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Posts Tagged ‘Geldschöpfung’

Darüber, wie die neue Blockchain-Technologie jedem Einzelnen nutzen kann …

Dezember 30, 2016 8 Kommentare

Ich hatte gestern den ersten Artikel zum Potential der neuen Blockchain-Technologie veröffentlicht. Zugegeben, das Thema ist noch etwas schwer verständlich rüber gekommen und es blieben eher mehr Fragen zurück als es Erhellung brachte. Daher kam von einem der Leser der Hinweis auf ein anschauenswertes Erklärvideo, das deutlich mehr Licht in dieses neue technische Dunkel wirft. Dabei geht es auf das bisher bekannteste Projekt der Blockchain ein, dem Bitcoin. Und wie wir hier erkennen werden: die Technik hilft, sich von den Banken lösen zu können, die einerseits die Macht der Geldschöpfung verlieren wird, aber auch keine Spuren einer Transaktion aufzeichnet, was den zentralistisch-orientierten New World Oder Apologeten mächtig in ihre Vision spuckt. Aber schaut bitte selbst, wie das ganze funktioniert und wie eine gemeinsame Teilhabe aussehen könnte:

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Sklavenhalter gestern, heute und morgen …

Manchmal bekomme ich in einer Diskussion um unser Geldschöpfungssystem auch solche Antworten:

Abschaffung der Sklaverei in den französischen Kolonien 1848, Bild von Auguste François Biard (1849) (Quelle: Wikipedia)

Sei froh, dass Du nur ein Zinssklave der heutigen Zeit bist. Früher wärst Du in Ketten gegangen,

  • hättest dir deinen Wohnort und deinen Lohnherrn nicht selbst aussuchen können,
  • hättest nicht wählen können, in welcher Schule du verdummt und zum gehorsamen Lohnarbeiten perfektioniert werden möchtest,
  • hättest nicht wählen dürfen, wo Du Deine Freizeit genauso wie Urlaub in Abhängigkeit vom Einkommen verbringen möchtest, und
  • hättest auch nicht wählen dürfen, wer dir deine Gesetze schreibt.

Und bei so viel Freiheiten hast du sogar besonders viel Freude bei der Arbeit, wenn man dir auch hier genügend Freiräume zum Gefühl der Sebstbestimmung lässt.

Stimmt. Wir haben es heute doch richtig gut 😉

Nur, hatte der damalige Herr nicht größeres Interesse an seinen Sklaven, damit sie möglichst lange gesund sind, um ihre Arbeit leisten zu können, als das heute häufig der Fall ist?

Wenn ich mir anschaue, dass in userem heutigen System 25% der Arbeitsfähigen an Depression erkrankt sind oder waren (siehe Beispiel), und nur etwa 14% emotional positiv an unsere Firmen gekoppelt sind (siehe Beispiel), dann sehe ich noch ein riesiges Potential, es noch besser zu machen …

Hier noch die derzeit kürzeste Darstellung der Erörterung unseres heutigen Geldschöpfens durch den alten Politik-Kabarret-Recken Dieter Hildebrandt: Weiterlesen …

Wurde Zeit: Petition – Giralgeldschöpfung im Strafrecht berücksichtigen

September 18, 2012 4 Kommentare

Von: Bernhard-Albrecht Roth aus Kulmbach

An:   Bundestag Petitionsausschuss in Deutschland

Der Deutsche Bundestag möge zur Herstellung von Rechtssicherheit und zur Erhaltung des Wirtschaftsstandortes Deutschland beschließen, für alle Fälle in denen nicht zurückgezahlte Bankkredite Gegenstand von Ermittlungs- und Strafverfahren sind, insbesondere die §§ 263 und 265b StGB zu ändern bzw. zu ergänzen, um eine fehlerhafte Auslegung und Anwendung dieser Rechtsnormen durch Staatsanwaltschaften und Gerichte, betreffend die Annahme des objektiven Tatbestands für Betrug und die Berechnung des Vermögensschadens aufgrund der fehlenden Berücksichtigung der Giralgeldschöpfung, zu verhindern. Hilfsweise möge der Deutsche Bundestag beschließen, andere Maßnahmen zu ergreifen die gewährleisten, dass die Giralgeldschöpfung im deutschen Strafrecht zukünftig berücksichtigt wird.

Die vollständige Begründung der Petition und der Dokumentarfilm dazu sind für alle Mitzeichner und Interessenten auch im Internet unter „PETITION GELDSCHÖPFUNG STRAFRECHT“, bzw. unter petitionen.synergent.de und www.youtube.com/user/PETITIONEN zu finden.

© 2012 Bernhard-Albrecht Roth „Der INFLATIONSSCHUTZBRIEF“

Begründung:

Die Rechtsnormen §§ 263 und 265b StGB werden bei nicht zurückgezahlten Bankkrediten von Staatsanwaltschaften und Gerichten in der Praxis häufig falsch angewendet, weil es bisher an der grundsätzlichen Erkenntnis fehlt, dass Kredite in einem Mindestreserve-Geldsystem durch Giralgeld aus dem Nichts geschöpft werden. Dabei kommt es insbesondere zu einer falschen Berechnung der tatsächlichen Schadenhöhe. Die Folge ist, dass die Strafen insbesondere für Selbständige und Unternehmer in der Regel viel zu hoch ausfallen.

Als Kreditbetrug wird angesehen, wenn eine Bank aufgrund Weiterlesen …

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