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Streifzüge durch den Ring – Kapitel 8 – mathematische Dogmen…

Dezember 18, 2014 41 Kommentare
Mag als Symbol der Serie dienen: stehend für den Ring aus  Tolkiens Roman "Herr der Ringe" (Foto: Wikpiedia)

Mag als Symbol der Serie dienen: stehend für den Ring aus Tolkiens Roman „Herr der Ringe“ (Foto: Wikpiedia)

Erst wenn der Ring sich schließt, erst wenn das Gold der Erde zurückgegeben und von den Töchtern des Rheins bewacht, seinen unheilvollen Einfluss auf die Menschen verliert; erst wenn materialistischer Wahn endet, kann geistige Entwicklung sich wieder frei entfalten und die Menschheit zu ungeahnten Höhen emportragen.

Dieser Artikel wurde schon einmal zu Beginn des Jahres gepostet und ist ein Auszug aus Streifzüge durch den Ring (zum Intro inkl. Verzeichnis), von Andreas Raitzig. Da ihn viele neue Leser noch nicht wahrgenommen haben, aber auch ein erneutes Lesen im Kontext der danach veröffentlichten Artikel ein Aha verursacht, hole ich ihn auch nochmals nach vorn.

Kapitel 8. mathematische Dogmen…

Den Mathematikern vieler Generationen ging es wie den Physikern. Auch ohne den Ringcharakter des Kosmos zu erkennen, konnten viele von ihnen einzelne Segmente der Mathematik sehr genau formulieren. Die Ehrlichen unter ihnen haben die Grenzen ihrer Erkenntnis immer deutlich benannt. Die vom wissenschaftlichen Ehrgeiz Zerfressenen jedoch begannen über diese Grenze hinaus zu fabulieren. Das allein ist noch nicht ehrenrührig. Doch die Fälschungen, die Dogmatisierung der „Eventualitäten“ sehr wohl. So entstand eine wacklige Basis, auf welcher nachfolgende Generationen nur noch wacklige Gebilde errichten konnten. Am Dogma zu zweifeln war ja verboten. Ohne das hemmende Dogma hätten die Mathematiker längst die 3. Grundrechenart entdeckt und in ihrer Dualität formuliert.

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Eine verkohlte Hexe mehr oder weniger, was macht das schon?

Hexenverbrennung 1587, dargestellt in der Wickiana

Hexenverbrennung 1587, dargestellt in der Wickiana

Seitdem ich meinen Blog betreibe, finde ich laufend Hinweise darauf, dass uns Geschichte verdreht dargestellt wird. Ich hatte mich am letzten Wochenende in das Thema Hexenverfolgung eingewühlt, weil uns das Thema Wissensverlust immer wieder Mal aufgestoßen ist: unser Gefühl ist, dass die Menschen früher viel mehr Wissen über die Zusammenhänge unserer Natur hatten. Ich wollte nun herausfinden, ob in der Zeit der Hexenverbrennung gezielt durch bestimmte Personen jene Menschen gesucht wurden, die dieses Wissen besonders trugen und damit als nicht zuträglich für seine eigenen Ziele befand und damit von der Bildfläche verschinden mussten.

Und ich bin fündig geworden und habe einen eher positiven Schluss zu ziehen: Eine solche Verschwörungstheorie einer gezielten und gut organisierten Verfolgung von bestimmten Menschen ist nicht feststellbar und auch die von mir noch in der Schule gelernte Anzahl von mehr als 9 Millionen verbrannten Hexen ist heute nicht mehr zu bestätigen. Heute wird eher von „nur“ ca. 30.000 zu Tode verurteilter Hexer ausgegangen. Davon waren es zwar überwiegend Frauen, aber eine regelrechte Frauenfeindlichkeit wäre damit auch nicht zu verbinden. In den nordischen Ländern waren sogar eher die Männer betroffen.

Sicher gab es in Europa besonders in Deutschland einen Schwerpunkt. In Deutschland wiederum gab es Länder und Städte, in denen verstärkt gebrannt wurde, in anderen Ländern gar nicht.  Auch ist es nicht die Kirche gewesen, die die Hexenverfolgung betrieb. Das Anschwärzen als auch die „Inquisition=Befragung“ erfolgte Weiterlesen …

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