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Posts Tagged ‘Esoterik’

Streifzüge durch den Ring – Kapitel 18: Machen Sie ́s GUT

Oktober 24, 2017 6 Kommentare

Gott denkt in den Genies, er träumt in den Dichtern
und er schläft in den übrigen Menschen.
Peter Altenberg

Mag als Symbol der Serie dienen: stehend für den Ring aus Tolkiens Roman "Herr der Ringe" (Foto: Wikpiedia)

Mag als Symbol der Serie dienen: stehend für den Ring aus Tolkiens Roman „Herr der Ringe“ (Foto: Wikipedia)

Erst wenn der Ring sich schließt, erst wenn das Gold der Erde zurückgegeben und von den Töchtern des Rheins bewacht, seinen unheilvollen Einfluss auf die Menschen verliert; erst wenn materialistischer Wahn endet, kann geistige Entwicklung sich wieder frei entfalten und die Menschheit zu ungeahnten Höhen emportragen.

Seit dem letzten Kapitel der Artikelserie Streifzüge durch den Ring (zum Intro inkl. Verzeichnis) von Andreas Raitzig sind schon wieder 1,5 Jahre ins Land gegangen. Nun hat er mir eine Fortsetzung geschickt, die es wieder in sich hat, aber macht Euch wie immer selbst ein Bild, was es bedeuten kann, den nächsten Quantensprung der Entwicklung zu durchlaufen: 

Kapitel 18 Machen Sie’s GUT

Aller guten Dinge sind vier

Lassen Sie sich in diesem Kapitel noch einmal ganz emotional und völlig unwissenschaftlich auf eine Reise durch die Säulen 1 bis 4 mitnehmen. Die 4 trägt etwas sehr Mystisches aber auch etwas sehr Reales in sich. Ich sage mal schmunzelnd: Mit „vier Lümmel auf der Kralle“ kann nix schief gehen; weiß jeder Skatbruder. Oder anders: Warum haben wir als Kinder wohl so gern „Quartett“ gespielt? Zuerst ein grober Überblick.

Hier haben wir die 4 eindeutigen Elemente der Alchimisten vor uns. Für die Profanen wurden sie mit Feuer, Luft, Wasser und Erde bezeichnet. Weiterlesen …

Eine Kritik an dem Konzept des Gesamtbewusstseins

Fingerphilosoph hatte einen Kommentar zum Thema Gesamtbewusstsein eingestellt, den  ich hier gerne als eigenständigen Artikel zur Diskussion stellen möchte, da es zu schade wäre, wenn er zwischen den vielen anderen Kommentaren untergeht:

Das Anti-Daodejing – Erstveröffentlichung

Ein wundervoller Text, der in fünfzehn Zeilen alles Wissenswerte sagt, ist der erste Aphorismus im Daodejing von Laozí:

Das Dao, das sich aussprechen lässt,
ist nicht das ewige Dao.
Der Name, der sich nennen lässt,
ist nicht der ewige Name.
„Nichtsein“ nenne ich den Anfang von Himmel und Erde.
„Sein“ nenne ich die Mutter der Einzelwesen.
Darum führt die Richtung auf das Nichtsein
zum Schauen des wunderbaren Wesens
die Richtung auf das Sein
zum Schauen der räumlichen Begrenztheiten.
Beides ist eins dem Ursprung nach
und nur verschieden durch den Namen.
In seiner Einheit heißt es das Geheimnis.
Des Geheimnisses noch tieferes Geheimnis
ist das Tor, durch das alle Wunder hervortreten.

Wenn Laozí vom Sein und Nichtsein spricht, stellt er dem Leser zwei Richtungen vor, in die der Mensch schauen kann: das Eine ist die mystische Innenschau, das Andere die wahrnehmende Außenschau. Laozí sagt, dass beide Arten des Schauens ähnlich wie verschränkte Teilchen zusammengehören. Sie entstehen miteinander, bedingen sich gegenseitig und sind ohne einander unvollständig und einseitig. Die mystische Innenschau bedeutet Vereinheitlichung, also das Auflösen von Unterschieden. Die wahrnehmende Außenschau ist gleichbedeutend mit dem Erkennen von Unterschieden. Die beiden Richtungen des Schauens laufen diametral auseinander und können deshalb nicht ineinander überführt werden. Aus dem Geheimnis der Einheit geboren, driften die beiden Arten des Schauens voneinander weg. Die beiden Richtungen des Schauens sind absolut gleichwertig. Es gibt hier weder richtig und falsch noch über- oder untergeordnet.

Was nun aber passiert, wenn Menschen über das Sein und Nichtsein nachdenken, ist, dass sie bloß eine Schau für die wahre halten und die andere deshalb entweder zur Illusion, zum Abbild oder zum Ausdruck der anderen erklären. Im Grunde wird nur eine von zwei Arten des Schauens zugelassen.

Die Esoteriker behaupten, dass die mystische Innenschau die Weiterlesen …

Gehen wir mit dem „WIR SIND ALLE EINS“ in den nächsten Totalitarismus?

September 7, 2015 81 Kommentare

Wir haben hier auf dem Blog immer wieder mal Texte zum höheren Selbst und der Idee, dass Alles EINS sei, was ja auch schon im Wort ALL-EIN steckt, diskutiert. Diesen Faden hat unser Fingerphilosoph gerade in einem Kommentar noch einmal aufgegriffen und einen für mich bedenkenswerten Schluss gezogen:

In diesem “Ich bin eins mit dem Kosmos” resp. “wir sind alle eins” hat meiner Ansicht übrigens jeder Totalitarismus seine Wurzeln.
Dass dieses “Wir-sind-Eins”-Gerede zur Zeit in erschreckendem Ausmaß zunimmt, deutet darauf hin, dass sich gerade ein neues totalitäres System etabliert.

Hat er Recht mit seiner Feststellung? Die Wurzeln dieser ALLES-EINS-Philosophie sind wohl spätestens in der New Age Bewegung zu finden. Diese wiederum soll auch von den Machern der neuen Weltordnung in die Welt gebracht worden sein, quasi als die eine Religion der einen Weltregierung. Daher lasst uns weiter den Kommentar vom Fingerphilosphen vertiefend lesen:

(hier noch die Quelle, so dass der Diskussionsstrang mit Luna verfolgt werden kann)

Ich gehe überdies davon aus, dass meine sinnlichen Wahrnehmungen inklusive meine Gefühle mir nicht das Ganze in Bezug auf den Kosmos vermitteln, sondern nur Ausschnitte davon. Meine sinnlichen Wahrnehmungen inklusive Gefühle plus Interpretation plus Reflexion konstituieren mein Ich-Gefühl.

Innerhalb dieses Ichs können sich Wahrnehmungen und Gefühle zeitweise vereinheitlichen. Dann bin ich eins mit mir selber. Wenn ich nicht eins mit mir selber bin, versucht mein Hirn, zwischen Wahrnehmungen und Gefühlen zu vermitteln und die Einheit durch Gedanken herzustellen. Gedanken können eine Eigendynamik entwickeln, wenn sie sich gegenseitig katalysieren. Identifiziere ich mich mit den Gedanken, verselbständigt sich dieses Gedankenkarussell und löst sich von den Wahrnehmungen und Gefühlen ab. Identifiziere ich mich nicht mit den Gedanken, bleibe ich für Wahrnehmungen und Gefühle offen.

In meiner Weltsicht kommt der “Quatsch” (wie Erleuchtung, höheres Selbst, “wir sind eins”) daher, dass dieses Einheitsgefühl, welches Ausdruck einer Ich-Vereinheitlichung ist, auf den Kosmos projiziert wird.

Die Erleuchteten mit ihrem höheren Selbst stellen es so dar, als würden ihre sinnlichen Weiterlesen …

Können unsere Gedanken musizieren?

März 25, 2015 4 Kommentare

In den alten Veden gibt es den Ausdruck „Nada Brahma“,
der übersetzt werden kann mit „Die Welt ist Klang“ oder „Alles ist Klang“.

Mit Blick auf Andreas Raitzigs Artikel Streifzüge durch den Ring – Kapitel 9d: Die Klaviatur des Kreises möchte ich einen Bezug zu den EEG-Hirnwellen und ihre Einteilung in Frequenzbänder herstellen. Soweit ich bisher gesehen habe, ist diese nicht allgemeingültig klar definiert, nur ungefähr – es gibt kleinere Abweichungen in den unterschiedlichen Veröffentlichungen hierüber.

Ein Vorschlag von mir: Mir ist schon vor langer Zeit aufgefallen, dass sich die EEG-Frequenzbänder als OKTAVEN anordnen lassen (was ich intuitiv für sehr sinnvoll halte), wobei die übliche Einteilung so gut wie erhalten bleibt. Also etwa so:

(usw., soweit sinnvoll)

Gamma 2: 56 – 112 Hz
Gamma 1: 28 – 56 Hz
Beta : 14 – 28 Hz
Alpha : 7 – 14 Hz
Theta : 3,5 – 7 Hz
Delta 1: 1,75 – 3,5 Hz
Delta 2: 0,875 – 1,75 Hz

(usw., soweit sinnvoll)

Die nichtalphabetische Reihenfolge der Bezeichnungen aufeinander folgender Frequenzbereiche entstand historisch. Teilweise werden diese Frequenzbänder auch noch feiner unterteilt.

Auf diesem Gebiet war ich nicht aktiv experimentell tätig, ich habe es eher am Rande mitverfolgt – interessiert hat es mich seinerzeit (etwa Ende der 80er) hauptsächlich als möglicher Ansatz für ein praktikables Biofeedback, wenn Jemand seine eigenen im EEG abgebildeten „inneren Zustände“ mit gezielter Verstärkung, Umsetzung in visuelle oder auditive Wahrnehmungsformen und anschließender sofortiger Darbietung untersuchen, erleben, damit spielen und sie üben möchte, um sich selbst und das Potential des eigenen menschlichen Geistes tiefer kennen zu lernen und seine Ausdrucksmöglichkeiten zu erweitern. „Neuro-Feedback“.

Gewiss, das sind „Fingerübungen“, aber auf die „Musik“, die sich da entwickeln mag, wäre ich Weiterlesen …

Nahtoderfahrungen, ein Raum von Licht und Schatten

Februar 19, 2014 46 Kommentare
Die Allegorie auf den Tod des Dauphins stellt dar, was ein Sterbender in einer Totenbett-Vision sehen könnte

Die Allegorie auf den Tod des Dauphins stellt dar, was ein Sterbender in einer Totenbett-Vision sehen könnte (Wikipedia)

Nahtod-Erfahrungen wurden den siebziger Jahren als Erlebnisse von Menschen bekannt, die an der Schwelle des Todes gestanden haben. Untersuchungen belegen aber, dass vergleichbare Begebenheiten zu allen Zeiten und kulturübergreifend berichtet wurden. Sie haben in der Geschichte der alten Kulturen eine deutliche Spur hinterlassen.

Der amerikanische Arzt Raymond A. Moody veröffentlichte 1975 das Buch Leben nach dem Tod: Die Erforschung einer unerklärlichen Erfahrung, in dem er über die merkwürdigen Begebenheiten berichtet, die damit einer breiten Öffentlichkeit bekannt wurde.

Aber seit ca. 25 Jahren hört man nur noch in spirituellen und esoterischen Kreisen von solchen Erlebnissen, da die Menschen sich nicht mehr dazu äußern. Das begann gezielt mit der Meinungsmanipulation über die Existenz der Seele, wo ein Arzt den Ausspruch machte, er habe schon viele Menschen aufgeschnitten, aber noch keine Seele gefunden! Ein Elektriker, der sich der Existenz seiner Seele bewusst war, konterte, er habe auch schon viele Meter Kabel aufgeschnitten und keinen Strom gefunden.

Nun, die Mittel der Manipulation laufen oft sehr subtil ab, aber es ist inzwischen wirklich so, dass Menschen für Weiterlesen …

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Wie innen so außen? Vorsicht?!

Dezember 13, 2013 35 Kommentare
Lichtwesen - trauernder Engel (Foto: Paul-Georg Meister - pixeliio.de)

Lichtwesen – trauernder Engel (Foto: Paul-Georg Meister – pixeliio.de)

Ich beobachte seit einiger Zeit, dass auf den sozialen Plattformen immer wieder Mal der esoterische Hinweis kommt, dass wer wenig Schönes erfährt, dies nur so von ihm wahrgenommen würde, weil es in seinem Inneren auch so wäre. Mir sträubt sich jedes Mal in meinem Inneren etwas, dies als wahre Aussage zu nehmen, fand nur nicht die richtigen Worte. Nun lese ich gerade in Armin Risi´s Buch Machtwechsel auf der Erde gleich am Anfang schon passend dazu Folgendes:

… Die Bibel, die Apokryphen und der Koran sprechen von Satan und gefallenen Engeln, die Veda-Schriften von Asuras. Diese Wesen sind seit einer frühen Phase der Schöpfung, aber nicht von Anfang an, Teil des multidimensionalen Kosmos. Heute im Zeitalter der Weltraumfahrt, wird in einigen medialen Texten auch konkret von „negativen außerirdischen Wesen“ gesprochen.

Gemäß diesen Darlegungen werden die negativen Wesen also nicht vom Menschen (durch Projektion) geschaffen, wie oft behauptet wird, sondern sie sind spezifische Lebensformen und, wie auch die Lichtwesen, bewusst, und konkret handelnde Bewohner des multidimensionalen Kosmos.

Warum ist es dann einseitig und gefährlich zu glauben, das Böse sei einzig und allein im Menschen und nicht auch außen?

Er sieht folgende drei stechende Aspekte: Weiterlesen …

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DIE DA OBEN …

Dezember 6, 2013 7 Kommentare

Wer geistig-vernünftig ist lässt den Zweifel zu.
Denn nur der Zweifel treibt die Entwicklung voran.
Oder anders herum (etwas brachial formuliert):
Wer per Gesetz den Zweifel am Dogma verbietet ist bereits geistig tot
(…und nur zu faul umzufallen).
Andreas Raitzig

Ich möchte, wie Maria Lourdesauch so schön zu dem Artikel formuliert:

Zur Lebenslust gehört auch ein bisschen Übermut! – Deshalb veröffentliche ich diesen Artikel in unveränderter Form und stelle das Thema zur Diskussion!

mal wieder etwas in die Runde werfen, das es in sich hat, und unsere Gedanken zum Wesen-Ego und Geist-Ego erweitern mag, aber auch Guidos Ansatz des ewig pulsierenden Universums trifft, genauso wie die Ahnung, dass es mehr geben muss als nur diese unsere materielle Welt, und Wesen, die deutlich weitere Bewusst-seine haben, von denen einige vom tugendhaften Pfad abgewichen sind:

… Über den Wolken der profanen Welt schwebend, GLAUBEN DIE ÖSTLICHEN UND DIE WESTLICHEN MYSTIKER WIRKLICH DARAN ETWAS GOTTÄHNLICHES ZU SEIN UND DIE ZEIT ZU BEHERRSCHEN! Bei ihnen hat sich über viele Jahrhunderte hinweg etwas verselbstständigt, hat sich in gegensätzliche Idelogien gespalten, was dem einfachen Menschen heute nur unfassbar erscheinen kann. DER GLAUBE AN EINEN GEWINNBAREN KAMPF UM DIE SEELEN ALLER MENSCHEN ÜBER DIE BEHERRSCHUNG DER ZEIT! Entschuldigung wenn ich es an jeglicher diplomatischen Verklausolierung fehlen lasse , aber ein solcher Wunsch ist einfach nur peinlich und dumm. Er lässt sich nur mit einer Degeneration von geistigen Fähigkeiten erklären, welche die Altvorderen noch besassen, später aber leider verloren gingen.

Weiterlesen …

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