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Posts Tagged ‘Gewalt’

Chemnitz außer Rand und Band?

Das Netz ist gerade voll der Pauschalisierung: Chemnitz ist ein Nest voller brauner Socken, die alle Ausländer pauschal als Verbrecher verurteilen. Grund: am letzten Wochenende ist ein Wahl-Chemnitzer aus Kuba erstochen und zwei weitere Männer mit einem Messer schwer verletzt worden. Es kursieren viele Gerüchte, die die Gemüter der Chemnitzer nach einer Serie von bisher glimpflich ablaufenden Streits in der Innenstadt überlaufen ließen und sie sich spontan zu einer Kundgebung zusammenfanden. Die Presse spricht von Zusammenrottung.

Ich habe mir gestern Abend angehört, wie zwei Chemnitzer aus der Szene über die Situation in Chemnitz allgemein sprechen und über das Wochenende im Speziellen. Da relativiert sich dann doch so Manches. Aber macht Euch wie immer selbst ein Bild:

Interessant dazu ist auch das folgende Schreiben an Frau Lengsfeld, die als Bürgerrechtlerin in der DDR sehr aktiv war: Weiterlesen …

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Es lebe die Freiheit

Mai 4, 2018 7 Kommentare

Es lebe die Freiheit mit Verantwortlichkeit…
Es lebe die Freiheit in guter Gemeinsamkeit und Gewissenhaftigkeit…
Es lebe die Freiheit mit Menschlichkeit…
Es lebe die Freiheit in Geschwisterlichkeit…
Es lebe die Freiheit in Wirklichkeit…
Es lebe die Freiheit ohne Eigennützigkeit…
Es lebe die Freiheit ohne Rücksichtslosigkeit…
Es lebe die Freiheit als wahrhaftiger Wert…
von allen geachtet, von allen geliebt,
von allen bekräftigt, bestätigt,
respektiert, verwirklicht, verehrt…
Die Unfreiheit, das Unrecht, die Gewalt,
die Erniedrigung, die Ausbeutung,
die soziale Zerstückelung und Zerteilung
seien hiermit sehr mutig denunziert und dementiert…
Beendet sei hiermit alles was der Freiheit
widerspricht und widerstrebt…
Es lebe die Freiheit in gesicherter Zukunft,
für alle die guten Willens sind und voll Vernunft,
im Sinne das wirklich Guten und des wahren Allgemeinwohls,
permanent in absoluter Korrektheit praktiziert.
Es lebe die Freiheit!

Gerhard A. Fürst
2.Mai, 2018

Gerhard A Fürst

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Vergiften uns bilderreiche Hollywood-Filme geistig?

Februar 12, 2017 10 Kommentare
Dagmar Neubrunner von Bewusst.TV

Dagmar Neubronner von Bewusst.TV

„Mit Speck fängt man Mäuse.“
Bekam Dagmar Neubrunner als Antwort darauf,
dass doch Kirchenmusik wunderbar schön sei.

Jeder, der schon einmal ein spannendes Buch gelesen hat und dabei vor seinem inneren Auge ein regelrechtes Filmfeuerwerk abbrennen sah, und sich dann die Verfilmung angeschaut hat, kann gut nachvollziehen, wenn Dagmar Neubronner sagt, dass uns Filme die inneren Bilder raubt, unsere Fantasie regelrecht betäubt.

Dagmar zeigt aber noch viel eindringlicher auf, was die Bilder Hollywoods mit uns noch viel mehr machen. Der Begriff „Information“ macht es uns ja deutlich: In unserem Kopf werden Formen des Seins implementiert, ob wir wollen oder nicht. Vieles läuft unterbewusst ab. Am Beispiel von Hunger Games verdeutlicht sie es: Da werden zuerst Protagonisten als die Guten aufgebaut, und dann werden sie einfach mal so durch schnellen Tod aus dem Spiel genommen. Jeder mag sich hier schnell vorstellen, was diese Metapher auf unser reales Leben übertragen bedeutet („Verschwörungstheoretiker“ weisen darauf hin, das wichtige Kollegen der Wahrheitssuche einen viel zu frühen Tod fanden).

Jo Conrad stellt allerdings noch fest, dass die Filme technisch immer perfekt werden, dafür aber immer seelenlos und verderblicher.

Alles nur belanglose Pixel oder doch ziemlich gefährliche Bewusstseinssteuerung zum Nutzen der Wenigen? Was meint Ihr:

Von unserer „menschlichen Natur“ …

Dezember 14, 2016 6 Kommentare

Der Mythos unserer Gesellschaft ist, dass der Mensch von Natur aus kämpferisch, individualistisch und egoistisch sei. Genau das Gegenteil ist aber der Fall. Man kann nur konkret über die menschliche Natur reden, wenn man anerkennt, dass es bestimmte menschliche Bedürfnisse gibt, nach Gemeinschaft, nach engem Kontakt, danach geliebt zu werden, Anschluss zu haben, akzeptiert zu werden. Gesehen zu werden, angenommen zu werden für das, was wird sind. Wenn diese Bedürfnisse erfüllt werden, entwickeln wir uns zu Menschen, die mitfühlen und kooperativ sind, und Empathie für Andere haben. Das Gegenteil, das wir so oft in unserer Gesellschaft sehen, ist eine Verzerrung der menschlichen Natur, und zwar nur deshalb, weil diese Bedürfnisse nur für wenige Menschen erfüllt sind.

Das ist die Schlusssequenz des folgenden Videos, in dem dargestellt wird, dass der Mensch eben nicht genetisch geprägt ist sondern die Gene jene nach Lebenserfahrung aktiviert werden oder eben auch nicht. Dazu hatten wir hier auch schon einmal Bruce Lipton zu Wort kommen lassen: Wir sind eben nicht Gen-gesteuert! Darüber wie wir werden, was wir sind …. In dem Video wird über mehrere interessante Studien gesprochen, die die These untermauert:

Damit wäre auch geklärt, dass sich in unserem Genpool eben nicht Weiterlesen …

Wie Kleinkinder zur eigenen Täterschaft gequält werden …

AngstWir wundern uns immer wieder über die Gewalt, die wir auf der Welt beobachten können und es ist uns häufig genug nicht nachvollziehbar, wie Menschen dazu fähig sind. Was, wenn jene herrschenden Kreise, die im Hintergrund die Fäden dieser Welt ziehen, ihren Nachwuchs passend programmieren, damit sie keine Probleme haben, entsprechende Greueltaten zu vollziehen? Was mit Menschen passiert, die von Kleinauf Gewalt erfahren, konnten wir schon durch ein Interview mit einer betroffenen Frau erfahren (siehe: brutaler Kindesmissbrauch durch satanische Logen). Nun bin ich auf einen Text einer (angeblich?) ehemaligen Programmiererin solcher Kinder gestoßen, der sehr nüchtern zuerst über die Motivation der Macher aufklärt, dann die Verfahren beschreibt und was dabei mit den Kindern passiert, um anschließend Hilfestellung für die Deprogrammierung von Opfern zu geben. Wer zart beseitet ist, möge bitte nicht weiterlesen. Ansonsten hilft der Text, besser jene Gewalttätigen einzuordnen. Vielleicht liest es ja auch das eine oder andere Opfer und kann damit etwas für sich verbessern:

Ein Überblick über einige Grundtypen von Programmierung – (Auszug aus Quelle)

In den ersten Kapiteln erklärte ich Illuminismus, seine Reichweite und einiges der Philosophie, Unternehmungen, die Geld machen und Agendas, die erklären helfen, WARUM sie Menschen programmieren. Ich glaube, daß dies als Einleitung für die nächsten Kapitel wichtig ist, um zu verstehen. Die Programmiertechniken, die ich beschreiben werde, nehmen eine unglaubliche Menge an Anstrengungen, Zeit, Hingabe und Planungen seitens des Kultes in Anspruch. Nur eine sehr motivierte Gruppe von Leuten wird diese Mühen auf sich nehmen, um das zu tun. Diese Kapitel zu schreiben ist sehr schwer für mich als Individuum, denn meine Rolle im Kult war die einer Programmiererin. So waren die besonderen Verfahren, über die du lesen wirst, oft jene, die ich normalerweise bei der Programmierung der Opfer anwendete. Weder tue ich diese Dinge heute noch, noch beschönige ich das Tun. Ich schreibe dieses Buch, weil ich glaube, daß Therapeuten, die mit den Opfern arbeiten, wie auch die Überlebenden selber es verdienen zu wissen, WAS den Menschen angetan wurde und WIE es getan wurde. Schließlich möchte ich auch einige Anregungen geben, wie Programmierungen, die der Kult in die Opfer setzt, rückgängig gemacht werden können.

Zuerst möchte ich gerne unabsichtliche Programmierung und absichtliche Programmierung ansprechen. Dies wird auch das Umgebungsmilieu genannt, in dem das Kind aufwächst.

unabsichtliche Programmierung

Die Programmierung eines Illuminaten-Kindes fängt oft vor seiner Geburt an (dies wird später erläutert werden). Sobald es aber geboren ist, wird das ganze Umgebungsmilieu des aufwachsenden Kindes zu einer Form von Programmierung. Oft wächst das Kind in einer Familienumgebung auf, die Verlassenheitsgefühle tagsüber mit Funktionsstörung bei den elterlichen Figuren verbindet. Das Kind lernt bald, daß die Nachtzeiten und Kultaktivitäten das eigentlich Wichtige sind. Dem Kind kann Aufmerksamkeit vorenthalten werden oder es kann sogar am Tag mißbraucht werden; es wird nur als etwas Besonderes behandelt oder von einem Elternteil „gesehen“, wenn sich die Familie am Kultschauplatz befindet. Dies kann zu sehr jungen Abspaltungen rund um die Kernperson führen oder Kernspaltungen, die sich „unsichtbar“ fühlen, verlassen, abgelehnt, unwürdig der Liebe oder Aufmerksamkeit, oder daß sie nicht einmal existieren, außer wenn sie eine „Aufgabe“ für ihre „Familie“ verrichten.

Ein weiterer Milieu- und Konditionierungsprozess, dem das Kind ausgesetzt ist, ist daß die Erwachsenen um sie/ihn herum WIDERSPRÜCHLICH sind, da die Erwachsenen in einer Generations-Kultfamilie fast immer auch multipel oder gespalten sind. Dies richtet eine Realität für das Baby/Kleinkind in der Weise ein,  daß die Eltern zu Hause auf die eine Art handeln, auf eine gänzlich unterschiedliche Weise im Kulttreffen und zusätzlich noch anders in der normalen Öffentlichkeit.

Da dies die frühesten Erfahrungen des Kleinkindes von Erwachsenen und Erwachsenen-Verhaltensweisen sind, hat es keine andere Wahl als diese Realität zu akzeptieren, in der die Menschen in schrecklich unterschiedlichen Weisen an verschiedenen Schauplätzen handeln. Obwohl unbeabsichtigt, setzt das Kind durch Nachäffung der sie umgebenden Erwachsenen dies für spätere Trennungen ein.

absichtliche Programmierung

Absichtliche Programmierung eines Kindes bei den Illuminaten beginnt oft schon vor der Geburt. Vorgeburtliche Spaltung ist im Kult gut bekannt, da der Fötus sehr dazu taugt, in der Gebärmutter aufgrund eines Traumas gespalten zu werden. Dies geschieht üblicherweise zwischen dem siebten und neunten Monat der Schwangerschaft. Benutzte Verfahren umfassen: Lautsprecher auf den Unterleib der Mutter setzen und laute, unharmonische Musik spielen (wie einige moderne klassische Stücke, oder sogar Wagner-Opern); laute Rockmusik ist auch benutzt worden. Andere Methoden sind, die Mutter Mengen bitterer Substanzen essen zu lassen, um die Fruchtflüssigkeit bitter zu machen, oder den Fötus in der Gebärmutter anzubrüllen. Der Unterleib der Mutter kann auch geschlagen werden. Leichte Elektroschocks in den Unterleib können angewendet werden, besonders wenn die Geburt bevor steht, und können benutzt werden, um Wehen zu verursachen, oder sicherzustellen, daß das Kind an einem zeremoniellen Feiertag ausgetragen wird. Gewisse weheninduzierende Medikamente können auch gegeben werden, wenn ein bestimmtes Geburtsdatum gewünscht wird. Weiterlesen …

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„Das erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit“ – Köln – Ramstein – …

Es geht in Köln nicht um die deutsche Frau, das deutsche Gastrecht, Flüchtlinge oder das Asylrecht. Es geht nicht um die neue deutsche Willkommenskultur, Integration oder die Sicherung deutscher Außengrenzen. Es geht um ein weiteres Bauteil zu einer Waffe, deren Ziel der Krieg der Kulturen ist.
Ken Jebsen

Ken Jebsens Analyse zum Vorfall „Köln“ ist eine der Wenigen, die ich als bedenkeswert empfinde, arbeitet er doch deutlich heraus, woher die eigentlichen Gefahren für das Volk kommen.

nachdenKEN über: WIR, Fremde, Köln und GastrechtQuelle

Das gilt nicht nur für klassische Kriege, es gilt vor allem für den Informationskrieg, der seit der Erfindung des Internets rund um den Globus und zu jeder Sekunde tobt. Dieser Informationskrieg hat alles verändert und zeigt auch im Fall „Silvesternacht Köln“, worum es ihm im Kern immer geht. Meinungshoheit. Egal zu welchem Thema.

Dabei kommt es nicht darauf an, was wann wo wirklich geschah und wie wir es individuell einzuordnen haben, es geht eher um Konsequenzen, die uns der Gewinner dieses Medienkrieges aufzwingen möchte. Angst ist dabei ein bewährtes Werkzeug.
Seit den Übergriffen in der Silvesternacht am Hauptbahnhof in Köln kämpft plötzlich jeder für die Rechte der deutschen Frau.

Die deutsche Frau, so soll der Eindruck erweckt werden, konnte bisher in der BRD völlig unbehelligt leben. Es gab weder Übergriffe von besoffenen Männerhorden auf Volksfesten, noch wurde in diesem Land seit dem Abzug der Roten Armee auch nur eine deutsche Frau von einem deutschen Mann gegen ihren Willen zum Sex gezwungen. Niemals!

Wer unter Schock steht, verfügt nur noch über einen begrenzten Willen. Er stimmt viel eher Gesetzen zu, die er ohne die zuvor erzeugte unterschwellige Weiterlesen …

Schmerzgrenze – wann sind wir aggressiv?

November 8, 2015 26 Kommentare

Zu kooperieren, Anderen zu helfen und Gerechtigkeit walten zu lassen, ist eine global anzutreffende, biologisch verankerte Grundmotivation.
Joachim Bauer

Was löst Aggressionen aus? Die Neurowissenschaft stellt nun fest, dass der Mensch eben nicht von einem Aggressionstrieb gesteuert wird. Unser primärer Antrieb ist der der Bindung zwecks Gelingens einer sozialen Kooperation.

Schmerzen lösen Aggressionen aus. Aber, und das ist eine neue Erkenntnis: Die Schmerzsysteme in unserem Gehirn reagieren nicht nur, wenn unser Körper Gewalt erfährt sondern auch dann, wenn ein Mensch sozial ausgegrenzt wird, gedemütigt, nicht geachtet wird (= Verachtung) wird oder wenn er wichtige Bindungen verliert, wenn sich Jemand abwendet. Nun wird klar, warum auf Ausgrenzungen und Demütigungen ein Mensch aggressiv reagiert.

Damit wird auch nochmals die kindliche Bindung zu den Eltern interessant. Die Eltern müssten das Kind nicht verwöhnen. Das Kind muss insgesamt spüren: diese Eltern mögen mich, sie sind an mir leidenschaftlich interessiert. In einer solchen Bindung machen vollzogene Strafen zu Korrektur von Verhalten dem Kind nichts aus. Das Kind braucht solche emotionalen Bindungen mit Erwachsenen. Aber auch Erwachsene brauchen ein soziales Netz, in dem vertraut werden kann.

Aber auch Gesellschaft mit einer größeren Spanne von Armut und Reichtum geraten in das Spannungsfeld von größerer Aggressionen. Arme Menschen nehmen sich gegenüber jenen im Reichtum lebenden als ausgegrenzt wahr. In solchen Ländern sind die Mord und Selbstmordraten deutlich höher.

In dem folgenden Video spricht Joachim Bauer über die neuen Erkenntnisse der Neurowissenschaften rund um das Thema Aggression, über die er auch in seinem Buch Schmerzgrenze: Vom Ursprung alltäglicher und globaler Gewalt schreibt. Ein hörenswerter Beitrag, wie ich finde, da er mit einem alten Mythos des von Grund auf schlechten Menschen aufräumt:

Weitere interessante Bücher von Joachim Bauer:
Selbststeuerung: Die Wiederentdeckung des freien Willens
Das Gedächtnis des Körpers: Wie Beziehungen und Lebensstile unsere Gene steuern
Arbeit: Warum sie uns glücklich oder krank macht

Freundliche Gewalt

AngstIn Anknüpfung an Guidos letzten Artikel zur Propaganda möchte ich einen Artikel von Martin Scheuringer bringen, der die Auswirkungen der zunehmenden Manipulation unserer Kinder im kapitalistischen System anspricht und darauf aufmerksam macht, dass die Unterdrückung negativer Gefühle zum Tragen freundlicher Masken nicht gut ausgehen kann, aber lest selbst:

Freundliche Gewalt

Dem ausgebildeten eingewobenen Subjekt der kapitalistischen Weltordnung erscheinen die mit der abstrakten Arbeit einhergehenden Grässlichkeiten Krieg, Land Grabbing, Mobbing, Beschleunigung etc. als Folge unzureichender Vermarktung der sozialen Beziehungen sowie ihrer Trägereinheiten. Ungeheuerliche Mengen psychischer und physischer, latenter und manifester, chronischer und akuter Gewalt werden meist nicht wahrgenommen, selten ernst genommen, aber niemals ursächlich mit dem Kapitalismus in Verbindung gebracht.

Zähmung einer Delusion

Falschen Begründungen für Gewalt ist Tür und Tor geöffnet: Sie entstünde im schlecht erzogenen, seine Gefühle nicht beherrschenden Individuum. Voller Sorge vermeint ein von einer solchen Annahme geprägter Erwachsener Gewalt unterbinden zu können, wenn er die Äußerung aggressiver Gefühle bei Kindern verbietet. Voller Eifer werden die vermeintlichen Ursprünge von Krieg und Terror bekämpft, indem Kindern untersagt wird ihren Zorn, ihre Wut, ihren Frust oder ihren Hass zu zeigen. Voller Verblendung unterdrücken so aufgeklärte Erwachsene wesentliche Reaktionen ihrer Kinder auf die Zumutungen ihrer Einpassung. Durch Tabuisierung von Aggression wird mit Gewalt eine gewaltförmige Herrschaftsweise reproduziert. Kinder, die in einer bunten, glitzernden, von Spielzeug angefüllten Welt aggressiv auf die für sie unerträgliche Forderung der Subjektivierung reagieren und den kleinen Spielwaggon gegen die Wand schleudern, sind für Erwachsene kaum zu ertragen. (Vgl. Creydt, Streifzüge 60, S. 39)

Konform zum überlagernden dichotomen Bewertungsschema teilt das Subjekt seine Gefühle ein, wobei die guten (Fröhlichkeit) in die Scheinwelt des Distributionshimmels gehören und die schlechten (Neid, Zorn, Hass, Frust, Wut) im rückständigen Rest lokalisiert werden. Die als negativ abgewerteten Gefühle grantiger Kinder hätten in China, Brasilien oder Indien ihren berechtigten Ort, dort gibt’s ja Armut, Gewalt und kein Spielzeug, da darf das Kind schon mal wütend sein. Unfähig die Berechtigung des Weiterlesen …

Heute starren Viele auf das Ende des Besatzungsstatuts …

Foto: H.D.Volz - pixelio.de

Foto: H.D.Volz – pixelio.de

Ich glaube, dass die Wahrheit unzerstörbar ist und die Eigenschaft einer Sprungfeder hat. – wer sie unterdrückt, erhöht ihre Energieladung – wird aber ein Träger der Wahrheit zerstört, geht die Energie auf die verbliebenen Träger über und erhöht deren Energie – wer dann nur einen Augenblick die Kontrolle über die Wahrheit verliert, der erlebt eine solche Energieentladung, dass die Lüge mit einem Streich vernichtet wird.
Jürgen Korthof

Zu den Hintergründen zum Titel siehe: Schlüsseldatum 15.04.2015? Besteht die Möglichkeit der Wiedervereinigung Deutschlands, eines Friedensvertrages sowie der Erhalt der Souveränität? Dazu fragte Jürgen Korthof heute:

Aber ist damit die Besatzung durch Autorität im Kopf nicht sogar bestätigt?

Er wies zur Motivation seiner Frage anschließend auf einen Text von Jeremy Locke aus seinem frisch ins Deutsche übersetzte Buch Das Ende des Bösen zum Thema Autorität hin:

Das Prinzip der Autorität beschreibt das Verhalten von Menschen, die unter der Herrschaft des Gesetzes leben. Das Autoritätsprinzip besagt, dass die Menschen Allem und Jedem gehorchen, von dem sie glauben, dass es sich um eine Autorität handelt. Obwohl das Wer, das Warum und das Was sich im Lauf der Geschichte geändert haben, ist das Verhalten der Menschen stets gleich geblieben; sie gehorchen.

Wenn Menschen beigebracht wird, dass Gehorsam ein Prinzip ist, gehorchen sie. Wenn ihnen beigebracht wird, dass die Quelle von Wert und Wissen in einer anderen Person zu finden ist, statt in sich selbst, gehorchen sie dieser. Dies ist der Rechtsstaat und er lehrt die Menschen, dass ihr Wille dem Willen des Gesetzes und denen, die Gesetze schaffen, untergeordnet ist.

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Moral und Gesetz verhindern Selbstbestimmung und Selbstentsprechung

Foto: Jerzy - pixelio.de

Foto: Jerzy – pixelio.de

Der Bestrafungsmodus erzeugt Angst.
Und die Angst erzeugt Folgsamkeit, Fügsamkeit.
Und diese wiederum Manipulierbarkeit, Verfügbarkeit.
Und diese wiederum MACHT für Denjenigen,
der die Angst an der Leine hält.

Ich möchte nochmals einen Artikel des Mitkommentatoren Mr. Chattison nach vorne holen, den er zum stark diskutierten Artikel Ich schäme mich also bin Ich geschrieben hat. Wir haben hier auf dem Blog einige Male über den Sinn und Unsinn von Gesetzen gesprochen. So war selbst die Goldene Regel schon in Frage gestellt, und auch der Verlust der sozialmoralischen Selbststeuerung durch eine Überregulierung kam zu Sprache. Aber lest selbst, welche Zusammenhänge es über Moral, Gesetz, Schuld, Scham und Sühne zu wissen gibt:

Erst kommt die “Schuld”, dann die “Scham” darüber und dann die “Sühne” dafür.

Damit das funktioniert, muss es Jemanden geben, der die Deutungshoheit besitzt, um irgendetwas als “Schuld” zu deklarieren, denn de lege naturae existiert so etwas nicht.

Diese Deutungshoheit erwächst ausnahmlos NIEMANDEM per se oder eo ipso qua qualitate!
Sie wird entweder usurpiert von eigenen Gnaden oder verliehen durch die Allgemeinheit.

Spätestens hier wird mangels verifizierbarer Alternativen klar, dass das Schuld-Scham-Sühne-Prinzip der reinen Willkür unterliegt.

Wenn etwas der reinen Willkür unterliegt, dann kürt ein Wille ein Etwas zu etwas für diesen Willen Vorteilhaftes, darum Wünschens- bzw. Erstrebenswertes (meist aber keineswegs gleichermaßen für die Allgemeinheit Segensreiches!).

Und Dieserhalben wiederum erstellt dieser Wille ein System, das diesem Willen/Wunsch Rechnung trägt, indem es die Erfüllung zu garantieren hat, indem es durch Regeln, Normen, Gesetze (und damit der Definition von “Richtig” und “Falsch”) einem Belohnungs- wie vor allem Bestrafungsmodus Handlungsspielraum einräumt.

Der Bestrafungsmodus erzeugt Angst.
Und die Angst erzeugt Folgsamkeit, Fügsamkeit.
Und diese wiederum Manipulierbarkeit, Verfügbarkeit.
Und diese wiederum MACHT für denjenigen, der die Angst an der Leine hält.

