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Posts Tagged ‘Freigeld’

Wird der Zins gebraucht, damit Geld umläuft und nicht gehortet wird – spielerisch an Monopoly erklärt

In diesem kleinen Vortrag versucht Prof. Dr. Wolfgang Ertel von der Hochschule Ravensburg im Rahmen von Themen wie Nachhaltigkeit und Wirtschaftswachstumszwang an den Spielregeln von Monopoly die Fehler im Kapitalismus und Kommunismus zu erklären und bietet mit dem Freigeld eine Alternative an:

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Bernd Mullet, der den Handel als eigentliche Ursache unserer gesellschaftlichen Schieflage sieht, ist mit den Inhalten des Vortags gar nicht einverstanden und kommentierte wie folgt auf Facebook (Text leicht „entschärft“).

Zinsen sind der Anreiz zum Geldanlegen.

Der Anreiz zum Geldanlegen ist der Gewinn. Damit kann man aber auch jeden monetären Gewinn als »Zins« deklarieren. Es ist also nicht nur der Zins, den ein Kreditgeber von Kreditnehmer erhält, es ist genauso die Maschine, welche 5 Arbeiter ersetzt, dadurch die Lohnkosten senkt und somit mehr Weiterlesen …

Mit fließendem Geld anstelle unseres statischen geht es auch mit unserer Gemeinschaft wieder richtig gut – von einer Fairconomy

Prof. Dr. Wolfgang Berger (Foto: Xing-Profil)

Prof. Dr. Wolfgang Berger (Foto: Xing-Profil)

Freigeld ist umlaufgesichertes Geld, das frei vom Störfaktor Zins ist. Dadurch ist es wieder auf seine ursprüngliche Funktion als reines Tauschmittel zurückgeführt und kann nicht mehr als Schatzmittel zur Wertaufbewahrung zweckentfremdet oder zur Spekulation mißbraucht werden. Es hat damit auch aufgehört, Herrschaftsinstrument zu sein, dem sich alles andere unterzuordnen hat.
Quelle: Deutsche Wirtschafts-Gemeinschaft zum Freigeld

Jedenfalls muss man zu dieser Erkenntnis nach der folgenden Lektüre kommen. Ich habe mir erlaubt, wieder mal einen kompletten Text hier einzustellen, der noch vor den Umbrüchen in Nordafrika geschrieben wurde. Und ja, er ist lang. Aber hier lohnt sich jede Zeile, versprochen:

Fließendes Geld – von Prof. Dr. Wolfgang Berger

1. Zusammenfassung und Einleitung
2. Der Taler muss wandern, der Rubel muss rollen
3. Überzeugungen sind schwerer zu zertrümmern als ein Atom
4. Geld kann nicht arbeiten und sich auch nicht vermehren
5. In den Folterkammern des Geldes geht es unerbittlich zu
6. Die Gnade des Pharao
7. Regierungschefs kommen und gehen, die Pharaonen bleiben
8. Das „System“ ist ungerecht, gewalttätig und zerstörerisch
9. Was kostet die Welt?
10. Eroberungen sind gut, Zerstörung ist besser
11. Keine Weltmacht währt ewig
12. Statisches Geld widerspricht den Gesetzen der Schöpfung
13. Alle Religionen verbieten den Zins
14. Zweierlei Maß im Vatikan
15. Die ökonomische Weisheit der Religionen straft Wirtschaftsweise Lügen
16. Die schwere Bestrafung langfristigen Denkens
17. Endlagerkosten für hunderttausend Jahre
18. Tausendjähriger Wohlstand mit fließendem Geld
19. Fließendes Geld („Freigeld“) an der Wiege des Abendlandes
20. Fließendes Geld („Freigeld“) macht aus armen Fischerdörfern reiche Hansestädte
21. Fließendes Geld („Freigeld“) bringt Rettung in der Weltwirtschaftskrise
22. Fließendes Geld („Freigeld“) kann auch heute eine „Fairconomy“ errichten

Zusammenfassung und Einleitung

Die globalen Finanzmärkte führen auch in den reichen Ländern zu Entwicklungen, gegen die sich die Menschen in den armen Regionen der Welt seit langem wehren: Weiterlesen …

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