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Der Traum einer erneuerbaren Zukunft

November 21, 2016 6 Kommentare

Der Plan für eine bessere Zukunft liegt scheinbar in der Verbreitung und Nutzung der sogenannten erneuerbaren Energien. Allen voran sollen Solarzellen und Windräder den sogenannten Klimawandel aufhalten, der insbesondere durch das Verbrennen von Erdöl bzw. von Erdölprodukten das CO2 ansteigen lässt, welches wiederum als der Klimafeind Nummer 1 medial um den Globus gejagt wird. Nun, in dieser Vereinfachung der Lage der Nationen und der Verallgemeinerung dieser Problematik geht jedoch das Gesamtbild mal wieder völlig verloren. Daher möchte ich den damaligen Ausführungen meiner vierteiligen Schwarzmalerei mit diesem Beitrag noch ein paar Gedanken zur Besonderheit des Erdöls hinzufügen, bevor ich mich wieder etwas rar machen werde, um mein aktuelles Romanprojekt voranzutreiben.

Aktuell (ent)steht in Marokko eines der Vorzeigeprojekte der erneuerbaren Zukunft:

3000 Hektar ist die Fläche groß, auf der Parabolspiegel und Sonnenkollektoren aufgereiht sind. Allein das erste von vier Feldern des Kraftwerks, das seit Januar in Betrieb ist, ist so groß wie die marokkanische Hauptstadt Rabat.

Quelle: Badische Zeitung

Offensichtlich ein Projekt der Superlative, gebaut mit deutschem Knowhow und großzügigen Krediten. Im verlinkten Artikel wird Umweltministerin Barbara Hendricks mit folgenden Worten zitiert: “Und es ist der Beweis, dass man große Städte mit Strom versorgen kann, ohne fossile Energien zu verbrennen.“  Leider ist eine solche Aussage irreführend, denn es wurden und werden für den Bau und die Wartung einer solchen Anlage Unmengen fossiler Brennstoffe benötigt, weit mehr, als die Anlage in naher Zukunft einzusparen vermag. Nicht eines der Module dürfte mit dem Handkarren, gezogen von Menschenhand, nach Afrika gelangt sein, von der Rohstoffgewinnung und Verarbeitung und der Produktion der Anlage anderswo ganz zu schweigen. Zudem ist ein solcher “Beweis“ keineswegs bewiesen, sondern vielmehr erhofftt, vergleicht man einmal wie viel Energie aus Erdöl und anderen Quellen gewonnen werden kann. Die hier verlinkte Grafik spricht diesbezüglich aus, was in der gesamten Debatte um den Klimawandel und den erneuerbaren Energien nur allzu gerne verschwiegen wird. Beziffert man den jährlichen weltweiten Verbrauch an Erdöl, zwecks Energiegewinnung, mit einer Kubikmeile (CMO), dann entspräche diese Energieleistung der Leistung von 2500 Kernkraftwerken, 3 Millionen Windrädern, sowie 4,2 Milliarden Solardächern, die aber allesamt und zum überwiegenden Teil erst einmal mit Hilfe von Erdöl produziert werden müssten. Vom Finanzierungsaufwand mal ganz abgesehen. Vom weiter steigenden Energiebedarf der Weltbevölkerung ganz zu schweigen.  Weiterlesen …

Finstere Gedanken aus Mittelerde

Teil 1 … Schwarze Pflanzen als Zeichen des Fortschritts
Teil 2 … Schwarzes Gold als Zeichen der Verbundenheit
Teil 3 … Finstere Gedanken aus Mittelerde
Teil 4 … Schwarzmalerei, denn Geist ist böse und Energie hat Schuld daran

Was unterscheidet Geld vom Sonnenschein ? Was unterscheidet Gräber von Wiegen ? Wie äußert sich wahrer Fortschritt, im Gegensatz zum technologischen Fortschritt des geistreich verkörperten Bewusstseins in menschlicher Darreichungsform ? Welches Muster schlängelt sich als roter Faden einer längst entzündeten Lunte durch die gewohnte, und mit Jahreszahlen belegte Geschichte der Menschheit, nachdem ihr Fall aus der Gemeinschaft des Lebens bühnenreif wurde ? Woher nimmt die Menschheit seitdem die Energie, um auf die Spitze zu treiben, was ihr durch diese Energie ermöglicht wird ? Und wie kann die Menschheit an einem Energiedefizit leiden, während ihr zugleich immer mehr Energie zur Auslebung ihres Fortschritts zur Verfügung gestellt wird, dem Wahn eines Geistes folgend, der Robustheit anpreist, aber selbst Ausdruck von Fragilität ist ?

Lebewesen, Pflanzen voran, nehmen Sonnenlicht direkt auf, können es jedoch nicht auf die lange Bank schieben. Ein Photon kommt und würde wieder gehen, wenn die Pflanze nicht in der Lage, wäre es unmittelbar einzufangen und in Zucker umzuwandeln, um so Energie vorübergehend auf dem eigenen Konto anzulegen. Es besteht immer eine direkte Beziehung zwischen dem Licht, der Pflanze und dem Ordnungsvermögen der Pflanze, woraus letztendlich wohlinformiert der Zucker hervorgeht. Dabei wandelt die Pflanze einzig so viel Licht in Zucker um, wie es ihr möglich ist und wie notwendig es für die Pflanze ist, damit sie in ihrem unmittelbaren Umfeld weiter bestehen kann.

Diese Beziehung geht einher mit Feedbacks und Wechselwirkungen, welche die Qualität der Umwandlung an Veränderungen anpassen und, auf lange Sicht, stets ein möglichst optimales Zusammenspiel verschiedenster Faktoren gewährleisten … im Einklang mit allen anderen Beziehungen und Feedbacks anderer Lebewesen, trotz zunehmender Störungen durch menschliche Lebensformen und ihres Schaffens. Wie der natürlichen Ordnung diese philharmonische Meisterleistung, zur Aufrechterhaltung der HARMONIE, noch immer gelingen kann, trotz all unserer geistigen Ausgeburten, wird Thema eines anderen Artikels, außerhalb dieses schwarzmalenden Vierteilers, sein …

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