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Posts Tagged ‘Herrschaft’

Die Welt wird von Psychopathen ‚beherrscht‘ …

Antreiben

Antreiben (Bild: Wikipedia)

Das ist der Tenor des folgenden Kommentars, den ich von Juergen Frost auf Facebook erhielt, als ich dort schrieb:

Darf das pervers genannt werden?
„Apple erzielt pro Mitarbeiter 500.000 Dollar Gewinn.“
So titelt der Kölner Stadtanzeigee heute. Moderne Sklaverei, denn diesen den durschnittlichen Lohn mehrfach überstegende Betrag wird von den ‚arbeitslosen‘ Reichen eingestrichen. Mit welchem moralischen Recht?

Wer die System-Strukturen verstehen will, in denen man zu leben hat, muss einige Jahrhunderte Geschichte analysieren und dann kommt man drauf, dass die Lohnabhängigen seit Jahrhunderten fremdbestimmt werden, um in schädlichen Systemen ihre Aufgabe zu erfüllen, also selbst nichts zu sagen, mitzubestimmen haben.

Es hat sich so im Ursprung aus einer Großgrund-Besitzer = Großbauern-Herrschaft eine selbsternannte edle Herrschaft herausgebildet, die man heute als psychopathischen FINANZ-ADEL bezeichnen darf, der seine POLITISCHEN KNECHTE anweist, die Wünsche der Psychopathen zu erfüllen. Als Beispiel: Im Mittelalter wurde die Leibeigenschaft durch die POLITISCHEN KNECHTE legalisiert. So waren Kleinbauern, die beim Großgrundbesitzer Land gepachtet hatten, verpflichtet, kostenlos 1 Tag in der Woche beim Land-Lord zu arbeiten. Bis dann eines Tages die Kleinbauern die Bauernkriege in Deutschland gegen die Ausbeuter ausgerufen hatten.

Schädliche System-Strukturen …. warum? In den in Deutschland herrschenden feudalistisch, militaristischen System-Strukturen werden die Lohnabhängigen domestiziert, dressiert, manipuliert und idiotisiert, weil sie sonst auf die Barrikaden klettern würden. Aus der sehr jungen Geschichte lernen wir: Wer als Zivilist zum Soldaten zwangsverpflichtet wurde und sich weigerte, wird kurz mal zur Abschreckung an die Wand gestellt und erschossen.

Diese dokumentierten Abartigkeiten der Herrschaft weist auf einen schweren geistig, seelischen Defekt hin. Die Psychiatrie nennt diese Herrschaften Psychopathen mit einer Anti-Sozialen Persönlichkeits-Störung, die natürlichen Religionen nennen diese Monster Satan / Teufel und diese Räuber-Monster haben schon viel erbeutet, sind aber noch immer nicht satt vor lauter Gier.

Unterbezahlung von fleißigen Lohnabhängigen ist ihr Geschäft, denn hieraus wird der Reichtum einer sehr kleinen Minderheit generiert. Die Masse ist der Unzufriedenheit und Not ausgesetzt und wissen nicht um den Hintergrund für dieses erbärmliche, fremdbestimmte, ausgelaugte Leben.

Alles fing vor ca 15.000 Jahren an, also in der Menschheitsgeschichte eine sehr kleine Zeitspanne, die es jedoch in sich hat. Die Weiterlesen …

Wenn wir unsere Welt nur gemeinschaftlich denken: gibt es Raubtiere erst, als der Mensch begann, Fleisch zu essen?

Blick in einen Teil der besuchenswerten Museumsinsel Hombroich – Bild: Martin Bartonitz 2018

Ich habe mal wieder ein äußerst Gedanken-erfrischendes Video gefunden, das mit einer für unsere Welt äußerst steilen These daher kommt, aber in meinen Augen durchaus schlüssig argumentiert. Es geht um nicht Anderes, als dass der Mensch scheinbar erst nach der Sintflut damit begann Fleisch zu essen, sprich dafür Tiere zu töten.

Ich bin auf das Video über ein anderes vom gleichen Macher gestoßen. In ‚Die gefälschte Bibel‚ ist neben den Aspekten der Fälschungen besonders immer wieder darauf hingewiesen worden, dass die Ur-Christen Fleisch verabscheuten, weil sie den inzwischen verloren gegangenen Berichten von Jesus folgten. Denn in diesen Schriften war überliefert, dass Jesus davon überzeugt war, dass Gott den Fleischkonsum nicht gut hieß. Erst die Katholiken, also die herrschenden, Fleisch genießenden Römer haben dafür gesorgt, dass die Veganer verfolgt und quasi ausradiert/umgedreht wurden.

