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Posts Tagged ‘Investigativer Journalismus’

„Es hat nur ein paar Tage gebraucht und schon befinden wir uns in einem Staat der Denunziation wieder.“

Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.

Benjamin Franklin – ehemaliger Präsident der USA

Ken Jebsen, der es als Journalist beim RBB gewagt hatte, eine andere Meinung zu veröffentlichen und seitdem vom Mainstream als Antisemit diffamiert wird (ok, passiert schon, wenn man das herrschende Geldsystem kritisiert), wurde gestern in Berlin wegen Teilnahme an einer öffentlichen Versammlung festgenommen wurde, fast die aktuell Situation in unserem Staat wie folgt zusammen:

Die Demokratie in Deutschland wurde durch Merkels Corona-Management erheblich beschädigt! Nachdem Art. 8 GG auf unbegrenzte Zeit kassiert wurde und die BRD einen Shutdown verpasst bekam, wächst der Machthunger der Regierung:

Sachsen will Quarantäne-Verweigerer in Psychiatrien sperren (hier). In Bayern setzt die Polizei Überwachungs-Drohnen gegen die Bevölkerung ein (hier). Ärzten, die das RKI kritisieren, werden bei YouTube die Videos gelöscht oder man schaltet ihre Homepage ab.

Und, wer wie Beate Bahner, Fachanwältin für Arzt-, Medizin- und Gesundheitsrecht, gegen die Maßnahmen der Merkel-Regierung gerichtlich vorgeht, wird wegen Aufruf zu einer Straftat verklagt.

Wann verwandelt sich der Rechtsstaat in eine Tyrannei? Wie weit geht die Polizei, wenn der Druck von oben auf sie zunimmt? Würden Bürger in Uniform auf friedliche Demonstranten schießen, wenn diese auch weiter für den Art. 8 des GG auf die Straße gehen? Was haben wir aus der Geschichte tatsächlich gelernt? Wird man sich morgen wieder auf Befehle berufen und das eigene Gewissen auf unbegrenzte Zeit in den Shutdown schicken? Sind die umfassenden Einschränkungen demokratischer Grundrechte bei einer Sterberate durch Corona von 0,37% überhaupt gerechtfertigt? Läuft hier nicht etwas vollkommen aus dem Ruder? Wegen der Sicherheit? Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.

2020 fühlt sich ein wenig an wie 1933, stellt er u.a. fest. Hat er Recht?

Freiheit für Julian Assange

Februar 8, 2020 8 Kommentare

Es ist schon mehr als bezeichnend, wenn zum wiederholten Male nicht unser professionelle Journalismus, dem es inzwischen so schlecht geht, dass er bald von GEZ-Gebühren subventioniert werden muss, sondern wieder unsere Comedies sich für investigative Journalisten einsetzen müssen, denen es gerade zur Abschreckung an den Kragen geht. Hier die Zusammenhänge gut aufbereitet:

Und wer sich auch für Julian einsetzen möchte, der kann hier unterschreiben: https://assange-helfen.de/

Weiterlesen …

Und noch so eine Verschwörung: Panama Papers … wem nützt es?

… Die USA haben es also nicht nur geschafft, den Rest der Welt zu zwingen, ihnen bei der Jagd auf eigene Steuersünder zu helfen, sondern den übrigen Staaten der Welt auch noch deren Steuersünder abspenstig gemacht und so für den Zustrom riesiger Summen ins eigene Land gesorgt. Damit haben sie zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Sie haben die Konkurrenz empfindlich geschwächt und dazu beigetragen, dass der Zustrom von Milliarden von Dollar ins eigene Land die eigene Zahlungsbilanz aufbessert und den kränkelnden Dollar – zumindest vorübergehend — stützt.

Warum dann aber noch die Veröffentlichung der „Panama Papers?“

Mit Hilfe der „Panama Papers“ wird nun dieser Strom noch zusätzlich befördert, und zwar durch die Zurückhaltung von Informationen: Welcher Ultrareiche und welcher Politiker weiß schon, ob er nicht auch noch in irgendeiner Liste auftaucht? Was wird er tun, um seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen? Vermutlich wird er sein Vermögen so schnell wie möglich in das neue Steuerparadies USA transferieren…

Und ganz nebenbei dienen die „Panama Papers“ auch noch dazu, bisher nicht belastete unliebsame Politiker und Konkurrenten auf dem Finanzmarkt unter Druck zu setzen, denn von einem kann man wohl ausgehen: Die Zahl führender Persönlichkeiten, die angesichts der angekündigten Veröffentlichung zusätzlicher Informationen derzeit gut schlafen können, weil sie sich in der Vergangenheit nichts haben zuschulden kommen lassen, dürfte sich in Grenzen halten.

Fundstelle: Was steckt hinter den “Panama Papers”?

Kartenhaus des Glaubens – Interview mit Barry Jünemann

Oktober 28, 2014 11 Kommentare

Ich hatte wieder einmal Gelegenheit, ein sehr intensives Gespräch mit einem Menschen zu führen, der sich mit unserer geschichtlichen Wirklichkeit, und das schon seit seinem 15 Lebensjahr beschäftig, sehr eingehend mittlerweile seit 40 Jahren. Inzwischen ist Barry Jünemann investigativer Autor und schreibt an seinem dritten Buch. Ich habe mich gleich hingesetzt, um meine Notizen niederzuschreiben:

Barry Jünemann, Buchautor

Barry Jünemann, Buchautor

Interview mit Barry Jünemann

Martin: Ich freue mich ungemein, dass Du Zeit für ein Gespräch über den Zustand unserer Gesellschaft hast. Ich hatte Deinen Hinweis in einem der Kommentare zu meinen Posts auf Facebook aufgegriffen und mir Dein erstes Buch Kartenhaus des Glaubens: Glaubensgefängnisse der Menschheit oder warum der Glaube versklavt und Wissen dein Leben verändertgekauft. Die Hälfte der 460 Seiten habe ich inzwischen schon gelesen und fand auch Vieles erneut bestätigt, was ich mit unserer Blog-Gemeinschaft seit nun mehr drei Jahren sehr ausführlich diskutiere. Angefangen von der Sinnhaftigkeit unseres Staatskonstrukts, weiter über das Zinsgeldsklavensystem, dem Mind Control, unseren „degenerierten“ Nahrungsmitteln, den Freimaurern und Jesuiten bis hin zu den sumerischen Aufzeichnungen über ihre Informanten, den außerirdischen Anunnaki, wie Du schreibst, den Anhängern ihres Oberhauptes Anu´s. Bevor wir dieses Thema weiter vertiefen, würde ich gerne noch etwas zu Dir selbst erfahren. Ist es Dir ähnlich wie mir gegangen, dass Dir die Erzählungen unserer kirchlichen Institutionen merkwürdig vorkamen? Schließlich hast Du schon mit 15 begonnen, den heute so genannten Verschwörungstheorien nachzugehen. Ich habe mit neun nach meiner Kommunion entschieden, nicht mehr die Kirche zu besuchen, da mir das gesamte Konzept verlogen und beherrschend vorkam.

Barry: Oh, das ging bei mir schon los, als ich in die Grundschule kam. Wir mussten morgens als Erstes im Religionsunterricht das „Vater unser im Himmel“ laut beten. Und ich hatte das nicht mitmachen wollen. Auf die Frage der Lehrerin, warum nicht, sagte ich: „Der im Himmel ist nicht mein Vater. Mein Vater ist nicht tot. Mein Vater ist bei der Arbeit.“ Meine Weigerung ging so weit, dass nach einem klärenden Gespräch mit meinem Vater, der im Gegensatz zu meiner evangelisch eingestellten Mutter ebenfalls nichts mit unseren Religionen anfangen konnte, ich vom Religionsunterricht befreit war.

Spannend war im Nachhinein, dass ich zunehmend Weiterlesen …

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