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Posts Tagged ‘Frieden’

Pazifisten

Januar 24, 2019 7 Kommentare

Pazifisten sind keine Diebe.
Pazifisten sind keine Dummen.
Pazifisten sind keine Unmoralischen.
Pazifisten sind keine Krummen.
Pazifisten sind keine Kriminellen.
Pazifisten sind keine Feiglinge.
Pazifisten bevorzugen nur wahrhaftig
friedlich wirkende Dinge.
Pazifisten sind unter anderem
vielleicht gelegentlich auch
besonders passionierte Poeten.
Pazifisten sind für das Geben.
Pazifisten sind für das Leben.
Pazifisten sind gegen das Nehmen.
Pazifisten sind gegen das Zerstören.
Pazifisten sind gegen das Narzistische,
das Egoistische, das Nihilistische und Negative.
Pazifisten sind gegen das Belügen und Betören.
Pazifisten sind für das Positive,
das Konstruktive, und das Kooperative…
Pazifisten sind für guten Willen…
Pazifisten wollen nur beschwichten
um alles Militante und Kriegerische,
zu befriedigen und zu stillen.
um friedliche Alternativen zu hassvollem Handeln
zu erwägen, zu sichten, und in gute Taten
zu verwirklichen und zu verwandeln.
Pazifisten sind gegen das Wahnsinnige und Willkürliche.
Leider aber fühlen sich
die kalkulierenden Kriegerischen,
die Totalitären und die Absolutisten
dadurch provoziert, irritiert, animiert
und berechtigt Pazifisten anzuprangern,
zu beschuldigen, zu befragen und zu grillen…
und sie sogar sehr wahnwitzig wild,
sehr bösartig anzubrüllen…

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Führt der Pazifist den falschen Kampf?

Skulpturen auf der Museumsinsel Hoimbroich – Bild: Martin Bartonitz 2018

Ich habe gerade einen Text auf Facebook von Alexander Wölk als Kommentar erhalten, der sich lohnt, hier zur Diskussion zu stellen. Es geht um Jene, die sich für den Frieden einsetzen, sprich den Pazifisten. Es sieht so aus, dass er keinen Frieden erreichen wird, weil er das eigentlich Problem nicht sieht?

 Wie schafft nun der Pazifist die wirtschaftlichen Bedingungen für ein lebenswertes Leben? Wie beendet er den seit Jahrtausenden mit unverminderter Heftigkeit tobenden Bürgerkrieg, wie rottet er die Kapitalisten (Zinsgewinner) und das Proletariat (Zinsverlierer) gleichermaßen aus, wie verhält er sich gegenüber dem Zins, wie zum Privatgrundbesitz, wie zum Recht auf den vollen Arbeitsertrag?
Auf diese Fragen hat der Pazifist zu antworten, wenn er in den Kreisen derjenigen Eindruck machen will, die seit Jahrtausenden Krieg führen und seit Jahrtausenden besiegt am Boden liegen und geschlagen werden. Sieht der Pazifist diesen Krieg nicht, steckt er den Kopf in den Sand, um ihn nicht zu sehen, nun, so kann er einpacken. Das, was er dann noch zu sagen hat, interessiert nur noch die Leute, die nichts anderes wollen, als eine Organisation, und die dann schließlich noch den Krieg ihrer Organisation wegen nicht entbehren wollen, wie jeder Apotheker die Krankheiten, wie jeder Parteibonze die Soziale Frage verewigen möchte.
Es ist ja wahr, dass der Völkerkrieg mit seinen Giftgasen und weiten Schlachtfeldern auf naive Gemüter stärkeren Eindruck macht als der in den Eingeweiden der Staaten bohrende Bürgerkrieg, obschon die Opfer dieses Krieges ungleich zahlreicher sind und unendlich größer ihre Qualen. Denn der Bürgerkrieg erschöpft sich nicht in den täglichen Einzelgefechten, wo 10 bis 50 oder 100 Mann fallen; das sind nur die äußern Erscheinungen. Für den Bürgerkrieg sind die Waffen ohne Knall und Rauch schon längst erfunden in Gestalt von Hunger, Schmutz und Schwindsucht. Und dieser geräuschlose Vorgang ist nicht geeignet, die Aufmerksamkeit oberflächlicher Geister auf sich zu lenken, nicht wie es das Massenmorden der Feldschlacht tut.
Nichtsdestoweniger ist nicht an der Tatsache zu rütteln, dass der Bürgerkrieg die primäre Erscheinung ist und der Völkerkrieg die sekundäre. Der bürgerliche Kriegszustand ist es ja gewesen, der die Anregung dazu gab, die Staaten als Machtorganisationen auszubauen, und die Staaten sind es doch wohl, nicht die Menschen, die wegen der ewig auseinanderstrebenden Interessen zusammenprallen müssen. Ohne den bürgerlichen Kriegszustand wäre es darum auch niemals zu zwischenstaatlichen Kriegen gekommen. Die Staaten würden ebenso friedlich nebeneinander liegen wie die Gemeinden heute nebeneinander liegen. Die Pazifisten packen also das Friedensproblem beim Schwanz an.
Das Problem des Friedens heißt:

Wie schaffen wir bürgerliche Zustände, die den Staat als Machtorganisation überflüssig machen, sodass wir die öffentliche Macht entbehren, bis auf den Nachtwächter abbauen können?“

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Why: Armistice Day became Veterans Day …

November 15, 2018 5 Kommentare

“Lest we forget!”… It is often said…

Alas, much too much is not remembered, no longer known, never really learned, completely ignored, and totally forgotten…

This is the tragedy of “The Inconvenience of historical Truth!”…☹


“Today’s holiday originally was a worldwide call for peace that was spurred by universal revulsion at the huge slaughter of World War I back in 1918. After World War II, the U.S. Congress decided to re-brand November 11 as Veterans Day. Who could speak against that? But honoring the warrior quickly morphed into honoring the military and glorifying war. Armistice Day was flipped from a day for peace into a day for displays of militarism. This November 11, it is as urgent as ever to ring the bells for peace. We must continue to press our government to end reckless military interventions that endanger the entire world. We must call for an end to war.”

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Wer, was, wann, und wo ich bin … 

September 4, 2018 11 Kommentare

Da wird viel spekuliert und suggestiert…
Da wird viel palavert und paroliert…
Da wird viel debattiert… und auch parodiert…
Da wird viel philosophiert und phantasiert…
Da wird auch gemunkelt und gemeckert…
Da wird viel zu viel manipuliert, programmiert
und malträtiert…
Da wird so manches verschüttet und verdorben…
und dadurch leider auch vielseitig
das Leben verkleckert.
Nicht alles Gesagte und Geschriebene
ist wirklich in meinem Sinn.
Ich weiß aber wer, was und wo ich bin.
Ich bin ein Individuum…
Ich bin eine Person…
Ich habe ein eigenes Wesen….
Ich habe einen eigenen Willen…
Ich habe Hoffnungen und Pläne…
Ich gehe meinen eigenen Wege…
Ich komme mit Andern nicht gerne
in Streitereien in ihrem Gehege…
Ich habe meine eigenen Gedanken…
Ich bin ein Mensch…
Ich lebe aber nicht allein…
denn ich will immer
in menschlicher Gemeinsamkeit
mit anderen guten Menschen sein.
Man kann mich bezeichnen und auch betiteln…
Man kann mich dies und jenes nennen…
Aber ich kann nur hoffen
man wird mich immer wieder
als guten, freundlichen, friedlichen
und friedliebenden Menschen
anerkennen!
😊
Gerhard A. Fürst
3.9.2018

Gerhard A Fürst

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Was sind die Vor – und Nachteile, wenn auf der Erde nur noch eine Mischrasse in einem einzigen Staat lebte?

Ich beobachte seit der unkontrollierten Zuwanderung von bisher noch nicht in Deutschland lebender Menschen in 2015, dass über einen Plan, über den der  Pan-Europäer Richard Coudenhove-Kalergi in seinem Buch geschrieben hat, in der konservativen Szene immer wieder gesprochen wird. Einer ihrer Vertreter, Nick Griffin, hat im Europaparlament folgende Worte gesprochen:

Hier das Skript in Deutsch:

„…Der „Pate“ der europäischen Union, Richard Coudenhove-Kalergi, veröffentlichte den Plan für ein „Vereinigtes Europa“ und für den kulturellen Völkermord der Völker Europas. Die Förderung massenhafter, nicht-weißer Zuwanderung war ein zentraler Teil diesen Plans!

…Seitdem arbeitet eine unheilige Allianz aus Linken, Kapitalisten und zionistischen Rassisten bewusst daran, uns durch Zuwanderung und Vermischung mit der festen Absicht, uns aus unseren eigenen Heimatländern buchstäblich „HERAUSZUZÜCHTEN“!

…Da der Widerstand der einheimischen Bevölkerung gegen diese humangenetische Modifizierungsindustrie wächst, sucht die kriminelle Elite weitere Wege, um ihre angestrebten Ziele zu verschleiern.

…Zuerst waren die Immigranten „temporäre Gastarbeiter“…Dann war es ein „multirassisches Experiment“… Dann waren es „Flüchtlinge“… Dann die Antwort auf die „schrumpfende Bevölkerung“… Unterschiedliche Ausreden, unterschiedliche Lügen!
Und „Asyl“ ist nur eine weitere Lüge!

…Doch die wahre Absicht bleibt die gleiche: „Der größte Völkermord der Menschheitsgeschichte! Die Endlösung für das christlich-europäische Problem!“ Dieses Verbrechen verlangt ein neues „Nürnberger Tribunal“ und ihr Leute, werdet auf der Anklagebank sitzen!

Auf Wikipedia ließt es sich über Richard viel moderater: Weiterlesen …

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Sicherung der Zukunft in Gemeinsamkeit und Menschlichkeit

Mai 17, 2018 1 Kommentar

Wie positiv, progressiv, und konstruktiv,
wie wirklich wundersam weitdenkend,
fortschrittlich, und wahrhaftig kostenersparend
wäre doch das kooperative,
friedliche, freundliche,
menschliche Miteinander,
das nachbarlich
Mithelfende und Mitheilende,
das gegenseitig Stützende:
Ich helfe dir, du hilfst mir!
Wir helfen der Gemeinsamkeit…
Wir handeln, wirken, werkeln
und wandeln prinzipiell zum
Wohlwollen und Wohlbefinden
aller Menschen…
Wir lösen gemeinsame Probleme…
Wir bewahren, beschützen, und betreuen
gemeinsame Werte…
Konflikte werden entschärft, entsorgt…
Konfrontationen werden verhindert…
Keiner wird erniedrigt…
Keiner wird beschämt…
Keiner wird bedrängt…
Keiner wird geschädigt…
Keiner wird verfolgt…
Keiner schadet dem Anderen…
Alle werden gleichsam ermutigt und gefördert,
und im Interesse der Gemeinsamkeit gefordert.
Es geht nur darum:
Das Leben lebenswert zu gestalten…
Den Frieden in guter Gemeinsamkeit
zu sichern, zu bewahren, zu achten,
und aufrecht zu erhalten.

Gerhard A. Fürst
15. Mai, 2018

Gedanken zum Hambacher Fest am 5. Mai 2018

Mai 5, 2018 5 Kommentare

Für wirkliche Wahrheit,
für wahrhaftige Freiheit in Frieden
gibt es keine Alternative…

Für Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit,
für unanfechtbare, vertrauensvolle, glaubhafte, erwiesene Verantwortlichkeit,
für wirkliches Recht und soziale Gerechtigkeit,
gibt es keine Alternative…

Für ein Leben in gerechter Gemeinsamkeit,
in Friedlichkeit, Nachbarschaftlichkeit,
in gegenseitiger Hilfsbereitschaft,
in ehrbarer Menschlichkeit,
für ehrliches Denken und Handeln
gibt es keine Alternative…
Es gilt sich aller Gegensetzlichkeit
mit furchtlosen, gewaltlosen Mitteln und Methoden
in guter Gesinnung,
in mutig entschlossener Weise
allem sozialen Übel zu widerstehen,
allem Unrecht zu widerstreben,
um das Unfriedliche in Friedlichkeit
und das Unfreie in Freiheit
zu verwandeln!

