Archiv

Posts Tagged ‘Erich Feldmeier’

Das EEG – eine beispiellose Erfolgsgeschichte

Oktober 21, 2012 7 Kommentare

Kein Tag vergeht, ohne dass das Erfolgsmodell EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) demagogisch zerpflückt wird. Dabei geht es doch um viel Potential für die eigene Wirtschaft, oder?

Seit 2000 ist der Preis für die KW-Stunde Strom von 24 auf 36 Cent gestiegen. Davon geht ca. die Hälfte, also 6 Cent, auf das EEG zurück, d.h. nur 25 % Steigerung werden durch die EEG-Umlage verursacht.

In der Regel führt das zu 50-200 Euro höherer Stromrechnung, im Jahr, wohlgemerkt, also übersetzt: 1-2 Mal Tanken.

Seit 2000 ist der Benzinpreis von 0,99 € auf 1,65 € gestiegen.

Der Preis für Heizöl stieg in diesem Zeitraum von 0,40 € auf 0,90 € pro Liter.

Zur weiteren Veranschaulichung muss erwähnt werden, dass ca. 80 % des Energieverbrauchs in Privathaushalten durch Heizung und Warmwasser, nicht durch Strom verursacht wird. Die wahren Preistreiber und die massiven Weiterlesen …

Kategorien:Ökologie, Ökonomie, Politik Schlagwörter: , ,

Gastbeitrag Die Balance zwischen Egoismus & Altruismus, Konkurrenz & Kooperation aus evolutionsbiologischer Sicht

August 14, 2012 9 Kommentare

Erich Feldmeier hat uns noch einen weiteren, in meinen Augen sehr wichtigen Artikel zur Verfügung gestellt, der den Weg in eine bessere Zukunft zeigt, nach dem er das IST analysiert hat, aber lest selbst

<<<< Beginn des Artikels >>>>>

Die Situation auf den sog. Kapitalmärkten brodelt seit Lehman Sisters (2008). Aktuell ist Griechenland in der Krise, aber auch Spanien, Italien etc. Wie geht’s weiter, nein wie geht es vernünftig und nachhaltig weiter, so dass eine echte Dauerstabilisierung ermöglicht wird? Alle Beteiligten bzw. Betroffenen haben das Dauerkrisengehampele satt und möchten zu Recht in einer lebenswerten Gesellschaft agieren, statt in hektischen Szenarien zu reagieren und dauerzermürbt zu werden.

Ganz offensichtlich haben ‚unsere‘ Politiker nicht verstanden (oder sind zu abgebrüht), dass sich die Krisen nur interdisziplinär, auf keinen Fall rein ökonomisch lösen lassen werden.

Die alte Welt liegt im Sterben,
die neue ist noch nicht geboren:
Es ist die Zeit der Monster
(Antonio Gramsci)

0. Die Umstände

Unter den gegeben Umständen bleibt ‚uns‘ nichts anderes übrig, als ‚unsere‘ Schäfchen ins Trockene zu retten.  Klaus Schwab vom WEF fasste die Problematik mit einem treffenden Statement zusammen:

Der Sinn, gemeinsam Güter und Dienstleistungen zum Wohle der Gesellschaft zu erzeugen, wurde ersetzt durch den Zweck, Weiterlesen …

Gastbeitrag: Ich hasse Teams

Der folgende Beitrag inzwischen der zweite von Erich Feldmeier, ein sich auf mehreren Wissensgebieten bewegender selbstständiger Projektleiter und Berater für Innovation. Seiner erster Artikel hier Die Bedeutung von Introvertierten in einer lauten Welt und ist einer der gern gelesenen Artikel hier. Auch dieser Artikel befasst sich indirekt mir dem Nachsehen der Leisen unter uns.

<<<< Beginn des Textes >>>>

Dies ist eine Rezension des Buchs Ich hasse Teams von Svenja Hofert und Thorsten Visbal (Eichborn, 2010). Es ist ein nützliches Buch aus der Praxis für die Praxis.

Im Buch ‚ich hasse teams – wie Sie die Woche mit Kollegen überleben‘ werden Beispiele aus der (Personal-)Berater-Praxis geschildert, die wahrscheinlich jeder schon mal erlebt hat. Die Kapitel sind in Wochentage und Personen gegliedert, was das Buch sehr anschaulich macht. Der Alltag im Unternehmen wird somit aus verschiedenen Perspektiven und der Sicht ‚Der Anderen‘ gezeigt.

Menschen sind -glücklicherweise- verschieden.

Das Buch tappt lobenswerterweise nicht in die Falle, diese Perspektiven zu bewerten, bzw. in die alten Schwarz-Weiss-Muster Gut/Böse einzuteilen. Einige besonders lesenswerte Passagen kurz zusammengefasst. Mein persönlicher Schlüsselsatz -nachgewiesen aus dem Beratungsalltag- lautet etwa wie folgt:

Ein engagierter Projektmanager hat Mitarbeiter beobachtet, die zusammengerechnet nicht mehr als 20 Minuten am Tag ihrer Arbeit nachgingen … bei seinem Chef löste er Ärger(!!!) aus, so genau wollte er es gar nicht wissen. Das Wegsehen der Führungskräfte bei Weiterlesen …

Die Bedeutung von Introvertierten in einer lauten Welt

Ich hatte diese Wochen einen Anruf von Erich Feldmeier erhalten, da er mich zum Thema Kooperation anstatt Konkurrenz wahrgenommen hat und sich mit mir austauschen wollte. Kurz zuvor hatte ich ihn als Author eines Artikels ausgemacht, der eine weitere Erklärung dafür bietet, dass unsere Welt derzeit in die falsche Richtung zu marschieren scheint (wieder Resonanz)(die andere Erklärung: Psychopathen). Er sieht durch die aktuelle Kultur der Elbogengesellschaft, dass die schnell entscheidenden Lauten sich besser durchsetzen als die stillen, sorgfältigen Denker, und sich so die schlechteren Ideen in der Welt verbreiten.

Aber lest selbst seine Buchrezension zu Susan Cains Still: Die Bedeutung von Introvertierten in einer lauten Welt, Riemann-Verlag 2011, veröffentich auf der empfehlenswerten Plattform Geist und Gegenwart.

<<<<<<< Beginn des Textes von Erich Feldmeier >>>>>>

Das Grandiose an diesem Buch ist, dass es Susan Cain geschafft hat, eine überwältigende Fülle an neuesten Forschungserkenntnissen und wissenschaftlichen Argumenten in Alltagssprache und -Szenarien zu übertragen. Wer dieses triviale, ‚amerikanische‘ nicht mag, sollte sich trotzdem nicht irritieren lassen. Das Buch ist eine Meisterleistung mit weitreichender Bedeutung.

Das Buch beginnt mit einem Zitat von Allen Shawn: „Ich denke daher, dass die Erde Sportler, Philosophen, Sexsymbole, Maler und Wissenschaftler braucht… Sie braucht Menschen, die ihr Leben der Fragestellung widmen, wie viele Wassertröpfchen die Speicheldrüsen von Hunden unter bestimmten Umständen absondern, und sie braucht Menschen, die die flüchtige Impression von Weiterlesen …

Kategorien:Ethik, Gesellschaft Schlagwörter: , ,
%d Bloggern gefällt das: