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Unternehmung 2.0 – geht es bald auch ohne Chefs?

Dezember 21, 2014 43 Kommentare

Dies ist der Artikel, den ich vor 4 Jahren auf dem Blog als ersten veröffentlichte. Bis dahin schrieb ich als Angestellter auf dem Firmenblog über Themen des Geschäftsprozessmanagements. Da diese aber zunehmend revolutionäreren, aber auch gesellschaftskritischeren Charakter bekamen, hatte ich entschieden, mich doch eher auf einem privaten Blog abzuarbeiten. Und das war der Einstieg, den ich im Rückblick inzwischen als eher harmlos ansehe:

Unternehmung 2.0 – geht es bald auch ohne Chefs?

Die Entscheider in Unternehmen seien zunehmend von der Geschwindigkeit der Veränderungsprozesse und der Komplexität der Situation überfordert.

so schreibt Sven Astheimer in seinem Artikel „Entscheidungsfindung -Der Publikumsjoker für den Chef“ veröffentlicht im Online-Portal der Frankfurter Allgemeine.

Mich wundert es manchmal, dass sich überhaupt noch jemand traut, etwas zu entscheiden.

so Prof. Peter Kruse. Um wichtige Entscheidungen aber nicht zunehmend aus dem Bauch heraus treffen zu müssen, sei die Einbeziehung des Kollektivs die beste Alternative. „Wer das nicht hinkriegt, bekommt ein grundlegendes Problem in komplexen Situationen.

In dem Artikel Warum ist der Publikumsjoker stets erfolgreicher als der Expertenjoker, veröffentlicht in der November/Dezember-Ausgabe der Zeitschrift Führung + Organisation (zfo) weist Heiner G. Koppermann, Managing Director der SwarmWorks Ltd. darauf hin, dass es mathematisch nachweisbar ist, dass bei einer genügenden Menge an Halbwissenden diese in Summe annähernd die notwendigen 100% Wissen zur Lösung eines Problems aufbringen.

Wenn Mitarbeiter nur an der seitens der Firmenleitung ausgegebenen Strategie Weiterlesen …

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