Man erlange in Gemeinsamkeit und Wirklichkeit
was nur erscheint als Illusion!
Es lebe die Wiedergeburt
der wirklich wahren Freiheit!

Gerhard A. Fürst
4. Mai, 2018

Illustration von Internetquellen übernommen.
Siehe: www.allgemeinwissen.com: “Wir lieben Deutschland.”

Haka-Ha, Tanze den Krieger und die Amazone

Als ich mir zum ersten Mal einen Haka anschaute, kam er mir sehr befremdlich vor, bemühen wir uns doch überall, möglichst harmonisch mit Anderen umzugehen und vermeiden somit aggressiv zu sein. Dieser Haka lässt für Jemanden, der in unseren Breiten kulturell aufgewachsten ist, doch abwehrende Gefühle hochkommen, oder?

Ich habe den folgenden Text zum Haka bekommen, der doch etwas anders über diese Art des Ausdruck-Tanzes erfahren lässt. 

***

Haka-Ha, Tanze den Krieger und die Amazone

Peter Seitz im Gespräch mit Fabian Strumpf, Heilpraktiker und Haka-Ha Lehrer: Was ist Haka-Ha?

Zu allererst ist Haka ein ritueller Tanz und Gesang der Maoris, der neuseeländischen Ureinwohner, auch ganz einfach über-setzt mit „Tanz mit Gesang“. Gleichzeitig ist es aber auch die traditionelle Weise, auf „maori“ Geschichten zu erzählen, viele mythologische Hintergründe dieses Volkes werden so erzählt. Zum Beispiel ist es Tradition, wenn sich die Sippe, die Familie im Langhaus trifft, dass die Männer und Frauen einzeln hervortreten und sich erst einmal vorstellen, in dem sie Haka tanzen und dazu die Namen Ihrer Ahnen singen, die ganze Reihe bis zum ersten Waka, dem ersten Kanu der ersten Maoris, die auf Neuseeland landeten. Beim Haka verbinden sich die Maoris mit ihren Vorfahren, deren Kraft, deren Schutz, deren Rückhalt. Weiterlesen …

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Aufklärung 2.0: „Es braucht eine gewisse Oberflächlichkeit, um zu glauben, Krieg wäre kein Problem.“ – Der Friedensforscher Daniele Ganser im Interview

Dezember 17, 2017 7 Kommentare

7 Selbstmorde pro Tag, begangen von US-amerikanischen Soldaten, die ihre Kriegserlebnisse nicht mehr verarbeiten können. Hier wird klar, dass auch der Täter im Krieg zum Opfer wird.

Krieg ist immer Trauma!
Es gibt keine humanitären Kriege!

Dr. Daniele Ganser, Friedensforscher

Diese Zahl nennt Herr Ganser, der von den großen Medien als Verschwörungstheoretiker diffamiert wird, nur weil er auf den 3. WTC-Turm hinweist, der am 11. September 2001 ebenfalls zusammenfiel, ohne dass auch hier ein Flugzeug hineinflog, aber nicht im Abschlussbericht erwähnt wird, und unbedingt aufgeklärt gehört. Ich möchte das folgende Interview empfehlen, das eine Schülerin, engagiert in der neuen Friedensbewegung, mit ihm geführt hat, und zu dem geschrieben wurde, was ich so teilen kann:

Vielleicht ist es das, was dieses Interview so reizvoll macht: Dass hier eben kein abgeklärter Journalist professionelle Fragen stellt, sondern eine 15-Jährige, eine politisch so interessierte wie versierte 15-Jährige allerdings.

Madita Hampe geht in Leipzig zur Schule und hat ganz offensichtlich den Mut, sich ihres eigenen Verstandes zu bedienen – und Daniele Ganser kluge Fragen zu stellen. Und Ganser, der Schweizer Historiker und Friedensforscher, antwortet ihr weniger als Wissenschaftler, denn als Mensch. Den beiden gelingt eine, auch für den Zuseher, beglückende Begegnung mit wunderbaren Erkenntnissen.

Der Bogen ihres Gesprächs spannt sich vom „Krieg gegen den Terror“, über den Krieg als Trauma, der nur neue Konflikte heraufbeschwört, bis hin zu der Frage, die sich heute drängender denn je zu stellen scheint:

Was kann der Einzelne tun? Wie kann die Friedensbewegung neuen Schwung erlangen?

