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Posts Tagged ‘Geldsystem’

Die Irrsinns-Spirale stoppen …

August 22, 2019 1 Kommentar

‚Demokratie‘ ist die Politikabteilung der Konzerndiktatur. Erkennt man daran, dass an den Grundfesten des Kapitalismus nicht gerüttelt resp. etwas geändert wird bzw. werden darf. Dazu zählen zuvorderst die Mechanismen der Geldschöpfung und der tatsächlichen Macht: den Eigentümern von Geld i.e. Kapital. Völlig egal, welche Partei, welche Strömung an die Macht kommt, DAS bleibt gleich und damit bleibt die Machtbasis der Kapitalisten unangetastet.
Zur weiteren Verunsicherung der Bevölkerung wird die Strategie der Spannung eingesetzt, die direkte Gewalttaten wie das Oktoberfestattentat oder andere „Terrorangriffe“ beinhaltet, schleichende Propaganda durch die gleichgeschalteten Medien und Dauerstress auslösende Angsttraumata freigesetzt, wie das Waldsterben, „der Russe“ oder aktuell der angebliche „Klimanotstand“. Da wird immer etwas dazu kommen, wenn der vorige Schock sich gelegt hat oder durchschaut wurde. 
Und so gehen die Jahre, Jahrzehnte und Jahrhunderte ins Land und wir kommen aus dem Staunen nicht heraus, während eine kleine schlaue, gerissene und absolut skrupellose Minderheit immer reicher wird und seine Freude daran hat, wie die Bauern auf dem Schachbrett fallen.

Armin Köhler

Ich finde, Armin hat das recht gut auf den Punkt gebracht. Fragt sich aber, wie daraus kommen. Hier spring Jürgen Korthof vom Institut für Rechtssicherheit (IFR) ein und führt aus:

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Ein Plädoyer für ein neues soziales System

Naturvölker sind unermesslich reich, es mangelt an nichts – bis sie vom Kapitalismus entdeckt werden …

Marietta Weiser 

Der folgende Beitrag wurde von Denkdeinding auf Facebook gepostet, und wer er bedenkeswerten Inhalt trägt, stelle ich ihn auch hier Mal ins Regal:

Ein Plädoyer für ein neues soziales System

Wir Menschen werden geboren als warme, authentische, unprogrammierte Wesen. Wir sind alle frei von Vorurteilen, haben keine Zugehörigkeit, keine Rasse, keine Religion. Wir sind einfach nur Menschen. Es beginnt dann mit einem Namen und einer uns aufgezwungenen Zugehörigkeit, welche uns letztlich zu einer “Person” macht.

Ab da beginnt schon unser abweichendes Verhalten zu unserem natürlichen Ich. Unsere Eltern leben uns eine Religion vor. Wir werden einer Rasse zugeteilt. Die Schule vermittelt uns vereinheitlichtes Wissen. Wir werden nicht zu Allroundern erzogen, sondern auf etwas spezialisiert.

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Vom luziferischen zum spirituellen Geld-System

Entnommen aus dem unten angereichten Video: Wie das christliche Gebet ‚Vater unser‘ korrekt heißen müsste. Täte es nicht, denn die angeblichen Stellvertreter hier auf Erden, möchte ihn im Himmel wähnen, da sie sonst arbeitslos wären.

Für mich war 2008, das Jahr der Finanzkrise, der mich die Frage stellen ließ, ob unser Geldsystem womöglich da wichtigste Werkzeug der heimlichen Herrscher dieser Welt ist, und Ursache für das viele Leid ist. Ich wühlte mich durch viele Artikel und Bücher und sammelte meine Erkenntnisse dann in einem Artikel (hier: Alles was wir über die Finanzkrise und das fehlerhafte Geldsystem wissen sollten und können … , leider gibt es viele der damaligen Quellen nicht mehr).

Meine Überzeugung ist, dass das zinsbasierte Geldsystem, das in privater Hand liegt, die moderne Fortsetzung der Sklaverei ist. Die heutigen Sklaven merken nicht, wie sie mit ihrer Leistung jenen Wert erschaffen, den Andere dann leistungslos einstreichen.

Mit dieser Erkenntnis stellt sich die Frage, wie ein Geldsystem geschaffen sein müsste, damit auch die moderne Sklaverei beendet wird. Ich bin gestern durch das folgende Interview in eine mögliche neue Welt eingetaucht. Dieses Interview ist für mich besonders spannend, da hier der Zugang zu einer besseren Welt über den spirituellen Weg besprochen wird.

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Warum beWERTen wir alles? Sollten wir uns nicht besser ganz von diesem Paradigma befreien?

November 16, 2018 34 Kommentare

Ich hatte vor Kurzem einen Text von Carsten Rachov im Artikel Weg vom Schuldgeld, hin zum unantastbaren Lebensgeld … hier ins Regal gestellt. Er scheint Viele anzusprechen, denn er wird mit viel Interesse gelesen. Johannes Anunad hat dazu einen Kommentar geschrieben, den ich hier als eigenständigen Artikel nochmals nach Vorne holen möchte, geht er doch konzeptionell noch einen wichtigen Schritt weiter:

Arbeit im Sinne von reinem Gelderwerb ist keine Option mehr für mich – bereits seit 2013. Johannes Anunad, Lebensforscher sagt: „Dafür fasse ich überall, wo ich gebraucht werde, einfach tatkräftig mit an.“

Ich finde es faszinierend, mit welcher Rafinesse, Gedankenverdrehungen und Eloquenz hier ein im Grunde eben nach diesen Ausführungen über 6.000 Jahre altes Paradigma mit schönen Worten weiter ums Überleben kämpft: GELD. Zur Klarstellung: Ich greife hier nicht den Autor an – er schreibt lediglich nieder, was ich als Zeitgeist kenne und auch selber beschreibe. Ich verteufele auch nicht das GELD. ABER: Wir können (noch) anders wählen!

Zunächst die Gretchenfrage: Wollen wir lieber das kleinere Übel – oder etwas wirklich NEUES wählen??? Ganz konkret: WAS ändert sich denn wirklich, wenn es „Gratisgeld“ gäbe? Wenngleich schuld(en)- und zinsfrei? Das übrigens wird den Kryptowährungen ja ebenfalls nachgesagt – und obendrein der Vorteil der dezentralen „Wertschöpfung“…
NICHTS ändert sich letztlich am Prinzip: Die Menschheit verbleibt weiterhin im Paradigma, dass alles etwas „kostet“, alles einen „Wert“ hat – auch der Mensch übrigens 😉 – der weiter in Geld ausgedrückt werden muss. IST DAS NATÜRLICH??? für mich: NEIN: Es ist lediglich Gehirnakrobatik, was ich hier gelesen habe – die ich selber allerdings ebenfalls früher einmal absolvierte… und dafür UBUNTU, den Gradido, alle möglichen Regionalwährungen und Zeitkonten, das „Informationsgeld usw. studierte. Es bleibt letztlich überall beim beWERTen!

Ich lade alle Leserinnen und Leser dazu ein, sich einmal selber zu prüfen, ob sie in der Lage sind, einem anderen Paradigma zu folgen: Der Bedingungslosigkeit des eigenen Selbstausdrucks. Im Vertrauen darauf, dass sie ein Grundrecht auf Leben haben – wie die ganze Natur übrigens – für das NICHTS bezahlt werden muss. Wo NICHTS verlangt wird, erwartet wird – weder von ihnen selber von anderen, noch von allen Anderen ihnen gegenüber… und dass ALLE anderen Menschen, einige früher, andere etwas später, dazu ebenfalls in der Lage sind, weil es ihrer Grundnatur entspricht, sich bedingungslos auszudrücken in ihrer eigenen Art und dafür von ihrer Mitwelt Anerkennung zu genießen: WERTSCHÄTZUNG also statt beWERTung.
UNMÖGLICH??? eben: Genau deswegen gibt es das Geld und wird es auch in diesem Artikel erneut verargumentiert – als angeblich unabdingbare „Organisationserfordernis“ gewissermaßen, damit Gesellschaft funktioniert. Weiterlesen …

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Weg vom Schuldgeld, hin zum unantastbaren Lebensgeld …

November 13, 2018 20 Kommentare

Die tiefere geistige Trennlinie zwischen politischen Parteien
verläuft nicht zwischen ‚rechts‘ und ‚links‘.
Sie verläuft zwischen Schuld und Wert.

