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Gender Mainstream – ein mehr als verwirrendes Thema …

Oktober 23, 2016 40 Kommentare

Das Spektrum der Gender-Theorien ist breit gefächert, in einem Punkt stimmen aber inzwischen viele überein: Es gibt keinen elementaren bzw. biologisch determinierten Unterschied zwischen Mann und Frau. Alle feststellbaren Differenzen sind kulturelle Konstrukte, alle als männlich oder als weiblich geltende Merkmale oder gar Eigenschaften sind willkürliche Festlegungen.
Konstantin Mascher  in seiner Kritik VON DER POLARITÄT DER GESCHLECHTER ZU FLIESSENDEN IDENTITÄTE

Die Frauenrechtsbewegung im letzten Jahrhundert erstritt immerhin das Wahlrecht der Frauen in Deutschland nach dem 1. Weltkrieg (der letzte Kanton übrigens erst 1990) als auch das Recht auf einen eigenen Job im  Jahr meiner Geburt, also 1958. Dennoch sieht es mit der Gleichberechtigung in der Arbeitswelt nicht wirklich gut aus, verdienen doch Frauen noch immer im Schnitt etwa 25% weniger als der Mann bei gleicher Arbeit.

Seit des letzten Millenniums kommt nun eine weitere Bewegung hinzu, das Gender Mainstreaming:

Der englische Begriff „gender“ bezeichnet das soziale Geschlecht im Gegensatz zu „sex“ als das biologische Geschlecht, im weitesten Sinne die Geschlechterrolle als Ausdruck der selbstempfundenen Identität.
Konstantin Mascher  in seiner Kritik VON DER POLARITÄT DER GESCHLECHTER ZU FLIESSENDEN IDENTITÄTE

Konstantin Mascher bemängelt, dass mit dieser Bewegung Kindern Orientierung genommen wird, sie nicht mehr in der Lage sind, Identität auszubilden. Daten dazu aus seinem Text:

Schüler werden mit der „Tatsache“ konfrontiert, dass Menschen heterosexuell, schwul, lesbisch, bisexuell oder transsexuell sind und dazu ermutigt, sich einer dieser Kategorien zuzuordnen. Keine der Lebensweisen darf als Abweichung dargestellt werden. So treten z.B. ab dem Schuljahr 2006/2007 in Berlin neue Rahmenlehrpläne für die Jahrgangsstufe 7-10 in Kraft. Alle diese Lebensformen werden in den Fächern Bildende Kunst, Biologie, Fremdsprachen, Philosophie, Geschichte, Sozialkunde und Sport thematisiert. Die Folgen einer solchermaßen forcierten Verunsicherung sind in den USA inzwischen „messbar“: Bei einer Befragung von 34.706 männlichen Jugendlichen im Alter von 12-20 Jahren gaben 25,9% der 12jährigen an, unsicher über ihre sexuelle Orientierung zu sein, bei den 18jährigen jungen Männer waren es noch 5%. (Bei den Erwachsenen sind nach repräsentativen Untersuchungen 2,5% der Männer und 1,4% der Frauen homosexuell lebend.)

Nun ging eine junge Schwedin auf die Straße und stellte „Gender“ entlarvende(?) Frage: Weiterlesen …

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