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Posts Tagged ‘Erkenntnis’

Wenn das Blatt sich wendet …

Eure MiA

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Streifzüge durch den Ring – Teil 1- stellen Sie sich vor…

Oktober 15, 2014 25 Kommentare
Mag als Symbol der Serie dienen: stehend für den Ring aus  Tolkiens Roman "Herr der Ringe" (Foto: Wikpiedia)

Mag als Symbol der Serie dienen: stehend für den Ring aus Tolkiens Roman „Herr der Ringe“ (Foto: Wikpiedia)

Auszug  aus Streifzüge durch den Ring (zum Intro inkl. Verzeichnis ), von Andreas Raitzig

Erst wenn der Ring sich schließt, erst wenn das Gold der Erde zurückgegeben und von den Töchtern des Rheins bewacht, seinen unheilvollen Einfluss auf die Menschen verliert; erst wenn materialistischer Wahn endet, kann geistige Entwicklung sich wieder frei entfalten und die Menschheit zu ungeahnten Höhen emportragen.

Kapitel 1. stellen Sie sich vor…

Menschen strömen aus einem Kino. Sie wirken verstört. Einige sind wütend und ihren Worten ist zu entnehmen, dass sie sich betrogen fühlen. Dabei haben sie einen Film über das wirkliche Leben gesehen. Der Inhalt ist schnell erzählt…

Zorro, der einsame Rächer minderbemittelter Dörfler, welche selbst nicht den Mumm haben ihren Plünderern mal ordentlich die Nase zu ondulieren, treibt schon eine ganze Weile sein Spielchen. Zum Glück ist er gut versorgt, braucht sich also nicht um sein eigenes Wohl, sondern nur um das von anderen zu kümmern. Höchst edel sowas. Eines Abends sitzt er gelangweilt in seiner Lieblingstaverne. Er denkt an seine guten Taten und hat schon ein begehrliches Auge auf die schöne Dame am Nebentisch geworfen, da öffnet sich die Tür und eine bewaffnete Horde, im Sold des Oberplünderers, stürmt herein. Natürlich hat der gute Zorro schon gegen größere Ansammlungen von Unrat gewirkt und bei weniger als 5 Gegnern steht er gar nicht erst auf. Aber diesmal haben die Jungs Flinten mitgebracht. Das ist auch für Zorro eine heikle Situation; massiver Einsatz des wissenschaftlich technischen Fortschritts im Zuge der Machterhaltung des Systems, könnte man sagen. Schon denkt er intensiv über die bald anstehende Flucht aus der Festung nach, als der Oberplünderer persönlich die Szene betritt. Gekonnt machtbewußt setzt er sich neben Zorro, legt ihm lässig den Arm um die Schulter und sagt sinngemäß: Zorro, du Riesenross, nu nimm mal dein degenerierten Grips zusammen. Wir leben im entstehenden Kapitalismus, mein Junge. Dein Edelmut, gut und schön, aber Proffitt kannste damit nich machen. Und überhaupt, wie lange willste den Quatsch eigentlich noch treiben? Haste mal an deine Rente gedacht? Hör zu, ich mach dir ein Angebot. Du bekommst 5 Prozent von meinen Bruttoeinnahmen plus Spesen. Glaub bloß nich, dass die Dorfheinis auch nur einen Finger für dich rühren, wenns dir mal dreckig geht. Die sind schon rettungslos damit Weiterlesen …

Keine Panik auf der Titanic – die Saat geht auf …

Bekam ich heute morgen zur Veröffentlichung „geschenkt“:

Wir sind auf dem Weg und die Samen werden seit Jahren von uns selbst gestreut. Wo und wann diese auf fruchtbaren Boden fallen, entzieht sich unserer Macht. Auch wie sich die Früchte entwickeln ist bedingt durch die wunderbare Vielfalt unter uns Menschen und auf diesem Planet individuell verschieden, da alle aus einer anderen Richtung kommen und sich auch von persönlichen Lasten und alten Vorstellungen schrittweise lösen müssen. Auch ist letztendlich für die Pflege der „Pflänzchen“ in uns jeder selbst verantwortlich.

Unser Bewusstsein wurde lange Zeit durch politische, gesellschaftliche und religiöse Ideologien sowie unzählige andere Geschichten in Bahnen-denken hinein-manipuliert und ist Großteils anerzogen. Die Wiederherstellung der Harmonie zwischen Körper-Geist und innerem Wesen (Seele) oder auch Herz und Verstand, männlichen und weiblichen Energien … dauert seine Zeit.

Wir sollten stets achtsam mit uns selbst umgehen, unser eigenes Tempo finden, uns die Pausen sowie gelebte Lebensfreude gönnen und Verbindung mit der Natur aufnehmen. Wenn wir in unserer persönlichen Entwicklung vor lauter Ungeduld im Eifer des Erwachens einige Stufen überspringen, werden wir zwischenzeitlich immer wieder gezwungen Weiterlesen …

Rezension: Wissensaktivierung – Neue Denkwege

Armin Rütten

Armin Rütten

Wer das gerade frisch veröffentlichte Wissensaktivierung – Neue Denkwege von Armin Rütten und Luca Pogoda liest, darf sich darauf gefasst machen, dass an den Grundfesten so manchen Glaubenssatzes gerüttelt wird.

Die Autoren zeigen auf überschaubar vielen, aber äußerst inspirierenden Seiten auf, was am Ende einer Wissensaktivierung steht und was unterwegs bearbeitet wird: Das Denken wird schneller. Man wird gelassener. Damit „natürlich“ charismatischer. Man versteht die Gedankenwelt des Gegenübers besser. Und weil das so ist, wird man erfolgreicher in seinem Handeln.

Aber! Und hier wird es wirklich knifflig. Diese Wissensaktivierung setzt ein gewisses Bewusstsein voraus. Und damit ist die Wissensaktivierung nur noch für einen kleineren Kreis „ungefährlich“.

Luca Pogoda

Luca Pogoda

Entgegen der heute herrschenden Meinung sind wir Menschen nicht gleich, so die Autoren. Und sie erklären das auch sehr nachvollziehbar. Einerseits haben wir während unserer Entwicklung unterschiedliche Talente zu unterschielichen Zeiten ausgebildet (auf die leider in unserer Schule nicht eingegangen wird, sprich es wir meist das falsche gefördet). Andereseits machen wir unterschiedliche Erfahrungen in den jeweiligen Kulturen. Zudem gibt es unterschiedliche Bewusstseinsstufen. Es gibt Menschen, die wünschen sich in ihrer Unsicherheit Führung. Andere sind dogmatisch festgelegt. Wieder andere sind frei, sich jederzeit Neuem zuwenden zu können.

Die Wissensaktivierung sei etwas für Letztere. Wer also Dogmen anhängt, der wird kaum Weiterlesen …

Auf meiner Reise der Erkenntnis – was ist schon ethisch?

Wie unschwer an meinen letzten Artikeln zu erkennen ist, befasse mich seit einiger Zeit mit genau der Erkenntnis, dass unsere Welt, wie wir sie verstehen, absolut subjektiv ist, sprich es gibt keine absoluten Wahrheiten, denn die Wirklichkeit wird in unserem Gehirn auf Basis von individuell Erlebtem sowie wahrgenommenem Hörensagen konstruiert. Also ist unsere Welt einfach nur subjektiv. Und wenn das so ist, wie sieht es dann mit unserer Vorstellung von Ehtik aus, denn auch sie wird ja dann von uns konstruiert. Und weil wir uns diese konsturieren, wird sie auch Sinn machen, also für etwas zuträglich sein. Und hier möchte ich mal wieder ein Kapitel eines Buches mit dem Titel Wissensaktivierung  – Neue Denkwege von Armin Rütten und Luca Pogoda bringen. Das Buch wird es in ca. 6 Wochen zu kaufen geben.

<<<< Beginn des Buchausschnitts >>>>

Ethik

Es gibt also keine allgemeingültigen, regelraumunabhängigen Wahrheiten. Eine Aussage kann allerhöchstens „innerhalb“ eines konstruierten Regelraumes „allgemeingültig“ wahr sein. Da alle dem Menschen verfügbaren Regelräume von ihm selbst konstruiert werden, sind alle Wahrheitsaussagen subjektiver Natur und können somit keine objektive Gültigkeit beanspruchen. Dies gilt insbesondere auch für ethisch-moralische Urteile, denn diese basieren auf einer von Menschen konstruierten Ethik. In der konkreten Anwendung bedeutet das, dass es sich nicht allgemeingültig festlegen lässt, ob ein Mensch etwa „gut“ oder „schlecht“ ist. Ob etwas nach Auffassung eines Individuums „gut“, „schlecht“ oder „böse“ ist, hängt nämlich immer davon ab, welches Ethiksystem das urteilende Individuum während der Urteilsfindung verwendet. Dieses Ethiksystem muss nicht zwangsläufig ein gesellschaftlich oder religiös aufgenötigtes sein; es ist durchaus möglich, dass ein Individuum bei seiner Urteilsfindung auf ein für sich individuell angepasstes oder kreiertes Ethiksystem zurückgreift. Das heißt, dass es in der Natur an sich solche Dinge wie „gut“, „schlecht“, „böse“, „lieb“ oder „nett“ nicht gibt.

Ein Beispiel: Angenommen zwei Auftragskiller „A1“ und „A2“ arbeiten auf Provisionsbasis. Ihre Provision bekommen sie wöchentlich ausgezahlt. A1 und A2 haben Frau und Kinder, welche sie durch ihre wöchentliche Provision ernähren und die somit auf sie notwendigerweise angewiesen sind. Nun erkrankt A1 für 2 Wochen an einer Grippe und bittet daher A2 das wöchentliche Pensum an Auftragsmorden Weiterlesen …

Gibt es die Reinkarnation doch?

Der Tod ist nicht der Untergang, der alles aufhebt und zerstört, sondern eine Wanderung und der Beginn eines anderen Lebens, welches ein Ende nicht hat.
Marcus Tullius Cicero, römischer Philosoph, Schriftsteller, Politiker und der berühmteste Redner Roms und Konsul

Bisher war das Thema Seelenwanderung für mich eines aus dem Reich der Science Fiction, Mystik oder Esotherik. Da ich im katholischen Glauben aufgewachsen bin (nicht streng), kam in meinem christlichen Weltbild das erneute Reinkarnieren der Seele nicht vor. Nach meiner Kommunion war mir klar, dass dieses „komische“ Konstrukt einer Religion mit zürnendem Gott und allwissendem, immer Recht-habenden Papst als seinen Vertreter auf Erden für mich wenig akzeptabel vor. Ich sah mich dann besonders auch nach meinem Physikstudium lange als Atheisten. Nach über vier Jahren des Schreibens und Hinterfragens vieler anderer Glaubenssätze finde ich mich im letzten Jahr als Agnostiker, also einem, der sich etwas Schöpfendes vorstellen kann, aber keiner Religion anhängt.

In letzter Zeit habe ich allerdings immer mehr Hinweise darauf bekommen, dass die Idee der Seelenwanderung gar nicht so abwegig ist, das auch im Kontext unserer aktuellen These:

Der Sinn des Lebens könnte sein, zu mehr Erkenntnis des Gesamtbewusstseins des Schöpfers beizutragen.

Hier steckt zwar noch nicht direkt die Idee der Reinkarnation drin. Jedoch wäre es denkbar, dass das Unbewusste (Seele?) nach einem Aufenthalt wo auch immer in einen neuen Körper gelangt, dabei mit einem „frischen“ Geist (Bewusstsein) versehen wird, um sich so als ein am Ende zuträgliches Wesen Schritt für Schritt weiterentwickeln zu können. Soweit waren meine Gedanken, bis ich mich dann in weitere Texte vertieft habe. Angefangen wie immer habe ich mit einen Blick ins Wikipedia. Und es gab dabei mal wieder eine Menge Ahs und Ohs für mich.

Sowohl im Hinduismus als auch Buddhismus ist die Idee der Reinkarnation ein fester Weiterlesen …

Wieso wird Ethik in den Kulturen so unterschiedlich ausgelegt?

Auf meiner Suche nach einheitlichen, tauglichen (=Tugend) Gesellschaftsregeln (siehe hier mein erster Artikel dazu: Überall auf der Welt haben sich grundlegende Werte ausgebildet – Hoffnung für eine bessere Zukunft?) bin ich gerade über den Begriff Nahrungstabu (eine kleine Übersicht) auf Wikipedia gestolpert. Die Lektüre des Wikipedia-Artikels macht mal wieder deutlich, dass Regeln sehr unterschiedlich ausfallen und die Kulturen sich entsprechende Regeln für Ernährung meist aus Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen (mit möglichst wenig Aufwand den größten Nutzen erzielen, daraus wurde die Theorie rund um den Homo Oeconomicus entwickelt) gegeben haben. Es war das zu essen verpönt, was entweder generell schlechter verwertbar war oder lebend besser. Was den Einen also als ethisch vertretbar ist, da ekeln sich Andere wieder vor.

Wikipedia

Dass so viele unterschiedliche Regeln zu sehen sind, deutet darauf hin, dass es kein objektives „so ist es absolut richtig“ gibt, denn was für den Einen richtig ist, ist für den Enderen falsch. Besser, wir gewöhnen uns daran, über „das ist auf Basis unserer jetzigen Erkenntnis zuträglich (oder nicht zuträglich; taugen-> Tugend)“. Damit ist der Prozess eingebaut, dass wir als Sinn unseres Lebens mehr Weiterlesen …

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