Carsten Rachow

Vor einigen Tag hatte wir durch den ‚Zauberer von OZ‘ vom Kampf um die Geldschöpfung erfahren und das ihn die privaten Bänker bis dato gewonnen haben, und hörte dabei auch, warum es besser ist, dass die Geldschöpfung in den Händen der Bürger läge (siehe). Ich bekam nun von Carsten Rachow einen Text zur Verbreitung, in dem er sein Konzept für ein neues Geldsystem vorstellt. Sein Vorhaben ist, die SPD davon zu überzeugen, dieses Konzept zu übernehmen und damit wieder ein breite Zustimmung im Volk zu erreichen. Ich finde sein Konzept schlüssig, zumal es mit unverbrauchten Begriffen daher. Es hat was vom Gradido, das ich hier schon einmal vorgestellt hatte (siehe: »Gradido, die Natürliche Ökonomie des Lebens, ist ein Weg zu weltweitem Wohlstand und Frieden in Harmonie mit der Natur.«). Gelungen finde ich auch seine Her- und Hinleitung vom Schuldgeld zum Guthabengeld. Also wieder ab ins Regal, jedoch nicht ohne meine Skepsis auszudrücken, dass sich die Oberen der SPD nicht trauen werden, den Weg Kennedys oder Lincolns zu gehen, aber besser wäre das, oder?

Das unantastbare Lebensgeld – von CARSTEN RACHOW

Der Ur-Gedanke des schuldigen Menschen

Die Geschichte geht etwa so: Vor ca. 6.000 Jahren im alten Mesopotamien beschlossen einige Menschen, ihrem Volk zuzurufen: „Ihr seid alle voller Schuld vor den Göttern. Ihr müsst opfern. Ihr müsst den Göttern etwas geben.“

Alle nickten, denn es war klar, dass nur so die Schrecken der Natur gebändigt werden konnten. Fortan wusste der Mensch: „Ich bin etwas schuldig.“ Schnell wurden erste große Tempel gebaut (die „Zikkurat“ in Ur oder Ninive) sowie Priester, Tempelbürokratie und Tempelhierarchie erfunden. Wir Heutigen wissen davon, weil wir die alten mesopotamischen Keilschrifttafeln ausgebuddelt haben.

Zikurrat von UR – Foto: Wikipedia

Die ersten Schriftzeichen der Menschheitsgeschichte waren Schuld- und Warenverzeichnisse: Die Tempelpriester schrieben auf, wer seine Schuld vor den Göttern beglichen hatte und wer nicht. Sie legten überhaupt die Spielregeln fest (gemeinsam mit dem König) und erfanden auch den Zins (obgleich das Wort noch nicht existierte). Das Geld war noch nicht erfunden; bezahlt wurde in Naturalien (Stiere, Hühner, Weizen etc.). Konnte ein „schuldiger“ Bauer seine Schuld nicht tilgen, so wurde ihm ein Vorschuss aus den prall gefüllten Lagern des Tempels gewährt. Diesen hatte er später mit einem kleinen Aufschlag zurückzuzahlen. Konnte er das nicht, musste er Teile seines Landes an den Tempel übertragen. Weiterlesen …

Über die Legalität von Eigentum und Commons

Auf meiner Finde nach einer besseren Welt hatte ich schon mehrfach hier bemerkt, dass der stärkste Webfehler unseres Systems das Konzept des unbegrenzten Eigentums ist. D.h. wenn ein Mensch mehr besitzt als er durch seine eigene Hände Arbeit erreicht hat. Ich möchte nun einen weiteren Text zum Thema einstellen, der aus der Commoning-Szene stammt, und auf dem es sich wieder genüsslich draufrumkauen lässt, oder?

Was ist die Matrix?

Was du weißt, kannst du nicht erklären, aber du fühlst es. Du hast dein ganzes Leben lang gespürt, dass mit der Welt was nicht stimmt. Du weißt nicht, was es ist, aber du weißt, es ist da, wie ein Splitter in deinem Verstand, der dich zum Wahnsinn treibt. 
Morpheus im Film Matrix

Unser Verstand ist manipuliert. Nein, es folgt nun keine Verschwörungs-, sondern eine Systemtheorie.

