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Gibt es einen wesentlichen Unterschied zwischen Patriotismus und Nationalismus?

März 18, 2017 1 Kommentar

Wir Deutschen sind durch unsere umfassende Umerziehung nach dem 2. Weltkrieg von dem Begriff und dem Gefühl des Patriotismus entfremdet worden. Für uns sind eben die Bilder der amerikanischen Kinder, die am Morgen vor der US-Flagge stehen und die Nationalhymne mit der Hand auf dem Herz singen, sehr befremdlich. Ich habe mir gerade ein erhellendes Video zu dem Thema angeschaut und möchte dies gerne wieder zur Diskussion stellen:

Jürgen Stockmann, den ich persönlich schon in Berlin zum Thema agile Arbeitsmethoden sprechen konnte und als sehr authentischen und integren Mann kennen lernen durfte, zitiert in dem folgenden Video Putin, der die folgende Differenzierung aufgezeigt haben soll:

Patrioten lassen sich von der Liebe zu ihrem Land leiten, während Nationalisten sich von ihrem Hass gegen andere Nationen antreiben lassen.

Jürgen setzt gar noch einen drauf und meint, dass sich Patrioten aufgrund ihrer Liebesführung auch für Mutter Erde einsetzen würden. Denn es sei für ihn der Heimatplanet, und da möchte er, dass es ihm gut geht. Zu dem macht der Patriot in seinem Denken nicht an Landesgrenzen ein sondern umfasst die Menschen gleicher Kultur auch in anderen Ländern, ähnlich wie es die Mitglieder der jüdischen Gemeinschaft tun.

Interessant sind auch seine Bilder zu Dualität und Polarität: „Wir sind im Augenblick vom Licht abgeschnitten. Aber ich meine, wird sind nun am Beginn des 8. Schöpfungstages und erkennen immer besser, was los ist, wenn mit Ausgrenzung, mit Abspaltung Stimmung gemacht wird“.

Was für ein aufgeblasenes Machtdenken und -verhalten unserer US-Eliten … könnte mal wieder kotzen!

Weil Deutschland und Russland zusammen eine zu starke Macht in Europa darstellen würden, ist es seit Jahren unsere Strategie, genau das zu verhindern.
George Friedman, Stratfor

Dass die US-Eliten ihr Imperium immer weiter voran treiben, ist inzwischen kaum mehr übersehbar, es sei denn, man wäre auf beiden Augen blind. Dass diese es aber so öffentlich diskutieren, da bleibt einem einfach die Spucke im Hals stecken!

Der Chef der einflussreichsten amerikanischen Denkfabrik »Stratfor«, George Friedman, erklärt am 4. Februar 2015 in aller Öffentlichkeit die Beweggründe, unter denen die US-Regierung beabsichtigt, einen Krieg in Europa zu führen, ohne dass die deutschen Leitmedien auch nur ein einziges Wort darüber verliert. Stellung nimmt Herr Friedman auf einer öffentlichen Konferenz des »Chicago Council on Global Affairs« (auf Facebook), einem Lobbyverband, der maßgeblichen Einfluss auf die Sicherheits- und Außenpolitik der Vereinigten Staaten ausübt. Die Rede von Friedman gibt einen äußerst seltenen Einblick hinter die Kulissen der amerikanischen Außenpolitik.  So hören wir auch:

Wir sind nicht in der Lage, Länder zu besiegen und diese dann besetzt zu halten. Die Strategie ist, mit Spoiling Attacks vorzugehen. Das bedeutet, ein Land so zu überfallen, dass es aus der Balance gerät, sich dann wieder zurückzuziehen, aber nicht ohne einen uns wohlwollende neue Regierung einzusetzen. Am besten so gar nicht selbst zu überfallen, sondern nur die dort streitende Gegenkraft zu unterstützen.

Was Friedman über US-Strategie sagt, hat es in sich und würde ohne jeglichen Zweifel als »Verschwörungstheorie« gelten, wenn irgendein investigativer Journalist oder dasselbe behaupten würde. Aber macht Euch wie immer selbst ein Bild:

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Vom Imperium USA & EU & NATO

Im dem folgenden Interview vom 6.09.2014 sprach Rainer Apel am Rande einer Veranstaltung in Berlin mit Ray McGovern, einem ehemaligen CIA-Mitarbeiter und Mitbegründer der Organisation „Veteran Intelligence Professionals for Sanity“.

Die Organisation hatte in Berlin Kanzlerin Merkel in einem Memorandum davor gewarnt, auf Bilder der NATO hereinzufallen, die eine russische Invasion des Landes Ukraine belegen sollen.

„Wir haben damals keine glaubhaften Beweise für Massenvernichtungswaffen im Irak gesehen; Heute sehen wir keine für eine russische Invasion [in der Ukraine]“, hieß es in einem Memorandum, das u.a. von McGovern unterzeichnet wurde.

Ray stellt glaubwürdig dar, wie die USA in Kontext des Falls der deutschen Mauer Russland hintergangen hat. Er legt dar, wie die USA den Putsch in der Ukraine unterstützt. Und er geht noch viel weiter und klagt viele weitere undemokratische Aktivitäten der USA-Regierung an. Am Ende ist die eine heftige Breitseite gegen das Imperium …

Ein Jahr nach dem ukrainischen Maidan – #Geostrategie

Februar 21, 2015 5 Kommentare
Menschen im Ukrainer "Umbruch" Anfang 2014

Menschen im Ukrainer „Umbruch“ Anfang 2014

Es ist das Prinzip der urbanen Legende: Man muss den Leuten den Mist nur oft genug einbimsen, dann glauben sie irgendwann, dass es stimmt.
Kai Ehlers

In Vorbereitung zu meinem nächsten Artikel, der sich mit der Auflösung der NATO, eines der Werkzeuge der New World Order Leute, beschäftigen wird, möchte ich einen Artikel meines Blogger-Kollegen Mike (Michael Schmidt), der uns auch hier schon so manchen interessanten Kommentar hinterließ, und der selbst regelmäßig in der Ukraine ist, hier ebenfalls nochmals veröffentlichen:

Ein Jahr nach dem 22. Februar 2014 (Quelle) – von mzungu Mike’s Blog

Ein Jahr nach meinem letzten Beitrag, möchte ichmich heute mit einem Beitrag zurückmelden, der auf die Ereignisse des letzten Jahres aus meiner persönlichen Sicht, ein treffendes Licht, in die sich widersprechenden “Tatsachen”, wirft und die geschichtliche Entwicklung deutlich macht. Es ist kaum ein Tag im letzten Jahr vergangen, an dem ich mich nicht mit dem Thema Ukraine beschäftigt habe. Bei meinem letzten Besuch, Anfang des Jahres,  in der Ukraine und vielen Diskussionen dort wie hier, die ich geführt habe, wurde mir bewußt, wie viele Vorurteile und vor allem Unkenntnis über die Situation auf beiden Seiten vorherrschen. Kai Ehlers versteht es wie kaum ein Anderer, die Zusammenhänge darzustellen und mit Quellen zu belegen, was unsere Medien im Allgemeinen unterlassen. Hier der Beitrag:

Ein Jahr nach dem  22. Februar 2014, an dem der Maidan zum Fanal wurde, wenige Tage nach der Niederlage der Kiewer Offensive gegen den Osten des Landes, am Wendepunkt der Frage, ob es weitere Eskalationen mit internationaler Ausweitung geben wird oder eine (zumindest vorläufige) Runde politischer Verhandlungen, ist es angebracht, angesichts der immer wieder durch neue Legenden erweiterten Mythen um den ukrainischen Krieg einige Tatsachen in Erinnerung zu rufen.

Zuvor soll jedoch eine Erkenntnis mitgeteilt werden, die seit ein paar Jahren auf einer Business-Plattform des Internet angeboten wird. Die Seite trägt den Namen „karrierebibel“. Unter der Überschrift: „Urbane Legenden – Die Macht der Wiederholung“ schreibt da ein Jochen Mai am 13. Oktober 2007: „Wiederholungen sind mächtiger als die Wahrheit. Das ist die Quintessenz  einer interessanten Studie von Norbert Schwarz, Psychologe an der Universität Michigan, die zugleich auf die Untersuchungen  der beiden Psychologen  Milton Lepkin  (sic!) aus dem Jahr 1945 zurückgeht.  Schon sie fanden heraus, dass Menschen etwa falscher Kriegspropaganda  mehr Glauben schenkten, je öfter sie diese hörten. Tatsächlich ist es so, dass unser Gehirn irgendwann aufhört die Quellen eines Gerüchtes oder einer Information zu unterscheiden.  Oder anders formuliert:  Es macht keinen Unterschied, ob wir ein und dieselbe Information von vielen verschiedenen  (und glaubwürdigen) Menschen hören oder nur immer wieder von derselben Quelle, so auch das Ergebnis  eines Experimentes  von Kimberlee Weaver vom Institute for Social Research  an der Universität Michigan. Es ist das Prinzip der urbanen Legende: Man muss den Leuten den Mist nur oft genug einbimsen, dann glauben sie irgendwann, dass es stimmt.

Erschreckend, nicht wahr?  Die Erkenntnisse machen aber auch deutlich, wie wenig es bringt falsche Nachrichten durch richtige zu ersetzen oder sich gegen üble Gerüchte zur Wehr zu setzen, solange man die negativen Informationen(sic!) dabei wiederholt. Der Effekt ist nur der, dass sich der Unsinn noch mehr in den Köpfen festsetzt und nach einer gewissen Zeit von unserem Gedächtnis als wahr erinnert wird.  An der Stelle (sic!) funktionieren unsere grauen Zellen ein bisschen wie das Google-Cache: Einmal drin, kriegt man die Daten kaum noch aus dem Netz. Und das macht uns erstaunlich anfällig für Manipulationen.“[1]

Erinnern wir uns also in aller gebotenen Kürze, welche Entwicklung  zu den Vorgängen in der Ukraine geführt hat, ohne die Legenden und Mythen, die zurzeit immer wieder und immer öfter verbreitet werden, hier noch einmal zu wiederholen. In einem nächsten Text können wir uns dann die Vorgänge selbst noch einmal vornehmen.

Das strategische Konzept der USA

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