In dem Video, das ich hier empfehle, geht der Autor dem Thema Jagd und Fleischverzehr weiter auf den Grund. Es waren anscheinend die Priester, die über das Tieropfer ‚legitim‘ an das Fleisch herankamen und so den Rest allmählich auch dazu brachten. Das ist die eine Seite der Überlegung. Die Frage, die der Autor sich stellt, ist, ob in der früheren Zeit, in der das Konzept der Herrschaft über andere, sei es Mensch oder Tier, nicht gegeben hatte Weiterlesen …

Über die Legitimierung der Herrschaft der guten Schlauen über die bösen Dummen …

Martin Sigl

Die Ehre wohnt beim Reichtum.
Reichtum übt die größte Herrschaft über Menschenseelen.

Friedrich Schiller

Martin Sigl hat auf Facebook eine schöne Zusammenfassung gegeben, wie das aktuelle Weltbild in unserer ‚zivilisierten‘ Gesellschaft gestrickt ist, und weil es so schön auf den Punkt ist, möchte ich es auch noch hier ins Regal stellen. Ich las an anderer Stelle, dass es typisch am deutschen Michel sei, dass er sich in diesem Muster wohl fühle und sich eben nicht dagegen auflehne, wenn die ‚Guten‘ durch ihre Handlager sich erlauben, von ihm, dem ‚Bösen‘ immer mehr zu nehmen. Ich sehe allerdings nicht nur den deutschen Michel so agieren … Also kauen wir mal wieder drauf rum:

  1. Herrschaft ist Bestandteil der Natur des Menschen und seiner Hochkulturen.
  2. Das was schon immer so und ist sozusagen eine Folge des „Naturzustandes“ des Menschen.
  3. Die Zivilisation ist es, welche die GUTEN Potentiale des Menschen zu Großem führt.
  4. Nur die Zivilisation kann das BÖSE in dieser GROSSEN EINHEIT aller Menschen der nötigen Kontrolle unterwerfen, so dass die zerstörerischen Auswirkungen des Einzelmenschen, wie von Tyrannen soweit minimiert werden können, dass die Menschenrechte, die Demokratie und das Wohl aller wie des Ganzen darunter nicht ausufernd leiden müssen.
  5. Zu den herausragenden Leistungen des zivilisierten Menschen gehören seine Institutionen wie Wirtschaft, Staat und Religion, Erziehung Universitären, Kultur, Musik, Theater, die Oper. Aber auch das Rechtssystem als Rechtsstaat, die bürgerlichen Freiheiten, die Demokratie und die Menschenrechte. McDonald nicht zu vergessen.
  6. Ohne die Zivilisation würde die Welt im Chaos versinken und auf der Ebene der Wilden und Primitiven dahinvegetieren.
  7. In der Zivilisation aber lebt der Mensch in der denkbar besten aller möglichen Welten.
  8. Zivilisation wurzelt in der Ordnung des Staates, der Wirtschaft wie der Religionen, und Regierungen sind notwendig, da die Menschen, die ohne eine äußere Ordnung nicht fähig wären, alle diese Leistungen zu vollbringen, zivilisiert werden müssen.
  9. Durch die Zivilisation müssen die Menschen angehalten werden, das Böse in sich zu besiegen und im Interesse des Gemeinwohls, das der Staat vertritt und vor allem auch für die Zukunft unserer Kinder bewahrt, ihr Bestes zu geben.
  10. Nur in der Zivilisation wird der Entzug eines jeglichen Gewaltpotentials, dessen das Individuum fähig wäre, durch das Gewaltmonopol des Staates gesichert.
  11. Zivilisation ermöglicht Innovation und Wachstum. Beides sind die Garanten des Wohlstandes Aller. Jeder kann daran teilhaben, er muss es sich aber verdienen. Wer von den Schwachen (den Unwilligen) daran nicht teilhaben kann, dem wird von den Starken (den Willigen) unter die Arme gegriffen. Er bekommt Lebensmittelmarken wie in den USA oder Hartz IV in Deutschland.
  12. In jeder Zivilisation muss Gehorsam, Pflicht, und Fügsamkeit (heute besser als Fleiß und Leistungswille gekennzeichnet) sein, denn Herrschaft gab es schon immer, denn immer hatte einer das Sagen und die anderen haben sich danach gerichtet.
  13. Wenn das denn so ist, dann ist es besser, die Freien (Klugen und Weisen) herrschen über die Unfreien, denn die Unfreien sind unfähig, sich selbst zu beherrschen. Sie sind ungebildet und barbarisch.

So lautet in Mitteleuropa seit rund 1000 Jahren bis heute die – gekürzte – Botschaft des Mainstreams und sie wird nicht nur geglaubt, sondern auch gegen alle Andersgläubigen heftig mit aller Härte und gnadenlos verteidigt. Insofern gibt es die EINEN und es gibt die anderen:

Diese immerwährend aufwiegelnde Spaltung der EINEN gegen die anderen ist das Werk der zwei Deutungen der Welt, jener völlig verheimlichten Deutungen für die Eingeweihten also jener für die EINEN wie für die Gefolgsleute und einer ganz anderen Deutung für jene DA UNTEN, für die Masse, die eben so zum GUTEN geführt werden müsse.

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„Wir sind der Staat! Warum Volk sein nicht genügt“

Daniela Dahn

Daniela Dahn, Mitbegründerin der Bürgerbewegung „Demokratischer Aufbruch“ in der DDR

Nicht das Volk ist der Souverän sondern der Staat. Das ist die Erkenntnis der aktuellen Rechtsauslegung.
Daniela Dahn

Ich möchte diesen Artikel nochmals nach vorne holen, da es inzwischen ein sehr inspirierendes Interview mit der Autorin gibt, deren Buch hier angesprochen wird. Diese habe ich nun der Rezension angehängt, inklusive des Inhaltsüberblicks:

Auf der Finde nach einer besseren Welt haben wir hier immer wieder auch mal über alternative Gesellschaftssysteme nachgedacht. Dazu möchte ich hier eine Buchrezension bringen, das sich ebenfalls mit dem Thema fasst:

Wir sind der Staat!: Warum Volk sein nicht genügt, von Daniela Dahn:

Rezension von Oliver Engelbrecht

In ihrer aktuellen Veröffentlichung Wir sind der Staat!: Warum Volk sein nicht genügt kritisiert die Journalistin Daniela Dahn den Ausschluss vieler Bürger/innen von den zentralen politischen Entscheidungsprozessen. Die DDR-Oppositionelle und Mitbegründerin der Bürgerbewegung „Demokratischer Aufbruch“ stellt die These auf, dass „Volkssouveränität (…) von Anfang an eine staatserhaltende Fiktion“ (S. 22) gewesen sei. Sie fordert die Volksgesetzgebung und das imperative Mandat (bei dem der/die Abgeordnete verpflichtet ist, gemäß des Wählerwillens abzustimmen).

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Vom Überwinden der gesellschaftlichen Bewusstlosigkeit …

November 2, 2017 18 Kommentare

Rüdiger Lenz, Gewalttherapeut, Nicht-Erfinder des Nicht-Kampfprinzips

Macht habe ich nur, wenn ich die Anderen ohnmächtig halte.
Rüdiger Lenz über das Herrschaftsprinzip

In meinem gestrigen Minipost darüber, wie die Welt zu verbessern ginge, hörten wir von Rico Albrecht die Empfehlung:

… Und es beginnt damit, zu lernen, wie man die Programme im Kopf erkennt, von denen man sich steuern lässt.

Daran knüpft der folgende Vortrag von Rüdiger Lenz (Facebook-Profil) an, der aufzeigt, wir viele Menschen sich durch Selbstmanipulation von ihrem Selbst entfremden, nur um sich als Teil einer Gemeinschaft fühlen zu können. Zu seinem Vortrag ist auf youtube zu lesen:

In diesem Vortrag beschreibt Rüdiger Lenz die Auflösungsprozesse des Weges zum inneren Friedens. Wird dieser Weg nicht gegangen, so wird eine zum Frieden gerichtete Änderung im Außen vollzogen – was kein echter Friede ist. Ein nach außen gerichteter Friede bleibt eine Ersatzstrategie (maladaptive Bewältigungsstrategie).

Die meisten Menschen – auch in Friedensbewegungen, scheuen diesen inneren Weg, weil er mit Konsequenzen verbunden ist, zu denen man Ausdauer, Selbstdisziplin und eine starke Selbstwahrnehmung benötigt. Also braucht es eine innere Bereitschaft zum Frieden, bei der sich der Einzelnen dafür stark macht, selbst zu einer friedfertigen Person zu reifen. Es gibt keinen Weg zum Frieden. Frieden IST der Weg. Genau das wollte Gandhi damit zum Ausdruck bringen.

