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Posts Tagged ‘gesamtbewusstsein’

Die Zukunft des Menschen – Teil 4 – Aus Sicht des Bewusstseins

September 12, 2016 69 Kommentare

Die Zukunft des Menschen – Teil 1 – Aus Sicht der Vergangenheit
Die Zukunft des Menschen – Teil 2 – Aus Sicht des Lebens
Die Zukunft des Menschen – Teil 3 – Aus Sicht des Menschen
Die Zukunft des Menschen – Teil 4 – Aus Sicht des Bewusstseins

Wenn das Gefühl für Kohärenz sich weiterer Möglichkeiten zu fühlen bewusst wird, dann ist zwangsläufig irgendwann der Teufel los, in welcher Form auch immer. Je bewusster sich das Gefühl seiner Möglichkeiten wird, desto mehr geht die Kohärenz zwangsläufig verloren. Dieses Dilemma beschreibt, in aller Kürze, das PROBLEM auf der Bühne des Lebens und damit den schleichenden Beginn der Entfremdung der EINEN von den ANDEREN. Es gleicht der gesamten Bewusstwerdung einer Antwort, deren Frage jedoch mehr und mehr verblasst, worin sich letztlich die Entwicklung des Universums widerspiegelt. Was also tun, um die Antwort zu finden, ohne die Frage, nach den Möglichkeiten des Fühlens, jenseits von Kohärenz, gänzlich zu verlieren?

Um der Kohärenz nicht gänzlich verlustig zu gehen, genügt es EINE Spezies ernst machen zu lassen die Palette von Gefühlen zu ergründen, während alle ANDEREN Spezies weiterhin die Kohärenz, wie ihren gemeinsamen Augapfel, hüten. Und schon ist man mittendrin im Leben, in welchem wir EINEN, wir Menschen, Wege gehen, die alle ANDEREN Lebewesen, dergestalt, nicht gehen können. Den wir EINEN aber nur gehen können, weil uns etwas mit auf den Weg gegeben wurde, das es uns ermöglicht etwas ganz anderes zu suchen, als das Leben als Ganzes im Sinn hat, wodurch das Leben aber erst Möglichkeiten des Fühlens zu finden vermag, während wir EINEN immer weiter suchen und suchen. EIN Perpetuum mobile der ANDEREN Art? Zumal unser “Proviant“, unsere Weg(ver)zehrung, für unterwegs die Energie ist, die wir rauben und die unser Bewusstsein dahingehend Feuer und Flamme sein lässt den Weg immer weiter gehen zu wollen, in EINER scheinbar eigenen Mission menschlicher Gesamtbewusstwerdung, ohne dem Ursprung unserer Gefühle gewahr zu werden. Weiterlesen …

Bewusstsein ist etwas, dessen wir EINEN uns nicht bewusst sind …

Entsprechend träumen wir von EINER Zukunft. Doch in gleichem Maße, wie wir derart selbstbewusst werden, zupft etwas unbewusst in unserem Innern an der Verbindung zum Kern aller Lebendigkeit. Jenes bereits erwähnte etwas, dass das Leben, und nur das Leben, zu bieten hat. Etwas, das im dritten Teil weiter zur Sprache kommen wird, denn Bewusstsein ist etwas, dessen wir EINEN uns nicht bewusst sind …

Guido Vobig in Die Zukunft des Menschen – Teil 2 – Aus Sicht des Lebens

Bewusstseinskontrolle
Gut ich habe herausgefunden, was Bewusstsein ist. Guido auch.
Dass das den Rest nicht interessiert ist, mir auch bewusst.

Wer will schon die Wirklichkeit wissen.
Alle Materie wird vom Bewusstsein erschaffen.

Guido nennt das: Das Universum ist in uns, was nichts anderes heißt, als alle Materie wird vom Geist erschaffen und ist im Geist und nicht im Universum zu finden.

Ich habe lange Zeit benötigt, um ein Gesamtbewusstsein zu akzeptieren, bedeutet es doch, nicht mein materielles Gehirn denkt sondern mein Körper wird gedacht, vom Gesamtbewusstsein, welches sich fragmentiert.

Der Mensch jedoch, der dieses erkennt wird sich bewusst …
Er gehört dann nicht mehr zu den EINEN, dessen wir uns nicht bewusst sind.

Wenn sich Stahlträger im Nichts auflösen, geschieht dies im Bewusstsein, da Materie eine Illusion ist.

Keine Panik, lieber Freund.
Im Universum gibt es keinen Zufall………..

Und Verschwörer, nun ja, eine Idee des Bewusstseins.
Es kann keine Weltregierung geben, wenn das gesamte Universum eine Idee des Bewusstseins ist.

Bewusstsein ist Leben, und Leben manifestiert sich in materieller Form.
Der Aufbau und der Ursprung des Universums wird vom Bewusstsein bestimmt.

Je bewusster sich der Mensch dessen wird, je mehr Möglichkeiten hat er selbst zum Schöpfer zu werden.

Dies will niemand wissen.
Diesen Weg muss jeder Mensch durch Äonen für sich allein gehen.

Liebe Grüsse
Gerd Zimmerman

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„Kritik“ der Kritik an dem Konzept des Gesamtbewusstseins

In der Kritik an dem Konzept des Gesamtbewusstseins berief sich Fingerphilosoph kürzlich auf das Dao, welches ich hier noch einmal aufführen mag:

Das Dao, das sich aussprechen lässt,
ist nicht das ewige Dao.
Der Name, der sich nennen lässt,
ist nicht der ewige Name.
„Nichtsein“ nenne ich den Anfang von Himmel und Erde.
„Sein“ nenne ich die Mutter der Einzelwesen.
Darum führt die Richtung auf das Nichtsein
zum Schauen des wunderbaren Wesens
die Richtung auf das Sein
zum Schauen der räumlichen Begrenztheiten.
Beides ist eins dem Ursprung nach
und nur verschieden durch den Namen.
In seiner Einheit heißt es das Geheimnis.
Des Geheimnisses noch tieferes Geheimnis
ist das Tor, durch das alle Wunder hervortreten.

Nun gibt es für das Dao, wie für obigen Text allgemein, mehrere Übersetzungen, die deutlich machen, dass östliche Kultur sich nicht 1:1 auf westliches Verständnis übertragen lässt, so dass die, obendrein zeitversetzte, Übersetzung des Textes, wie des Dao selbst, immer nur ein Kompromiss ist, der Mehrdeutigkeit möglichst eindeutig zu vermitteln versucht. Gesamtbewusstsein ist auch so ein Begriff, wie das Dao. Ein Begriff, den auch ich gerne nutze, um meine Idee vom Zusammenwirken aller Lebewesen (die Summe aller Einzelbewusstseine) zu beschreiben. Dabei nutze ich den Begriff einfach als Idee und nicht als Aufdruck auf einer Schublade, in die man gesteckt wird, nur weil man einen solchen Begriff nutzt. Da ich diesen Begriff anders verstehe, als er von Fingerphilosoph in seinem Beitrag beschrieben wird, anbei nun der Versuch diesem Begriff etwas beizukommen und zu verdeutlichen, warum das Leben ohne Gesamtbewusstsein nicht lebensfähig ist. Auch das, so sei angemerkt, ist eine Idee, die viele andere Ideen in sich trägt. Weiterlesen …

Eine Kritik an dem Konzept des Gesamtbewusstseins

Fingerphilosoph hatte einen Kommentar zum Thema Gesamtbewusstsein eingestellt, den  ich hier gerne als eigenständigen Artikel zur Diskussion stellen möchte, da es zu schade wäre, wenn er zwischen den vielen anderen Kommentaren untergeht:

Das Anti-Daodejing – Erstveröffentlichung

Ein wundervoller Text, der in fünfzehn Zeilen alles Wissenswerte sagt, ist der erste Aphorismus im Daodejing von Laozí:

Das Dao, das sich aussprechen lässt,
ist nicht das ewige Dao.
Der Name, der sich nennen lässt,
ist nicht der ewige Name.
„Nichtsein“ nenne ich den Anfang von Himmel und Erde.
„Sein“ nenne ich die Mutter der Einzelwesen.
Darum führt die Richtung auf das Nichtsein
zum Schauen des wunderbaren Wesens
die Richtung auf das Sein
zum Schauen der räumlichen Begrenztheiten.
Beides ist eins dem Ursprung nach
und nur verschieden durch den Namen.
In seiner Einheit heißt es das Geheimnis.
Des Geheimnisses noch tieferes Geheimnis
ist das Tor, durch das alle Wunder hervortreten.

