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Posts Tagged ‘Freiheit’

Die Lügen müssen nun endgültig aufhören

September 24, 2017 14 Kommentare

Niemand ist mehr Sklave, als der sich für frei hält, ohne es zu sein.
Johann Wolfgang von Goethe

Und zu unserem heutigen Bundestagswahltag  möchte ich einen Text von Henning Papendorf bringen, der die Situation in unserer Demokratiefiktion beschreibt, wenn auch nicht in der Tiefe. Ich habe mich diese Woche fragen müssen, was genau eigentlich der Unterschied zwischen dem „Glücklichsten Volk der Nordkoreaner“ (siehe, oder auch hier) und dem unseren ist. In diesem Land ist es sehr offensichtlich, wie ein Weltbild von Kindesbein an geformt wird. Aber auch für diese Menschen ist es das Normalste in der Welt, so aufzuwachsen. Ich habe mir einige der wenigen Bilder, die uns von diesem doch sehr „geheimen“ Land angeschaut, und siehe da, die Gesichter dort wirken nicht wirklich anders als bei uns auch. Wie sieht es mit unseren Weltbildern aus?  Ich formulierte diese Woche, dass wir hier in einer Diktatur der Oligarchen lebten, nur dass ihre Steuerung viel subtiler erfolgt, als wir es in Nordkorea wahrnehmen können, wähnen wir uns eben (noch?) nicht wirklich von ihnen gesteuert, schließlich gestalten wir doch mit unseren Wahlen alle 4 Jahre unser Schicksal mit … oder etwa nicht?

Henning Papendorf

Die Lügen müssen nun endgültig aufhören – von Henning Papendorf

– Die Welt muss begreifen, worum es jetzt wirklich geht und auch Anfang des letzten Jahrhunderts schon ging!

Was wir heute erleben ist nicht nur der Gipfel des Irrsinns, sondern auch das Ergebnis verdrehter Geschichtsschreibung, tausender Lügen und einer nicht zu verachtenden medialen Gehirnwäsche! Ein weiser Spruch besagt:

„Man muss die Vergangenheit kennen, um die Gegenwart zu verstehen!“

Und um die Vergangenheit zu kennen, bedarf es mehr als jeden Tag die Bildzeitung zu lesen und scheinbar „Offensichtliches“ unhinterfragt als Wahrheit anzuerkennen! Wenn die Menschen nicht begreifen, welche Ursachen wirklich zu allen Kriegen der Vergangenheit und Gegenwart geführt haben, dann wird es ihnen unmöglich sein, jene zu verhindern, die auch in der Zukunft auf sie zukommen werden!

Was wir derzeit erleben ist nichts neues. Genaugenommen ist es der immer noch währende gleiche Kampf, welcher immer wieder zu Kriegen geführt hat und auch immer wieder zu Kriegen führen wird. Kriege, von denen niemand auf dieser Welt profitiert, niemand außer einer kleinen Weiterlesen …

Moderne Sklaven sind nicht in Ketten …

Ich verachte Ihre Meinung, aber ich gäbe mein Leben dafür, dass Sie sie sagen dürfen! – Voltaire

Zu dem folgenden Bild habe ich auf Facebook formuliert:

Wenn ich sage, dass ich mich als Zinssklave erkennen musste, weil ich die Hälfte meiner Arbeit für versteckte Zinsdienste an ‚Anleger‘ ( = moderner Sklavenhalter mit arbeitslosen Einkommen) leiste, bekomme ich häufig die Antwort, aber es geht Dir doch viel besser als die damaligen Sklaven in Ketten …

Wie schon häufiger formuliert, muss am Ende doch festgestellt werden, dass, als die damaligen Leibeigenen und Sklaven von ihrem persönlichen Herren befreit wurden, sie nur modernere Ketten erhielte, die dann anonym von den neuen Herren, den Finanzeliten, gehalten werden.

Heute fühlen sich die meisten Bürger der modernen Staate doch relativ frei. Noch dürfen wir z.B. unsere Meinung öffentlich kundtun. OK, wenn wir Niemanden damit verletzen, und genau hier formiert sich ja schon die neue Gedankenpolizei, als da zu nennen sind:

  • Das avisierte Netzdurchsuchungsgesetz unserer Regierung, das allerdings mächtig in der Kritik steht, siehe z.B. hier: Deklaration für Meinungsfreiheit gegen Netzdurchsuchungsgesetz (NetzDG) der Bundesregierung
  • Auch die EU ist mit einer neuen Gesetzgebung unterwegs, die nichts wirklich Gutes für die Menschen hier bedeuten kann, auch wenn die Worte das ansagen sollen:
    „Hinter der NEU gegründeten EU-Gesellschaft namens ECTR = „Europäischer Rat für Toleranz und Versöhnung“ = NGO = „A European Framework National Statute For The Promotion of Tolerance“, versteckt sich das Durchführungsorgan für das zu beschließende EU-Gesetz der totalen Unterjochung der Europäer!“ (siehe)

Dann haben wir auch noch die Freiheit, uns alle paar Jahre unseren König zu wählen, dem wir dann blind zu gehorchen haben. OK, er agiert in Gestalt des Weiterlesen …

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„Die Zeit des Informierens über das, was da draußen geschieht, ist für mich scheinbar vorbei.“

Ich habe gerade den letzten „in Wohnhaft“ geschriebenen Newsletter von Mario Walz, den wir hier auf dem Blog spätestens seit dem Artikel Schöpfungsgeschichte 3.0 – die 13 Dimensionen des Seins immer wieder mal gelesen haben, erhalten, und da alle seine Zeile inspirieren, möchte ich ihn gleich komplett ohne irgendeine Änderungen bringen. Mario hat allen seinen nicht mobilen Besitz weggegeben, um nun als freierer Mensch quasi nomadisierend durch die Welt zu gehen. Was ihm während der Vorbereitung in sein Nomadentum passiert und wie es ihm dabei geht, könnt Ihr nun also mitverfolgen:

Mario Walz

Ostern 2017
Hallo Ihr Lieben.
Dies ist meine letzte mail aus meinem Nochwohnsitz. Ab dem 1. Mai werde ich dann erst einmal frei und ungebunden durch die Lande ziehen.
Bin sehr gespannt, was da so alles auf mich zukommt. Allein die Vorbereitung ist recht intensiv. Das Loswerden von Mobiliar und überflüssigen Besitztümern ist schwieriger als gedacht. Aber es befreit ungemein. Ich besitze an sich eh recht wenig, aber es ist mehr als erstaunlich, wieviel dann doch in meiner Wohnung herumsteht, das ich nie oder selten gebraucht habe.
Mein Besitztum passt jetzt locker in einen 3m² Raum. Wovon ein großer Anteil die Winterräder und die ausgebaute Rücksitzbank meines alten Kombi einnehmen (den Platz im Auto brauch ich jetzt für die Matratze).
Es ist ein sehr gutes Gefühl allen Ballast abgegeben zu haben.
Ich hab zwar auch versucht etwas Geld für die doch noch recht guten Objekte zu erwirtschaften, aber letztlich hab ich doch alles verschenkt.
Interessant sind die Herausforderungen und scheinbaren Rückschläge, die sich momentan zeigen. So einiges klappt erst beim zweiten oder gar dritten Mal. Das ist unüblich bei mir, lehrt mich aber in meiner Mitte und im Vertrauen zu bleiben, dass sich alles zur rechten Zeit regelt. Was es auch tut.
So verzögert sich der neue TÜV am Auto, der Nachmieter zieht jetzt doch nicht ein, weswegen ich noch extrem kurzfristig meine Küche loswerden muss und mein Laptop weigert sich, in Cafés online zugehen.
Das ist eh ein sehr faszinierendes Phänomen: Seit einem Monat habe ich keinen fixen Internetzugang mehr, ich bin jetzt „offline“.
Zuerst hat es mich genervt, da ich, um meine Mails via handyeigenem Hotspot zu beantworten, in ein größeres Dorf fahren muss, da ich hier in Hintertupfingen null Zugang ins Netz habe.
Aber der Mensch gewöhnt sich an alles und jetzt find ich es sogar Weiterlesen …

Ohne wirtschaftliche Freiheit ist alle andere Freiheit bedeutungslos …

Wer jetzt meint, dass ich hier dem Neoliberalismus das Wort bereite, der wird nun schnell feststellen, dass genau das Gegenteil kommen wird. Ich habe am Wochenende wieder einen Text aufgeschnappt, der Mal wieder deutlich macht, wo genau der Denkfehler über die Freiheit in der Wirtschaft liegt. Schau´n wir also mal:

