessert und den kränkelnden Dollar – zumindest vorübergehend — stützt.

Warum dann aber noch die Veröffentlichung der „Panama Papers?“

Mit Hilfe der „Panama Papers“ wird nun dieser Strom noch zusätzlich befördert, und zwar durch die Zurückhaltung von Informationen: Welcher Ultrareiche und welcher Politiker weiß schon, ob er nicht auch noch in irgendeiner Liste auftaucht? Was wird er tun, um seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen? Vermutlich wird er sein Vermögen so schnell wie möglich in das neue Steuerparadies USA transferieren…

Und ganz nebenbei dienen die „Panama Papers“ auch noch dazu, bisher nicht belastete unliebsame Politiker und Konkurrenten auf dem Finanzmarkt unter Druck zu setzen, denn von einem kann man wohl ausgehen: Die Zahl führender Persönlichkeiten, die angesichts der angekündigten Veröffentlichung zusätzlicher Informationen derzeit gut schlafen können, weil sie sich in der Vergangenheit nichts haben zuschulden kommen lassen, dürfte sich in Grenzen halten.

Fundstelle: Was steckt hinter den “Panama Papers”?

Kartenhaus des Glaubens – Interview mit Barry Jünemann

Oktober 28, 2014 11 Kommentare

Ich hatte wieder einmal Gelegenheit, ein sehr intensives Gespräch mit einem Menschen zu führen, der sich mit unserer geschichtlichen Wirklichkeit, und das schon seit seinem 15 Lebensjahr beschäftig, sehr eingehend mittlerweile seit 40 Jahren. Inzwischen ist Barry Jünemann investigativer Autor und schreibt an seinem dritten Buch. Ich habe mich gleich hingesetzt, um meine Notizen niederzuschreiben:

Barry Jünemann, Buchautor

Barry Jünemann, Buchautor

Interview mit Barry Jünemann

Martin: Ich freue mich ungemein, dass Du Zeit für ein Gespräch über den Zustand unserer Gesellschaft hast. Ich hatte Deinen Hinweis in einem der Kommentare zu meinen Posts auf Facebook aufgegriffen und mir Dein erstes Buch Kartenhaus des Glaubens: Glaubensgefängnisse der Menschheit oder warum der Glaube versklavt und Wissen dein Leben verändertgekauft. Die Hälfte der 460 Seiten habe ich inzwischen schon gelesen und fand auch Vieles erneut bestätigt, was ich mit unserer Blog-Gemeinschaft seit nun mehr drei Jahren sehr ausführlich diskutiere. Angefangen von der Sinnhaftigkeit unseres Staatskonstrukts, weiter über das Zinsgeldsklavensystem, dem Mind Control, unseren „degenerierten“ Nahrungsmitteln, den Freimaurern und Jesuiten bis hin zu den sumerischen Aufzeichnungen über ihre Informanten, den außerirdischen Anunnaki, wie Du schreibst, den Anhängern ihres Oberhauptes Anu´s. Bevor wir dieses Thema weiter vertiefen, würde ich gerne noch etwas zu Dir selbst erfahren. Ist es Dir ähnlich wie mir gegangen, dass Dir die Erzählungen unserer kirchlichen Institutionen merkwürdig vorkamen? Schließlich hast Du schon mit 15 begonnen, den heute so genannten Verschwörungstheorien nachzugehen. Ich habe mit neun nach meiner Kommunion entschieden, nicht mehr die Kirche zu besuchen, da mir das gesamte Konzept verlogen und beherrschend vorkam.

Barry: Oh, das ging bei mir schon los, als ich in die Grundschule kam. Wir mussten morgens als Erstes im Religionsunterricht das „Vater unser im Himmel“ laut beten. Und ich hatte das nicht mitmachen wollen. Auf die Frage der Lehrerin, warum nicht, sagte ich: „Der im Himmel ist nicht mein Vater. Mein Vater ist nicht tot. Mein Vater ist bei der Arbeit.“ Meine Weigerung ging so weit, dass nach einem klärenden Gespräch mit meinem Vater, der im Gegensatz zu meiner evangelisch eingestellten Mutter ebenfalls nichts mit unseren Religionen anfangen konnte, ich vom Religionsunterricht befreit war.

Spannend war im Nachhinein, dass ich zunehmend Weiterlesen …

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