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„Armes Deutschland! Was ist nur daraus geworden?“

Dezember 27, 2016 27 Kommentare

Den folgenden Text von Don João, ein in Deutschland Geborener, den es vor  Jahren nach Portugal zog, und den das Thema MMS zu diesem Blog zog (siehe auch, Jan Otto auf LinkedIn), möchte ich gerne wieder als eigenständigen Artikel vorstellen, da er sich lohnt, schaut er doch aus einiger Distanz auf das heutige Deutschland: 

Hallo und guten Morgen liebe Mary!

Du hast völlig recht, ich nutze für mich die Möglichkeiten, die Symptome so angenehm wie möglich zu verarbeiten. Etwas anderes kann man doch auch nicht tun. Es sei denn, man geht in die Politik und gestaltet selbst mit. Oder man wählt die richtige Partei. Aber daran hapert es doch auch schon.

Da hat es schon viele gegeben, seien es Die Grünen, die Piraten Partei oder Die Linke. Die meisten sind an den gegenwärtigen Zuständen gescheitert, weil deutlich wurde, dass man sich nicht gegen das bestehende System stemmen kann. Die mächtige Industrie sitzt quasi immer mit am Tisch und gibt die Richtung vor, allen voran die chemische Industrie mit ihrer unglaublichen Menge an Geld und unstillbarer Gier. Es sind die Lebensmittel- und Pharmaindustrie, die die Richtung angeben.

Das hat meiner Ansicht nach damit zu tun, dass die Menschen zu leicht zu beeinflussen sind, wenn mit Geld gelockt wird. Das ist der springende Punkt! Ich spreche hier von Entscheidungsträgern. Geld verändert die Menschen. Es gibt kaum noch menschenwürdige Ideologien und ein dadurch bestimmtes Ziel, ohne eigene Vorteile genießen zu wollen. Das ist traurig. Moral und Anstand bleiben auf der Strecke.

Wir sind moderne Menschen, leben modern, wollen uns alles leisten können – da passen Moral und Anstand nicht so recht ins Bild.

Es passt auch nicht so recht ins Bild, wenn ein Flüchtling aus Syrien mit einem Smartphone unterwegs ist. So etwas steht doch nur guten Mitteleuropäern zu, die dafür schließlich fleißig zur Arbeit gehen. So ein Flüchtling hat gefälligst die Buschtrommel zu nehmen.

Was für eine Arroganz!

Mir fällt es nicht schwer ein Mensch zu bleiben und Anstand zu wahren, weil ich gute Vorbilder hatte. Wer hat die heute noch?

Schauen wir uns doch nur die Kanzlerin der Republik an, die eigentlich Weiterlesen …

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Wo bleibt die Freiwilligkeit in der Zuwanderungsfrage?

Oktober 16, 2015 27 Kommentare
Pfarrer Jakob Tscharntke

Pfarrer Jakob Tscharntke

Das fragt uns der schwäbische Pfarrer Jakob Tscharntke in seiner Rede „Psalm 60.4 – Wie gehen wir als Christen mit der Zuwanderungsproblematik um? Ich beobachte die vielen positiven und negativen Stimmen zum Flüchtlingsstrom und bin selbst sehr ambivalent. Wie viele Menschen kann ein Land aufnehmen, ohne dass die Stabilität gefährdet wird? Werden wir von unserer Regierung und unseren Medien wahrheitsgemäß informiert? Oder werden uns Informationen vorenthalten, so dass wir die Situation selbst kaum korrekt einschätzen können? Warum werden wir in einer so wichtigen Fragen nicht eingebunden wie in der, ob Deutschland ein Einwanderungsland sein soll? Und viele Aspekte mehr werden vom Pfarrer angesprochen.

Besonders interessant sind für mich einige Rechnungen, so z.B. dass wir die Versorgung der Syrer in Syrien selbst mit einem Faktor über 40 viel besser erreichen könnten. Er vermutet, dass dies nicht politisch gewollt sei, u.a. weil dann die, die sich an diesem Flüchtlingsstrom eine goldene Nase verdienen:


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Hetzt der Pfarrer das Volk auf, wie es in einigen Zeitungsartikeln festgestellt wird, wie z.B. hier …:

„Kanzlerin Merkel als „Handlangerin des Bösen“ – (Quelle)
Pastor Jakob Tscharntke glaubt, dass die Endzeit angebrochen ist – Ein Besuch in seinem Gottesdienst
Als Unbedarfter könnte man meinen, dass in Deutschland das Leben trotz der Flüchtlingskrise und der vielen Zuwanderer im Großen und Ganzen nicht aus den Fugen geraten ist. Aber wer Pastor Jakob Tscharntke bei seiner Predigt am Sonntag in der evangelischen Freikirche in der Eichenau hörte, weiß es nun besser: Die Endzeit ist angebrochen, die Flüchtlingskrise ist nur ein Baustein davon. Bürgerkrieg droht, das Reich des Anti-Christen ist nahe. Und Kanzlerin Angela Merkel ist ein Handlanger des Bösen. Nun hilft nur noch Beten, sagt Tscharntke. Und meint dies wörtlich.

… oder spricht er dringend notwendig zu diskutierende Aspekte an, denen sich unsere aktuellen Politiker nicht annehmen?

Ich war heute bei meinen Eltern, beide über 80 Jahre alt. Sie machen sich Sorgen um die Zukunft unseres Landes, speziell um die ihrer sechs Enkel. Und wenn ich ehrlich bin, so hatte ich schon wenig Vertrauen in unsere Regierung(en) und ihren Hintertanen … Ich wünsche uns Allen, dass die armen (?) Herkommenden und die Armen dieses Landes sich nicht schon wieder dem Werkzeug des Teilen und Herrschens beugen und sich aus Frust gegeneinander wenden anstatt gemeinsam anzupacken und besser das böse Spiel der Strippenzieher nicht mitmachen.

p.s.: Die Frage nach der Freiwilligkeit ließe sich hier noch gut erweitern:

  • Wer hat uns gefragt, ob wir dem Vertrag von Brüssel zustimmen, der quasi das Grundgesetz aushebelt?
  • Ach ja, und das Grundgesetz selbst wurde uns vom Sieger als Übergangsregel auf´s Auge gedrückt.
  • Wer hat uns gefragt, ob wir den Euro haben wollen?
  • Wer hat West und Ost gefragt, ob Ost „übernommen“ werden soll anstatt das wir uns endlich nach GG § 146 eine gemeinsame Verfassung geben?
  • Wer hat uns gefragt, ob wir den ESM-Vertrag haben wollen?
  • Wer hat uns gefragt, ob wir in die NATO wollen, oder ob sie wieder verlassen wollen?
  • Wer hat uns gefragt, ob wir eine allgemeine Rundfunkabgabe (GEZ) wollen?

Demokratur eben …

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