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Posts Tagged ‘Herrschaft’

Mit 'sozialer Homöopathie' die gesellschaftliche Transformation erreichen …

Dezember 4, 2019 19 Kommentare

Ich lese gerade das empfehlenswerte neue Buch von Christoph Pfluger: Die Strategie der friedlichen Umwälzung: Eine Antwort auf die Machtfrage . Kaum hatte ich den Artikel Homöopathie wirkt! veröffentlicht, kam das Thema auch in diesem Buch vor, aber mit einer völlig unerwarteten Perspektive: Als Kampfmittel gegen die aktuell Herrschenden inklusive ihrer Dogmen. Im Folgenden haben ich mir erlaubt, das Kapitel ‚Ähnliches mit Ähnlichem‘ hier ins Regal zu stellen. Der Herausgeber möge ein Auge zudrücken, vielleicht kauft ja der Eine oder Andere gerade dadurch auch das Buch 😉

Ähnliches mit Ähnlichem

In der nächsten Phase muss es darum gehen, den Gegner anzugreifen und dabei ein Feld zu wählen, auf dem er schwach ist und wir unverwundbar sind. Schwach ist er auf dem Gebiet des Geistes – deshalb versucht er ständig, uns emotional und intellektuell zu beeinflussen und deshalb werden abweichende Meinungen so scharf bekämpft, sobald sie «das System» infrage stellen. Unverwundbar sind wir, wenn wir nicht als Gegner auftreten, sondern gewissermaßen als Verbündeter. Und schließlich müssen wir, da gering an Zahl, darauf achten, mit möglichst wenig Aufwand möglichst große Wirkung zu erzielen.

Das Mittel erster Wahl, das alle diese drei Erfordernisse erfüllt, ist die soziale Homöopathie. Dieses Fachgebiet muss zwar erst noch er-forscht und entwickelt werden, aber seine erste Regel kann von allen angewendet werden, die etwas zur Gesundung der Gesellschaft beitragen wollen. Der Grundsatz der sozialen Homöopathie besteht darin, einen gesellschaftlichen Missstand nicht mit Gegenmaßnahmen zu behandeln, zum Beispiel mit Protest, Widerstand oder Sanktionen, sondern durch Injektion des krankmachenden Impulses in homöopathischer Dosis in den sozialen Organismus.

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Wie unsere wahren Herrscher bildlich sagen, wen sie unterstützen und wen nicht

November 24, 2019 35 Kommentare

Ich möchte diesen Artikel nochmals nach vorne holen, da es ein neues Video mit aktuellen Bildern zur Interpretation gibt, wer vom Tiefen Staat und den Freimaurern unterstützt wird oder eben nicht:

Der Inhalt des alten Artikels:

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Brief an einen Gefängnispfarrer

November 19, 2019 23 Kommentare

Hallo Burghardt, (Quelle)
zunächst möchte ich dich bitten, achte nicht vordergründig auf die Rechtschreibung, sondern vielmehr auf den Inhalt. Wichtig ist m.E. die Substanz, also der Inhalt und nicht die Form.
Warum ich dich mit Vornamen anschreibe und duze, das erkläre ich dir im weiteren Verlaufe des Schreibens. Und ich bin mir sicher, dass du mir sachlich gesehen auch folgen kannst. Natürlich wird im ersten Moment der dir innewohnende Stolz aufbegehren und vllt. still rufen: Was will der denn? Oder im Pott sacht man: Watt will der denn?
Aber am Ende wirst du begREIFEN, was ich dir vermitteln möchte. Ich hatte dir vor einiger Zeit geschrieben und im Gefängnis um einen Gesprächstermin gebeten, dann hätte ich dir dies alles auch direkt sagen können, aber es kam nun mal nicht dazu, deshalb dieser Brief.

Du hast beim gestrigen Gottesdienst am 27.10.2019 die Geschichte von Jakob und Esau angesprochen/erzählt. Nun, ich kenne Sie und auch den Esausegen und hatte diesen sogar einst an meine Tür geheftet, bevor damals die Justiz der BRD kam und mir meine Wohnung aufbrach und alles darinnen stahl. Die Wohnung wurde später an einen Flüchtling weitergegeben. Auf den bin ich aber gar nicht böse, er wünscht sich schließlich auch nur ein besseres Leben, aber dazu später mehr.

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Ein Plädoyer für ein neues soziales System

Naturvölker sind unermesslich reich, es mangelt an nichts – bis sie vom Kapitalismus entdeckt werden …

Marietta Weiser 

Der folgende Beitrag wurde von Denkdeinding auf Facebook gepostet, und wer er bedenkeswerten Inhalt trägt, stelle ich ihn auch hier Mal ins Regal:

Ein Plädoyer für ein neues soziales System

Wir Menschen werden geboren als warme, authentische, unprogrammierte Wesen. Wir sind alle frei von Vorurteilen, haben keine Zugehörigkeit, keine Rasse, keine Religion. Wir sind einfach nur Menschen. Es beginnt dann mit einem Namen und einer uns aufgezwungenen Zugehörigkeit, welche uns letztlich zu einer “Person” macht.

Ab da beginnt schon unser abweichendes Verhalten zu unserem natürlichen Ich. Unsere Eltern leben uns eine Religion vor. Wir werden einer Rasse zugeteilt. Die Schule vermittelt uns vereinheitlichtes Wissen. Wir werden nicht zu Allroundern erzogen, sondern auf etwas spezialisiert.

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Ah, yes… The CONservatives Creed:

Juli 13, 2019 2 Kommentare

Give us the ignorant and arrogant…
Give us the overbearing and uncaring…
Give us the despicably devious…
Give us the duplicitous and dishonestly daring…
Give us the treacherous and treasonous…
Give us the spiritually pretentious…
Give us your fiercely felonious fiends
and fundamentalist fanatics…
Give us the totalitarian tricksters…
Give us the shameless and callous…
Give us the morally malignant…
Give us the bribed and the bought…
Give us the totally clueless…
Give us those who had never learned
what once had been taught…
Give us those who lie and deceive…
Give us those who manipulate and malign…
Give us those who will steal…
who will smash, grab, and defraud…
Give us the totally corrupt and crooked…
Give us the most maddening, mauling, and mucking…
Give us the most malevolent and mocking…
Give us the most militant,
the most evil- and criminal-minded…
Give us those who assail and assault…
Give us those who degrade and insult…
and „we,“
the really and totally CONned,
the totally befuddled, fondled, felt-up, and fooled,
will willingly and gladly
vote them into positions of power…
where their lying and cheating…
where their wanton wickedness…
where their daily doing of
damnably devious deeds…
can go on, and on, and on…
because „we,“
the totally mindless,
love being lied to…
„We“ are addicted to their decadence…
„We“ will readily and willingly
cheer and applaud the frustrating fact
that the chances for redemption…
the chance for a return to a life
lived in sense and sanity,
in relative peace and
with a really principled purpose
are now next to nil or naught…
The wicked are having their way…
Things are becoming more deplorable
with each passing day…
at our cost and expense…
The damnably devious and dishonest
are making big bulging bundles
and big bags of cash…
which they haul off…
to hide, to conceal, and to stash…
On, and on, and on goes their belligerence,
their babbling b.s., their bigotry,
their battering and beating…
their defrauding, debilitating, and depleting…

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Die Problematik der Plutokratie

Mai 11, 2019 3 Kommentare

In allen sozialen Verhältnissen
und gesellschaftlichen Beziehungen
des Einzelnen zur Gesamtheit,
wo das ICH von größerer Bedeutung ist als das WIR,
dort kommt es zu endlosen
internen und externen Konflikten
unter den rechthaberischen Egoisten und Narzissten,
die alle von sich selbst behaupten,
dass alles Erbeutbare, alles Nehmbare,
und alles Tragbare ihnen gehört,
und das nennen sie dann
ihr Eigentum… ihren Eigenbesitz…
und sie wollen alles Ergreifbare,
alles Besitzbare nicht nur für sich
ergattern und behaupten…
sondern es endlos vermehren…
und dem Andern ein gleiches „Recht“
desgleichen zu tun
mit allen manipulierten Mitteln
der „Berechtigung“ zu verwehren…
Und das sind die plündernden Plutokraten,
die opportunistischen Oligarchen…
die angeblich „Großen“…
die vermeintlich „Mächtigen“…
die eigentlich Habgieringen
und willkürlich Niederträchtigen,
die die „Kleinen“ mit totalitären Taktiken
unentwegt unterdrücken, bekriegen, besiegen,
ausplündern, ausbeuten, fordern,
kommandieren, diktieren, befehlen und beordern…
und ihnen dann nichts als Mistmacherei
und Spektakelei vorgaukeln…
mit absolut idiotischem Palaver
und widerlichen Phrasen,
wie zum Bespiel:
„Weniger ist Mehr!?“…
Oder noch schlimmer:
“Die Hälfte des Ganzen
ist doch besser als garnichts!”…
“Sei zufrieden;
meckere und maule nicht,
denn es könnte ja noch viel schlimmer werden!”

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Fremdbestimmung – Ja, bitte!

Marianne Gronemeyer, emiritierte Professorin für Erziehungs- und Sozialwissenschaften

Der Unterschied zwischen selbstbestimmter und fremdbestimmter Arbeit ist unkenntlich geworden, und das ist ganz im Sinne derer, die das Sagen haben. Es kann ihnen gar nichts Besseres passieren, als wenn die Untergebenen sich ihrer Willensfreiheit rühmen und an ihre Entscheidungsfreiheit glauben. Betrug und Selbstbetrug wirken da einträchtig zusammen. Denn natürlich möchte man sich lieber als Herr im eigenen Hause fühlen denn als Knecht unter fremder Knute.
Marianne Gronemayer

Ich habe Mal wieder einen sehr inspirierenden Text von Marianne Gronemeyer gefunden. Es ist das Skript zu einem Vortrag, den sie anlässlich des 10. Todestages von Ivan Illich am 1. Dezember 2012 auf der Veranstaltung „Narrenfreiheit in Absurdistan“ hielt.

Sie hält ein Plädoyer, die Fremdbestimmung nicht grundsätzlich zu verurteilen. Dabei zeigt sie auf, wie das Leben in Selbstbestimmung den Menschen in seiner Entfaltung eher nicht voran bringt. Marianne zeigt wunderbar auf, was passiert, wenn Jemand für eine herausfordernde Aufgabe vertrausensvoll berufen, also bestimmt wird.

Was diesen Artikel für mich auch so besonders macht, ist ihre Systemanalyse mit Blick auf die Lohnarbeit. Also ab ins Regal und lasst Euch inspirieren:

Fremdbestimmung – Ja, bitte! (Quelle)

Da scheint sich ein Masochist zu Wort zu melden, der ergebenst um Prügel bittet; oder vielleicht ein Zyniker? Oder ein Witzbold? Oder einer, der auf der ‚Flucht vor der Freiheit’ (Erich Fromm) ist und sich lieber unter fremdes Kommando stellt, als sich den Gefahren der eigenen Entscheidung auszusetzen? Normal ist es jedenfalls nicht, um Fremdbestimmung zu betteln, und wer halbwegs bei Courage und Verstand ist, votiert für Selbstbestimmung. Nicht einmal diejenigen, die daraus Kapital schlagen, dass sie Andere nach ihrer Pfeife tanzen lassen können, finden ein ungeteiltes Vergnügen an der Fremdbestimmung. Wer einen Anderen fremdbestimmt, muss mit dessen Widerwillen rechnen, und der hat viele Spielarten: Aufsässigkeit, Rebellion, Nachlässigkeit in der Auftragserfüllung, Flucht in die Krankheit, insgeheime Verweigerung, wenn nicht gar Sabotage. Fremdbestimmung ist selbst aus der Perspektive der Mächtigen immer auch kontraproduktiv, weil demotivierend.

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