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Posts Tagged ‘Herrschaft’

Das Land „IST“ gespalten ….

Unser Presseonkel hatte die Tage wieder einen rausgehauen, dass es einem die Spucke verschlägt. Bevor Ihr seiner kurzen Ausführung geneigt seid, anzuhören, möget Ihr Gefallen an diesen Worten von Udo Rohner haben?

Das Land „IST“ gespalten ….

Das ist ein ganz natürlicher Zustand, geboren aus der wundervollen, unüberschaubaren Vielfalt der in unserer Gemeinschaft miteinander lebenden Charaktere mit all ihren ganz unterschiedlich unter der Individuen verteilten Talenten und Fähigkeiten die zur Ausbildung unterschiedlichster Persönlichkeiten mit unterschiedlichsten inneren Haltungen, Sichtweisen, Meinungen, Interessen und Bedürfnissen führt.

Es ist die Aufgabe der Politik, gesellschaftliche Rahmenbedingungen zu schaffen und Strukturen zu ermöglichen, die der Entfaltung dieser Vielfalt einen möglichst großen Raum eröffnen und die Entwicklung und den Erhalt eines Gemeinwesens gewährleisten, das dem Wohle der Allgemeinheit und dem Schutz unserer natürlichen Lebensräume mit all ihrer Vielfalt dient.

Die Regierung und ihre Institutionen und solche Ableger, wie etwa die Bundespressekonferenz, sind ein Resultat der gespaltenen Bürgerschaft als Spiegel der in diesem Land herrschenden Mehrheitsverhältnisse.

Die einzige gewaltfreie Möglichkeit die herrschenden Verhältnisse zu verändern, wäre ein Bildungswesen, das den heranwachsenden Menschen sich zu einem politisch gebildeten Mitglied unserer Gemeinschaft entwickeln lässt, das bereit und in der Lage ist, sich aktiv an demokratischen Prozessen zu beteiligen und eine Medienlandschaft, die diese Prozesse neutral und transparent begleitet.

Udo Rohner

Und nun zum Statement von Seibert:

Eine lebhafte Debatte ist das Zeichen eines freien Landes. Etwas ganz Anderes sind abstruse Behauptungen, hasserfüllte Stereotype oder Verschwörungstheorien. „Wer so etwas verbreitet, der will unser Land spalten und die Menschen gegeneinander aufbringen“.

Hier im O-Ton: Wer Verschwörungstheorien verbreitet, will unser Land spalten.

Gerne auch ein Beispiel, seine Meinung zu verteidigen, hier ein Straßenmusiker, dem es wichtig ist, hinterfragen zu dürfen:

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Men of Old / Mensch der Vergangenheit

Men of Old
In the age when life on earth was full
no one paid any special attention to worthy men,
nor did they single out the man of ability.
Rulers were simply the highest branches of a tree
and the people were like deer in the woods.
They were honest and righteous
without realizing that they were „doing their duty“.
They loved each other
and did not know that this was „love of neighbor“.
They deceived no one,
yet they did not know that they were „men to be trusted“.
They were reliable and did not know that this was „good faith“.
They lived freely together, giving and taking
and did not know that they were generous.
For this reason their deeds have not been narrated.
They made no history.

Thomas Merton

Ins Deutsche übersetzt:

Menschen der Vergangenheit
In der Zeit, als das Leben auf der Erde reich und voll war
erachtete man niemanden besonders würdig oder besonders fähig.
Herrscher waren einfach die höchsten Zweige eines Baumes und die Leute waren wie Rehe im Wald.
Sie waren ehrlich und gerecht
ohne das als „ihre Pflicht tun“ hervorzuheben.
Sie haben sich geliebt
und wussten nicht, dass dies „Nächstenliebe“ war.
Sie haben niemanden getäuscht,
Dennoch meinten sie nicht, dass sie „vertrauenswürdige Männer“ waren.
Sie waren zuverlässig und nannten dies nicht „Treu und Glauben“.
Sie lebten frei zusammen, gaben und nahmen
und wusste nicht, dass sie großzügig waren.
Aus diesem Grund wurden ihre Taten nicht erzählt.
Sie haben keine Geschichte geschrieben.

