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Posts Tagged ‘Geschichtsfälschung’

Bücherverbrennungen in der modernen Zeit …

Der politische Körper ist krank, weil auf allen Tätigkeitsgebieten unfähige Menschen die Aufgabe haben, die fähigen Leute zu leiten; weil auf dem Gebiet der Moral die unmoralischsten Menschen berufen sind, die Bürger zur Tugend zu erziehen, und weil auf dem Gebiet der Rechtsprechung die Schuldigsten eingesetzt werden, um die Fehler der kleinen Rechtsbrecher zu ahnden.

Das Zitat stammt von Henri de Saint-Simon, einem französischen, soziologischen und philosophischen Autor zur Zeit der Restauration, und irgendwie habe ich den Eindruck, dass sich unsere Gesellschaftsordnung noch immer nicht zum Besseren gewandelt hat. Eigentlich ja auch kein Wunder, denn es braucht ein ganz anderes Denken raus aus den uralten Mustern, wie es Jiddu Krishnamurtik in dem kurzen Video auf den Punkt bringt.

Nun können wir uns fragen, warum es so schwer ist, zu erkennen, was hier los ist, um daraus das neue Denken zu entwickeln. Damit das aber nicht passieren kann, gehen die Herrscher immer wieder ans Werk und vernichten altes Wissen im Feuer. Das passiert auch in der modernen Zeit immer wieder, zuletzt sogar nach der „Wiedervereinigung“ der beiden deutschen Besatzungszonen (siehe: Sag mir, wo die Bücher sind …). Wir Deutschen wissen über die großangelegte Bücherverbrennung der Nationalsozialisten 1933. Nun kam ein Text von Ralf Spranglil auf Facebook an mir vorbei, der mich staunen ließ, denn nach dem Krieg ging es noch viel stärker zur Sache, wo mir da in den Sinn kommt: Was wissen die Deutschen überhaupt noch den vielen Denkern ihrer Länder?

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Ralf Spranglil: „Komisch, in der Schule hat man uns damals erzählt, nur die bösen Nationalsozialisten haben Bücher verbrannt [1] !!!

Die größte Büchervernichtung aller Zeiten mit dem Ziel der Auslöschung der deutschen Kultur und der totalen Vernichtung der kollektiven Erinnerung der Deutschen fand nach 1945 durch alliierte Besatzungstruppen an deutschem Kulturgut statt.

Die Vernichtung geht zurück auf den Kontrollratsbefehl Nr. 4 vom 13. Mai 1946 [2], um die geplante Umerziehung der Deutschen wirksam durchführen zu können. Wer nun glaubt, es habe sich ausschließlich um „faschistische und militaristische Literatur“ gehandelt, der wird durch einen Blick in die Listen (Reprints im Uwe Berg Verlag, 21442 Toppenstedt) eines besseren belehrt. Werke Friedrich Nietzsches sind ebenso abzuliefern wie die von Gottfried Benn; man trifft auf die Autoren Ernst Jünger, Ernst Moritz Arndt, Helmut von Moltke. Weiterlesen …

Kommt die Ursprache aus dem Karpaten Becken – Teil 3: Über massive Geschichtsfälschungen

Varga Csaba (1945 – 2012) – ungarischer Film-Artdirector und Sprachforscher

Die ungarische Sprache hat die Ursprache sehr klar aufbewahrt. Wir können sogar sagen, dass die ungarische die Ursprache selbst ist – noch genauer: die Ursprache des Karpaten-Beckens.
Varga Csaba

Alexander hat mich mit weiteren Informationen und seine Meinung dazu versorgt, und ich darf diese wieder veröffentlichen. Als setzen wir fort, was wir in den beiden ersten Artikeln (1, 2) über weitere Indizien für eine groß angelegte Geschichtsfälschung erfahren konnten:

Hallo Martin,

Ich möchte mich bei Frau Maria M. herzlich für ihre Mail bedanken [Anmerkung Martin: sie hatte nach dem 2. Artikel von Alexander gebeten, eine Nachricht weiterzugeben]. Den empfohlenen Autor Varga Csaba kenne ich, aber nur aus Interviews auf Youtube, wusste aber nichts über seine zahlreichen Publikationen. Die Arbeit von Varga Csaba über das ABC aus der Steinzeit, aus dem Karpaten Becken, der Sumerer, Ägypter, Etrusker, ur-griechischen bis hin zum lateinischen ABC ist sehr aufschlussreich und überzeugend.

Dass Deutsche und Ungarn mehr gemeinsam haben, als sie ahnen, hier ein kleiner Vorgeschmack:
Steinzeit – Deutsch-Ungarisches-Wörterbuch – von  Csaba-Varga – Daraus der Beginn: Weiterlesen …

Kommt die Ursprache aus dem Karpaten Becken – Teil 2: Über massive Geschichtsfälschungen

Goldschmiedekunst der Skythen

Ich erkannte, dass ich in einer Welt voller Lügen lebe. Ob Geschichtsfälschung oder Bibelfälschung, die Anfänge dieser Lügen begannen bereits vor mehreren tausend Jahren.
Alexander Wiener

Ich habe wieder eine Email von Alexander Wiener erhalten, in der er sein Thema der Geschichtsfälschung weiter ausführt (siehe seinen ersten Text: Kommt die Ursprache aus Ungarn – Teil 1). Es gibt wieder reichlich interessantes Material zu lesen. Vielen Dank an Alexander!

Hallo Martin!

Wie ich bereits in meinem ersten Schreiben berichtete, recherchierte ich zunächst allgemein über Magier für mein Buchprojekt „Die Geschichte der Magier von der Steinzeit bis heute„. Ziemlich schnell erkannte ich, dass Magier, magische Priester, Schamanen, Druiden, etc. eine Hauptrolle der Skythen, Sumerer, Ägypter, Kelten, Indianer, aber auch Hunnen, Awaren und Magyaren einnahmen.

Dass die genannten Hochkulturen, Völker und Volksstämme so miteinander verknüpft sein könnten, hätte ich nie im Leben gedacht. Wie denn auch, diese Verknüpfungen werden ja im Geschichtsunterricht, Lexiken und Enzyklopädien nicht vermittelt – ganz im Gegenteil.

Für mein Buchprojekt suchte ich Informationen, warum im Mittelalter die Magier, Schamanen, Heiler und sogenannte Hexen verfolgt wurden. Durch die Inquisitionen sollen rund 630.000 Menschen ihr Leben verloren haben (siehe dazu auch: Eine verkohlte Hexe mehr oder weniger, was macht das schon?). Ein weiteres Ziel sollte auch die Vernichtung von „Zauberstäben“ sein. Diese waren mit Runenschrift / Rovásirás versehen. Sie wurden genauso eingesammelt und vernichtet, wie alle anderen Gegenstände mit dieser Schrift.

Der Bevölkerung war es strengstens verboten, jede Art von Gegenständen mit Runenschrift zu besitzen und zu verstecken. Falls in einem Haus dennoch diese Schrift gefunden wurde, wurde die ganze Familie ausgelöscht. So kam ich auf die Spur dieser „magischen“ Schriftzeichen, die über 40.000 Jahre alt und auch noch älter sein sollen und in vielen Teilen der Welt gefunden wurden.

Ich schaute mir Vorträge über diese „Ur“-Schrift an und wo sie überall gefunden wurden. Statt Fernsehen am Abend, vertiefte ich mich in die Materie im Internet und hörte mir unzählige Vorträge von Kunsthistorikern und Sprachforschern an und erfuhr so über Verbindungen der Magyaren mit den Sumerern, Ägyptern, Etruskern und anderen.

Im Laufe meiner Recherchen war ich dennoch plötzlich an einem Weiterlesen …

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Kommt die Ursprache aus Ungarn? – Teil 1

Ich habe diese Tage eine sehr interessante Mail erhalten, deren Adressat mir erlaubt hat, hier zu veröffentlichen. Alexander Wiener hatte mich angeschrieben, da er die Artikel-Serie von  über die Geschichtsfälschungen auf dem Blog gefunden hat und in Resonanz zu seinen eigenen Forschungen gekommen ist. Aber lest bitte selbst:

Lieber Herr Bartonitz

Ich bin sehr glücklich, dass ich über Ihren Artikel über die Geschichtsfälschung und über die Skythen auf faszinationmensch.com stoßen konnte. Ein toller Blog. Besonders erstaunt mich, dass ich nach Monate-langen, intensiven Nachforschungen im Web nun endlich auch auf einen deutschsprachigen Artikel über dieses Tabu-Thema gefunden habe.

Warum beschäftigt mich dieses Thema?

  1. Ich bin Berufszauberkünstler und recherchiere für mein Buchprojekt über die Geschichte der Magie, die anscheinend so alt ist, wie die Menschheit selbst. Die älteste Tempelanlage, wo vermutlich magische Rituale stattfanden. Sie wurde von einem deutschen Archäologen ausgegraben und ist 12.000 Jahre alt. Wie Sie vielleicht wissen, spielten Magier (Magos, Táltos) und Schamanen sowohl bei den Hunnen, Awaren, Magyaren genauso eine grosße Rolle, wie bei den Indianern in Amerika und viele andere Völker und Stämme, die von den Skythen abstammen sollen. Dabei fasziniert mich auch die Bezeichnung MaGyaR – MaGieR.
  2. Ich bin in Ungarn geboren und in Österreich aufgewachsen. Meine Eltern haben mich keine ungarische Literatur lesen lassen, Zwecks Integration. Aber bereits im Gymnasium in Wien hatte ich im Geschichtsunterricht den Eindruck, nicht die ganze Wahrheit zu erfahren, besonders nicht über die wahren Ereignisse rund um die ungarische Revolution 1848. In den Österreichischen Unterrichtsmaterialien steht: „Die Revolution wurde blutig niedergeschlagen“. Mehr auch nicht. Was mit einem Satz im Unterricht beschrieben wird, füllt in Ungarn ganze Bibliotheken …

  3. Ich spreche fließend Deutsch, Englisch und … Ungarisch. Letzteres ermöglicht mir auch aus ungarischen Quellen zu forschen, die weitaus mehr über Skythen und ihre Nachfahren detailreich erzählen.

Ich schreibe Ihnen, weil ich mich bedanken möchte, dass sie über die Skythen und die Geschichtsfälschung in deutscher Sprache publizieren.

Ich möchte Sie auch darauf aufmerksam machen, dass die ungarischen Geschichtsforscher, Sprachwissenschaftler, Archäologen besonders seit 1989 bis heute intensiv weltweit erfolgreich recherchieren und unzählige Funde machen konnten und sie auch veröffentlichten.

Selbst aber die ungarischen Forscher treffen trotz eindeutiger Beweise auf Weiterlesen …

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Geschichtsfälschung: gab es früher schon einmal 3D-Drucker?

Oktober 20, 2016 5 Kommentare

Das Thema Geschichtsfälschung hatte ich hier schon einige Male. Zachar Butov hatte uns gleich eine ganze Artikelserie zur Verfügung gestellt, in der er Indizien dafür aufgezeigt hat, dass es schon einmal ein weltumspannendes Imperium gegeben haben muss. Er nannte auch ihren Namen: Skythen.

Ich bekam den Hinweis auf einen weiteren Forscher, der ganz andere Indizien bringt, die aufzeigen, dass unsere Vorfahren deutlich höher entwickelte Verfahren zur Erstellung von Steinskulpturen hatten. Verfahren ähnlich denen, die den 3D-Druckern ähneln, die aktuell entwickelt werden. Siehe hier eine Reihe von Beispielen unterschiedlichster 3d-Printtechniken und mögliche Produkte, die zeigen, was heute mit diesen Druckern möglich ist:

Und jetzt schauen wir uns eine Reihe von Artefakten unserer Vorfahren an, die uns eine Idee davon geben, was sie wirklich benutzt haben könnten, zumindest nicht Hammer und Meißel: Weiterlesen …

Weitere Hinweise zur Geschichtsfälschung: prähistorische Gangsysteme in der Steiermark

Ich hatte hier immer wieder Hinweise gebracht, die darauf hindeuten, dass unsere Geschichtsschreibung massiv verfälscht worden ist. Von Zachar Butov bekamen wir gleich eine Serie von bedenkenswerten 6 Artikeln, die aufzeigten, dass es schon einmal ein erdumspannendes Imperium gegeben haben muss und dass die Skythen hierbei eine gewichtige Rollen spielten: Ist die Weltgeschichte radikal verfälscht worden? – Teil 1 – Neue Beweise für Kontakt zwischen Altägypten und präkolumbischen Amerika Vor Jahren hatte ich mir ein Video zu den merk-würdigen Funden und Österreichs Steiermark angeschaut, die ebenfalls aufzeigen, dass entweder die Menschheit schon einmal viel weiter war als heute oder es hier andere Wesen gegeben haben muss. Durch das damalige Video haben sich Viele gemeldet, die auf weitere Funde aufmerksam gemacht haben, so dass inzwischen über noch reichlich mehr berichtet werden kann. Zu dem folgenden Video ist zu lesen:

Muss die europäische Vorgeschichte neu geschrieben werden?

Heinrich und Ingrid Kusch sind Archäospeleologen. Dr. Heinrich Kusch, Prähistoriker und Lehrbeauftragter an der Karl-Franzens-Universität in Graz. Durch einen Zufall kamen die beiden zu DEM Forschungsprojekt ihres Lebens: Bei Umbauarbeiten wird im Dachstuhl eines Bauernhofs eine Jahrhundertalte Kanonenkugel gefunden. Darin entdeckt man einen Plan, der auf ein Labyrinth von unterirdischen Gängen verweist – das ist nicht der Beginn eines Thrillers, sondern hat sich in der oststeirischen Gemeinde Vorau wirklich zugetragen.

Und es war der Ausgangspunkt von einer Reihe schier unglaublicher Entdeckungen. Die Höhlenforscher Ingrid und Heinrich Kusch machten sich an die Erforschung des viele Kilometer langen und offenbar in größere Tiefe führenden Gangsystems und stießen dabei immer wieder auf Einzelheiten, für die es keine Erklärung gibt. So sind die meisten dieser Gänge nach einer gewissen Strecke nicht nur zugemauert, sondern meterdick mit tonnenschwerem Gestein verschlossen.

Ein weiteres Rätsel der unterirdischen Gangsysteme besteht darin, dass viele Weiterlesen …

Die Geschichte schreibt der Sieger um: Hier der Fall Russland – und warum die Geldeliten den Krieg gegen Russland wollen …

Stalin, Lenin  und Trotzki

Stalin, Lenin und Trotzki

Das unsere Geschichte an vielen Ecken nicht zu stimmen scheint (siehe), war schon einige Male Thema des Blogs. Ich möchte nun auf einen weiteren Artikel hinweisen, der sich mit den Aspekten rund um die Aktivitäten des Westens gegen Russland befasst. Verschärft wurde der Druck gegen Russland durch die Unterstützung der Revolution in der Ukraine (siehe z.B.) sowie die Sanktionen, die gegen Russland ausgesprochen wurden (siehe z.B.). Was die USA allerdings nicht davon abhielt, weiter mit Russland Geschäfte zu machen (siehe z.B.), während Europa in die Röhre schaut und Deutschland bis zu 50% der Umsätze mit Russland einbüßte (siehe z.B.).

Und wenn wir mal wieder die wichtigste Fragen stellen, wem denn diese Sanktionen wirklich nutzen, dann müssen wir einen Blick über 100 Jahre zurück werfen. Zu Beginn des Artikels wird über die Situation der russischen Bauern vor der Revolution wie folgt geschrieben:

Denkt man an das zaristische Rußland, so steigen vor dem geistigen Auge unwillkürlich Bilder einer oft grausamen Feudalgesellschaft auf, in welcher die vielen Millionen russischer Bauern in Leibeigenschaft dahinsiechten. Der amerikanische Historiker Dr. M. Raphael Johnson widerspricht diesem weit verbreiteten Vorurteil vehement. Das sei eine später von den Bolschewisten verbreitete Lüge, genauso wie die Behauptung, massive Wirtschaftskrisen hätten die Russische Revolution ausgelöst. Die kaum bekannte Tatsache, „daß zwischen 1905 und 1908 fast das gesamte Ackerland Rußlands den Bauern selbst gehörte zeigt das Gegenteil. Die meisten von ihnen waren Kleinbauern.“ Sie wurden vom Zaren aktiv gefördert. „Alexander III., der Vater des letzten Zaren, gilt heute als reaktionärer Autokrat. Aber gerade er gründete eine Landwirtschaftsbank, die den Bauern zu sehr moderaten Bedingungen Geld verlieh, damit sich diese ihr eigenes Stück Land kaufen konnten.“

Im weiteren Verlauf wird erklärt, dass Lenin die russische Zentralbank 1917 in die Hände der Rothschild-Dynastie übergab. Die Lizenz sollte 100 Jahre dauern. Putin will diese Lizenz nun nicht mehr verlängern, so heißt es. Das Ende wäre dann im nächsten Jahr.  Wenn diese Fakten stimmen, müssen wir uns dann noch wundern, warum Russland so in die Schusslinie des Westens geraten ist?

Hier geht es zu dem Artikel:

Putins Plan einer staatlichen russischen Zentralbank – Oder wie Lenin die russische Zentralbank 1917 den Rothschilds vermachte.

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