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Nachlese (2): gruppenbing erschließt Corporate Social Responsibility (CSR) – Ablauf

Dezember 2, 2012 2 Kommentare

Genial! Nun brauche ich den Nachfolgeartikel zum initialen Artikel gar nicht selbst schreiben. Die Beschreibung des Ablaufs der Methode hat Stephan Holtmeier schon auf seinem Blog veröffentlicht und mir erlaubt, ihn hier nochmals zu bringen:

Wer oder was ist Gruppenbing?

Diese Woche durfte ich eine mir neue Moderationsmethode kennenlernen: Gruppenbing! Mein Dozentenkollege Thomas Webers hatte – wie im letzten Jahr auch – für Studierende der Hochschule Fresenius und andere Interessierte einen höchst interessanten Tag organisiert.

Unser Thema war in diesem Jahr die Frage, wie Corporate Social Responsibility (CSR) im Unternehmen gut umgesetzt werden kann. Rund 35 Menschen wollten ihr Potenzial und ihre Ideen einbringen. Ich war sehr gespannt, wie das Team der gruppenbing GmbH aus Berlin den Prozess mit der von ihnen entwickelten Moderationsmethode begleiten würde. In diesem Beitrag soll es daher nicht um die Inhalte sondern um die Reflexion der Methode aus Teilnehmerperspektive gehen.

Schon bei der Ankunft um 9:30 Uhr fällt mir auf, dass das Gruppenbing-Konzept optisch attraktiv umgesetzt wurde. Ganz offensichtlich haben die Macher Mühe ins Design diverser Weiterlesen …

Nachlese (1): gruppenbing erschließt Corporate Social Responsibility (CSR)

Dezember 1, 2012 1 Kommentar

Etwas über ein Jahr hatte es gebraucht, bis ich diese Woche selbst erfahren durfte, wie zuträglich die Methode gruppenbing zur Moderation von Großgruppen ist. Dieser Artikel koppelt direkt an jenen zum systemischen Konsensieren an. Das bearbeitete Thema war Corporate Social Responsibility (CSR) = nachhaltiges Wirtschaften (siehe auch). Eingeladen hatte der Dozent Thomas Webers von der Hochschule Fresenius seine Studenten sowie Vertreter aus der Wirtschaft. Das Live-Event diente den Studenten gleichzeitig dazu, die Methode gruppenbing kennenzulernen und das Thema CSR zu erforschen. Gecoacht wurden vier Moderatorinnen von den beiden Machern der Methode Alexander Tornow und Steffen Bahnsen. Die Ergebnisse werden nun zusammengefasst. Anschließend darf auch ich hier wieder berichten.

Hier ist mein Artikel, den ich im letzten Jahr über die Methode auf dem SAPERION Blog schrieb:

BPM: mit gruppenbing effizient zu Entscheidungen in großen Gruppen kommen – und Alle stehen dahinter! (Quelle)

Alle paar Wochen ist die Bahnfahrt ein Erlebnis. Ich meine jetzt nicht eines der negativen Art, wie Zug blieb auf der Strecke stehen oder dass die Klimaanlage ausgefallen ist. Nein, ich meine einen bereichernden Gedankenaustausch mit dem Mitreisenden auf dem Nachbarsitz.

Der jungen Mann neben mir, Alexander Tornow, weckte mein Interesse, weil er immer wieder einen Würfel in die Hand nahm, drehte und sehr nachdenklich wirkte, bevor er wieder etwas in seinen Rechner tippte. Also fragte ich mal wieder, was denn da so vor sich ginge. Und Volltreffer: Alexander hat eine Methodik weiterentwickelt, mit der Entscheidungsprozesse, bei denen viele Personen beitragen müssen, effizient gestaltet werden können. Also ein richtig schönes Thema, das zum nicht-technischen Aspekt des Geschäftsprozessmanagements (GPM/BPM) gehört.

Alexander hatte wie viele Andere auch bemerkt, dass immer mehr Vorhaben des Know-hows vieler Personen bedürfen, d.h. die unterschiedlichsten Experten müssten ihr Wissen für den Projekterfolg einbringen. Doch Abstimmungsprozesse in großen Gruppen würden sich meist uneffektiv gestalten. Kommt Euch z.B. das hier auch bekannt vor: Weiterlesen …

Der steinige Weg zur direkten Demokratie

Immer mehr Menschen wird bewusst, dass die repräsentative Demokratie, wie sie gerade bei uns implementiert ist, nicht mehr zeitgemäß ist und aufgrund von Fehlern in diesem System am Ende eine Parteidikatatur steht, in der u.A. die darin Mächtigen ihre Macht zu erhalten streben und sich dabei mit den Mächtigen der Großkonzerne verbünden. Siehe u.a. den Artikel zur Elitetheorie „vom ehernen Gesetz der Oligarchie“. Dass am Ende nicht mehr das Wohl des Volks steht, wie bei uns im Artikel 20 Grundgesetzes niedergelegt, sondern das Reicherwerden der schon Reichen weiter befördert wird, ist nicht mehr zu übersehen.

Daher kommen immer mehr Menschen zusammen, um losgelöst von Organisationen und deren Ideologien nach einem Weg zu mehr direkter Demokratie zu finden. Ziel soll es sein, dass die Menschen sich stärker an den Entscheidungsprozessen beteiligen können und dabei Lösungen gefunden werden, die bisher keiner auf dem Radar hatte.

Die beiden Totschlagargumente zur Mitbestimmung sind:

  1. Die Menschen lassen sich durch die Medien manipulieren und können so nicht objektiv abstimmen
  2. Abstimmverfahren sind zu teuer und Bürgerveranstaltungen verkommen zu Laberrunden
Nun, dass unsere Bürger inzwischen durch unsere großen Medienkonzerne mit Propaganda unserer Weiterlesen …
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