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Was steckt wirklich hinter dieser ganzen Corona-Panikmache?

Den folgenden Text bekam ich heute per Mail. Er ist etwas lang, aber fasst doch eine Reihe von Posts, die ich hier brachte, gut zusammen, weshalb ich ihn auch hier ins Regal einstellen möchte. Zuerst geht es um die Situation rund um die aktuellen Machenschaften der alten Herrscher in diesen Tagen der Corona-Aktivitäten. Und am Ende macht er Mut für die nächste Zeit … eine Wachablösung:

Was steckt wirklich hinter dieser ganzen Corona-Panikmache?

Nun will ich einmal meine Sicht der Dinge darlegen, die wohl jener der meisten Wahrheitssucher entspricht:

Vogelgrippe, Schweinegrippe, Asiatische Grippe, SARS, N1H1, R2T2 u.s.w. hatten wir schon. Sie kamen, sahen und gingen genauso schnell und lautlos, wie sie gekommen waren… und das OH WUNDER ganz ohne Quarantäne oder ähnliche Maßnahmen.

Aber wo sind sie geblieben?

Habt ihr jemals wieder von einem Nachbarn mit Schweinegrippe oder sowas gehört? Vermutlich haben die Viren Selbstmord begangen aufgrund der absichtlichen Verdummung der Menschen…

Warum also dieses Mal der ganze Hype mit Schulschließungen, sozialer Isolation etc.? Dazu muss ich ein bissl weiter ausholen:
Mit solcherlei Pandemien wollen uns die (dunklen) Eliten stets ihre tollen, giftigen Impfstoffe verkaufen (es geht IMMER nur ums Geld!) und in dem jetzigen Fall geht es sogar darum, den längst überfälligen Finanzcrash auszulösen (der eigentlich durch einen 3. Weltkrieg heraufbeschworen werden sollte, was Trump aber zu verhindern wusste).

Ein Finanzcrash (nicht so wie 2008 sondern tatsächlich in der Realwirtschaft, so wie die Weltwirtschaftskrise Ende der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts) ist deswegen für sie so wichtig, ja regelrecht notwendig, weil das meiste Geld bloß als FIAT-Geld existiert. Also lediglich als Zahl auf einem Konto, aber da steckt kein Wert hinter. Das kommt durch unser Schulden- und Zinssystem. Als blödes Beispiel:

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Wie unsere wahren Herrscher bildlich sagen, wen sie unterstützen und wen nicht

Ich habe diesen Artikel nochmals nach vorne geholt, da mir aufgefallen ist, dass immer mehr dieser Bilder in den Medien zu finden sind. Der Autor erklärt nochmals anhand aktueller Bilder, wie diese zu verstehen sind:

Und dann bekam ich den Hinwies, dass Oliver Jannich in einem seiner letzten Videos meinte, dass seit ein Paar Tagen sein Gerät diesen komischen Schatten erzeuge:

Bisheriger Artikel:

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Die lange Geschichte der Eliteherrschaft: Was braucht es, um sie zu beenden?

Sitzt die Globalisierungselite gemeinsam am Tisch?

Und ein weiteres Mal möchte ich einen Text hier ins Regal stellen, der mir auf Human Connection vor die Linse kam. Der erste geschichtliche Teil über den Werdegang und das Gedeihen von Herrschaft deckt sich recht gut mit meinen bisherigen Recherchen. Der zweite Teil, der erklärt, wo es hingehen soll, ist zumindest nicht mein Weg, da es um Kampf der Arbeiter geht, und der geneigte Leser meines Blogs mag inzwischen erahnen, dass dort, wo gekämpft wird, die Energie in eine wenig zuträgliche Richtung fließt. Diese Energie ist besser dort eingesetzt, wo an der Basis am Neuen gewirkt wird, auf dass sich dieses wie ein Virus verbreite und auch dies hier beschriebenen Eliten erwische:

