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Posts Tagged ‘emotion’

Energie folgt der Aufmerksamkeit

Wenn es so ist, dass es nur Bewusstsein gibt, wie es in dem Artikel  angesprochen wird, dann schein es mir doch offensichtlich, dass Mensch seine Welt bewusst lenken können sollte. Gerne möchte einen Ausschnitt aus einem Artikel mit einer Grafik, die mehr als tausend Worte erzählt, hier ins Regal bringen. Vielleicht hilft es ja, unser kollektives Weltbild in eine für Alle zuträgliche Richtung zu denken …:

Energie folgt der Aufmerksamkeit

Nehmen wir jetzt noch den Satz „Energie folgt der Aufmerksamkeit“, dann nähern wir uns einem zentralen Punkt. Das, womit wir uns tagein, tagaus beschäftigen, an das, woran wir denken, dort, wo unsere Gefühle und Emotionen sind, ist das, was wir verstärken. In der Bibel heißt es bei Hiob, „Denn was ich gefürchtet habe, ist über mich gekommen, und was ich sorgte, hat mich getroffen.“ Hiob 3,25. Das deutet alles sehr offensichtlich darauf hin, dass das, was wir befürchten, worüber wir uns Sorgen machen, verstärkt in unserem Leben auftaucht. Im Fall von Sorgen, Wut, Hass, Ärger handelt es sich um eine Abwärtsspirale. Es ist der Weg hin zu einer niedrigen Schwingung aber mit hoher Energie. Auf der folgenden Emotionsskala die auf den Arbeiten von Abraham-Hicks beruht, ist sehr schön zu erkennen, wie wir uns auf dieser Spirale bewegen (unbewusst) oder bewegen können (bewusst):

Emotionsskala nach Hicks

Ich höre immer wieder, „Das habe ich nicht gewollt“ oder „Ich habe doch an Gutes gedacht und Affirmationen gemacht“. Das ist sehr lobenswert. Allerdings wirken hier vor allem die Kräfte, die sich unserem bewussten Verstand entziehen.

Die entscheidende Frage lautet demnach: Wie bekommst du es hin, den Fokus so zu verändern, dass Du Dich mit dem beschäftigst, was Du willst und was gut für Dich ist?

Die drei Fragen

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Der Mensch, ein faszinierendes Wesen – der Schale zweiter Teil

Immanuel Kant 1791 (Foto: Wikipedia)

Im ersten Teil lag die Betrachterperspektive noch auf der äußeren Schale. Wenn wir uns vom Diktat der Zeit gelöst haben und die gerissene emotionale Bindung durch Selbstliebe wieder aufgenommen haben, ist es an der Zeit, tiefer zum WesensKern vorzudringen.

Wie der Tag die Nacht für seine Existenz benötigt, benötigt der Mensch auch zweierlei: Herz und Verstand! Die Moderne hat diesen gleichförmigen Rhythmus gestört, die Nacht wird zum Tag gemacht – immer stärker legen wir unseren Fokus auf den Verstand. Was in der Zeit der Aufklärung bitter nötig war und zu folgendem Leitspruch – aus der Feder von Immanuel Kant – führte:

Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.

Verkam doch dieser Leitsatz in den letzten Jahrzehnten zu einer blinden Konditionierung des Verstandes. Alle Energie des modernen Menschen floss in die Ausbildung seiner Ratio.

Das Ergebnis ist die völlige Entwurzelung, die Verwirrung des Menschen. Nicht mehr die Vernunft steuert den Menschen, er versucht sein Leben ausschließlich auf den Verstand zu bauen. Je mehr er aber zu verstehen versucht, desto größer wird sein Unvermögen, den WesensKern zu fassen, der den Mensch zum Menschen macht.

Unzählige Kinder, die aufgrund der elterlichen FürSORGE im Gymnasium ihren Weg zu bestreiten versuchen, können ein leidvolles Lied davon singen. Dies ist nur ein Beispiel von vielen, bei denen gewonnene Freiheitsgrade, wie die unverbindliche Grundschulempfehlung von ‚grün-rot‘ in Baden-Württemberg, es den Eltern nicht leichter macht.

Auch die moderne Möglichkeit der Neurobiologie legt ihren Fokus auf die Prozessen im Gehirn und leitet durch die Weiterlesen …

Bewusstseinsspaltung in Bezug zum Sündenfall des alten Testaments …

Marian – alias Fingerphilosoph – hat zum Artikel Die Hölle ist des Menschen Zeitbegriff den folgenden Kommentar geschrieben, der sich wieder einmal lohnt, als eigenständigen Artikel das Thema Bewusstseinsspaltung weiter zu diskutieren, zumal der Bezug auf die Bibel nimmt:

Der Sündenfall und die Vertreibung aus dem Paradies, gemalt von Michelangelo im Deckenfresko der Sixtinischen Kapelle (Foto: Wikipedia)

Wenn mir ein leckerer Duft in die Nase steigt und mir das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt, ich ergo ein positives Gefühl empfinde und wenn ich andererseits beim Anblick des Steaks, welches mir eben dieses positive Lustgefühl verursacht hat, denke, dass Fleischesser stumpfsinnige Aasfresser und überdies für die Massentierhaltung und sonst für alles mögliche Leid auf diesem Planeten verantwortlich sind und dieser Gedanke ein negatives Gefühl in mir auslöst, dann ist das der Ausdruck einer Bewusstseinsspaltung. Weiterlesen …

Darüber, was wir wollen sollen …

Februar 10, 2013 17 Kommentare

Frösteln lässt einen weniger die darin beschriebene Aussage, als vielmehr die Art und Weise, wie Bernays den Leser davon zu überzeugen versucht, dass Manipulation gut und wichtig ist. Nach Meinung des Autors ist Propaganda, und damit die Manipulation der Massen, für eine demokratische Gesellschaft unerlässlich. Organisation und Fokussierung der öffentlichen Meinung sind nötig, damit die Gesellschaft nicht im Chaos der Vielfalt versinkt und somit quasi handlungsunfähig wird. (aus einer Rezension des Buchs Propaganda: Die Kunst der Public Relations)

Angeregt durch die letzten Artikel zum freien bzw. bedingten Willen (1, 2, 3), bin ich dem Thema Manipulation und Suggestion nochmals nach gegangen. Auch dieses Thema zeigt, wie häufig wenig wir unserem unseren angeblich so freien Willens trauen können.

Das Chaos der Vielfalt ist nicht beherrschbar? Wer also den Anspruch hat, das Chaos beherrschen zu wollen, der kann nicht anders, als zu manipulieren. Wäre es denn wirklich so schlimm, wenn Vielfalt herrschte? Würden wir Menschen im Chaos versinken, wie Bernays meinte? Es gibt aber doch auch indigene Völker, die in der Vielfalt der Meinungen leben (Jeder so wie es ihm gefällt) und wo sich Keiner beherrschen lassen mag und auch Keiner beherrschen mag. Dennoch haben sie eine Organisationsform gefunden, die ihnen ein friedliches Miteinander erlaubt (Anarchie).

Theorie: Intelligenzen führen die Dummen zu ihrem Wohl

Es gibt die Theorie, dass in der Zeit vor der 1. Aufklärung(?) durch die Griechen (vom mystischen zum mentalen Bewusstsein) die Menschen sich vor den Weiterlesen …

Alles, was Du bist – Alles, was Du willst – Alles, was Du sollst …geht von Dir selbst aus

Januar 16, 2013 3 Kommentare

Wertewandel

Leider musste ich den spannenderen Ausgangsartikel, der quasi eine Zusammenfassung unserer Diskussionen hier auf dem Blog war, nochmals auf Eis legen, da der Autor diesen noch „verteidigen“ muss. Daher darf ich nur noch den Link auf eine alternative Seite bringen:

Wertewandel: Integrales Bewusstsein für Mensch und Organisation

Nachtrag vom 23.01.2013: Guido hatte uns auf einen Artikel aufmerksam gemacht, in dem zum „Integralen Bewusstsein“ dieses zu lesen ist:

Der rote Faden heißt Evolution und zunehmende Tiefe der Weltsichten und des Mitgefühls.

Das integrale Bewusstsein begreift intuitiv die Stationen des Lebens, an denen Menschen notwendigerweise stehen. Ihm sind die Stufen der Bewusstseinsentwicklung transparent. Es kann sehen, dass der Umfang des Mitgefühls mit jeder Ebene des Bewusstseins und der Werte immer weiter ausgedehnt wird. Von egozentrisch („Ich“) zu ethnozentrisch („Du und meine Leute“) zu weltzentrisch („alle Menschen universell“) zu kosmozentrisch ( „alle fühlenden Wesen in allen Welten“). Es sieht, dass man, um die Leiter der Entwicklung erklimmen zu können, JEDE Sprosse unabdingbar braucht. Es sieht, dass Transformation zwar möglich, aber selten ist und dass man mit jeder Ebene in der Sprache sprechen muss, die sie verstehen kann. Es weiß, dass Cross-Level Debatten (traditionell vs. modern vs. postmodern) fruchtlose Zeitverschwendung sind, weil bestimmte Dinge erst ab einer bestimmten Ebene Resonanz finden und verstanden werden können. Es spürt, dass die globalen Probleme nur gelöst werden können, wenn die gesamte Spirale der Entwicklung dabei mit einbezogen wird.

Fundstelle: Integrieren oder krepieren- Oder: die Notwendigkeit eines integralen Weltbildes

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