Wenn Laozí vom Sein und Nichtsein spricht, stellt er dem Leser zwei Richtungen vor, in die der Mensch schauen kann: das Eine ist die mystische Innenschau, das Andere die wahrnehmende Außenschau. Laozí sagt, dass beide Arten des Schauens ähnlich wie verschränkte Teilchen zusammengehören. Sie entstehen miteinander, bedingen sich gegenseitig und sind ohne einander unvollständig und einseitig. Die mystische Innenschau bedeutet Vereinheitlichung, also das Auflösen von Unterschieden. Die wahrnehmende Außenschau ist gleichbedeutend mit dem Erkennen von Unterschieden. Die beiden Richtungen des Schauens laufen diametral auseinander und können deshalb nicht ineinander überführt werden. Aus dem Geheimnis der Einheit geboren, driften die beiden Arten des Schauens voneinander weg. Die beiden Richtungen des Schauens sind absolut gleichwertig. Es gibt hier weder richtig und falsch noch über- oder untergeordnet.

Was nun aber passiert, wenn Menschen über das Sein und Nichtsein nachdenken, ist, dass sie bloß eine Schau für die wahre halten und die andere deshalb entweder zur Illusion, zum Abbild oder zum Ausdruck der anderen erklären. Im Grunde wird nur eine von zwei Arten des Schauens zugelassen.

Die Esoteriker behaupten, dass die mystische Innenschau die Weiterlesen …

Die WAHRHEIT kommt ans Licht … ganz langsam … Teil 2

August 16, 2015 46 Kommentare

Die WAHRHEIT kommt ans Licht … ganz langsam … Teil 1
Die WAHRHEIT kommt ans Licht … ganz langsam … Teil 2
Die WAHRHEIT kommt ans Licht … ganz langsam … Teil 3
Die WAHRHEIT kommt ans Licht … ganz langsam … Teil 4

WAHRHEIT. Die alleinige Anwesenheit von Richtigkeit und die gänzliche Abwesenheit von Falschheit, wobei umso wahrer erscheint, was am längsten für wahr angesehen wird ? Nun, das Thema hatten wir bereits. Picasso bemerkte bezüglich der WAHRHEIT:

Gäbe es nur eine Wahrheit, könnte man nicht hundert Bilder zum gleichen Thema malen.

Picasso – Über Kunst – Diogenes – S. 112

… oder hundert UPDATES für ein Internet-Projekt verfassen, oder hundert Beiträge für einen Blog schreiben, denn WAHRHEIT bedeutet ein Werk vollenden zu können, aber …

[… h]ast du schon jemals ein fertiges Bild gesehen ? Ein Bild oder irgend etwas anderes ? Weh dir, wenn du sagst, du wärst damit fertig ! …
Ein Werk beenden ! Ein Bild beenden ! Wie albern ! Einen Gegenstand beenden heißt ihn fertigmachen, ihn umbringen, ihm seine Seele rauben, ihm wie dem Stier die Puntilla geben ! …

Picasso – Über Kunst – Diogenes – S. 111

Wofür aber offenbaren sich all die ANDEREN in ihrer Diversität von hundert, und weit mehr, verschiedenen Lebensformen, um das eigentliche Thema des Lebens zu verkörpern, und wofür versuchen wir EINEN, durch unseren Fortschritt, gentechnisch Organismen nach unseren Vorstellungen zu vollenden, als Produkt mit geplanten Eigenschaften ? Wo liegt die WAHRHEIT zwischen diesen beiden, gänzlich verschiedenen, Herangehensweisen, wobei die erste, wie wir so sagen, bereits Jahrmillionen währt, während die unsrige bereits nach wenigen Jahrzehnten für inoffizielle Grabesstimmung sorgt, aber als offizielles Freudenfest weltweit verkauft wird ? Was machen die ANDEREN so ANDERS ?

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Von Atombomben und all den anderen Katastrophen

September 1, 2014 191 Kommentare

Wer hat Schuld an all dem Leid, welches der Bau und der Einsatz von Atombomben ermöglicht(e) ? Manche fragen, wie Gott etwas derartig Groteskes geschehen lassen kann. Andere schieben manchen Menschen die Schuld in die Schuhe, sei es den Wissenschaftlern, die die Bombe entwickelten, seien es die Politiker, die den Einsatz rechtfertigten, sei es das Militär, welches den Abwurf letztendlich ausführte, wie vor Jahrzehnten über Hiroshima und Nagasaki geschehen. Es scheint als müsste immer irgendjemand, sei es eine Person oder eine Gruppierung von Personen, Schuld daran sein, was geschehen ist, während alle Anderen anklagend mit den Fingern auf sie zeigen, sich selbst keiner Schuld bewusst.

Lang und breit sprachen wir hier im Blog über Traumatisierung, Feindseligkeit, über das PROBLEM, und allen voran über einen Geist, der zunehmend sein Unwesen auf der Bühne des Lebens zu treiben vermag. Wolfgang Jensen schrieb diesbezüglich gestern in einem Kommentar folgende Zeilen, die ich als Einstieg nutzen möchte, um die Schuldfrage zu klären und um die wirkliche Absicht hinter all den real gewordenen Katastrophen anzudeuten.


Der Erwartungsdruck des Notwendigen trifft auf den Sog des Möglichen. Notwendig ist, Feindseligkeit auf der Bühne des Lebens zu inszenieren, möglich ist, daraus Bewusstsein zu entwickeln.
Wir können das Pferd auch von der anderen Seite besteigen:
Notwendig ist das Schaffen von Bewusstsein zur Beherrschung bzw. Auflösung der Feindseligkeit, was nur möglich wird durch die erlebte, erfahrene Feindseligkeit.

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Wenn es ein Gesamt-Bewusstsein gibt, was ist das?

Eines Tages wird man offiziell zugeben müssen,
dass das, was wir Wirklichkeit getauft haben,
eine noch größere Illusion ist, als die Welt des Traumes!
Salvador Dali (1904-1989)

Mr. Chattison hat an anderer Stelle einen Kommentar hinterlassen, der für sich wieder ein neues Thema aufmacht, so dass ich ihn wieder als eigenständigen Artikel hier zur weiteren Diskussion posten möchte:

Gesamt-Bewusstsein

ad rem:
Mit dem Gesamt-Bewusstsein als Begriff wie Theorie hatte ich bis vor kurzem so meine Schwierigkeiten.
Es gibt aber eine Offensichtlichkeit, die sich unmöglich verdrängen lässt und zwar im Bereich der “Hochbegabten”, der “Savants” und der “idiot savants”.
Ich selbst gehöre nicht dazu, aber einige Berichte könnnen da sehr nachdenklich stimmen.

1. Falbeispiel

Zum Beispiel die, von dem (bis dato völlig unauffälligen) Jungen aus dem Ghetto (Betonung wegen des Mangels an Verfügbarkeit von entsprechender Bildung zu dem Zeitpunkt dort), der beim Baseballspiel von einem hart geschlagenen Ball seitlich am Kopf getroffen wurde und direkt nach dem Aufwachen nachweislich dokumentiert in der Lage war, zu jedem beliebigen Datum, den passenden Wochentag und das dazu gehörige Wetter exakt zu beschreiben.

Das ist kein “Wissen”, das selbst der eifrigste Meteorologe sich aneignen könnte, geschweige denn freiwillig würde.
Woher kommmt dieses “Wissen” also, wenn der Junge sich weder je für dieses Thema interessiert hat, niemals damit (ob direkt oder indirekt) in Berührung gekommen war und selbst ein Meteorologe große Mühe hätte, das entsprechende Datenmaterial für z.B. die USA zu erhalten, zu sichten und sich zu merken(^^)?

Der zweite von mir ausgesuchte Fall (es gibt sehr viel mehr) ist noch viel brisanter in den Schlussfolgerungen: Weiterlesen …

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