Die lange Geschichte der Eliteherrschaft: Was braucht es, um sie zu beenden? (Quelle)

Seit vielen Jahrtausenden haben die Eliten über das Volk geherrscht und den Überschuss ihrer Arbeit befehligt. Es ist diese lange Geschichte, mit der wir in der heutigen Krise des Kapitalismus zu kämpfen haben, die endlose Kriege und Umweltkatastrophen hervorgebracht hat, während die Konzernmilliardärsherrscher weiterhin das „business as usual“ fördern und sich gleichzeitig darauf vorbereiten, sich gegenseitig mit Streitkräften und Atomwaffen zu bekämpfen. Dies alles ist „normalisiert“ worden. Die konzentrierte Elitenmacht führt dazu, dass das Verständnis der Menschen für das Wesen der Herrschaft des Großkapitals massiv verzerrt wird. Ihre hoch bezahlten Sprecher setzen sogar schamlos Konzepte wie „Freiheit“ („freedom“ and „liberty“) ein, um die Versklavung und Tötung von Millionen von Menschen für Profite in Ressourcenkriegen zu rationalisieren. Aber wir müssen auch verstehen, dass trotz dieser langen Herrschaft des (T)errors die Menschen den größten Teil ihrer Evolutionsgeschichte (eine viel längere Zeitspanne als die, in der Eliten herrschten) in nomadischen Jäger- und Sammlergesellschaften lebten, in denen die Lebensbedingungen eine grobe Gleichheit zwischen den paläolithischen Familiengruppen hervorbrachten. Wenn es hier etwas gab, das man als Freiheit bezeichnen könnte, dann war es die Folge eines primitiven Existenzminimums, das von allen die Teilnahme an der Beschaffung der Mittel zum Überleben forderte und gleichzeitig minimale Anreize für groß angelegte soziale Konflikte bot. Kooperation war das Primat; sie machte die menschlichen Gesellschaften aus – nicht die Konkurrenz. Diese Bedingungen hielten auch die menschliche Bevölkerung niedrig und im Gleichgewicht mit den verfügbaren Ressourcen, während sie, wie einige Anthropologen spekulieren (siehe Marshall Sahlins), beträchtliche Mengen an freier Zeit für die Pflege sozialer Beziehungen zur Verfügung stellten.

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Mit ’sozialer Homöopathie‘ die gesellschaftliche Transformation erreichen …

Dezember 4, 2019 19 Kommentare

Ich lese gerade das empfehlenswerte neue Buch von Christoph Pfluger: Die Strategie der friedlichen Umwälzung: Eine Antwort auf die Machtfrage . Kaum hatte ich den Artikel Homöopathie wirkt! veröffentlicht, kam das Thema auch in diesem Buch vor, aber mit einer völlig unerwarteten Perspektive: Als Kampfmittel gegen die aktuell Herrschenden inklusive ihrer Dogmen. Im Folgenden haben ich mir erlaubt, das Kapitel ‚Ähnliches mit Ähnlichem‘ hier ins Regal zu stellen. Der Herausgeber möge ein Auge zudrücken, vielleicht kauft ja der Eine oder Andere gerade dadurch auch das Buch 😉

Ähnliches mit Ähnlichem

In der nächsten Phase muss es darum gehen, den Gegner anzugreifen und dabei ein Feld zu wählen, auf dem er schwach ist und wir unverwundbar sind. Schwach ist er auf dem Gebiet des Geistes – deshalb versucht er ständig, uns emotional und intellektuell zu beeinflussen und deshalb werden abweichende Meinungen so scharf bekämpft, sobald sie «das System» infrage stellen. Unverwundbar sind wir, wenn wir nicht als Gegner auftreten, sondern gewissermaßen als Verbündeter. Und schließlich müssen wir, da gering an Zahl, darauf achten, mit möglichst wenig Aufwand möglichst große Wirkung zu erzielen.

Das Mittel erster Wahl, das alle diese drei Erfordernisse erfüllt, ist die soziale Homöopathie. Dieses Fachgebiet muss zwar erst noch er-forscht und entwickelt werden, aber seine erste Regel kann von allen angewendet werden, die etwas zur Gesundung der Gesellschaft beitragen wollen. Der Grundsatz der sozialen Homöopathie besteht darin, einen gesellschaftlichen Missstand nicht mit Gegenmaßnahmen zu behandeln, zum Beispiel mit Protest, Widerstand oder Sanktionen, sondern durch Injektion des krankmachenden Impulses in homöopathischer Dosis in den sozialen Organismus.

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Brief an einen Gefängnispfarrer

November 19, 2019 23 Kommentare

Hallo Burghardt, (Quelle)
zunächst möchte ich dich bitten, achte nicht vordergründig auf die Rechtschreibung, sondern vielmehr auf den Inhalt. Wichtig ist m.E. die Substanz, also der Inhalt und nicht die Form.
Warum ich dich mit Vornamen anschreibe und duze, das erkläre ich dir im weiteren Verlaufe des Schreibens. Und ich bin mir sicher, dass du mir sachlich gesehen auch folgen kannst. Natürlich wird im ersten Moment der dir innewohnende Stolz aufbegehren und vllt. still rufen: Was will der denn? Oder im Pott sacht man: Watt will der denn?
Aber am Ende wirst du begREIFEN, was ich dir vermitteln möchte. Ich hatte dir vor einiger Zeit geschrieben und im Gefängnis um einen Gesprächstermin gebeten, dann hätte ich dir dies alles auch direkt sagen können, aber es kam nun mal nicht dazu, deshalb dieser Brief.

Du hast beim gestrigen Gottesdienst am 27.10.2019 die Geschichte von Jakob und Esau angesprochen/erzählt. Nun, ich kenne Sie und auch den Esausegen und hatte diesen sogar einst an meine Tür geheftet, bevor damals die Justiz der BRD kam und mir meine Wohnung aufbrach und alles darinnen stahl. Die Wohnung wurde später an einen Flüchtling weitergegeben. Auf den bin ich aber gar nicht böse, er wünscht sich schließlich auch nur ein besseres Leben, aber dazu später mehr.

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Ein Plädoyer für ein neues soziales System

Naturvölker sind unermesslich reich, es mangelt an nichts – bis sie vom Kapitalismus entdeckt werden …

Marietta Weiser 

Der folgende Beitrag wurde von Denkdeinding auf Facebook gepostet, und wer er bedenkeswerten Inhalt trägt, stelle ich ihn auch hier Mal ins Regal:

Ein Plädoyer für ein neues soziales System

Wir Menschen werden geboren als warme, authentische, unprogrammierte Wesen. Wir sind alle frei von Vorurteilen, haben keine Zugehörigkeit, keine Rasse, keine Religion. Wir sind einfach nur Menschen. Es beginnt dann mit einem Namen und einer uns aufgezwungenen Zugehörigkeit, welche uns letztlich zu einer “Person” macht.

Ab da beginnt schon unser abweichendes Verhalten zu unserem natürlichen Ich. Unsere Eltern leben uns eine Religion vor. Wir werden einer Rasse zugeteilt. Die Schule vermittelt uns vereinheitlichtes Wissen. Wir werden nicht zu Allroundern erzogen, sondern auf etwas spezialisiert.

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Ah, yes… The CONservatives Creed:

Juli 13, 2019 2 Kommentare

Give us the ignorant and arrogant…
Give us the overbearing and uncaring…
Give us the despicably devious…
Give us the duplicitous and dishonestly daring…
Give us the treacherous and treasonous…
Give us the spiritually pretentious…
Give us your fiercely felonious fiends
and fundamentalist fanatics…
Give us the totalitarian tricksters…
Give us the shameless and callous…
Give us the morally malignant…
Give us the bribed and the bought…
Give us the totally clueless…
Give us those who had never learned
what once had been taught…
Give us those who lie and deceive…
Give us those who manipulate and malign…
Give us those who will steal…
who will smash, grab, and defraud…
Give us the totally corrupt and crooked…
Give us the most maddening, mauling, and mucking…
Give us the most malevolent and mocking…
Give us the most militant,
the most evil- and criminal-minded…
Give us those who assail and assault…
Give us those who degrade and insult…
and „we,“
the really and totally CONned,
the totally befuddled, fondled, felt-up, and fooled,
will willingly and gladly
vote them into positions of power…
where their lying and cheating…
where their wanton wickedness…
where their daily doing of
damnably devious deeds…
can go on, and on, and on…
because „we,“
the totally mindless,
love being lied to…
„We“ are addicted to their decadence…
„We“ will readily and willingly
cheer and applaud the frustrating fact
that the chances for redemption…
the chance for a return to a life
lived in sense and sanity,
in relative peace and
with a really principled purpose
are now next to nil or naught…
The wicked are having their way…
Things are becoming more deplorable
with each passing day…
at our cost and expense…
The damnably devious and dishonest
are making big bulging bundles
and big bags of cash…
which they haul off…
to hide, to conceal, and to stash…
On, and on, and on goes their belligerence,
their babbling b.s., their bigotry,
their battering and beating…
their defrauding, debilitating, and depleting…

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Die Problematik der Plutokratie

Mai 11, 2019 3 Kommentare

In allen sozialen Verhältnissen
und gesellschaftlichen Beziehungen
des Einzelnen zur Gesamtheit,
wo das ICH von größerer Bedeutung ist als das WIR,
dort kommt es zu endlosen
internen und externen Konflikten
unter den rechthaberischen Egoisten und Narzissten,
die alle von sich selbst behaupten,
dass alles Erbeutbare, alles Nehmbare,
und alles Tragbare ihnen gehört,
und das nennen sie dann
ihr Eigentum… ihren Eigenbesitz…
und sie wollen alles Ergreifbare,
alles Besitzbare nicht nur für sich
ergattern und behaupten…
sondern es endlos vermehren…
und dem Andern ein gleiches „Recht“
desgleichen zu tun
mit allen manipulierten Mitteln
der „Berechtigung“ zu verwehren…
Und das sind die plündernden Plutokraten,
die opportunistischen Oligarchen…
die angeblich „Großen“…
die vermeintlich „Mächtigen“…
die eigentlich Habgieringen
und willkürlich Niederträchtigen,
die die „Kleinen“ mit totalitären Taktiken
unentwegt unterdrücken, bekriegen, besiegen,
ausplündern, ausbeuten, fordern,
kommandieren, diktieren, befehlen und beordern…
und ihnen dann nichts als Mistmacherei
und Spektakelei vorgaukeln…
mit absolut idiotischem Palaver
und widerlichen Phrasen,
wie zum Bespiel:
„Weniger ist Mehr!?“…
Oder noch schlimmer:
“Die Hälfte des Ganzen
ist doch besser als garnichts!”…
“Sei zufrieden;
meckere und maule nicht,
denn es könnte ja noch viel schlimmer werden!”

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Fremdbestimmung – Ja, bitte!

Marianne Gronemeyer, emiritierte Professorin für Erziehungs- und Sozialwissenschaften

Der Unterschied zwischen selbstbestimmter und fremdbestimmter Arbeit ist unkenntlich geworden, und das ist ganz im Sinne derer, die das Sagen haben. Es kann ihnen gar nichts Besseres passieren, als wenn die Untergebenen sich ihrer Willensfreiheit rühmen und an ihre Entscheidungsfreiheit glauben. Betrug und Selbstbetrug wirken da einträchtig zusammen. Denn natürlich möchte man sich lieber als Herr im eigenen Hause fühlen denn als Knecht unter fremder Knute.
Marianne Gronemayer

Ich habe Mal wieder einen sehr inspirierenden Text von Marianne Gronemeyer gefunden. Es ist das Skript zu einem Vortrag, den sie anlässlich des 10. Todestages von Ivan Illich am 1. Dezember 2012 auf der Veranstaltung „Narrenfreiheit in Absurdistan“ hielt.