Was ist eigentlich „Korrekte Politik“?

Jede Gesellschaft hat diejenigen Politiker, die sie verdient.
Der BÜRGER ist EINDEUTIG der HAUPTSCHULDIGE für die QUALITÄT in der POLITIK! Der BÜRGER ist URSÄCHLICH für das, was auf der Erde geschieht!

Ich bekam heute Post, die zu Denken anregt und am Ende mit obigem Fazit schließt, um für die korrekte politische Bildung zu werben. Ein Denker hat eher ein ganz anderes Bild auf den Bürger, denn er sieht den Grund, für das was ist, etwas anders und bediente sich an einem alten Zitat von Marx:

Die herrschende Dummheit ist die Dummheit der Herrschenden
Michael Schmidt-Salomon in Keine Macht den Doofen!

Eine andere Meinung, die wir hier schon mehrfach beleuchtet haben, geht davon aus, dass die Herrschenden eher schlau sind, und die Dummheit seiner Untertanen so eingerichtet hat, dass sie so viel wissen, dass sie gut an ihren Maschinen arbeiten können, aber so wenig, dass sie die Matrix, die sie installiert haben, nicht wahrnehmen können. Und so möchte ich vorab noch einen Kommentar, den ich hier auf dem Blog schon einmal bekam bringen, der das Eingangszitat quasi umkehrt:

“Die Mehrheit der Menschen ist nun mal auf dem intellektuellen und geistigen Reifeniveau von Kindern. Es mangelt zu tiefst an Intelligenz, Selbstbeherrschung und Verantwortungsbewusstsein.”
Wisst Ihr, was das meiner Meinung nach ist? Der blanke Hohn, Verhöhnung pur. Erst werden Menschen vom Fluss der Lebensenergie abgeschnitten, bzw. bekommen sie nur noch tröpfchenweise. Daraufhin entsteht ein Mangel und der wird ihnen auch noch zum Vorwurf gemacht, bzw. sie werden dafür verhöhnt. Ich meine, wer sich so äußert, der hat auf seinem Gefühlsfeld noch ganz schön was zu ackern, um dem Mangel allda abzuhelfen.
Der erste Punkt an der Stelle scheint mir dem Gegenüber, den anderen Menschen (nicht Personen), Respekt zu zollen. Was nicht bedeutet mit ihrem Denken und Handeln einverstanden zu sein. Aber Jeder hat seine eigene Geschichte, die ihn genau an den Punkt geführt hat, an dem er jetzt steht. Und dem gebührt Respekt.

Insgesamt kann ich die Kritik an den aktuellen Politik-Darsteller teilen, auch dass es ein hoch riskantes Spiel ist, politisch-minder-geschulte Bürger durch Wahlen eine Macht übertragen zu lassen, die sie selbst ja eigentlich nicht besitzen. Aber würde es denn reichen, eine korrekte politische Bildung zu betreiben, damit am Ende die übertragene Macht nicht missbraucht oder mehr als misslich gebraucht wird?

Die Unten-Haltung der Wahlbürger … (nach Platons Höhlengleichnis)

Korrekte Politik (Dieser Text erreichte mich per E-Mail)

Stellen wir uns vor, was die korrekte Politik nie unternommen haben würde in den letzten 100 Jahren:  Die Politik hätte niemals den internationalen Terrorismus auch nur ansatzweise zugelassen und ihn bereits an den geistigen Wurzeln und im Status Nascendi bekämpft: Es ist klar, dass der Hass auf die und jene Religionsausübung eine der Wurzeln des Übels ist. Außerdem gibt es seit Jahrzehnten Kreise, die über den internationalen Terrorismus – den sie fördern – die Basis für die weltweite Kontrolle der Bürger erreichen wollen. Etwas, was wir ebenso in unseren Büchern seit 1983 warnend sagen.

Die Politik hätte niemals das Leben in dem Maße verunstaltet, wie es in den letzten 100 Jahren verunstaltet wurde. Zwei Weltkriege haben das Leben in Weiterlesen …

Andrea Tosi – Initiator von REPEACE: Was steckt hinter diesem Begriff?

Andrea Tosi

Frieden ist die Abwesenheit von Angst.
Andrea Tosi – Aktivist und Initiator von REPEACE

Ich erhielt vor einiger Zeit auf Facebook eine Kontaktanfrage, die mich anschließend gut beschäftigte. Der geneigte Blog-Leser konnte dies im Dezember gut mitverfolgen, denn ich stellte hier drei Artikel über die Friedensbewegung Repeace ein:

  1. Ich bin ein Repeacer …
  2. „Frieden ist die Abwesenheit von Angst!“ – Von der Überzeugung der Repeacer …
  3. „Frieden ist die Abwesenheit von Angst!“ – Über die Mission und Vision der Repeacer

Mir gefällt das Konzept gut, Frieden nicht nur über die Perspektive auf Krieg zu definieren sondern viel umfassender zu betrachten. Andrea Tosi, der Begründer von http://repeace.com und seine frühen Mitinitiatoren sehen, dass sich viel mehr Menschen als nur die Antikriegsaktivisten für eine friedliche Welt einsetzen. Denn diese Menschen haben ein Problem erkannt, spüren eine Angst, und wollen dieses lösen. Und hinter jedem Problem steht ein Konflikt, den es mit friedlichen Mitteln zu beseitigen gilt.

Während des Übersetzens der drei Artikel aus dem Englischen ins Deutsche hatte ich schon gemerkt, wie vielschichtig die Gedanken zu den Konzepten sind, und dass dann noch viele Fragen für mich offen waren. Daher hatte ich Andrea nochmals um ein Gespräch gebeten, das ich Euch im Folgenden wiedergeben möchte.

Martin: Lieber Andrea, vielen Dank, dass Du Dir noch einmal Zeit nimmst, um über Dein Projekt zu sprechen. Was hat Dich motiviert, diese neue Bewegung zum Leben zu erwecken?

Andrea: Lass mich zuerst auch Dir Danken, dass Du schon die Ideen von Repeace in Deutschland begonnen hast, bekannter zu machen. Nun aber zu Deiner Frage, und da muss ich 17 Jahr zurückgehen. In 2000 musste ich schmerzlich erkennen, dass die US-Demokratie keine mehr war und dass die Medien den Eliten gehörte. Die manipulierte Präsidentschaftswahl zwischen George Bush und Al Gore hat mich wachgerüttelt. Ich war empört zu sehen, wie Wahlen durch Elektronische Voting Machines (Diebold: hier, hier und hier) in den USA tatsächlich manipuliert werden können. Der US Trend der sozialen Beteiligung zog mich bald in verschiedene Formen von “Aktivismus.” Als ich zwischen 2008-2009 mit viel Energie an zwei Protesten in San Francisco teilnahm, merkte ich, wie wenig zu erreichen war. Der eine Protest fand während der Durchreise der olympischen Fackel nach Peking statt. Hier ging es um die Befreiung von Tibet. Das andere Mal setzte ich mich für die Gleichheit in der Liebe während der kalifornischen Proposition 8 Kampagne ein. Mehr als enttäuscht musste ich feststellen, dass die Medien des Mainstreams über die aufwendig organisierten Proteste gar nicht bis nur minimal berichteten, und wenn, dann in einem negativen Licht.

Hinzu kam, dass ich viel Geld an Weiterlesen …

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„Wer nachgibt, fördert den Krieg“

Der Klügere gibt nach! Eine traurige Wahrheit, sie begründet die Weltherrschaft der Dummheit.
Marie von Ebner-Eschenbach

Der Fingerphilosoph hat heute einen Kommentar zum Artikel Sind wir wieder einmal so weit gepostet, den ich gerne wieder zur Diskussion stellen möchte, geht er doch u.a. dem großen Wunsch der Menschen nach Frieden auf den Grund. Und dem Aspekt des Nachgebens, um des guten Friedens willen:

Evolution geschieht im polaren Zusammenspiel gegensätzlicher Kräfte: Tag und Nacht, Winter und Sommer, Wüste und Regenwald, Mann und Frau, Überfluss und Hunger. Jedes Ding, jede Regung, jede Landschaft entfaltet und entwickelt sich im Wechselspiel mit seinem Gegenteil. Jedes Ding braucht notwendigerweise, um zu sein, sein Gegenteil. Aus dieser Erkenntnis heraus kam Heraklit zu seinem Spruch, dass „der Krieg aller Dinge Vater, aller Dinge König“ sei.

In Heraklits Augen haben diejenigen Unrecht, die ein Ende des Kampfes und den ewigen Frieden herbeisehnen. Denn mit dem Ende der schöpferischen Spannung, die aus der Auseinandersetzung des Gegensätzlichen entsteht, würde totaler Stillstand eintreten. Dieser Stillstand ist nichts anderes als ewiger Tod, ewiges Nicht-Sein.

Mit dem Gedanken des Zusammenspiels gegensätzlicher Kräfte hat Heraklit Recht, aber dieses Zusammenspiel muss nicht notwendigerweise Krieg oder Kampf sein. Krieg ist die Folge, wenn im Widerspiel gegensätzlicher Kräfte nicht angemessen mitgespielt wird.

Man kann das Zusammenspiel gegensätzlicher Kräfte auch als Liebe verstehen. Der von Heraklit beschriebene Ur-Gegensatz liegt im Wesen der Liebe selbst. Es geht nicht drum, den anderen Pol zu vernichten, zu ignorieren, umzuwandeln oder ihn sich einzuverleiben oder mit dem Gegensätzlichen zur Einheit zu verschmelzen, sondern die Spannung des Gegensätzlichen auszuhalten und sich in dieser Spannung zu bewegen.

Die schöpferische Spannung fokussiert vor allem um Grenzen. Zum einen geht es darum, Grenzen zu überschreiten, sich näher zu kommen, sich zu vereinigen. Zum anderen geht es darum, Grenzen zu setzen und sein Eigenes zu verteidigen. Diesem Widerspruch, der das Wesen der Liebe selber ist, gilt es, Leben einzuhauchen und Ausdruck zu verleihen. Für mich als Mensch heißt das sowohl entgegenkommend als auch standhaft, nachgiebig als auch wehrhaft zu sein.

Krieg entsteht aus einem Missverhältnis an Aggression und Nachgiebigkeit, nämlich dann wenn zunehmende Aggression auf der einen Seite mit zu großer Nachgiebigkeit auf der anderen beantwortet wird. Irgendwann wird der Nachgiebige merken, dass der Aggressor ihm mehr und mehr wegnimmt, bis ihm selber nichts mehr bleibt. Der Nachgiebige wird merken, dass der Agressor nicht von selbst aufhört und nicht von sich aus anfängt, den Nachgiebigen zu respektieren. Dann gerät der Nachgiebige in Panik und greift, in Sachen Wehrhaftigkeit ungeübt, zu gänzlich unadäquaten Mitteln.

Die Situation kann dann leicht eskalieren, zumal der Agressor durch bisher mangelnden Widerstand das Recht inzwischen natürlich sowieso auf seiner Seite wähnt. Und plötzlich ist der Krieg da. Wer Krieg wirklich vermeiden will, darf nicht allzu nachgiebig sein.
Nachgiebigkeit um des lieben Friedens willen in Kombination mit mangelnder Stärke führen automatisch zu Krieg.

Fingerphilosoph – Web-Seite

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THE OASIS

Dezember 25, 2016 2 Kommentare

Landschaften, die unter frisch gefallenem Schnee liegen, geben eine tiefe Stimmung von Frieden. Da wundert es nicht, wenn entsprechende Bilder entstehen. Eine gute Freundin erlaubte mir das folgende Bild auf den Blog zu stellen und erinnerte sich dabei:

… Tiefster Winter in Arizona mit Schnee, den wir drei Tage schaufeln mussten, um raus zu können – Wasser eingefroren und Schnee zu Wasser gemacht auf dem Holzofen…
Das Bild ist original 5 x 3 Fuß groß. Wenn Ihr es anklickt und dann noch zoomt, könnt Ihr ein bisschen von den vielen Detail sehen – überall sind klein Tiere drin, besonders vorne. Es wurde mit Tinte gemalt, auf Holz aus einer Art Rohrschachtest. Das Bild bekam den Namen: THE OASIS

the-oasis

THE OASIS – Maler: David Harrison – Rechte bei A. Harrison

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„Frieden ist die Abwesenheit von Angst!“ – Über die Mission und Vision der Repeacer

Dezember 11, 2016 32 Kommentare

Im letzten Artikel zu den Repeacern hatte ich ihre Überzeugung (davor: „Ich bin ein Repeacer …vorgestellt, nicht ohne mit dem Ausblick auf ihre Vision zu enden. Schauen wir uns nun also an, wie sich die Repeacer vorstellen, die Metamorphose der unscheinbaren Raupe hin zum aufregend bunten Schmetterling (siehe: Wahnsinnige Schmetterlinge) zu erreichen (die Übersetzung stammt wieder von mir, und dieses Mal war es eine Herausforderung, die Bilder passend zu transportieren):

russel-repeacer

Mission und Vision der RepeacerQuelle

Aktivisten kämpfen, weil sie sehr besorgt sind. Sie kämpfen, motiviert durch ihre Zukunftsängste, in allen Arten von sozialen, ökonomischen sowie ökologischen Auseinandersetzungen. Sie engagieren sich in vielen sehr unterschiedlichen „Problemlösungen“, denn Jeder ist anders betroffen. Das ist eine Tatsache, ein Fakt, den wir nicht ändern können. Erst auf Basis dieser Einsicht lässt sich eine einheitliche und effektivere Strategie für die Unterstützer sozialer Aktivisten, den 99%, entwickeln, als da sind Occupy, Anonymous, Wikileaks, oder mit welcher anderen revolutionären Idee auch immer sie sich identifizieren.

Repeace möchte jede Nation mit einer für sie passenden neuen Strategie befähigen, Soziale oder andere Konflikte durch verantwortliches Handeln zu lösen. Frieden wirkt wie eine Belebung durch ein effizienten, bewussten und verantwortungsvolles Handeln, wenn Mitgefühl nicht ausreicht. Aktivismus ist dagegen der verantwortliche Lebensstil der Menschen, die an der Gestaltung ihrer Zukunft mitwirken wollen. Das gestaltet Sinn. Der Aktivismus wurde bisher durch das Führungsschicht (Establishment), die 1%, durch die Macht der Konzerne drangsaliert und kriminalisiert. Zeit, mit einer alternativen Strategie effektiv zu antworten.

Unsere Mission ist ein Menschenrecht: die Anwendung gewaltloser, friedlicher Handlungen. Die Empfehlung an die Unterstützer in jeder Nation im Einzelnen: Weiterlesen …

„Frieden ist die Abwesenheit von Angst!“ – Von der Überzeugung der Repeacer …

Dezember 9, 2016 13 Kommentare

Im Artikel „Ich bin ein Repeacer …“ habe ich vorgestellt, was es mit dieser Bewegung auf sich hat. Und am Ende habe ich versprochen, dass ich mit ihrer Überzeugung fortsetzen werde. Also los (Übersetzung des Originals ist wieder von mir):

Woran Repeacer glauben

Aktivisten im US/Englischen Umfeld des sozialen Wandels haben die „Friedensbewegung“ als Unterkategorie von „Activism“, einer vagen Kooperativen von Antikriegs-, Anti-Atomwaffen und Ohne-Gewalt-Anwälten, betrachtet. Das war der größte Irrtum der Menschheit.

Der britische Philosoph, Logiker und Sozialkritiker Bertrand Russell, sagte:

Die Tatsache, dass eine Meinung weit verbreitet ist,
ist kein Beweis dafür, dass es nicht völlig absurd ist.

Wenn wir an die Konsequenzen der weit verbreiteten Meinung denken, dass Frieden das Fehlen von Kriegen sei, finden wir keine größere Absurdität als diese. Und es ist nicht so als hätten viele der renommiertesten Aktivisten in der Geschichte nicht darauf hingewiesen.

Das Dogma von Krieg & Frieden ist der größte Irrtum der Menschheit, weil er die Institution des Sozialen Aktivismus daran gehindert hat, zu einer zusammenhaltenden Gemeinschaft zu werden. Die Menschheit war blind und erkannte bisher nicht, dass Weiterlesen …

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