Es ist der Weg zum Frieden in Dir. Es gibt KEINEN anderen Frieden. Und warum wir alle einen so enorm schweren Zugang zu diesem inneren Frieden finden, ist das Thema dieses Vortrages von Rüdiger Lenz.

Ziel aller Herschaftssysteme ist nicht die Manipulation von oben herab. Viel eher ist das Ziel der Weiterlesen …

Darüber, wie unser modernes Sklaventum funktioniert …

„Aber es gut uns doch gut. Warum sollten wir da was dran ändern?“, bekomme ich immer wieder als Antwort auf die folgende Tatsache, deren Wortlaut ich mal wieder von Jürgen Korthof (siehe u.a. hier) übernommen habe:

Sklave: unwirtschaftlicher Mitarbeiter

Sklave: unwirtschaftlicher Mitarbeiter

Als die Sklaverei noch nicht verboten war, trugen „Sklaven“ (Human-Kapital) zum Zeichen ihrer das „Brandmal mit Wappen“ und die Ketten ihrer Besitzer.
Seit die Sklaverei verboten wurde, tragen „Personen“ (Human-Kapital) zum Zeichen ihrer „Identitätsausweise mit Wappen“ und die Registriernummern ihrer Besitzer.

Früher haben die „Sklaven“ ihre Arbeitsleistung unter Zwang abgegeben, damit sie nicht bestraft oder umgebracht wurden.
Heute bezahlen die „Personen“ an ihre Besitzer unter Zwang Schutzgeld, damit ihre Freiheit geschützt wird.
Zahlen die Personen nicht, werden sie bestraft – notfalls mit dem Tod, den sie sich dann angeblich „selber zuzuschreiben haben“.

Das Grundgesetz und das Völkerrecht verbietet die Sklaverei.
Aber mit dem Trick, nicht die natürliche Person zu versklaven, sondern eine juristische Vertragsperson gleichen Namens, im Firmen- und Sachenrecht, war es sehr leicht, die Menschen zu täuschen.

Orignal: The Story of Your Enslavement – mehr als 5,7 Millionen Klicks!

Deutsche Version: Die Geschichte Deiner Versklavung – fast 60.000 Klicks.

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Die Macht der Manipulation

April 11, 2017 6 Kommentare

Ja, genau, wir kennen das alle sehr gut…
So ergeht es den meisten Menschen überall…
Das ist ein universelles Übel, ein Unrecht,
ein Gram, ein Graus, eine Problematik,
sofort erkennbar, gut sichtbar, persönlich spürbar,
erlitten von der Mehrzahl der Menschheit
auf allen Ebenen, in allen Lebenslagen,
in allen Höhen und Tiefen…
Man wird klassifiziert…eingeordnet,
trainiert und durchexerziert…
Man wird opportunistisch organisiert…
Man wird gezielt manipuliert…
Bürden und Lasten werden aufoktoyiert…
…und dann wird obendrein noch
abgesahnt und abkassiert…
Man wird veräppelt und verarscht…
Man wird belästigt, beschimpft, beschämt, und beleidigt…
Man wird belogen und betrogen…
Man wird bedroht und gezwungen
Man versucht zu entfliehen…
aber das ist bisher nur sehr wenigen gelungen…
Die “Kleinen” werden malträtiert
und das ist ein globales Malheur.
Die “Kleinen” werden durch wilde Worte
aufgewühlt und aufeinander gehetzt.
Haßvolle Propgandaparolen werden
tagein, tagaus fabriziert und​
allen total verunsicherten Leuten
in den manipulierten Geist gesetzt.
Man ist zwar stets auf der Hut,
aber ganz egal was man unternimmt und tut
um sich rechtsmäßig zu schützen
und vorsichtig abzusichern,
die “Grossen,” … die “Bonzen”…
die vermeintlich “prachtvoll” Protzigen …
die arroganten, überheblichen Ignoranten…
(in den meisten Fällen
sehr üble Genossen und korrupte Gesellen!)
haben und behalten die Zügel der Regierung
sehr fest in der Hand…
lokal, regional, in jeder Provinz,
auf jedem Dorf, in jeder Stadt;
sie schalten, wüten und walten willkürlich
sehr profitabel, sehr ausbeuterisch,
schonungslos, rücksichtslos eigennützig
übers ganze Land…

Gerhard A. Fürst
8.4.2017

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