*** Fundstelle ***

Wie ersichtlich, basiert die wirtschaftliche Freiheit auf dem Grundsatz des freien Wettbewerbes. Er ist der zentrale Freiheitsbegriff, um den sich alle anderen Freiheiten anordnen. Frei ist, wer wirtschaftlich frei ist; und wirtschaftlich frei ist, wer sich ungehindert am Wettbewerb beteiligen kann. Umgekehrt ist unfrei, wer an der Teilnahme am Wettbewerb gehindert oder gar vom Wettbewerb ausgeschlossen ist. Wirtschaftliche Freiheit und damit das Fundament der Freiheit überhaupt ist nichts anderes als das Recht zur Beteiligung am Wettbewerb.
Was dagegen heute die so genannte Freiheit ausmacht, ist die Freiheit politischer Art, die vorwiegend darin besteht, bei irgendeiner Abstimmung, die meist zu Unrecht die Bezeichnung „Wahl“ führt, Ja oder Nein sagen oder irgendeinen Zettel abgeben zu dürfen. Diese politische Freiheit ist vergleichsweise bedeutungslos; sie kann, ebenso wie die persönliche Freiheit und die Freiheit der Religionsausübung, ohne die wirtschaftliche Freiheit gewährt werden und ist dann ein Torso.
Während die wirtschaftliche Freiheit nach dem Gesagten die persönliche Freiheit automatisch mit einschließt, können umgekehrt – wie das Vorhandensein des Proletariats schlagend beweist – persönliche, religiöse und politische Freiheitsrechte bestehen, zugleich aber die entscheidende wirtschaftliche Freiheit der Beteiligung am Wettbewerb vorenthalten und damit der wirtschaftlichen Ausbeutung der Freiheitsberaubten Tür und Tor geöffnet werden.
Otto Valentin, aus „Die Lösung der Sozialen Frage„, 1952

Das ist auf den Punkt gebracht das ganze Dilemma der „Liberalen“ des 21. Jahrhunderts: Sie haben vergessen, was Freiheit überhaupt bedeutet, und sie haben nie begriffen, wie die zentrale Freiheit, die wirtschaftliche Freiheit in einem monopolfreien Markt (echte Soziale Marktwirtschaft), zu verwirklichen ist.

Die Ordoliberalen der 1950er Jahre kannten wenigstens noch die richtige Definition der Sozialen Marktwirtschaft: eine freie Marktwirtschaft ohne Kapitalismus, die den Sozialstaat gar nicht nötig hat, weil sie prinzipbedingt für natürliche Vollbeschäftigung sorgt, unabhängig vom jeweiligen Stand der Technologie.

Daraus wurde, wie wir wissen, eine kapitalistische Marktwirtschaft mit angehängtem Weiterlesen …

Fleiß: eine Tugend oder nur Einpeitscher für Sklaven?

Februar 25, 2017 20 Kommentare

Lohnarbeit ist die Forsetzung der Sklaverei mit modernen Mitteln.
Gerald Dunkl, (*1959), österreichischer Psychologe und Aphoristiker

Es ist gerade erst einmal etwas über 200 Jahre dass, dass weite Teile der „westlichen Welt“ die Sklaverei hinter sich ließen. Wir haben hier häufiger die Perspektive diskutiert, dass nur das Bühnenbild etwas geändert wurde:

  • Die vielen Sklaven und Leibeigenen wurden nur aus ihrem kleinen Käfig der Großgrundbesitzer in den des Staates entlassen.
  • Ihre Ketten wandelten sich dabei in das Steuersystem kombiniert mit dem räuberischen, Zins-basierte Geldsystem ist.
  • Das ganze ist garniert mit einem Politikzirkus, einer Demokratie-Simulation, in der alle 4 Jahre nur das mittlere Management gewählt wird, das die Befehle der im Hintergrund herrschenden umsetzt (dazu: Parteiensystem).

In einer solchen Menschenfarm zum Nutzen dieser Wenigen müssen zu ihrem Wohl günstig und vielfältig Waren produziert und Dienste geleistet werden, je mehr desto besser.  Nun fand ich diesen Blick auf Faulheit, Fleiß und Glück:

fleiss

Nach dem Durchlauf von Schule und Studium ist es gelungen, dem überwiegenden Teil der Menschen als Glück das Streben nach HABEN und ARBEITEN (Karriere machen) als den Lebenszweck zu verkaufen statt SEIN und LEBEN.

So hören wir in der rechten Szene immer wieder, dass der Deutsche stolz auf seine fleißigen, disziplinierten, pünktlichen Volksmitglieder sein könne und verkaufen dies als wichtige kulturelle Werte, die es zu bewahren gelte. Wobei ich mich frage, warum ich stolz auf etwas sein soll, dass Andere sind … bzw. warum soll ich stolz auf ein maximal auf Gehorsam getrimmtes Volksgefüge sein? Wenn es wenigstens der Gehorsam wäre, der sich auf das Wohle aller richtet und nicht wie durch die Art des privaten Geldschöpfens im Zusammenspiel mit dem Zinsgeldsystem für das Wohl der Wenigen.

Ist also Fleiß eine Tugend? Oder führt uns der Fleiß am Ende in eine zerstörte Welt und ist genau das Gegenteil? Würde mehr Faulheit für eine nachhaltigere, gesündere Welt sorgen und sollte eher eine Tugend sein?

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„Hinter mir stehen mehr und mehr Weltfremde …“

September 25, 2016 59 Kommentare

Sarah Lesch gewann mit „Testament“ beim #Protestsongcontest . Der Song richtet sich gegen die Verrohung der Gesellschaft und ist ihrem Sohn gewidmet: „Das Lied soll ihn immer daran erinnern, dass er frei ist und nur sich selbst gehört. Niemand anderem und keinem System“:

***

Auch du warst mal ein Kind und auch ich war mal klein. Und auch uns ham sie was erzählt. Und dann macht man das alles und versucht so zu sein. Und dann merkt man, das einem was fehlt. Und dann verlernt man, sich richtig zu spüren oder man flüchtet sich in Kunst oder Konsum. Und während ihr fleißig Pläne macht, lachen die Götter sich krumm

Lasst eure Kinder mal was dazu sagen: Hört ihnen richtig zu! Die spür’n sich noch, die ham Feeling für die Welt, die sind klüger als ich und du.

Und denkt dran, bevor ihr antwortet: Ihr seid auch nur verletzte Kinder. Am Ende gibt’s wieder ganz neue Symptome, und ihr wart die Erfinder. Und dann sagt ihnen wieder, wie es richtig geht. „Werd erwachsen“ und „bist du naiv“ Predigt Formeln, lasst alles in Hefte schreiben, die Götter lachen sich schief.

Achtet auf Schönschrift und Lehrpläne und dass sie die Bleistifte spitzen. Zeigt ihnen Bilder von Eichenblättern, während sie drinnen an Tischen sitzen. Und dann ackern und büffeln und wieder auskotzen und am Nachmittag RTL 2. Am Wochenende geht’s was Schönes kaufen, fertig ist der Einheitsbrei. Und jeder, der sich nicht anpasst, wird zum Problemkind erklärt. Und jede, die zu lebhaft ist, Kriegt ‘ne Pille, damit sie nicht stört.

Und damit betrügt ihr euch selber, denn kein Kind ist ein Problem. Und all die Freigeister, all die Schulschwänzer, nur Symptomträger im System.

Doch bedenkt, wenn ihr so hart urteilt: Ihr seid auch nur gefangene Geister. Der Unmut wird immer lauter und die Lehrer schreien sich heiser. Empört euch, dass Hänschen nicht ist, was er sein soll, sondern nur, wer er nunmal ist. Die Götter pullern sich ein vor Lachen und ihr denkt, dass ihr was wisst.

Und wenn Hänschen dann Hans ist, der eigene Kinder hat, denen er was erzählt, dann merkt Hans und Kunz, und ihr vielleicht auch, dass wieder irgendwas fehlt. Ihr habt Wünsche und Träume und rennt damit ständig an imaginäre Wände. Und jeder Wunsch, den ihr euch erfüllt,der ist dann halt auch zu Ende. Geht ihr nur malochen für erfundene Zahlen und wartet, bis die Burnouts kommen. Schmeißt euer Geld für Plastik raus, um ein kleines Glück zu bekommen. Das Beste aus Cerealien und Milch, noch ‘n Carport und noch ‘n Kredit. Und alle finden’s scheiße – aber alle machen sie mit! Und alle finden’s scheiße – aber alle machen sie mit!

Ihr klugscheißert und kauft trotzdem und die Werbung verkauft euch für dumm. Und dann sitzt ihr vor euern Flachbildfernsehern und meckert auf den Konsum. Wenn ihr das Welt nennt, bin ich gern weltfremd. Die Götter lachen sich krumm. Wenn ihr das Welt nennt, bin ich gern weltfremd. Die Götter lachen sich krumm.

