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Posts Tagged ‘Führen’

Die Aufgabe eines wirklichen Lehrers …

September 3, 2016 57 Kommentare

Die Aufgabe eines wirklichen Lehrers,
ist nicht die eines Schäfers,
der seine Schützlinge nur,
wie dumme, brave, blökende „Schafe“
in einer Herde, in Hürden gehalten,
eingeengt, eingepfercht,
von „Hunden“ bewacht und getrieben,
(angeblich von „Wölfen“ geschützt und geschont)
über Wiesen und Felder geführt,
deren „gebotener“ Inhalt
als „einziges“ Futter zu fressen ist,
damit sie all alle schön dick und fett werden,
damit sie regelmäßig geschoren werden können,
damit sie genützt >>> gehetzt >>> gebraucht >>> werden können,
damit man sie dann auch ermahnt = bzw. „ermuntert“
unentwegt weitere Schäflein in die Welt zu setzen,
die man auch „erziehen“ = züchten kann,
um dann auch beizeiten abgeschlachtet zu werden,
oder wenn veraltet,
geschlaucht, verbraucht, entkräftet, verachtet
dann aussortiert, entsorgt und verscharrt zu werden.

Die Aufgabe eines gewissenhaften Lehrers
ist nicht zu entleeren, nicht zu entfernen,
nicht zu verhindern, nicht zu verneinen,
sondern sich mit den Schützlingen
als Gemeinschaft zu vereinen.

Die Aufgabe eines Lehrers
ist zu begeistern, anzuspornen,
zu probieren, zu experimentieren, zu testen, zu meistern,
das Geheimnisvolle zu enthüllen
und die Leere zu füllen,
den Hunger und Durst der Neugierde
und des Lernwillens zu erwecken,
zu befriedigen und zu stillen.

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Kategorien:Bildung, Gesellschaft Schlagwörter: , , ,

Wie Werner von Siemens eine intakte Unternehmenskultur schuf – Teil III: Lösung von Wertekonflikten mit Charisma

August 12, 2012 3 Kommentare

Akademie für natürliche FührungHier kommt nun der dritte Teil einer Artikelserie von Wolfgang Horn von der Akademie für natürliche Führung. In der ersten beiden Artikeln hat er uns klar gemacht, dass es im Kontext des Entscheidungsfällens nicht das Unbewusste ist, das uns in den Unternehmen eine Unbeherrschbarkeit von Widerständen beim Einigen ahnen lässt, sondern wir uns bewusst darüber werden müssen, dass Entscheidungen in komplexen Situation allein über die Differentierung von dem Wichtigen und Unwichtigen durch Intuition ablaufen.

In diesem Artikel geht er nun darauf ein, dass Teams sich dann besser führen lassen, wenn sie einen Menschen mit natürlichem Charisma vor sich haben. Was er damit meint? Wir dürfen mal wieder gespannt sein:

<<<<< Beginn des Artikels Lösung von Wertekonflikten mit Charisma >>>>

Eine der wichtigsten Aufgaben jeder Führungskraft ist die Einigung ihrer Arbeitnehmer in den wichtigsten Fragen. Das hat der Teil II dieser Reihe verdeutlicht.

Wer sein Team zu einigen sucht, der erlebt eine Diskrepanz: Manche Differenzen sind leicht zu lösen, andere dagegen schwer bis scheinbar unmöglich. Manche Einigkeit ist gar nur zum Preis der Trennung vom besten Mitarbeiter zu erkaufen.

Manche Streitpunkte haben sogar Kriege ausgelöst – und tun es noch immer. Beispielsweise hätte der Papst unzählige Kriegstote ab 1618 vermeiden können, er hätte sich nur Martin Luther unterwerfen, seiner Irrlehre abschwören und abdanken müssen. Die schwersten Konflikte sind die Glaubenskonflikte. Vor allem in einer Zeit, als der Glaube noch kein Lippenbekenntnis war, sondern der Papst ewige Höllenqualen zu befürchten hatte.

Klar, die Belegbarkeit der strittigen Informationen macht den Unterschied aus zwischen einer leichten und einer schweren Lösung. Deshalb hilft diese Differenzierung bei der Konzentration auf das Wesentliche – und bei der Wahl der richtigen Mittel:

Wert In der Wertedynamik: Information, nach der eine Person ihr Handeln richtet, deren gefühlte Wahrheit sie mit Worten aber nicht belegen kann.

Wissen in der Wertedynamik: Weiterlesen …

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