Archiv

Posts Tagged ‘Goldene Regel’

Zu-Ende-Denken im Kontext von Weltbildern

Das Wort Paradigma (griechisch παράδειγμα parádeigma, aus παρὰ parà „neben“ und δείκνυμι deiknymi „zeigen“, „begreiflich machen“; Plural Paradigmen oder Paradigmata) bedeutet „Beispiel“, „Vorbild“, „Muster“ oder „Abgrenzung“, „Vorurteil“; in allgemeinerer Form auch „Weltsicht“ oder „Weltanschauung“.

Seit dem späten 18. Jahrhundert bezeichnet Paradigma eine bestimmte wissenschaftliche Lehrmeinung, Denkweise oder Art der Weltanschauung. Wenn sich eine solche grundlegend ändert, nennt man das Paradigmenwechsel.

Das, was wir hier auf dem Blog machen, ist an unseren tradierten Weltanschauungen zu rütteln und zu fragen, ob das, was uns da weis gemacht wurde/wird, auch so wirklich wirklich ist. Conny Dethloff, der ja hier auch schon Artikel gespostet, spricht vom dringenden Zu-Ende-Denken in seinem neuesten Artikel auf seinem Logbuch Reise des Verstehens: Wie wäre es denn mal mit Zu-Ende-Denken? In diesem Artikel fasst er am Ende zusammen:

In dem Moment, wo das Thema Gleichberechtigung auf die Agenda gehoben wird, zweifelsfrei und was ich auch gar nicht abstreiten möchte, einem guten Grund folgend, wird genau das Gegenteil erreicht, nämlich Gleichberechtigung bekämpft. Was könnte eine Lösung sein? Da möchte ich mich auf den Weiterlesen …

Wer EIGENWILLIG ist, lässt sich nicht beherrschen? Warum sind wir so wenig selbstbestimmt?

Ich berichtete schon mehrfach davon, dass die jährlichen Gallup-Studien feststellen, dass 84% der Menschen in ihrer Arbeit eher verkümmern als sich an ihrer Berufung zu freuen. Grund wäre, dass sie nicht emotional an die Firmen gekoppelt wären, den Sinn ihrer Arbeit nicht sehen und meist fremd- als selbstgsteuert sind. Da wir uns derzeit am Thema des „freien bzw. bedingten Willens“ abarbeiten, möchte ich nochmals einen interessanten Artikel von Hannelore Vonier einstreuen, der noch einige weitere Denkanstöße gibt. Sie stellt die Hypothese auf:

Wer EIGENWILLIG ist, lässt sich nicht beherrschen

Wenn wir noch einen Schritt weiter denken, müsste dann nicht gelten:

Wer sich nicht beherrschen lässt, der will auch keinen Anderen beherrschen.

Könnte die Welt besser werden, indem wir unseren Kindern den EIGENWILLEN beließen?

Hier ist der Artikel von Hannelore, die wie ich, ihre Artikel unter eine CC-Lizenz gestellt und bat ausdrücklich um Verbreitung:

<<<<< Beginn des Artikels von Hannelore Vonier >>>>>

Schade nicht – Die Goldene Regel hinterfragt

Was du nicht willst, das man dir tu’, das füg’ auch keinem andern zu!

Die sogenannte “Goldene Regel” ist eine der wichtigsten Richtlinien des Patriarchats. Sie garantiert, dass Menschen als ‘gleich’ gelten und nicht als einzigartig.

Wenn man die Leute glauben macht, dass alles, was sie wollen, das Gleiche ist, das auch ihre Mitmenschen verlangen, und dies als ihr Recht[1] betrachtet, dann sind “die andern” der Maßstab, und nicht sie selbst.

Derartig konditionierte Männer und Frauen sind dankbare Konsumenten.

Festgelegte Schablonen – von Kleidergrößen, Gesundheitstabellen, Wohneinheiten, Weiterlesen …

200.000 und ein wenig mehr Erkenntnisse

Es ist wieder an der Zeit, da nach fast 15 Monaten die 200.000 Klicks erreicht sind, mich bei meiner Blog-Gemeinschaft zu bedanken, denn inzwischen habe ich das Gefühl, dass hier etwas entstanden ist, was uns diskutierenden auf dem Weg in eine bessere Welt immer schneller zu weiteren Erkenntnissen bringt. Und wenn wir wissen, dass wir nur einen Tropfen im Ozean wissen, dann erkennen wir um so klarer, wie schnell sich ein Wirklichkeitsmodell wieder runderneuern muss, d.h. dass unsere Wirklich ständig im Wandel ist.

Denn Alles, was wir über unsere Wirklichkeit denken, findet irgendwo zwischen unseren Gehirnzellen statt und gleicht sich ständig mit unseren 5 Sinnen ab. Und da das so ist, sind wir Menschen einerseits sehr verschieden, andererseits sehen wir die Wirklichkeit nur mit unserer Perspektive. Was in unserem Denken passiert, basiert auf Allem, was wir selbst erfahren haben. Vieles davon sind übernommene Gedanken, die auf tradierten Begriffen basieren. Daher sehen (konstruieren) Menschen, die aus den unterschiedlichen Kulturen kommen, unsere Welt auch ganz anders, sprich ihre Wertungen von Gut und Böse fallen auf der möglichen Skala ganz anders aus. Auch arbeitet ihr logisches Denken aufgrund der anderen Sprachen und Begriffe ganz anders.

Daher fällt es auch so schwer, die eine Goldene Regel zu finden. Zumindest scheint mir aber die Idee von Buddha hier eine sehr Weiterlesen …

%d Bloggern gefällt das: