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Posts Tagged ‘Imperialismus’

Darüber, warum Großbritannien „Mit“-Schuld am 1. Weltkrieg trägt …

Lord Milner, Kopf der Empire-Verschwörer. Quelle: Wikimedia Commons

Ich bekam gestern den folgenden Text rein. Er stammt von Andreas van de Kamp und wurde am 7. September 2014 veröffentlicht. Dass der Sieger die Geschichte schreibt, ist im Volksmund gut verankert. Dennoch glaubt der überwiegende Teil der Deutschen weiterhin, dass ihre Vorväter größeste Schuld auf sich getragen hätten, weil sie zwei Weltkriege angezettelt hätten. Dass da eine ganz andere Perspektive anzunehmen wäre …:

…warum Großbritannien die „Mit“-Schuld am 1. Weltkrieg trägt (Quelle)

Der Mainstream der englischen Historikerzunft plädiert traditionellerweise auf unschuldig: Die Kriegserklärung am 4. August sei für London eine furchtbare Notwendigkeit gewesen. Zwei vor kurzem erschienene Bücher ziehen das in Zweifel. Das erste sieht im Krieg das Werk einer verborgenen Lobby, die spätestens seit den 1880er-Jahren tätig war. Das andere geißelt die Täuschungsmanöver und Unterlassungssünden des ersten Kriegskabinetts.

Hundert Jahre ist es her, seit die Welt in die größte Katastrophe seit ihrem Bestehen gestoßen wurde. Um die Kriegsursachen sind allein seit dem vergangenen Jahr Hunderte Fachbücher erschienen, die heutzutage wenigstens einen großen Vorteil haben: Sie müssen sich nicht (mehr) an Artikel 231 des Versailler Vertrags kümmern, ein politisches Konstrukt, das Deutschland und seinen Verbündeten die Alleinschuld zuwies.

Die meisten zeitgenössischen Historiker sind inzwischen zu recht nuancierten Urteilen gelangt, die oft nur ein Element gemeinsam haben: Der Krieg entstand für sie aus einem komplexen und labilen Kräftefeld, zu dessen Entstehen alle Beteiligten beigetragen haben, das aber keine Seite auch nur annähernd “managen” konnte. Christopher Clarks Opus Magnum Die Schlafwandler: Wie Europa in den ersten Weltkrieg zog ist ein Beispiel für diese Sichtweise.

Gerry Docherty und James MacGregor kommen in ihrem 2013 erschienenen Buch Weiterlesen …

Die Migrationswaffe – rassistische Politik im 21. Jahrhundert

bild4Viele Menschen fragen sich, warum der Mensch immer wieder Kriege führen muss und warum es nicht möglich ist, friedlich die Ressourcen dieser Welt zu teilen. Es scheint doch so, dass der überwiegende Teil der Menschen in Ruhe gelassen werden möchte und scheint es kein Ende mit den Kriegen nehmen zu wollen. 

Hinzu kommt nun, dass Menschen aus den Krisengebieten, und damit sind sowohl die militärisch genauso wie die wirtschaftlich verursachten gemeint, sich auf den Weg in jene Gebiete machen, in denen sie sich ein ruhiges Leben führen zu können versprechen.

In dem folgenden Interview erfahren wir, dass genau diese Migrationswelle nach Europa und spezielle nach Deutschland etwas ist, was einem vor langem erdachten Plan folgt. Einem Plan, der sich in die geostrategischen Planungen der USA – oder besser der Schattenregierung dort – einfügt, aber macht Euch wie immer selbst ein Bild davon (Text zum Video):

Michael Vogt im Gespräch mit Norbert Brakenwagen bei TimeToDo auf Schweiz 5. Nachdem die Bürger Europas so langsam mit der Erkenntnis aufwachen, daß Tod und Terror nun zu unserem Alltag zu gehören scheinen, ist die naive Welle des „wir schaffen das!“ abgeebbt und man beginnt sich nicht nur in alternativen und kritischen Kreisen zu fragen, was eigentlich die Hintergründe dieser Flüchtlingswelle sind, und wer von den ganzen jungen Männern, die hier in Massen nach Europa strömen, wirklich ein Schutz suchender Flüchtling ist. Ist das alles tatsächlich nur Schicksal, das unerwartet über diese Menschen, ihre Länder und nun über uns hereinbricht?

Die Katastrophen, vor denen Syrer, Iraker, Afghanen und Afrikaner fliehen, haben wir „Weiße“, Europäer und Amerikaner, mitverursacht. Durch unsere Kriege und Militär-Interventionen. Durch eine ausbeuterische Handelspolitik, die Jahrhunderte lang den Ländern Afrikas und des Mittleren Ostens keine Chance gab. Wer ausbeutet und Krieg sät, erntet nicht nur Terror, sondern auch Flüchtlinge
Jürgen Todenhöfer

… doch handelt es sich wirklich um Flüchtlinge, oder haben wir es mit einer regelrechten Invasion zu tun? Und gibt es hinter den Kulissen einen konkreten Plan und Drahtzieher, die ganz andere Dinge auf der Agenda haben als „humanitäre Hilfe“?
Und: Weiterlesen …

War das Aushängeschild Bismarck auch nur ein Agent Rothschilds?