Ihr Traumverkäufer, Symptomdesigner, merkt ihr noch, was passiert. Wer hat euch das Land und das Wasser geschenkt, das ihr jetzt privatisiert? Ihr Heuchler, ihr Lügner, ihr Rattenfänger, ihr Wertpapierverkäufer, man hat euch Geist und Gefühl gegeben und doch seid ihr nur Mitläufer. Ihr großen, vernarbten, hilflosen Riesen, ihr wart doch auch mal klein. Und jemand hat euch mit Schweigen gestraft und ließ euch darin allein. Und jetzt hört ihr nicht nur die Götter nicht lachen, ihr hört auch ihr die Kinder nicht weinen. Und sagt ihnen weiter, es würde nicht wehtun, ohne es so zu meinen. Macht ihr ruhig Pläne, ich steh am Rand, ich seh’ euch und ich bin nicht allein. Hinter mir stehen mehr und mehr Weltfremde, die passen auch nicht hinein. Und jetzt wartet nicht auf ein versöhnliches Ende, den Gefallen tu’ ich euch nicht. Kein Augenzwinkern, keine milde Pointe, die das Unwohlsein wieder bricht. Irgendwann werden die Götter nicht mehr lachen und falls es mich dann nicht mehr gibt, hinterlass ich ein Kind, das sich selbst gehört und dies unhandliche Lied.“

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Der Mensch – erwache

 

Für Alle, die jetzt gerne am Fernseher sitzen möchten und sich berieseln lassen.

Bitteschön, tut das. Oder nehmt euch 15 Minuten Zeit, dies zu lesen.

Die sich für den Fernseher, wie zum Beispiel die Nachrichten entschieden haben, werden frustriert sein, und die, die weiterlesen, werden nachdenken.

Der Mensch

Was sind wir, was machen wir?

Was willst Du?

Jeder redet von Glücklich-sein. Was denkst Du, bist Du glücklich?

Hast Du schon mal davon geträumt, in Deinem eigenen Haus zu wohnen? Was hält Dich davon ab? Wieso kostet ein Haus 200.000 Euro, und wer hat dieses Geld, wieso musst Du zu einer Bank gehen und dann statt dieser 200.000 Euro 350.000 Euro zahlen für etwas, was Dir die Natur kostenlos zur Verfügung stellt? Wieso musst Du 15 Jahre arbeiten für diesen Traum? Wieso kann ein anderer Mensch Dir verweigern, Dir in einem Wald oder anderswo ein Stück Erde zu nehmen und Dort aus dem Holz von der Erde, wo Du geboren bist, dein eigenes Traumhaus zu bauen?

Rauchst Du? Wieso zahlt Du für 20 Zigaretten fast 6 Euro obwohl diese nur 20 Cent Wert sind? Wie lange arbeitest Du dafür, damit Du Dir deinen Rauchgenuss leisten kannst? Wenn Du jeden Tag 6 Euro zahlst, arbeitest Du, wenn Du 60 Jahre rauchst, für diese 129.000 Euro, bei einem monatlichen Nettoverdienst von 2.000 Euro, etwa 5,4 Jahre dafür. Der eigentliche Wert liegt aber nur bei 4.300 Euro für Deinen 60 jährigen Rauchgenuss. Wieso zahlst DU 125.000 Euro mehr, nur weil Du es Dir gleich um die Ecke kaufen kannst? Alles schenkt Dir Die Natur kostenlos. Nicht einmal diese 4.300 Euro müsstest Du zahlen.

Wenn Du Raucher bist und Dir ein Haus mit einem Kredit baust, hast Du schon fast eine halbe Million Euro bezahlt, um Dir dies leisten zu können, obwohl Dir Deine/Unsere Erde Dir dies kostenlos gibt.

Ist das Intelligent?

Du hast bei einem monatlichen Nettoverdienst von 2.000 Euro 25 Jahre Deines Lebens damit verbracht, Deine Zeit Deinem Chef zu schenken für etwas, was Dich eigentlich nichts kostet.

Verdienst Du diese 2.000 Euro im Monat?

Gefällt Dir das, so etwas zu lesen?

Wie lange würde es dauern, Dir mit 2-3 Freunden ein Haus im Wald aus den Bäumen im Wald zu Bauen? Etwa 6 Monate? Warum gehst Du dann für etwa 15 Jahre arbeiten, was Du Dir in max. 6 Monaten selber bauen könntest? Was hindert Dich daran, Deinen Freunden, die Dir geholfen haben, auch zu helfen ein Haus zu bauen? Dann hättest Du für Dich und Deine 3 Freunde nur 2 Jahre Deiner Zeit investiert und 13 Jahre Zeit gewonnen.

Warum verschenkst Du so viel Zeit Deines Lebens? Weiterlesen …

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