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Posts Tagged ‘entfremdung’

Von unserer „menschlichen Natur“ …

Dezember 14, 2016 6 Kommentare

Der Mythos unserer Gesellschaft ist, dass der Mensch von Natur aus kämpferisch, individualistisch und egoistisch sei. Genau das Gegenteil ist aber der Fall. Man kann nur konkret über die menschliche Natur reden, wenn man anerkennt, dass es bestimmte menschliche Bedürfnisse gibt, nach Gemeinschaft, nach engem Kontakt, danach geliebt zu werden, Anschluss zu haben, akzeptiert zu werden. Gesehen zu werden, angenommen zu werden für das, was wird sind. Wenn diese Bedürfnisse erfüllt werden, entwickeln wir uns zu Menschen, die mitfühlen und kooperativ sind, und Empathie für Andere haben. Das Gegenteil, das wir so oft in unserer Gesellschaft sehen, ist eine Verzerrung der menschlichen Natur, und zwar nur deshalb, weil diese Bedürfnisse nur für wenige Menschen erfüllt sind.

Das ist die Schlusssequenz des folgenden Videos, in dem dargestellt wird, dass der Mensch eben nicht genetisch geprägt ist sondern die Gene jene nach Lebenserfahrung aktiviert werden oder eben auch nicht. Dazu hatten wir hier auch schon einmal Bruce Lipton zu Wort kommen lassen: Wir sind eben nicht Gen-gesteuert! Darüber wie wir werden, was wir sind …. In dem Video wird über mehrere interessante Studien gesprochen, die die These untermauert:

Damit wäre auch geklärt, dass sich in unserem Genpool eben nicht Weiterlesen …

Wie Kleinkinder zur eigenen Täterschaft gequält werden …

AngstWir wundern uns immer wieder über die Gewalt, die wir auf der Welt beobachten können und es ist uns häufig genug nicht nachvollziehbar, wie Menschen dazu fähig sind. Was, wenn jene herrschenden Kreise, die im Hintergrund die Fäden dieser Welt ziehen, ihren Nachwuchs passend programmieren, damit sie keine Probleme haben, entsprechende Greueltaten zu vollziehen? Was mit Menschen passiert, die von Kleinauf Gewalt erfahren, konnten wir schon durch ein Interview mit einer betroffenen Frau erfahren (siehe: brutaler Kindesmissbrauch durch satanische Logen). Nun bin ich auf einen Text einer (angeblich?) ehemaligen Programmiererin solcher Kinder gestoßen, der sehr nüchtern zuerst über die Motivation der Macher aufklärt, dann die Verfahren beschreibt und was dabei mit den Kindern passiert, um anschließend Hilfestellung für die Deprogrammierung von Opfern zu geben. Wer zart beseitet ist, möge bitte nicht weiterlesen. Ansonsten hilft der Text, besser jene Gewalttätigen einzuordnen. Vielleicht liest es ja auch das eine oder andere Opfer und kann damit etwas für sich verbessern:

Ein Überblick über einige Grundtypen von Programmierung – (Auszug aus Quelle)

In den ersten Kapiteln erklärte ich Illuminismus, seine Reichweite und einiges der Philosophie, Unternehmungen, die Geld machen und Agendas, die erklären helfen, WARUM sie Menschen programmieren. Ich glaube, daß dies als Einleitung für die nächsten Kapitel wichtig ist, um zu verstehen. Die Programmiertechniken, die ich beschreiben werde, nehmen eine unglaubliche Menge an Anstrengungen, Zeit, Hingabe und Planungen seitens des Kultes in Anspruch. Nur eine sehr motivierte Gruppe von Leuten wird diese Mühen auf sich nehmen, um das zu tun. Diese Kapitel zu schreiben ist sehr schwer für mich als Individuum, denn meine Rolle im Kult war die einer Programmiererin. So waren die besonderen Verfahren, über die du lesen wirst, oft jene, die ich normalerweise bei der Programmierung der Opfer anwendete. Weder tue ich diese Dinge heute noch, noch beschönige ich das Tun. Ich schreibe dieses Buch, weil ich glaube, daß Therapeuten, die mit den Opfern arbeiten, wie auch die Überlebenden selber es verdienen zu wissen, WAS den Menschen angetan wurde und WIE es getan wurde. Schließlich möchte ich auch einige Anregungen geben, wie Programmierungen, die der Kult in die Opfer setzt, rückgängig gemacht werden können.

Zuerst möchte ich gerne unabsichtliche Programmierung und absichtliche Programmierung ansprechen. Dies wird auch das Umgebungsmilieu genannt, in dem das Kind aufwächst.

unabsichtliche Programmierung

Die Programmierung eines Illuminaten-Kindes fängt oft vor seiner Geburt an (dies wird später erläutert werden). Sobald es aber geboren ist, wird das ganze Umgebungsmilieu des aufwachsenden Kindes zu einer Form von Programmierung. Oft wächst das Kind in einer Familienumgebung auf, die Verlassenheitsgefühle tagsüber mit Funktionsstörung bei den elterlichen Figuren verbindet. Das Kind lernt bald, daß die Nachtzeiten und Kultaktivitäten das eigentlich Wichtige sind. Dem Kind kann Aufmerksamkeit vorenthalten werden oder es kann sogar am Tag mißbraucht werden; es wird nur als etwas Besonderes behandelt oder von einem Elternteil „gesehen“, wenn sich die Familie am Kultschauplatz befindet. Dies kann zu sehr jungen Abspaltungen rund um die Kernperson führen oder Kernspaltungen, die sich „unsichtbar“ fühlen, verlassen, abgelehnt, unwürdig der Liebe oder Aufmerksamkeit, oder daß sie nicht einmal existieren, außer wenn sie eine „Aufgabe“ für ihre „Familie“ verrichten.

Ein weiterer Milieu- und Konditionierungsprozess, dem das Kind ausgesetzt ist, ist daß die Erwachsenen um sie/ihn herum WIDERSPRÜCHLICH sind, da die Erwachsenen in einer Generations-Kultfamilie fast immer auch multipel oder gespalten sind. Dies richtet eine Realität für das Baby/Kleinkind in der Weise ein,  daß die Eltern zu Hause auf die eine Art handeln, auf eine gänzlich unterschiedliche Weise im Kulttreffen und zusätzlich noch anders in der normalen Öffentlichkeit.

Da dies die frühesten Erfahrungen des Kleinkindes von Erwachsenen und Erwachsenen-Verhaltensweisen sind, hat es keine andere Wahl als diese Realität zu akzeptieren, in der die Menschen in schrecklich unterschiedlichen Weisen an verschiedenen Schauplätzen handeln. Obwohl unbeabsichtigt, setzt das Kind durch Nachäffung der sie umgebenden Erwachsenen dies für spätere Trennungen ein.

absichtliche Programmierung

Absichtliche Programmierung eines Kindes bei den Illuminaten beginnt oft schon vor der Geburt. Vorgeburtliche Spaltung ist im Kult gut bekannt, da der Fötus sehr dazu taugt, in der Gebärmutter aufgrund eines Traumas gespalten zu werden. Dies geschieht üblicherweise zwischen dem siebten und neunten Monat der Schwangerschaft. Benutzte Verfahren umfassen: Lautsprecher auf den Unterleib der Mutter setzen und laute, unharmonische Musik spielen (wie einige moderne klassische Stücke, oder sogar Wagner-Opern); laute Rockmusik ist auch benutzt worden. Andere Methoden sind, die Mutter Mengen bitterer Substanzen essen zu lassen, um die Fruchtflüssigkeit bitter zu machen, oder den Fötus in der Gebärmutter anzubrüllen. Der Unterleib der Mutter kann auch geschlagen werden. Leichte Elektroschocks in den Unterleib können angewendet werden, besonders wenn die Geburt bevor steht, und können benutzt werden, um Wehen zu verursachen, oder sicherzustellen, daß das Kind an einem zeremoniellen Feiertag ausgetragen wird. Gewisse weheninduzierende Medikamente können auch gegeben werden, wenn ein bestimmtes Geburtsdatum gewünscht wird. Weiterlesen …

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Warum massenhaft Schafe jubelnd den Wölfen folgen …

Unserem Glück auszuweichen haben wir alles unternommen.
Vlado Kristl

Wir hatten hier auf dem Blog schon einmal das Thema der Selbstentfremdung (siehe z.B. Dem Leben entfremdet …). Auch diesen Faden möchte ich nochmals aufgreifen und einen Text von Götz Eisenberg bringen, in dem er der Frage nachgeht, wie man es sich erklären kann, dass Massen von Menschen politischen Kräften folgen, die ihnen Schaden zufügen. Die Dressur zum Gehorsam in der frühen Kindheit und die ein Leben lang wirksame „Identifikation mit dem Aggressor“ verhindere die Entwicklung der Fähigkeit zu Mitgefühl und Solidarität– mit uns und anderen:

Götz Eisenberg, Gefängnispsychologe

Götz Eisenberg, Gefängnispsychologe

Das „falsche Selbst“ und die Wendung gegen das (eigene und fremde) Glück – .

„Früh in der Kindheit“, berichtet Theodor W. Adorno in seinem Buch Minima Moralia, „sah ich die ersten Schneeschaufler in dünnen schäbigen Kleidern. Auf meine Frage wurde mir geantwortet, das seien Männer ohne Arbeit, denen man diese Beschäftigung gäbe, damit sie sich ihr Brot verdienten. Recht geschieht ihnen, dass sie Schnee schaufeln müssen, rief ich wütend aus, um sogleich fassungslos zu weinen.“

Der kleine Theodor reagiert zunächst ganz im Sinne der Erwachsenenwelt, deren Urteile und Vorurteile er sich zu eigen gemacht hat. Die Schneeschaufler trifft seine mitleidlose Wut. Dann aber kriegt er die Kurve und er beginnt zu weinen – aus Scham wegen seiner Anpassung und aus Mitleid mit den frierenden Menschen. Der kleine Junge schlägt sich auf die Seite der gequälten Männer, in deren Leiden er sich wiedererkennt.

Reif und erwachsen werden bedeutet für die meisten Kinder und Jugendlichen, sich die beschädigte Existenz des durchschnittlichen Erwachsenen zu eigen zu machen. Unter dem Druck elterlicher Strafandrohungen und Strafen identifiziert sich das Kind mit den Normen und Werten der Erwachsenen. Ein Kind kann ohne das Wohlwollen und die Zuwendung der Erwachsenen nicht existieren, zu groß ist seine Angst vor Liebesverlust und Verlassenheit. Arno Gruen beschreibt diesen Vorgang in seinem neuen Buch Wider den Gehorsam so:

Wenn ein Kind von demjenigen, der es schützen sollte, körperlich und/oder seelisch überwältigt wird und das Kind zu niemandem fliehen kann, wird es von Angst überwältigt. Eine Todesangst sucht das Kind heim. Es kann nicht damit leben, dass die Eltern sich von ihm zurückziehen. Ohne Echo für seine ihm eigene Wahrnehmungs- und Reaktionsfähigkeit kann ein Kind nicht überleben. Es übernimmt, um seine Verbindung aufrechtzuerhalten, die Erwartungen der Eltern. Auf diese Weise wird das seelische Sein eines Kindes in seiner autonomen Wahrnehmungs- und Reaktionsfähigkeit geradezu ausgelöscht.

Das Kind unterwirft sich den elterlichen Weiterlesen …

Entfremdung, oder der verlorene Himmel

September 14, 2013 22 Kommentare
Foto: federleicht-leben

Foto: federleicht-leben

Stellen wir uns die Frage, ob das Streben nach Sicherheit etwas Natürliches, etwas natürlich, selbstbestimmt Gedachtes ist, oder ob eher der Wandertrieb, das Interesse an der Vielfalt der Optionen und Buntheit des Erschienenen dem „Wesen“ des Menschen entspricht. Was ist das für eine Stimme, die Menschen an das Alte, Bekannte, Gewohnte, Vertraute bindet oder aber sie in fremdländische Abenteuer, das Unbekannte und Geheimnisvolle zu schicken vermag? Und was ist mit denen, die, wie mein Berliner Freund einst resignierend konstatierte, er sei überall zu Hause, nur nicht dort, wo er gerade sei?

Schauen wir auf die Geburt eines Kindes, auf den Beginn eines Lebensweges. Das Geburtstrauma bewahrte es vor seinem vorzeitigen Tod, die lebensfeindlichen Erfahrungen informativ abgeschottet kann es eine Existenz wie neugeboren beginnen. Und ich meine sagen zu dürfen: Dieses Kind ist nicht entfremdet, ist trotz völliger Unkenntnis seiner Selbst eins mit sich, ist eins mit der Welt, auch wenn es sie nicht mal im Ansatz kennt. Spannend, gell. Wie kann das Unmögliche möglich sein? Doch fragen wir erst mal nach dem weiteren Kindeswerden.

Babys sanfte Blicke berühren die Erwachsenen, als würden sie an etwas erinnert. Was nicht sein darf, und schon beginnt das Zahnen im Innen und das Ausrichten auf die Realität durch äußere Eingebungen. Und Kleinkind fängt das Weiterlesen …

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