Sie hält ein Plädoyer, die Fremdbestimmung nicht grundsätzlich zu verurteilen. Dabei zeigt sie auf, wie das Leben in Selbstbestimmung den Menschen in seiner Entfaltung eher nicht voran bringt. Marianne zeigt wunderbar auf, was passiert, wenn Jemand für eine herausfordernde Aufgabe vertrausensvoll berufen, also bestimmt wird.

Was diesen Artikel für mich auch so besonders macht, ist ihre Systemanalyse mit Blick auf die Lohnarbeit. Also ab ins Regal und lasst Euch inspirieren:

Fremdbestimmung – Ja, bitte! (Quelle)

Da scheint sich ein Masochist zu Wort zu melden, der ergebenst um Prügel bittet; oder vielleicht ein Zyniker? Oder ein Witzbold? Oder einer, der auf der ‚Flucht vor der Freiheit’ (Erich Fromm) ist und sich lieber unter fremdes Kommando stellt, als sich den Gefahren der eigenen Entscheidung auszusetzen? Normal ist es jedenfalls nicht, um Fremdbestimmung zu betteln, und wer halbwegs bei Courage und Verstand ist, votiert für Selbstbestimmung. Nicht einmal diejenigen, die daraus Kapital schlagen, dass sie Andere nach ihrer Pfeife tanzen lassen können, finden ein ungeteiltes Vergnügen an der Fremdbestimmung. Wer einen Anderen fremdbestimmt, muss mit dessen Widerwillen rechnen, und der hat viele Spielarten: Aufsässigkeit, Rebellion, Nachlässigkeit in der Auftragserfüllung, Flucht in die Krankheit, insgeheime Verweigerung, wenn nicht gar Sabotage. Fremdbestimmung ist selbst aus der Perspektive der Mächtigen immer auch kontraproduktiv, weil demotivierend.

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Verdummung & Verdammung

Dezember 12, 2018 26 Kommentare

Es ist so mehr oder weniger überall das Gleiche,
das gleiche Malheur, die gleichen Miseren…
die gleichen Methoden der Manipulierung und Malträtierung
Man sieht überall, wie die „Großen“
sich sehr selbstsicher in Selbstverherrlichung verehren…
und wie sie global nur mit Ihresgleichen
und üblen Gleichgesinnten verkehren…
und wie sie gezielt und sehr profitabel
ihre multiplen Massen an Moneten…
ihr Leben in Luxus absichern & maximalisieren
und ihren bereits übergroßen Reichtum
mit üblen Mitteln noch weiter ausbauen und vermehren…

Das begann alles so „nach und nach“…
aber nach Plan…
Erst kam die sogenannte „Privatisierung“
aller öffentlichen Belange und Verpflichtungen…
mit der erfundenen, erlogenen Behauptung,
man könnte mit privaten Unternehmungen
alles viel kostengünstiger und billiger gestalten…
und dabei doch die notwendigen Dienstleistungen aufrechterhalten…
und dann folgte die „Reduzierung“ und „Verkleinerung“
der Konzerne…alles gegen die eigenen Leute gerichtet…
denn das Profitieren auf Kosten anderer…
das tun die plündernden Plutokraten, die Bänkerbanditen ,
und ihre helfenden Handlanger in der Politik
sehr gezielt, sehr bewußt, und sehr gerne…
von ihren erhabenen Höhen als sehr opportunistisch gesichtet…
und von gekauften Medien sehr nutznießend
als angeblich “positiv denkend, gut und sinnvoll handelnd” berichtet…
und so schickte man dann auch die Geschäftemacherei in die Ferne…
man verlagerte gesamte Betriebe in Länder,
wo man noch viel weniger bezahlte,
all den überarbeiteten, erniedrigten, vollkommen versklavten Leuten…
die man dort zur Arbeit zwingen konnte…
um sie mithilfe lokaler, gekaufter, korrupter Ganoven auszubeuten…
Und in den eigenen Landen palaverte man nun unentwegt
und man propagandierte und verbreitete diese üblen Sachen…
Man verlangte von den hier Ausgebooteten,
sie sollten, müssten, und könnten doch eigentlich
noch mehr mit viel weniger machen…
Einkommen wurden und werden weiterhin reduziert…
Versprechungen wurden und werden systematisch gebrochen…
und durch gekaufte Medien wurden und werden
die Menschen manipuliert…
und durch willkürliche Methodik malträtiert…
und als „Bezahlung“ bekam man bereits abgekiefte Knochen…
Und obendrein ist die Problematik der “Migration”…
Man läßt noch mehr bereits verarmte Leute ins Land…
und so geht es weiter mit diesem Wahnsinn…
Die Mistmacher machen Mist…
und den verleiteten Leuten sagt man dann:

„Maul halten, stillhalten, hinhalten, zufrieden sein,
akzeptieren, nicht protestieren gegen Not und Pein!… ☹
Es ist, was es ist… ☹ …und…
es könnte ja eigentlich
noch viel schlimmer sein…!“

Erst kam die gezielte Verdummung…
und dann die konsequente Verdammung!

Gerhard A. Fürst,
12.12.2018

Gerhard A Fürst

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Weise Worte, gut geschrieben.

November 18, 2018 5 Kommentare

Wirklich weise , sinnvolle Worte,
für alle gleichsam Besorgte zum Lesen,
zum Durchdenken, zum Überlegen,
um wirklich notwendiges Denken
für helfendes, heilendes Handeln
noch beizeiten zu bewegen
gegen des Unrechts absolut übles Wesen,
so wie es dereinst einmal war,
aber leider, wie es im Wesentlichen
nahezu unverändert ist
auch bis heute noch geblieben….
Da sind die weit und breit bekannten
die selbsternannten „Eliten“…
die Großkopfigen… die Oligarchen…
die Hyperreichen… die Plutokraten…
die Bankerbanditen… die Monetenmafia…
die Militanten…
die Narzisten, die Nihilisten…
die Ausbeuter, die Opportunisten…
die sich für auserwählt halten,
denken, dünken, und meinen,
und alles nach ihrem Willen gestalten…
in absoluter Willkürlichkeit verwirklichen, verrichten…
dirigierend, manipulierend verwalten…
mithilfe gekaufter, korruptierter, bestochener Leute…
persönlich profitierender Politiker,
Diener, Helfer , & Handlanger…
um allen ander’n den Zugang
zu ihren angeblich garantierten Rechten,
sogar verfassungsmäßig und
grundrechtlich festgelegt,
zu erschweren, zu verhindern, zu verwehren
zu entziehen, zu verringern, zu verneinen…
und dann noch arrogant zu fordern…
dass die Kleinen = Knechte…
eigentlich nur existieren,
so mehr oder weniger nur geduldet,
so als unbequeme Notwendigkeit,
vollkommen überarbeitet, unterbezahlt,
total verschuldet,
und ohne wahrzunehmende Rechte…
und sollten sich nur fügen…anpassen,
und weiterhin willig verhalten…
nicht meckern, nicht maulen…
nicht protestieren, nicht erdreisten,
sondern gezwungenermaßen
im Rest ihres „Lebens“
aus viel weniger noch mehr zu machen…
und obendrein noch mehr zu leisten…

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Degradieren sich Viele selbst, wenn sie sich hinstellen und rufen: „Wir sind das Volk“?

September 4, 2018 33 Kommentare

Blick von Glessen auf Brauweiler vor Regenguss – Foto: Martin Bartonitz 2018

Ich möchte gerne einen Artikel hier nochmals bringen, der auf dem Blog What you read is what I’ve felt veröffentlicht wurde und eine interessante Perspektive auf den Begriff ‚Volk‘ wirft. Aber zuvor schauen wir auch noch, woher denn dieses Wort kommt und welche Bedeutung diesem früher zukam:

Der Ausdruck Volk (über mittelhochdeutsch volc aus althochdeutsch folc, dies aus urgermanisch fulka „die Kriegsschar“) ist erstmals im 8. Jahrhundert belegt und bedeutet „viele“. Zu Grunde liegt dieselbe indogermanische Wortwurzel, von der auch die Wörter „voll“ und „viele“ abgeleitet werden können; auf die ursprüngliche Bedeutung „Kriegsschar“, „Kriegerhaufen“ weist auch die slawische Wortwurzel pulk- hin, die allgemein als frühe Entlehnung aus dem Germanischen gilt, und später ins Deutsche mit spezieller Bedeutung als Pulk zurückentlehnt worden ist.

Der Begriff tönt bei mir ambivalent an. Einerseits ist eine Kriegsschar streitbar, eben nicht wehrlos. Auf der anderen Seiten ist das der Haufen, der zu gehorchen hatte. Und wenn wir schauen, dass ab dem 9. Jahrhundert die Leibeigenschaft = Sklaverei in Europa Einzug hielt und für 1.000 Jahre dafür sorgte, dass die Landesherrn ein Volk voller ‚folg-ender‘ Untertanen besaßen, dann hat das ein wenig gutes Geschmäckle. Und nun schauen wir uns mal an, wie der Kollege auf diesem Begriff herumkaut:

„Volk“ und „Bürger“ – Eine Unterscheidung (Quelle)

Ein „Volk“ ist ein Haufen von Menschen, die auf einem Platz herumstehen oder herumsitzen, während vorne ein Einzelner irgendwelche Sachen brüllt.

„Bürger“ sind die gleichen Menschen, wenn sie sich in ständig neu durchmischenden Kleingruppen wechselseitig austauschen, beraten, einander zuhören und dann gemeinsam Entscheidungen treffen, die besser sind als die, die irgendein Einzelner jemals hätte treffen können.

Ein Volk besteht niemals aus Bürgern.

Bürger bilden niemals ein Volk.

Man könnte den „Bürger“ geradezu auf folgende Weise definieren:

Ein „Bürger“ ist das Individuum, das einer Gemeinschaft angehört, die allen anderen Gemeinschaften übergeordnet ist, das aber zugleich als Teil dieser übergeordneten Gemeinschaft nicht in einer Masse untergeht, sondern das vielmehr mit seiner ganz speziellen Stimme gut hörbar bleibt und dessen aktiver Beitrag für das Zustandekommen und den Erhalt dieser Gemeinschaft als unerlässlich und unersetzbar gehalten wird.

„Volk“ und „Bürger“ sind keine Weiterlesen …

Wenn das jetzige System zerbricht, was dann?

September 2, 2018 7 Kommentare

Ich gab vor ein paar Jahren meiner 75-jährigen Mutter das Buch Anarchie!: Idee – Geschichte – Perspektiven zu lesen, da es mir ausgesprochen gefallen hatte und wo ich nach der Hälfte für mich feststellen musste: „Hey, du bis im Grunde deiner Seele ein Anarchist!“. Als sie mir ein halbes Jahr das Buch zurück gab, sagte sie: „Die ersten 50 Seiten waren zäh. Aber dann wurde es sehr spannend. Ach, wenn die Menschen doch alle so miteinander auskommen könnten.“

Da noch immer die meisten in unserer westlichen Welt von den Ideen der Ur-Anarchisten ferngehalten wurden, vermutlich nicht von ungefähr, sprich zum Schutz der hier Herrschenden, und sogar eher mit Bildern geimpft sind, die sie davon abhalten werden, sich mit den Ideen zu ernsthaft zu beschäftigen, möchte ich den Mutigen unter ihnen das folgende Video als Hörbuch von Anarchie in der Praxis: Die Freiheit der Zukunft empfehlen, vielleicht gibt es ja doch die eine oder andere Inspiration. Zum Video ist noch der folgende Text zu lesen: Weiterlesen …

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