Archiv

Posts Tagged ‘Empathie’

MitGefühl*

November 1, 2018 26 Kommentare

Der folgenden Beitrag wurde auf Facebook gepostet und ich möchte ihn nur mit einer Frage am Ende ergänzen, den ein Vater mit Blick auf die Erziehung seiner Kinder heute stellte ins Regel stellen:

Wenn wir oder unsere Kinder und Enkelkinder noch am Ende unseres Jahrhunderts auf der Erde leben wollen, müssten wir langsam damit aufhören, diesen Planeten in einen Ort zu verwandeln, wo all das weitgehend verloren gegangen ist, was unsere bisherige Entwicklung ermöglicht hat:

fruchtbare Böden, sauberes Wasser, gesunde Luft, und nicht zuletzt die unglaubliche Vielfalt an Lebensformen, die sich hier auf der Erde heraus gebildet hat.

Wir könnten nicht leben ohne die Pflanzen, nicht ohne die Tiere, ja noch nicht einmal ohne die Mikroben, die es alle schon lange vor uns gab und mit denen wir viel enger verbunden und von denen wir viel abhängiger sind, als wir uns das selbst einzugestehen bereit sind.

Wir könnten es uns eingestehen, wenn wir wollten. Aber wir tun es nicht. Weil man nur das wollen kann, was einem wirklich am Herzen liegt.

Wir wollen, dass unsere Kinder und Kindeskinder sich auf diesem Planeten zu Hause und geborgen fühlen, dass sie ihre vielfältigen Talente und Begabungen entfalten und ein glückliches Leben führen können. Wir wollen nicht, dass sie später einmal anklagend mit dem Finger auf uns zeigen und ratlos vor dem stehen, was wir aus unserer Erde gemacht haben.

Und so lasst uns einsetzen, für ein Leben mit den Strömen der Natur. Ein Leben ohne Kampf und Zerstörung der Harmonien von Mutter Erde. Mit unserem Vorbild kann unsere Arbeit, kann unser Nehmen und Geben wieder zum Teil des großen Naturkreislaufes werden.

Wettbewerb und Egoismus können in Grenzen gehalten werden. Wettbewerb, bei dem wir nicht in den Himmel wachsen, bei dem wir nicht auf die Idee kommen können, die ganze Welt zu beherrschen, das ist eine gesunde Kraft zur Stärkung unseres Daseins.
Weiterlesen …

Kategorien:Gesellschaft Schlagwörter: , ,

Die leise Stimme aus dem Herzen …

Dezember 24, 2017 6 Kommentare

Bild: Martin Bartonitz 2017

Ja, sie ist LEISE (innerlich mitunter laut erscheinend) diese Stimme, aber KLAR wie klares Wasser eines Bergsees, UNMITTELBAR d.h. abgekoppelt vom Wälzen eines Themas, unverhofft d.h. SPONTAN, STIMMIG, ERHELLEND, VERTIEFEND / ERHEBEND = ausrichtend, der (Selbst-) Evolution und dem Ganzen DIENEND, FREI von Berechnung und Buchhaltung.
Sie spricht in plausiblen Eingebungen, Gedankenblitzen im Sinne von Inspirationen, Bildern, Impulsen und Lösungsoptionen – beim Aufwachen, unter der Dusche, bei Waldspaziergängen, auf Bergtouren, in der Stille, ab und zu oder permanent…

Meines Erachtens ist die Herzensstimme unsere Seelenstimme.

Unsere SEELE ist gaaanz feines ‘Licht‘ in allen Körpern mit der Steuerungszentrale Thymus, dort, wo man hinzeigt, wenn man sagt „ICH“. Wenn du

  • deinen ‘Ätherkörper‘ ab und zu spürst (viele Wahrnehmungen finden dort statt) und
  • deinen Thymus (= feinst pulsierende transpersönliche ‘Liebe‘) und
  • dein feines ‘Licht‘ [in unserer Sprache fehlen die akkuraten Wörter],

dann bist du in Kontakt mit deiner Seele, Empathie, mit dem Innen und dem Aussen.

