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Posts Tagged ‘Ideologie’

Wie die Gender-Ideologie die Gesellschaft hinter das Licht führt …

Februar 11, 2018 29 Kommentare

Bild: Das Liebste – ein Geschenk von MiA

Das Ziel dahinter ist die Lufthoheit des Staates über den Kinderbetten.
Olaf Scholz

Kita und Ganztagsschulen sind für mich Symptome der fortschreitenden Verstaatlichung und Kollektivierung der Erziehung.
Josef Kraus, Präsident des Deutschen Lehrerverbands

Unsere Kinder sind erwachsen, haben ihre Ausbildung hinter sich und schicken sich nun an, Familien zu gründen, sprich Enkelkinder kündigen sich zumindest schon gedanklich an. Mir grummelt der Bauch, wenn ich mir die Merkwürdigkeiten der Frühsexualisierung im Kontext der Gender-Indologie betrachte, mit der sich meine Enkel konfrontiert sehen werden.

Dass das kein Spiel ist, das leichtfertig hinzunehmen ist, darüber referiert Dr Wolfgang Leisenberg. Ich stelle es mal ins Regal und bin gespannt auf Eure Reaktion. In dem Video hören wird u.a. das hier:

…. Die Biologie, die Physik wird nicht mehr akzeptiert. Sie muss dekonstruiert werden. Wir fallen also im Grunde zurück in die vorwissenschaftliche Zeit, wo nicht mehr die Natur darüber entscheidet, ob eine Theorie stimmt, sondern eine Ideologie.

Konrad Lorenz, einer der großen Kämpfer gegen diese ganze Geschichte, hat damals im Buch ‚Die acht Todsünden der zivilisierten Menscheit‘ geschrieben:

„Der Irrglaube, dass man aus dem Menschen schlechterdings alles machen kann, liegt in vielen Todsünden zugrunde, welche die zivilisierte Menschheit gegen die Natur des Menschen begeht. Es muss übelste Auswirkungen haben, wenn eine weltumfassende Ideologie, samt der sich daraus ergebenden Politik auf einer Lüge begründet ist.“

Es ist schon ein unglaublicher Vorgang, wenn man sich das mal vorstellt. Diese Ideologie, die unsere gesamte Gesellschaft verändern soll, sie wurde als ‚hidden agenda‘, ohne, dass das Parlament oder die Bevölkerung aufzuklären oder gar zu fragen, an allen demokratischen Institutionen vorbei, per Kabinettsbeschluss für alle gesellschaftlich bedeutsamen Institutionen verbindlich eingeführt … Kein Mensch weiß, worum es geht.

 

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Einkommen wie Leitungswasser – #BGE

November 1, 2015 58 Kommentare

Laut einer Umfrage, die im Rahmen der Verfilmung von „Grundeinkommen – ein Kulturimpuls“ erhoben wurde, sagten auf die Frage, ob sie mit einem BGE noch weiterarbeiten würden etwa 90%: „JA“ oder zumindest „JA, aber vielleicht etwas Anderes“. Auf die Frage, ob die Anderen noch weiterarbeiten würden, antworteten 80%: „NEIN“. Hieran wird eine der zentralen Fragen der BGE – Befürwortung oder -Ablehnung deutlich: Die Frage nach dem Menschenbild. Viele haben zwei Menschenbilder. Ein gutes, edles und humanistisches von sich und ein eher negatives von den Übrigen. (Quelle)

Lange ist es her, dass ich das Thema Bedingungsloses Grundeinkommen hier zur Diskussion stellte (alles zum #BGE). Da nun im nächsten Jahr klar ist, dass die Schweizer darüber abstimmen werden, kommt Bewegung ins Thema. Und diese Anlehnung mit der Umgestaltung des Verteilens von Wasser finde ich einen gegebenen Anlass, das Thema nochmals aus der Versenkung zu holen:


Das bedingungslose Grundeinkommen ist keine Revolution.
Früher haben wir das Wasser am Dorfbrunnen geholt. Heute gibt es überall dort Wasserhähne, wo wir Wasser brauchen. Als die Idee aufkam, Wasserleitungen zu verlegen, waren die Bedenken groß: Dann treffen wir uns nicht mehr am Brunnen. Das Miteinander fällt auseinander. Und wer bitte kontrolliert, dass die anderen den Wasserhahn auch abstellen und nicht missbrauchen? Genauso selbstverständlich wie der Wasserhahn heute für uns ist, wird das Grundeinkommen nach seiner Einführung sein.

Die Schweizer Volksinitiative Für ein bedingungsloses Grundeinkommen schlägt vor, den Teil des Einkommens, den jeder unbedingt zum Leben braucht, bedingungslos zu gewährleisten. Wer das Unbedingte jedoch an Bedingungen knüpft, ist ungeschickt. Es ist unklug, wenn im Überfluss Mangel und in einer freien Gesellschaft Unfreiheit herrscht.

Das bedingungslose Grundeinkommen fordert nichts. Es geht nicht um mehr für die einen und weniger für die anderen. Es geht darum, das zu sichern, was jeden absichert. Es geht um die erste postideologische Idee für das 21. Jahrhundert.

Fazit des lesenswerten Gastbeitrags der Zeit basierend auf einem Auszug aus dem Buch von Daniel Häni und Philip Kovce: Was fehlt, wenn alles da ist?: Warum das bedingungslose Grundeinkommen die richtigen Fragen stellt

Weitere Leseempfehlung zum Thema: Bedingungslos geliebt. Leistung zwischen Vorschuss und Bewährung

Wer es noch nicht kennt, in der Zeit der Enterprise (Star Trek) ist man noch einen Schritt weiter gegangen:

 

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Darüber, wie eine Meinung im Kopf entsteht …

Die herrschende Meinung ist immer die Meinung der Herrschenden
Karl Marx – Komunistisches Manifest

Wir hatten uns schon einige Male angeschaut, wie wirklich unsere Wirklichkeit ist. Dabei sind gemachte Erfahrungen ein wichtiger Baustein. Und da wir Erfahrungen in unserer direkten Mitwelt (bekam heute den Vorschlag, diesen Begriff anstellen von Umwelt zu nutzen, da wir als Menschen viel zu abhängig für das eher abgrenzende „Um“ sind und es das einschließende „Mit“ viel besser träfe) machen, und als Kind besonders von Eltern und Lehrern „geformt“ werden, lohnt sich ein genauer Blick darauf, als auch, was unseren Staat und unsere Ökonomie ausmacht. Dazu möche ich ein Video vom Youtuber Strohmann vorstellen, das den Titel trägt:

Wie eine Meinung in einem Kopf entsteht – Construction of citizens

Im Weiteren möchte ich das Wort an Mr. Chattison geben, der seinen Eindruck vom Video wie folgt in einem Kommentar dazu hinterließ:

Grundsätzlich, so denke ich, kann man die Aussagen stehen lassen.
Was mich jedoch stört, ist, dass der Kernpunkt – die Informationsverarbeitung des Einzelnen im Gehirn – in ihrer Natur leider völlig außer Acht gelassen wird, weswegen Schlußfolgerungen bezüglich sinnvollen Handelns zur Veränderung in die Irre gehen müssen und ergo nichts an der Misere ändern werden.

In der Neurophysiologie operiert man aktuell mit Modellen, in denen neuronale Cluster innerhalb desselben Gehirns konkurrieren. Diese Vorstellung lehnt sich an die Idee Richard Dawkin´s von den konkurrierenden Genen an, wobei alles, was wir an Formen und Funktionen beobachten, sozusagen Ausprägungen des konkurrenzbezogenen Arsenals der Gene, und hier, der Neuronen wären.

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Eine andere Wahrheit über die Hexenverfolgung …

September 5, 2013 10 Kommentare

Ich hatte zum gestrigen Text über den ideologischen und historischen Zusammenhang und Ursprung von Arbeit und “Vernunft”, Kapitalismus und “Wissenschaft” noch einen fortsetzenden bekommen, den ich Euch auch nicht vorenthalten möchte, hilft er doch den Blick auf heutige und alten Weltbilder zu schärfen:

Caliban und die Hexe: Wie Satan die moderne Wissenschaft erfunden und durchgesetzt hat oder:

Die Hexenverfolgung und ihre Wurzeln im Aufstieg der bürgerlichen Wissenschaft zur Errichtung der kapitalistischen Herrschaftsordnung

[…] Historisch betrachtet war die Hexe die dörfliche Hebamme, Ärztin, Wahrsagerin oder Zauberin, deren besonderer Kompetenzbereich (wie Burckhardt über die italienischen Hexen schrieb) die Liebesintrige war (Burckhardt 1936: 324-326). […] Ihre Arbeitsmittel waren natürliche Öle und Pulver sowie Gegenstände, die Menschen durch „Sympathie“ oder „Berührung“ heilen und schützen sollten. Sie hatte kein Interesse daran, von ihrer Gemeinschaft gefürchtet zu werden, denn sie bestritt durch die Ausübung ihrer Künste ihren Lebensunterhalt. Sie war sogar sehr beliebt. Alle gingen zu ihr, um geheilt zu werden, sich die Zukunft vorhersagen zu lassen, verlorene Gegenstände zu finden oder Liebestränke zu kaufen. Dennoch entkam sie nicht der Verfolgung. Nach dem Konzil von Trient (1545-1563) bezog die Gegenreformation eindeutig Position gegen populäre Heilerinnen, aus Furcht vor deren Macht und Verwurzelung in der Kultur ihrer Gemeinschaften. Auch in England war das Schicksal der „guten Hexe“ besiegelt; im Jahr 1604 bestimmte James I. durch ein Statut, dass alle, die von Geistern oder Magie Gebrauch machten, mit dem Tode zu bestrafen seien, auch wenn sie keinen sichtbaren Schaden anrichteten.

Durch die Verfolgung der populären Heilerin wurden Frauen eines tradierten empirischen Wissens über Kräuter und Heilmittel beraubt, das sie von Generation zu Generation angehäuft und weitergereicht hatten. Der Verlust dieses Wissens ebnete einer neuen Form von Weiterlesen …

Ist das Neue, unser trennendes Denken auf ganzheitlich umzustellen?

Was nutzt es, Tausend zu haben, die nicht verstehen, die ganz in ihren Vorurteilen erstarrt sind, die das Neue nicht wollen, sondern lieber das Neue so auslegen, dass es ihrem sterillen, trägen Selbst dient? (Vollkommene Freiheit, S. 20-25, Jiddu Krishnamurti)

Die Gesamtzusammenhänge sind überhaupt nicht schwer zu verstehen, wenn man nur mal aufhört, alles getrennt zu betrachten.

Man kann einfach nur die Dinge zu Ende denken und nicht davor zurückschrecken, sein Weltbild in Frage gestellt zu sehen. So erging es mir. Ich hatte davor ein ganz anderes Weltbild und hatte genauso gedacht, wie viele andere. Das war aber gar nicht mal so unangenehm, wie immer behauptet wird.

Wenn man mal begriffen hat, dass alles eine Ursache hat und alles, was dann folgt, lediglich die Resonanz darauf ist (Dominoeffekt), die sich auf einfach alles, auf jedes Detail, auswirkt, kann man nichts mehr getrennt voneinander betrachten. Die Zusammenhänge werden klar und logisch.

Das eigentliche Problem ist tatsächlich, dass wir es gewohnt sind, alles getrennt voneinander zu betrachten. So wollen wir z. B. auch Kirche und Staat Weiterlesen …

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Vom Dilemma der Konzerne – gebraucht werden kreative Produzenten als auch dumme Konsumenten

Ich habe gerade einen herrlichen Artikel von Reinhard Kahl vom Verein Archiv der Zukunft – Netzwerk gefunden, den ich hier gerne in Teilen wiedergeben möchte, denn er bringt so viel Diskutiertes rund um unsere Bildungsindustrie herrlich formuliert auf den Punkt:

Vom ersten Kongress der Schulerneuerer in Hamburg 2007

<<<< Beginn des Artikels >>>>

Es liegt etwas in der Luft über den Höhen und Niederungen der deutschen Bildungslandschaft. An vielen Orten beginnen Lehrer ihre Schulen umzubauen. Mehr und mehr Eltern wollen nicht länger auf bessere Zeiten warten. Manche von ihnen gründen Schulen. Auch Schüler mischen sich ein. Ungewöhnliche Bündnisse mit Kirchen oder Unternehmen werden geschlossen. Fast alle diese Umgründungen, Neugründungen und die vielen kleinen Schritte von Erneuerungen haben verwandte pädagogische Ideen und gehen doch eigene Wege. Sie setzen auf das Lernen in Projekten, weil darin das Wissen zusammengeführt, Erfahrungen gemacht und die Initiative zum Handeln zurück gewonnen werden. Sie setzen auf Freiarbeit, die manchmal auch Lernbüro genannt wird. Dort wird durchaus diszipliniert gelernt und viel geübt, aber nicht im Gleichschritt. Sie setzen auf altersgemischte Gruppen, weil die Verschiedenheit der Kinder ein anregenderes und Weiterlesen …

Folgen wir Ideologien, weil wir Sicherheit suchen und im Vertrauen folgen wollen? Wann ist der Mensch vollkommen?

Jiddu Krishnamurti spricht darüber, dass wir nur frei von irgendwelchen Ideologien oder festen Überzeugungen uns miteinander autauschen können, um unser Leben besser einzurichten?

Was ist falsch gelaufen? Was ist mit dem Herz und Verstand passiert nach Millionen von Jahren Entwicklung, Erfahrungen und Anhäufung von Wissen. Trotz der vielen Lehren ist immer noch so viel Chaos und Hass auf dieser Welt. Warum ist in der langen Zeit keines dieser Probleme gelöst worden?

Seit Angebinn des menschlichen Seins lebt er im Konflikt mit seiner Umwelt und den Seinen. Wieso findet er keinen Ausweg?

Der Sprecher stellt interessante Fragen, mit denen wir uns auseinandersetzen sollten. Und am Ende kommt eine Feststellung, die für unseren aktuellen Wandel unseres Zeitgeistes wichtig ist. Ich habe mal ein wenig aus dem Vortrag mitgeschrieben:

Ist unser Gehirn falsch programmiert, weil es eine ewige Sehnsucht nach Sicherheit erzeugt? Weiterlesen …

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