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Posts Tagged ‘Gemeinwohl’

Die Gier nach materiellem Haben ‚macht‘ bei Reich und Arm Angst …

Skulpturen auf der Museumsinsel Hoimbroich – Bild: Martin Bartonitz 2018

Alles, was das Böse benötigt, um zu triumphieren, ist das Schweigen der Mehrheit.
Kofi Anan, 7. Generalsekretär der UN

Ob es Angst ist, die süchtig nach dem Haben von Materiellem macht? Und ist es nicht auch Angst, die es diesen reichen Psychopathen erlaubt, ihr Ding durchziehen zu können? Manche mutmaßen, dass die süchtigwirkende Urangst schon mit der Sintflut über die Menschen herein brach …

Zweifellos wird nicht darauf gewartet werden, bis der letzte Beweis für den Umfang des anthropogenen Einflusses auf die Verhältnisse gefunden wurde …

Ich bin mir sicher, dass bereits effektive Konzepte für die Rettung der Welt in diversen Schubladen nur darauf warten, hervor geholt zu werden.

Man ist sich vermutlich nur noch nicht ganz im Klaren darüber, zu welchem Zeitpunkt und in welcher Weise man die Weltbevölkerung rasch und kostengünstig auf etwa ein Fünftel zusammenschrumpfen soll, damit die herrschenden Besitz – und Vermögensverhältnisse erhalten werden können und es noch ein paar Jahrhunderte genau so weiter laufen kann wie bisher. [Anmerkung: Siehe Georgia Guide Stones]

Oder glaubt irgendjemand ernsthaft an die Verwirklichung humaner Lösungsansätze durch jene Art von Zeitgenossen, die bereits seit Jahrhunderten gewissenlos über Leichenberge stolzieren und sich im Zuge humaner und dem Leben zugewandter Lösungen selbst beschränken müssten, obwohl sie die Macht dazu haben, die Angelegenheit anders zu bereinigen? [Anmerkung: satanische Welt?]

Es mag paradox klingen …. doch wer dem Leben in seiner Ganzheit wohlgesonnen gegenüber steht, der sollte sich frühzeitig auf den eigenen Tod vorbereiten und bereit sein, im Kampf für Liebe, Freiheit und Gerechtigkeit zu fallen und in die Hallen seiner Ahnen einzufahren.

Denn die Gewalt – und nichts Anderes ist letztlich die Essenz von Besitz und Vermögen und der daraus resultierenden Macht – schöpft ihre größte Kraft aus der Angst vor dem Tod.

So kommentierte  Udo Rohner auf Facebook zu diesem Video:

Udos Kommentar hatte noch einen Vorspann:

Karin Mast brachte zu dem Video zuerst an: Weiterlesen …

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Die Mär von der gesamtdeutschen Verfassung

In welcher Verfassung sind wir eigentlich? Die Einen meinen, dass wir in einer der besten Staatsverfassungen seien, die es je gab und geben kann, andere sehen aufgrund der wirtschaftlichen Verflechtungen unserer Volksvertreter inklusive Lobbyismus inzwischen eher eine Demokratur zum Wohle und Nutzen der Reichen (siehe auch  Amtseid als Geschäftseid entlarvt?) als zum Gemeinwohl Aller. Also eher in keiner guten Verfassung, wie wir im Detail zudem noch weiter feststellen dürfen. Eine Analyse des Rechtsanwalts Dominik Storr (siehe auch: Ich könnte kotzen: so korrupt sind unsere gewählten Repräsentanten inzwischen …):

Die Mär von der gesamtdeutschen Verfassung (Artikel 146 Grundgesetz) – Quelle)

Artikel 146 Grundgesetz lautet:

Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands für das gesamte deutsche Volk gilt, verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist.

Danach dürfte die Bundesrepublik Deutschland, juristisch genau genommen, überhaupt keine Verfassungsorgane haben, denn unser Grundgesetz ist nach dem eindeutigen Wortlaut des Art. 146 keine Verfassung, sondern nur ein Provisorium, das von einer vom Volk gemeinsam verabschiedeten Verfassung ersetzt werden soll. Das Grundgesetz ist somit völlig unstreitig lediglich ein vorläufiges ordnungsrechtliches Instrumentarium der Siegermächte des Zweiten Weltkrieges. Der herausragende Politiker und Demokrat Carlo Schmid bezeichnete in einer Rede vor dem Parlamentarischen Rat am 8.9.1948 die Bundesrepublik Deutschland als „Staatsfragment“ und das Grundgesetz ausdrücklich als Provisorium und nicht als Verfassung1. Die so genannten “Deutschen Väter des Grundgesetzes” dürften dabei kaum mehr als Punkt und Komma gesetzt haben.

Art. 146 GG betont den transitorischen Charakter des Grundgesetzes. Er schränkt dessen Geltung ein auf die Zeit bis zum Inkrafttreten einer Verfassung, die vom gesamten deutschen Volk nach dessen Wiedervereinigung in freier Entscheidung beschlossen worden ist. Das Bundesverfassungsgericht2 teilt daher meine folgerichtige Auffassung, dass erst eine neue Verfassung als endgültige Entscheidung des deutschen Volkes über seine staatliche Zukunft angesehen werden kann. Haben Sie diesen Satz schon einmal von einem Politiker gehört? Nein, die Politikerkaste wird sich davor hüten. Eine neue, vom Volk verabschiedete Verfassung dürfte nämlich die heutige Parteiendiktatur jäh beenden3. Weiterlesen …

Was ist schon Heimat?

Heimat. Ich denke dabei an Flüchtlinge. Ich denke dabei an Fremdenfeindlichkeit. Ich denke dabei an das Heimatgefühl als einen energetischen Besitz, genauer, an eine energetisch Quelle. Für mich, ich betone das, ist diese Energiequelle eine künstliche angelegte, die sich aus der (fiktiven) Vorstellung speist, es gäbe Heimat. Klar ist, das Menschen diese Energiequelle für sich erschließen. Warum auch nicht, wenn sie künstliche Energie benötigen. Klar ist aber auch, dass es Menschen gibt, die (energetisch) sehr gut ohne die Vorstellung von Heimat leben können. Und ich halte es für sehr klug, nicht auf Energiequellen angewiesen zu sein, die mit einer relativen Beliebigkeit verschlossen werden können. Darum: Ich setze auf eine autarke Energieversorgung.

Heimat. Ein Begriff, der relativ räumlich begrenzt werden kann. Reduziert auf “My home is my Castle”, erweitert auf “my Dorf is my Himmel”, erweitert auf “Germany is overcomming me”. Mir persönlich ist es völlig egal, wie Menschen Heimat definieren. Mir kann man keine stehlen oder streitig machen, weil ich heimatlos bin, ganz im Sinne meiner Gewissenlosigkeit. Aber eine ethische Frage stellt sich doch: Hat die “Idee Heimat” oder der Heimatgeist die Entwicklung an den Rand eines Weiterlesen …

Ist eine Transformation unserer Managementmethoden durch das Web zwingend notwendig geworden?

Oktober 18, 2012 22 Kommentare

Wandel aufgrund erhöhter Wirtschaftlichkeit

Fakt ist, dass ein Umdenken der Herrschenden hin zu mehr Menschlichkeit im Umgang mit Untergebenen immer dann vollzogen wurde, wenn die Steigerung der Wirtschaftlichkeit zu erkennen war. So war es im Fall des Verbots der Sklaverei, der Aufhebung der Leibeigenschaft, des Verbots der Kinderarbeit, des Gebots der Hygiene durch die städtische Kanalisation als auch des Arbeitsschutzes, um nur einige der neuzeitlichen Errungenschaften zu nennen.

Gary Hamel

Gary Hamel

Unsere Wirtschaft wird exponentiell komplexer

Gary Hamel führt in seinem knapp 15 minütigen Vortrag Reinventing the Technology of Human Accomplishment aus, warum es wieder an der Zeit für eine wichtige Änderung im Umgang mit der menschlichen Ressource ist. Durch das Internet hat sich aufgrund frei verfügbarer Informationen der ständige Wandel im Geschäftsleben exponentiell verstärkt. Die vor 100 Jahren aus der Taufe gehobenen Managementmethoden zielte darauf ab, die Ressource Mensch möglichst effizient einzusetzen. Waren es damals einfache Arbeiten, so ist inzwischen aufgrund der gleichzeitig exponentiell steigenden Komplexität der Wirtschaft fast jeder Mensch im Arbeitsprozess ein Experte auf seinem Gebiet.

Die Pyramide dreht sich – Experte vor Manager vor Kunde

Kein Manager sei mehr in der Lage alles zu wissen, was die einzelnen Experten seines Team sich an Können angeeignet haben. Damit wandelt sich nach Ansicht von Gary Hamel die Rolle des Managers. Er wird quasi zum Dienstleister Weiterlesen …

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