Mit dem Wissen, dass schon seit Jahrhunderten, wenn nicht sogar seit Jahrtausenden eine zentrale, unsichtbare Gruppe von Menschen unsere Geschicke steuert, dann wirft auch ein Licht auf Bismarck einen besonderen Schatten. In unseren Geschichtsbüchern wird Otto von Bismarck als der Macher von („Neugroß“)Deutschland gefeiert, nachdem Napoleon zuvor das große Römische Reich deutscher Nationen auflöste und nach seinem erzwungenen Abzug einen losen Kleinenstaatenteppich zurückließ.

Nikolai Starikov, einer der angesehenen politischen Schriftsteller Russlands hat lange recherchiert und sich bemüht, weiter hinter den Vorhang der Machtkulisse zu schauen und hat dabei entdeckt, dass auch Bismarck ein Agent der Rothschilds wurde. Nikolai klärt die Hintergründe der Taten der Marionette Bismarck. Und so wird ein weiteres Mal klar, wie die Geldeliten (Bismarck: „Ich habe einen Pakt mit dem Teufel gemacht.“) Schritt für Schritt die Welt ins Chaos stürzt, so dass am Ende 100 Millionen Tote zu zählen sind, alles in Schutt und Asche und traumatisiert liegt, dafür aber die Kriegskasse für weitere Greueltaten gefüllt sind …

12 Minuten, die wie ich finde, sich lohnen, anzuhören:

Nikolai erwähnt in dem Vortrag Gerson von Bleichröder als Rothschilds Berater von Bismarck. Dazu ist auf Wikipedia zu finden:

Zeitgenossen galt er als der reichste Mann Preußens und einer der reichsten Männer der Welt. Sein internationales Auftreten als Emissär Bismarcks muss wohl vor dem Hintergrund seiner erfolgreichen Bankierstätigkeit gesehen werden. Bismarck nutzte die Geschäftsbeziehungen Bleichröders vor allem zu den Rothschilds und anderen bedeutenden Privatbankiers in allen europäischen Hauptstädten, um Informationen über die wirtschaftliche und politische Lage dieser Länder zu erhalten. Gleichzeitig profitierte er davon, dass Bleichröder gesellschaftlich mit den wirtschaftlichen und teilweise den politischen Eliten dieser Länder verkehrte. Da Bismarck und Bleichröder einen vertrauensvollen bis freundschaftlichen Umgang miteinander pflegten (Bleichröder gilt als einer der „engsten Berater“ Bismarcks), konnte der Bankier und Privatmann Bleichröder zum Träger heikler Botschaften werden, die Bismarck auf offiziellem, diplomatischem Parkett nicht formulieren wollte.

Das Bismarck an größerem baute, lässt sich vielleicht auch daran ableiten, dass er verstehen wollte, warum die bekannten alten Imperien gescheitert sind, um daraus ableiten zu können, was zu vermeiden ist, um den Fehler nicht nochmals zu wiederholen. Dazu mehr im Artikel: Was unsere Finanzkrise mit dem Untergang des römischen Imperiums zu tun hat …

Warum ich nicht mehr bei Avaaz-Kampagnen mitmachen werde …

Es gibt inzwischen eine sehr gute Ausarbeitung der – ich will es mal formulieren – Machenschaften der Kampagnenorganisation Avaaz.org, die mich davon überzeugt hat, hier keinerlei Energie mehr hineinzustecken, da ich am Ende unterm Strich das unterstützen würde, was ich eben nicht mehr fördern wollte, wenn die Welt sich zum Positiveren wandeln soll:

Avaaz.org und der geheime Informationskrieg um Syrien

Was Sie über die Kampagnenorganisation wissen sollten, bevor Sie klicken
Etwas tun gegen die herrschenden Ungerechtigkeiten, wenigstens einen kleinen Beitrag leisten zur Rettung der Welt – das oder Ähnliches haben wohl die meisten im Kopf, wenn sie im Rahmen eines Aufrufs ihre Stimme abgeben oder gar einen gewissen Betrag spenden. Dabei gehen wir wie selbstverständlich davon aus, dass die Kampagnenmacher selbst aufrichtige Idealisten sind. Doch was, wenn nicht? Nachdem der Autorin Merkwürdigkeiten bei verschiedenen Aktionen von Avaaz.org, einem der weltgrößten Kampagnenbetreiber, auffielen, ging sie der Sache nach und brachte Überraschendes zum Vorschein. Der Artikel liefert Antworten auf Fragen wie: Wer steckt hinter Avaaz, wie wird die Organisation gesteuert und welche Rolle spielt sie tatsächlich auf der internationalen Bühne?
Weiter hier

Da gibt es eienrseits viele herzende, einlullende Themen zur Weltenrettung, speziell zu Flora und Fauna, und dann kommt „hinterrücks“ wieder das Eine oder Endere Thema des modernen Imperialismus im wie immer humanitären Mäntelchen daher, wie aktuell zu Syrien …

MANN, MANN, MANN, würde Wolfgang wieder sagen …

Kategorien:Ökologie, Ethik, Politik Schlagwörter: ,
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