Wie absurd jegliche Verfechtung von “Scham” ist, mag man allein aus dem unauflösbaren Widerspruch des Gebotes “Du sollst nicht töten!” ersehen.

Derselbe Vorgang, die willkürliche Vernichtung von Leben, wird einmal von der Kirche, dem Staat, der Gesellschaft wortwörtlich Weiterlesen …

Züchtigung – Tod der Liebe

November 16, 2014 113 Kommentare

Das Leben ist ganz einfach – wenn Menschen unbeschwert ganz fröhlich sein können.

Die an mich gerichtete Botschaft von Wolfgang Heuer:

„Du hast kürzlich mal geschrieben, daß du oft von denen “verhauen” worden bist, die – angeblich / vermeintlich? – dein “Bestes” wollten. Hast du jemals daran gedacht, ob bzw. inwieweit das auch mit DIR zu tun hat(te)?“

… war der Auslöser für diese Thematisierung. Danke für den Anstoß.

Vor ein paar Tagen bereits kündigte ich eine kritische Überprüfung unserer theoretischen Überlegungen zu Struktur und Systematik von Mensch, Leben und Welt an. Wie sollte sie aufgebaut sein? Schließlich betraten wir Weiterlesen …

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“Vielleicht haben sie die lieb gehauen.”

Oktober 11, 2014 23 Kommentare
Viele Kinder werden von ihren Eltern meist aus Hilfslosigkeit geschlagen (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Viele Kinder werden von ihren Eltern meist aus Hilflosigkeit geschlagen (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Eine Ohrfeige hat noch nie geschadet!
Volksmund

Wolfgang Federleichter formulierte gerade in einem Kommentar zum Artikel Glück ist wie ein Schmetterling?:

Frühjahr 2000, Lehnsahn, Schleswig-holstein. Ich lernte Ulli kennen, und Ulli machte mich mit Sylvia bekannt. Sie lebte am herrlichen Ostseestrand, total nett, total offen – eine wahre Freude mit ihr. Klar sprach ich mal mit Ulli über ihre besondere Art. Und Ulli sagte etwas, was mich bis heute beeindruckt:
Vielleicht haben sie die lieb gehauen”.

Menschen sind lebendig. Kaum sind sie auf der Welt, fangen sie an zu strampeln, kaum können sie krabbeln, tun sie das. Eine meiner ersten Kindheitserinnerungen: Ich lag im Hundekorb (mit dem Hund) und weinte und sprach zu dem Hund:
„Pussi, sie haben mich wieder gehauen.“

Das kann also aus der natürlichen Lebendigkeit von Lebewesen werden: Blockierung. Mache ich was “falsch” – Strafe; gehe ich zu langsam – schubsen; will ich woanders hin – zerren; meine ich etwas anderes – siehe da. Wer nicht spurt, wird eingespurt, mit Gewalt, eingewiesen, weggesperrt, aussortiert. Und was macht der, der dieser verrückten Welt auf seine Weise erleben, der nicht gelebt werden will wie ein normalisierter, sondern wie ein normaler Mensch?

Dieser Tage flog mal wieder ein Video auf Facebook an mir vorbei, das mir doch zeigte, wie erschreckend weit verbreitet noch immer die elterliche Erziehungsgewalt ist, sowohl die handgreifliche wie auch die verbale. Ich wollte gerade den Artikel zu dem Video beginnen und fand den obigen Kommentar von Wolfgang passend dazu, der nicht besser einleiten hätte können. Auch die Vorarbeit seines Namensvetters Wolfgang H. in seinem Artikel zur Kollektiven (Zvilisations-)Neurose bereitet das Thema vor, zeigt sie doch noch immer die Auswirkungen der erzeugten Traumata.

Das Video ist die Umsetzung des amerikanischen Originals Weiterlesen …

Sollten wir besser vom Gewinner- zum Nicht-Kampfprinzip wechseln?

September 30, 2013 46 Kommentare

Ein gewisses Maß an Ignoranz führt zum Glück, stellte Erasmus von Rotterdam fest.
Dem hält Rüdiger Lenz entgegen, dass Ignoranz die höchste Form von Gewalt sei.

Startschuss beim Wettlauf - Foto Paulwip  / pixelio.de

Startschuss beim Wettlauf – Foto Paulwip / pixelio.de

Auf diesem Blog haben wir immer wieder darüber gesprochen, dass wir in unserer Gesllschaft das Prinzip der Konkurrenz viel stärker gewichten als die Kooperation, und dass letztere aber für eine gesunde Gemeinschaft wesentlich tauglicher ist. Rüdiger Lenz meint zu unserer auf Konkurrenz aufbauenden Ökonomie:

Wettbewerb ist eine schönere Beschreibung für das Wort Wettkampf.

Eine Gesellschft, die den Kampf um Alles und gegen Jeden als sinnvoll erachet, tut dies, weil in ihr der Zins und ZinsesZins als Werkzeug zur Umverteiling von Arm nach Reich manipuliert durchgesetzt wurde. Der Motor unserer Kampfkultur sei das Schuldgeldsystem….

Dieses Prinzip fördert zunächst den Wettbewerb, der aber dann im Wettkampf mündet und zum Motor eine „Angriffskriegsführung“ und Kriegsinszenierung gegen einen äußeren Feind das vorherrschende Finanzwirtschaftssystem perpetuiert.

Das Nichtkampf-Prinzip von Rüdiger Lenz ist eine brillante Möglichkeit, einmal darüber nachzudenken, in was für einer Gesellschaft wir leben würden, wäre das oberste Prinzip Weiterlesen …

Mit hoher Wahrscheinlichkeit bist auch Du ein Anarchist …

September 20, 2013 18 Kommentare

Nach der Lektüre dieses wieder einmal denkanstößigen Artikels von David Graeber aus dem Englischen übersetzt von Stefan Meretz kommt  ein weiteres AHA …

David Graerber (Foto: Wikipedia)

Sind Sie Anarchist?

Vermutlich haben Sie schon mal irgendwo gehört, was Anarchisten angeblich sind und glauben. Vermutlich ist alles, was Sie gehört haben, Blödsinn. Denn viele denken, Anarchisten seien für Gewalt, Chaos und Zerstörung und gegen jede Form von Ordnung und Organisation, oder sie seien durchgeknallte Nihilisten, die alles in die Luft jagen wollen. Weit gefehlt. Anarchisten glauben schlicht, dass Menschen zu einem guten Umgang miteinander finden können, ohne dass man sie dazu zwingen müsste. Eigentlich eine ganz einfache Idee. Doch die Reichen und Mächtigen halten sie seit jeher für extrem gefährlich.

Vereinfacht ausgedrückt, beruht der Anarchismus auf zwei Grundannahmen. Erstens: Unter gewöhnlichen Umständen sind Menschen so vernünftig und anständig, wie man sie sein lässt, und sie organisieren sich selbst und ihre Gemeinschaften, ohne dass man ihn sagen müsste, wie. Zweitens: Macht korrumpiert. Im Anarchismus geht es vor allem darum, den Mut aufzubringen, mit dem, was uns der Anstand gebietet, wirklich ernst zu machen und es konsequent zu Ende zu denken. Es mag seltsam klingen, aber in vielen entscheidenden Punkten sind Sie wahrscheinlich bereits Anarchist, auch wenn Sie es noch nicht wissen. Beginnen wir mit ein paar Alltagsbeispielen:

Sie stehen in der Schlange vor Weiterlesen …

Lasset die Spiele beginnen! Panem?

Die Tribute von Panem begeistern erstaunlich viele Menschen, hält sie sie doch in einer deutlich üblen Welt und damit im Denken darüber gefangen. Viele beteiligen sich am Weiterschreiben dieser äußerst düsteren Welt (Beispiel). Hier der Trailer von Teil 2:


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Sollten wir nicht besser darüber schreiben, wie unsere Welt für alle Menschen zuträglicher gestaltet sein könnte? Sollten wir nicht besser alle unsere Gedanken damit beschäftigen lassen, wie eine Gesellschaft gelingen kann, in der alle Gewinnen und nicht nur Wenige, so wie es den in den blutrünstigen Spielen präsentiert wird?

Genau das dachte sich Yessi Anyone, die ganz andere Spiele in ihrem kostenfreien „eBook“ Der Weg beginnen lässt. Hier ihr Trailer: Weiterlesen …

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