Es gibt etwas, an das wir alle glauben, was uns von Kind an erzählt und beigebracht wurde, was die meisten von uns wohl noch nie in Frage gestellt haben und als unumstößliche Gesetzmäßigkeit hinnehmen. Jedoch ist die Vorstellung von Eigentum, das hier gemeint ist, lediglich ein Konstrukt des menschlichen Verstandes und kommt ansonsten in der Natur eigentlich gar nicht vor. Deshalb ist es eben auch kein unabänderliches Naturgesetz, das gilt, egal ob wir wollen oder nicht, sondern ein juristisches Gesetz, in dem es um das Verfügungsrecht geht.

Was mir gehört, über das darf ich ganz allein bestimmen und andere auch davon ausschließen!

Von Verfügung über Menschen selbst, was man als Sklaverei bezeichnet, haben wir uns weitgehend emanzipiert [Anmerkung: zumindest, was die direkte Sklaverei betrifft]. Jedoch ist die alleinige Verfügungsgewalt – und damit Macht (!) – über gegenständliche Objekte und Dinge bis heute noch immer völlig legal. Problematisch wird es im Grunde ja auch erst dann, wenn Weiterlesen …

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„Die Energie GELD entsteht im Mensch-zu-Mensch-Wirkungsprozess von allein.“

Das Geld zieht nur den Eigennutz an und verführt stets unwiderstehlich zum Missbrauch.
Albert Einstein

Dass die Vielen mit dem aktuellen Geldsystem von einigen Wenigen quasi als Zinssklaven gehalten werden, dazu habe ich auf dem Blog ja reichlich Artikel gebracht. Einer meiner ersten dazu war eine Sammlung von Links, die viel Licht in dieses Dunkel brachten: Alles was wir über die Finanzkrise und das fehlerhafte Geldsystem wissen sollten und können ….. Und dass es äußerst gefährlich ist, an diesem Geldsystem etwas ändern zu wollen, das haben Lincoln und Kennedy am eigenen Leib erfahren müssen (siehe).  Und dass es aber auch schon über einen längeren Zeitraum ein für Alle funktionierendes Geldsystem gab, darüber haben wir hier erfahren: Mit fließendem Geld anstelle unseres statischen geht es auch mit unserer Gemeinschaft wieder richtig gut – von einer Fairconomy

Dass es dringend an der Zeit ist, das Geldsystem auf ein nachhaltigeres Maß zu bringen, müsste eigentlich für Jene, die etwas bewirken könnten, offensichtlich sein. Die Frage ist, was tun? Zunehmend hören wir davon, dass es eine Erleichterung sein könnte, wenn der Staat jedem Bürger ein bedingungsloses Einkommen auszahlen sollte. Kritiker dazu meinen, dass dies nur Jene Wenigen, die an einer neuen, zentralistischen Neuen Weltordnung arbeiten, passend in die Hände spielten, wenn nicht gleichzeitig so etwas wie eine Bodenreform a la Freiwirtschaft umgesetzt würde.

Es gibt inzwischen eine weitere Überlegung, wie ein Geldsystem, dass Allen dient, und nicht für eine Umverteilung von Unten nach Oben sorgt. Es ist ähnlich dem alten System, wie hier beschrieben: Fei Lun – das fliegende Rad – Das älteste Währungssystem der Welt. Es sieht die Geldschöpfung nicht mehr bei den privaten Banken, oder dem Staat, sondern direkt durch den Menschen, denn er ist ja da und hat Potential, das er einbringen kann. Juergen Korthof hat mir heute auf Facebook in einem Kommentar folgenden Text hinterlassen, den ich hier gerne zur Erhellung ins Regal stellen möchte:

INFORMATIONSGELD

Die bisherige von Mangel und Horten von Geld (in welcher Form auch immer) geprägte Denkweise hält die Menschen im Bewusstsein des Mittelalters zurück.

Produktivitätssteigerung, Ressourcen-Gier, und geplante Obsoleszenz zerstören, weil gekoppelt an das exponentielle Wachstum der „Schulden:Guthaben-Schere“, die Lebensgrundlagen in kannibalistischer Weise.

Zum Informationszeitalter passt Informationsgeld viel besser.

Das Informationsgeld entsteht durch den Handel zwischen Menschen ohne profitierenden „Man-in-the-Middle“ (Bank!). Weiterlesen …

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