Dies bedingt, als Inkarnierte mit dem Körper, den Emotionen und Gefühlen und der eigenen Tiefe in Verbindung (= connected) zu SEIN.
Wer abgeschnitten ist von der Körperintelligenz, der emotionalen Intelligenz, der Wahrnehmung seiner Feinstofflichkeit und inneren Tiefe (durch Zuviel X / Zuwenig Y), hat seine ätherischen Ohren, Fühler und Antennen vorübergehend deaktiviert.

Wenn zu viel Theorie oder Dogma oder Rechthabenwollen oder Gefallenwollen oder Egodominanz oder Selbsttäuschung oder Fremdtäuschung oder Schönfärberei oder Schwarzmalerei oder Phantasie oder Begierde oder Grübeln oder Strebertum oder Elektrosmog oder Smartphone oder (innerer / äusserer) Lärm…

–> Stimme zuuu leise, unhörbar, Wahrnehmung nicht vorhanden oder verzerrt, verbrämt, vermischt mit So-müsste-es-sein, So-möchte-ich-es-haben und allerlei Fangoschichten.
Impulse der inneren Stimme sind für „Aussenstehende“ oft nicht wahrnehmbar, erfassbar, gehen an ihnen unerkannt vorbei. Denn man versteht sie – je nachdem – ebenfalls nur auf der Wellenlänge der Seele. Sie unterscheiden sich wesentlich von einer analytischen Vorgehensweise, liefern eher eine direkte Synthese. Feinfühlige Menschen sind aber oft auch sehr differenziert analytisch begabt. Es ist leichter, diese innere Stimme, das Herzenswissen mitgenommen und sie sich weitestmöglich erhalten zu haben als sie von Grund auf neu zu ent-wickeln. Letzteres ist durch Hingabe möglich – an seine Seelentiefe, welche sämtliche Höhen in sich trägt.

***

Anmerkung: in einem Kommentar hinterlassen von Fluß mit diesem Hinweis:

Hier etwas von PACE in BB, Threat Wem vertraust du?
(Dort schreibt am.selli auch als MR ( Dank comments/feet nur Kommentare lesbar)

Kategorien:Erkenntnis Schlagwörter: , ,

Berührend, was diese Lehrerin nachhaltig bewegte

Dezember 6, 2017 7 Kommentare

Bild: *Junge Rose der Hoffnung*… Die Tränen sind wichtig und dienen der Rose zum Weiter-Leben ! – ein Geschenk von MiA

Eines Tages bat eine Lehrerin ihre Schüler, die Namen aller anderen Schüler in der Klasse auf ein Blatt Papier zu schreiben und ein wenig Platz neben den Namen zu lassen. Dann sagte sie zu den Schülern, sie sollten überlegen, was das Netteste ist, dass sie über jeden ihrer Klassenkameraden sagen können und das sollten sie neben die Namen schreiben. Es dauerte die ganze Stunde, bis jeder fertig war und bevor sie den Klassenraum verließen, gaben sie ihre Blätter der Lehrerin. Am Wochenende schrieb die Lehrerin jeden Schülernamen auf ein Blatt Papier und daneben die Liste der netten Bemerkungen, die ihr Mitschüler über den einzelnen aufgeschrieben hatten.

Am Montag gab sie jedem Schüler seine oder ihre Liste. Schon nach kurzer Zeit lächelten alle. „Wirklich?“ hörte man flüstern. „Ich wusste gar nicht, dass ich irgendjemandem was bedeute!“ und „Ich wusste nicht, dass mich andere so mögen“ waren die Kommentare. Niemand erwähnte danach die Listen wieder. Die Lehrerin wusste nicht, ob die Schüler sie untereinander oder mit ihren Eltern diskutiert hatten, aber das machte nichts aus. Die Übung hatte ihren Zweck erfüllt. Die Schüler waren glücklich mit sich und mit den anderen.

Einige Jahre später war einer der Schüler in Vietnam gefallen und die Lehrerin ging zum Begräbnis dieses Schülers. Die Kirche war überfüllt mit vielen Freunden. Einer nach dem anderen, der den jungen Mann geliebt oder gekannt hatte, ging am Sarg vorbei und erteilte ihm die letzte Ehre.

Die Lehrerin ging als letzte und betete vor dem Sarg. Als sie dort stand, sagte einer der Soldaten, die den Sarg trugen, zu ihr: „Waren Sie Marks Mathe Lehrerin?“ Sie nickte: „Ja“. Dann sagte er: „Mark hat sehr oft von Ihnen gesprochen.“

Nach dem Begräbnis waren die meisten von Marks früheren Schulfreunden versammelt. Marks Eltern waren auch da und sie warteten offenbar sehnsüchtig darauf, mit der Lehrerin zu sprechen. „Wir wollen Ihnen etwas zeigen“, sagte der Vater und zog eine Geldbörse aus seiner Tasche. „Das wurde gefunden, als Mark gefallen ist. Wir dachten, Sie würden es erkennen.“ Weiterlesen …

Kategorien:Erkenntnis Schlagwörter: , , , ,

Unser Schulsystem entlässt nur „halbe“ Menschen …

Ich habe vor einiger den Artikel Eltern wissen das nicht! – unsere Bildung betreffend veröffentlicht und erhielt gerade vom Autor noch die folgenden Zeilen. Gut, ob man das nun so mit den Bezeichnungen maskulin und feminin differenzieren muss sei mal dahin gestellt. Dass aber unsere Schule „auf dem einen Auge blind macht“, ist doch eigentlich offensichtlich, oder:

SCHULBILDUNG IST ABSOLUT MASKULINISTISCH!

WEIL FemmeQ, das feminine Potenzial, in der Schule ignoriert wird,
wie z. B. Empathie, Intuition und die Herzensstimme.
Schulbildung ist auf kognitive Intelligenz (IQ) fokussiert.
Die emotionale Intelligenz, der EQ, wird abgespalten.

WEIL das feminine Kooperationsprinzip,
ohne das kein Leben im Mutterleib wächst,
durch das maskulin-darwinistische Konkurrenzprinzip dominiert wird.
Schulen müssen nach dem Willen der Kultusministerkonferenz mit mehr als 70 Staaten
um den ersten Rankinglatz in der maskulinistischen PISA-Studie konkurrieren,
den der Weltbildungsminister Andreas Schleicher als beste Schulbildung der Welt ausgibt.
Denn der PISA-Maßstab soll angeblich gute Bildung messen.

WEIL der junge Mensch als Schüler*Innen-Material instrumentalisiert wird
für die Interessen der Mächtigen in Politik und Wirtschaft.
Lernprodukte haben für Bildungsminister*Innen höchste Priorität,
nicht der werdende junge Mensch.
Der Schüler*Innen-Mensch zählt nur als Schularbeiter,
der Lernprodukte für Schulrankings erarbeiten muss.

Fazit:
– Maskulinistische Schulbildung ist Halbhirnbildung!
– Das Lernprodukt hat höchste Prorität in der maskulinistischen Schulbildung,
also eine Sache, nicht der Mensch!

BILDUNGS-BOTSCHAFT für MÜTTER

MÜTTER SOLIDARISIERT EUCH FÜR EURE KINDER! Weiterlesen …

Von unserer „menschlichen Natur“ …

Dezember 14, 2016 6 Kommentare

Der Mythos unserer Gesellschaft ist, dass der Mensch von Natur aus kämpferisch, individualistisch und egoistisch sei. Genau das Gegenteil ist aber der Fall. Man kann nur konkret über die menschliche Natur reden, wenn man anerkennt, dass es bestimmte menschliche Bedürfnisse gibt, nach Gemeinschaft, nach engem Kontakt, danach geliebt zu werden, Anschluss zu haben, akzeptiert zu werden. Gesehen zu werden, angenommen zu werden für das, was wird sind. Wenn diese Bedürfnisse erfüllt werden, entwickeln wir uns zu Menschen, die mitfühlen und kooperativ sind, und Empathie für Andere haben. Das Gegenteil, das wir so oft in unserer Gesellschaft sehen, ist eine Verzerrung der menschlichen Natur, und zwar nur deshalb, weil diese Bedürfnisse nur für wenige Menschen erfüllt sind.

Das ist die Schlusssequenz des folgenden Videos, in dem dargestellt wird, dass der Mensch eben nicht genetisch geprägt ist sondern die Gene jene nach Lebenserfahrung aktiviert werden oder eben auch nicht. Dazu hatten wir hier auch schon einmal Bruce Lipton zu Wort kommen lassen: Wir sind eben nicht Gen-gesteuert! Darüber wie wir werden, was wir sind …. In dem Video wird über mehrere interessante Studien gesprochen, die die These untermauert:

Damit wäre auch geklärt, dass sich in unserem Genpool eben nicht Weiterlesen …

Mensch im Wandel …

Mario Walz hat gerade eine Video-Botschaft ins Netz gestellt, die das Thema der anstehenden Transformation der menschlichen Seelen in die nächste Dimension behandelt. Wir hatten Marios Weltanschauung auf diesem Blog schon mit einem Blick in ein Buch Schöpfungsgeschichte 3.0 – die 13 Dimensionen des Seins kennenlernen dürfen. Ich selbst hatte schon mit ihm sprechen können und habe den Eindruck, dass er sehr authentisch ist. In dem Video kündigt er ein „bombastisches“ Event für Mitte Oktober 2016 an, dass den Menschen den notwendigen Ruck verpassen wird, den letzten Schritt in eine LIEBE-volle Welt zu wagen. Zu seinem Video ist von ihm eingetragen:

Aufgrund der höchst interessanten Erlebnisse meinerseits mit meinen geistigen Kontakten und dem, was ich so bei anderen beobachte, hab ich ein weiteres Video hochgeladen, das ich euch nicht vorenthalten möchte.
Es geht darin um dieses ominöse Ereignis, von dem Viele erzählen, und dem ich uneingeschränkt zustimmen muss, denn all meine Kontakte sprechen immer dringlicher davon, dass es bald so weit ist: die lang ersehnte Veränderung beginnt mit einem Paukenschlag.
Hängt bestimmt auch damit zusammen, dass das Magnetfeld, das unsere Erde umgab, so langsam flöten geht, was ja sinnvoll und wichtig ist, denn letztlich ist es nur eine Selbstisolierung der ERDE gewesen, die unsere atlantischen Vorfahren da errichtet hatten.
Uns jetzt heißt es: Freiheit.
Aber: damit muss man auch umgehen können.. 😉
Auf jeden Fall haben wir momentan DIE Zeit schlechthin.
Eine großartige wundervolle mit zum Bersten platzender Energie….

Nachtrag vom 08.10.2016: Den folgenden Text ergänzend zu seiner Video-Botschaft fand ich gerade in meinem E-Mail-Eingang: Weiterlesen …

Mal was zum Abheben (Helikopter)

Die folgenden Zeilen hat kleiner Hunger gerade in einem Kommentar zur Diskussion gestellt. Ich bringe das mal als eigenständige Artikel, so dass passend daraufumgekaut werden kann:

Mal was zum Abheben (Helikopter)

Die Wirklichkeit sieht nicht nur anders oder alles doch ganz Anders.

Eine Bestandsaufnahme, Bericht:

Man könnte meinen (Diskurs), dass die technischen und medialen Möglichkeiten der Innovation und Entgrenzung so weit ausgeschöpft sind, dass nun alles gleichzeitig und gleichermaßen als künstliche Ausdrucksform zur Verfügung steht. Präferenz einer bestimmten Stilistik wird nun mehr von Markt und Moden beeinflusst als zunehmend von individueller Sicht und Überzeugung.
Allerdings gewinnt auch dadurch die Unterscheidung wieder an Bedeutung.
Der neue Realismus, die Figuration, die neue Gegenständlichkeit, haben – und das ist grundlegend wichtig – nichts z.B. mit der Neuen Sachlichkeit zu tun.
Es handelt sich um kein modisches Revival! Es sind je unterschiedliche, weil konkrete Antworten zum jeweiligen Stand der Dinge.
Manierierte Arten im Zwang zur Abstraktion spielen keine Rolle mehr, in keinem Spiel. Schleifchen hin und Herzchen her.
Nur aus Ungezwungenheit und Natürlichkeit gepaart mit einer Portion Neugier entsteht Offenheit und Aufgeschlossenheit; der diskrete Blick für empathischen Respekt, der es jedoch nicht an Distanz fehlen lässt. Keine falschen Identifikationen.
Keine fragmentarische Romantik oder welche auch immer geartete (insbesondere (ostasiatische)) Meisterschaft.

