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Posts Tagged ‘Harvard Medical School’

Unser Gehirn verdrahtet sich in jungen Jahren so, dass wir als Alte kaum mehr aus unseren gelernten Denkstrukturen ausbrechen können

September 21, 2012 20 Kommentare
Deepak Chopra (Wikipedia)

Deepak Chopra (Wikipedia)

Vielen Dank an Ralf Beyer, der uns einen Textauszug aus einer Reede von Dr. Deepak Chopra, ein in Indien geborener und in den USA lebender Internist und Endokrinologe, als Kommentar an anderer Stelle hinterließ, deren Fakten mich stark an Platons Höhlengleichnis erinnert. Aber lest selbst:

Vor etwa 20 Jahren führten Wissenschaftler an der Harvard Medical School ein Experiment durch; sie liessen eine Gruppe junger Kätzchen in einem Raum aufwachsen, in dem es nur horizontale Streifen gab, d.h. alle visuellen Reize waren horizontal. Eine andere Gruppe war in einem Raum mit rein vertikalen visuellen Reizen. Als ausgewachsene kluge Katzen konnte die eine Gruppe nur eine horizontale, die andere nur eine vertikale Welt sehen, und das hatte nichts zu tun mit ihrem ´Glaubenssystem`. Als man ihre Gehirne untersuchte, fehlten ihnen die interneuronalen Verbindungen für die Wahrnehmung einer vertikalen bzw. horizonta-
len Welt. In anderen Worten, die ursprünglichen Sinneseindrücke dieser Kätzchen hatten ihr neuronales System derart programmiert, dass schliesslich ein Nervensystem entstand, das sogar auf der atomaren Ebene nur noch eine Funktion hatte: die aufgrund der Sinneseindrücke gemachten ursprünglichen Erfahrungen immer wieder zu bestätigen und zu verstärken.

Das obige Phänomen bezeichnen die Psychologen als PCC = Premature Cognitive Commitment, was so viel bedeutet wie: auf frühkindlicher Sinneserfahrung beruhende Festlegung. Frühkindlich oder im Frühstadium, da es in einem entwicklungsbedingten, biopsychologischen Weiterlesen …

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