Ist unser Denker das Problem?

Ich möchte einen Text nochmals zur Diskussion stellen, den einer der Kommentatoren hier hinterlassen hat:

IST UNSER DENKER DAS PROBLEM?

Gesetze und Moral kommen dann, wenn keine Liebe da ist. Deshalb gibt es die Zehn Gebote, das Grundgesetz und das moralische Selbstverständnis unserer Gesellschaft. Es sind vom Denken ergriffene Maßnahmen, um ein Desaster zu verhindern.

Das Denken hat die Nicht-Liebe erfunden, die Lüge, die Gewalt, die Gier. Ihm ist ein Dasein fremd, in dem es nur Wahrheit gibt, Liebe und Mitgefühl. Aber da Sie dem Denken verpflichtet sind, erzogen und konditioniert durch eine dem Denken unterworfene Gesellschaft, setzen Sie dieses Instrument ein, um das Schlimmste zu verhindern und erstellen Regeln. Die Liebe lässt sich aber nicht regeln oder herstellen. Wenn Ihr Bewusstsein sich nicht radikal ändert und sich dem Tieferen in Ihnen ergibt, wird es nie wissen, was Liebe ist.

Abhängigkeit, Besitzdenken und Eifersucht prägen die meisten Beziehungen und sind nicht Liebe. Das gegenseitige Gewähren von angenehmen Empfindungen und die Vermittlung des Gefühls von Geborgenheit haben nichts mit Liebe zu tun. Wer in Beziehung ist, um geliebt zu werden, um der Einsamkeit auszuweichen oder weil er das Alleinestehen nicht schafft, liebt nicht.

Schon als Kinder werden dazu gebracht, die Welt über das Denken wahrzunehmen, zu verstehen und zu interpretieren. Der Wert des sinnlichen Erlebens spielt eine untergeordnete Rolle. Und um die negativen Auswirkungen dieser Konditionierung im Zaum zu halten, werden sie erzogen und die Regeln der Gesellschaft und des Zusammenlebens beigebracht, deren Nichtbefolgung unter Strafe stehen. Das nennt man dann Zivilisiertheit, ein auf vernünftiger Einsicht beruhendes Verhalten.
Das auf dem Vorrang des Denkens beruhende Weltbild kann sich eine friedliche Welt ohne Gesetze und Strafen nicht vorstellen. Kriege, Ausbeutung, Gewalt, alles Leid entstehen dadurch.

Wer einen anderen Menschen fühlt, kann ihm nichts zu Leide tun. Diese Haltung liegt nicht nur den kriegerischen Auseinandersetzungen zugrunde, sondern ist in allen politischen, gesellschaftlichen Diskussionen zu sehen.

Diese “Menschheit” hat kein Überleben.“

Freundliche Gewalt

AngstIn Anknüpfung an Guidos letzten Artikel zur Propaganda möchte ich einen Artikel von Martin Scheuringer bringen, der die Auswirkungen der zunehmenden Manipulation unserer Kinder im kapitalistischen System anspricht und darauf aufmerksam macht, dass die Unterdrückung negativer Gefühle zum Tragen freundlicher Masken nicht gut ausgehen kann, aber lest selbst:

Freundliche Gewalt

Dem ausgebildeten eingewobenen Subjekt der kapitalistischen Weltordnung erscheinen die mit der abstrakten Arbeit einhergehenden Grässlichkeiten Krieg, Land Grabbing, Mobbing, Beschleunigung etc. als Folge unzureichender Vermarktung der sozialen Beziehungen sowie ihrer Trägereinheiten. Ungeheuerliche Mengen psychischer und physischer, latenter und manifester, chronischer und akuter Gewalt werden meist nicht wahrgenommen, selten ernst genommen, aber niemals ursächlich mit dem Kapitalismus in Verbindung gebracht.

Zähmung einer Delusion

Falschen Begründungen für Gewalt ist Tür und Tor geöffnet: Sie entstünde im schlecht erzogenen, seine Gefühle nicht beherrschenden Individuum. Voller Sorge vermeint ein von einer solchen Annahme geprägter Erwachsener Gewalt unterbinden zu können, wenn er die Äußerung aggressiver Gefühle bei Kindern verbietet. Voller Eifer werden die vermeintlichen Ursprünge von Krieg und Terror bekämpft, indem Kindern untersagt wird ihren Zorn, ihre Wut, ihren Frust oder ihren Hass zu zeigen. Voller Verblendung unterdrücken so aufgeklärte Erwachsene wesentliche Reaktionen ihrer Kinder auf die Zumutungen ihrer Einpassung. Durch Tabuisierung von Aggression wird mit Gewalt eine gewaltförmige Herrschaftsweise reproduziert. Kinder, die in einer bunten, glitzernden, von Spielzeug angefüllten Welt aggressiv auf die für sie unerträgliche Forderung der Subjektivierung reagieren und den kleinen Spielwaggon gegen die Wand schleudern, sind für Erwachsene kaum zu ertragen. (Vgl. Creydt, Streifzüge 60, S. 39)

Konform zum überlagernden dichotomen Bewertungsschema teilt das Subjekt seine Gefühle ein, wobei die guten (Fröhlichkeit) in die Scheinwelt des Distributionshimmels gehören und die schlechten (Neid, Zorn, Hass, Frust, Wut) im rückständigen Rest lokalisiert werden. Die als negativ abgewerteten Gefühle grantiger Kinder hätten in China, Brasilien oder Indien ihren berechtigten Ort, dort gibt’s ja Armut, Gewalt und kein Spielzeug, da darf das Kind schon mal wütend sein. Unfähig die Berechtigung des Weiterlesen …

Wie weit sind Tiere Gefühle betreffend wirklich vom Menschen entfernt?

Es hat mich wieder einmal etwas tief brührt und ich möchte Euch den verursachenden Text inklusive Video nicht vorenthalten (Quelle):

Jane Goodall ist eine britische Primatenforscherin und gilt als die führende Schimpansenexpertin der Welt. … Sie gründete das Jane Goodall Institute, eine Organisation, die sich für internationalen Tier- und Klimaschutz einsetzt. Damit will sie den Tieren helfen, die sie so sehr liebt.

In der Republik Kongo haben Mitarbeiter des Jane Goodall Instituts Tchimpounga Chimpanzee Rehabilitation Center eine Schimpansin gefunden, die im Sterben lag. Sie nannten sie “Wounda”, was soviel bedeutet wie “fast tot”. In diesem Video wirst du sehen, warum. Vielleicht musst du dir vorher ein paar Taschentücher bereitlegen. Es ist unglaublich:

Tiere haben Gefühle, genau wie wir. Das Video zeigt, dass die Schimpansin fühlt – ob es Dankbarkeit oder Freude oder beides war, werden wir nie wissen. Ich bin nur glücklich, dass dieses süße Mädchen vor einem schrecklichen Schicksal bewahrt wurde.

Inzwischen hat Indien als viertes Land reagiert und die Weiterlesen …

Kategorien:Erkenntnis, Gesellschaft Schlagwörter: , ,

Sollten wir besser vom Gewinner- zum Nicht-Kampfprinzip wechseln?

September 30, 2013 46 Kommentare

Ein gewisses Maß an Ignoranz führt zum Glück, stellte Erasmus von Rotterdam fest.
Dem hält Rüdiger Lenz entgegen, dass Ignoranz die höchste Form von Gewalt sei.

Startschuss beim Wettlauf - Foto Paulwip  / pixelio.de

Startschuss beim Wettlauf – Foto Paulwip / pixelio.de

Auf diesem Blog haben wir immer wieder darüber gesprochen, dass wir in unserer Gesllschaft das Prinzip der Konkurrenz viel stärker gewichten als die Kooperation, und dass letztere aber für eine gesunde Gemeinschaft wesentlich tauglicher ist. Rüdiger Lenz meint zu unserer auf Konkurrenz aufbauenden Ökonomie:

Wettbewerb ist eine schönere Beschreibung für das Wort Wettkampf.

Eine Gesellschft, die den Kampf um Alles und gegen Jeden als sinnvoll erachet, tut dies, weil in ihr der Zins und ZinsesZins als Werkzeug zur Umverteiling von Arm nach Reich manipuliert durchgesetzt wurde. Der Motor unserer Kampfkultur sei das Schuldgeldsystem….

Dieses Prinzip fördert zunächst den Wettbewerb, der aber dann im Wettkampf mündet und zum Motor eine „Angriffskriegsführung“ und Kriegsinszenierung gegen einen äußeren Feind das vorherrschende Finanzwirtschaftssystem perpetuiert.

Das Nichtkampf-Prinzip von Rüdiger Lenz ist eine brillante Möglichkeit, einmal darüber nachzudenken, in was für einer Gesellschaft wir leben würden, wäre das oberste Prinzip Weiterlesen …

Projektmanagement ist eine Frage der Haltung

Hochrad. Aufnahme von 1886 (Quelle: Wikipedia)

Auch im Projektmanagement ist angekommen, dass die zunehmende Komplexität im Zusammenspiel mit dem Klein-Expertentum ein anderes Führen benötigt. Eines, das auf die Fähigkeit von Authentizität und Empathie setzt. Denn ohne Vertrauen werden ihm die wissensarbeitenden Team-Mitglieder zukünftig nicht mehr folgen wollen. So schreiben Marcus Raitner und Cüneyt Tural in ihrem neuen, sehr stark gelesenen Artikel Modernes Projektmanagement: Eine Frage der Haltung auf Initiative Wirtschaftsdemokratie u.a.:

Umgang mit Komplexität vor Effizienz

Projektorganisationen als soziale Systeme waren schon immer komplex und werden durch zunehmende Dynamik in ihrem Umfeld komplexer. Wichtiger als Effizienz ist daher die Effektivität, also das Finden der richtigen Lösungen zum richtigen Zeitpunkt und das Treffen der richtigen Entscheidungen in komplexem Umfeld. Im Vordergrund steht das Erkennen und Lösen von komplexen Fragestellungen im Team. Die Aufgabe des Projektmanagers ist es, als Coach das Team zur kreativen Bewältigung der Herausforderungen zu befähigen und zu führen.

Ich sehe inzwischen einen Schritt weiter: wir werden uns zukünftig viel mehr Projekt-orientiert organisieren, denn das Leben ist ein Fahrradfahren und benötigt laufend Weiterlesen …

Vom mechanistischen zum organischen Denken und Handeln!

Leseempfehlung, daraus ein Auszug:

…Goethe und Sheldrake ging und geht es vor allem um eine dem Lebendigen angemessenen Erkenntnishaltung. Daraus resultiert natürlich auch eine veränderte Handlungsweise.

Es wurde bereits dargestellt, wie Rupert Sheldrakes morphogenetische Felder von einer punktuellen Betrachtung wegführen. Unter anderem zeigt er auf, wie jedes Wesen in seinen Beziehungen lebt, welche durch ein verbindendes Feld als wirkende Realität vorstellbar werden. Die duale Subjekt-Objekt Beziehung wird in eine Subjekt und Objekt als Polaritäten umfassende Feldgesamtheit verwandelt. Das ist zunächst schwer zu denken. Wenn es sich jedoch mehr und mehr als wissenschaftlich sinnvoll erweist und sich im allgemeinen Bewusstsein durchsetzt, so wird es sicherlich zu einem veränderten Empfinden, Verhalten und Handeln führen. Nicht Objekte und momentane Konkretisierungen, sondern ein Fluss sich wandelnder lebendiger Beziehungen, Verbundenheit und gegenseitige Abhängigkeit würde unsere Existenz ausmachen und das Handeln bestimmen.

Goethe war es wichtig aufzuzeigen, wie die Art der Betrachtung der Weiterlesen …

Delfin bittet Taucher um Hilfe …

Februar 1, 2013 1 Kommentar

In dem Video ist zu sehen, dass ein Delfin um die Befreiung eines Stück Angelschnurs bittet:

Diese Kombination von geistiger Kapazität und Verletzlichkeit ist nach traditionellem Verständnis allein dem Menschen zu eigen. Wenn der Delfin sie im Verlauf seiner fast 60 Millionen Jahre langen Evolution ebenfalls erworben haben sollte, stünden ihm ähnliche Rechte zu, wie sie der Mensch für sich beanspruche, argumentiert der Ethikprofessor.

Der Ethik-Professor Thomas White von der Loyola Marymount Universität in Los Angeles wies nach, dass Delfine alle Voraussetzungen erfüllen, um als Individuum definiert zu werden.

Sie haben positive und negative Empfindungen, Emotionen, Selbstbewusstsein und seien in der Lage, ihr Verhalten zu steuern. Delfine erkennen einander und begegnen sich mit Respekt, meist sogar mit offener Zuneigung. Sie erkennen sich im Spiegel – eine Leistung, die außer ihnen nur Menschen und Menschenaffen vollbringen – gehen analytisch und planmäßig vor und lösen komplexe Aufgaben. Außerdem haben sie die Kapazität, körperlich und gefühlsmäßig intensiv und langanhaltend zu leiden.

Diese Kombination von geistiger Kapazität und Verletzlichkeit ist nach traditionellem Verständnis allein dem Menschen zu eigen. Wenn der Delfin sie im Verlauf seiner fast 60 Millionen Jahre langen Evolution ebenfalls erworben haben sollte, stünden ihm ähnliche Rechte zu, wie sie der Mensch für sich beanspruche, argumentiert der Ethikprofessor.

Daher dürfen Delfine nicht “wie Sklaven” für Tiershows vermarktet und zu Hunderttausenden im östlichen Pazifik gejagt und geschlachtet werden. Die geselligen Meeressäuger dürfen nicht als Eigentum betrachtet, sondern müssen mit Achtung behandelt werden.

Für den Menschen bietet der Delfin nach Ansicht des Experten die Chance, eine Ethik zu entwickeln, die eine Wende in dem Verhältnis von Homo sapiens und anderen intelligenten Arten auf unserem Planeten herbeiführt.

Quelle: Delfin bittet Taucher um Hilfe.

Inzwischen als erstes Land hat Indien die Delphine zu nicht-menschlichen Personen anerkannt und unter Schutz gestellt. Wenn jetzt auch noch die Frauen in diesem Land  entsprechend wertgeschätzt würden …

Kategorien:Ethik Schlagwörter: , ,

Ein Briefwechsel zum Thema Gefühle, Empathie und Bewusstsein bei Tieren

Wolfgang hat vor nicht allzulanger Zeit seinen ersten Artikel zum Thema Fleischkonsum hier gepostet, nun hatte meine Älteste und ich einen Briefwechsel mit einem ähnlich gelagerten Thema gehabt. Es ja mehrere Gründe, auf Fleisch zu verzichten. Wolfgang wie auf unsere Gesundheit hin, und das wir mehr Menschen satt bekommen, wenn wir weniger Fleisch essen.

Maren und mich interessierten eher so genannte „ethische“ Aspekte. Denn was, wenn ein Teil der Tiere, die wir essen, genauso Gefühle, Empathie und ein Bewusstsein über sich selbst hätten, ja sogar sprechen könnten. Maren begann ihren Brief so:

Lieber Papa,

ja, auch bei mir bemerke ich in letzter Zeit immer häufiger, dass wenn bei mir ein Stück Fleisch auf dem Teller landet, ich mich dabei erwische, wie ich dieses Stück Fleisch – oder auch Wurst – anstarre und mich frage, was ich da eigentlich tue. Ist es rechtens, dass ein denkendes und fühlendes Wesen sein Leben Weiterlesen …

%d Bloggern gefällt das: