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Posts Tagged ‘ego’

Gedanken sind der Vorhang zwischen dem tätigen und untätigen Bewusstsein …

Der folgende Text ist in einem Kommentar zu einem Artikel eingebracht worden, der es lohnt, in einem eigenen Strang diskutiert zu werden:

… oder: Gedankenwelt als Mitte zwischen dem individuellen Bewusstsein und den Allbewusstsein

Gedanken- wer kennt sie nicht?
Wer macht sich – und nicht nur ein Mal- keine Gedanken ausgerechnet wegen der Gedanken?
Und doch: WAS SIND GEDANKEN?

Nun, Jeder kennt sie in gewissen Maßen ja persönlich , da sie als PERSÖNLICHES GUT ausgestrahlt werden. WIE sie jedoch entstehen und was oder WIE ihre Folgen aussehen , ist nicht Allen klar bekannt oder bleiben Vielen unbekannt.

Der Gedanke ist eine energetische und augenblickliche Manifestation des Gedankenkörpers , der Denk-Energie, die ein Universum an sich ausmacht. Sie ist jenseits der fünf Sinne und bleibt darum ihnen unsichtbar.
Der Gedanke hat schöpferisches Potential .
Der Gedanke IST SELBST POTENTIAL und wartet nur darauf, zur Entfaltung zu kommen. Seine Entfaltung ist die gedankliche Manifestation IN ZEIT UND RAUM: die FORM.
Gedanken sind wortwörtlich unsichtbare Blitze . Sie verwandeln als Tätigkeitsdrang alles, was der Mensch und das sichtbare Universum anzubieten hat. Die Gedanken sind es, die alles Leben erscheinen lassen.
Der Gedanke ist der Urstoff aller Dinge.
Selbst das Universum ist nichts anderes als ein Gedanke.
Ein Gedanke entsteht, lebt und löst sich auf.
Ein Gedanke kommt aus dem Nichts , nimmt Form an und wird plötzlich zum Nichts.
Ein Gedanke ist wie ein Feuerwerk.
Dies ist alles, was man auch kennt.
Der schöpferische Gedanke Gottes war es, der das ganze Leben zum Tanzen einlud: “ES WERDE LICHT! und es ward Licht.”
Gedanken füllen Bibliotheken , sind selber Gesprächsstoff , werden Aktionen. Gedanken sind treibende Energie.
Worte entstehen zuerst als Gedanken, Empfindungen entstehen als Reaktion auf Gedanken, Taten nehmen Platz zuerst als Gedanken und als später Reaktion auf Gedanken. Gedanken sind feine , geordnete Energie, die in Zeit und Raum Form annehmen. Sie sind der Baustein aller Aktionen und Reaktionen der Wesen. Weil Menschen als Folge der Gedankenwelt leben und selber ihre Welt dank ihrer freien Gedanken selbst gestalten ,sind Menschen demzufolge Gedanken-Wesen .
Gedanken-Wesen.
Das heißt, sie leben durch die Gedanken in der Welt eigener Gedanken. Ist es nicht so??? Sind Menschen und ist das ganze sichtbare Universum nicht etwa dies- EIN REINER GEDANKE?Nichts geschieht ohne Gedanken. Nichts bewegt sich ohne Grund . Und dieser Urgrund ist nur Eines: der Gedanke. Dies ist der Reiz aller Empfindungen und die Empfindung aller Reize. Weiterlesen …

Der Mensch, ein faszinierendes Wesen – der Schale dritter Teil

Oktober 16, 2015 1 Kommentar

Personen_freestyle2War der erste Teil noch sehr seiner Trennung bewusst, führte der zweite Teil bereits zu einem Wechselspiel, jedoch immer noch der Isolation von Herz und Verstand bewusst. Nun im dritten Teil kommen wir zum WesensKern, was uns Menschen auszeichnet – wir aber durchaus auch bei anderen Wesen annehmen dürfen. Da auch dieser Text auf meinen Wahrnehmungen und Erfahrungen beruht, und diese vermutlich von denen anderer abweichen, möchte ich vorausschicken, dass es bei diesem Beitrag nicht um ein Meinungsdiktat geht. Dies scheint mir notwendig, da die Veröffentlichung auf anderen Blogs diese Texte nicht mit der Achtsamkeit behandeln, die ich mir gewünscht hätte. Haarspaltereien führen nur selten zum Dialog und damit zu einer vertiefenden Erkenntnis, sondern zeigen nur auf, wie sehr das EGO bereits Bremsklotz und damit für umfassendere Sichtweisen verschlossen ist. Da mag man sich auch noch so sehr als „Philosoph“ ausgeben.

Dies nur vorneweg, nun aber zum eigentlichen Beitrag.

Wieso drei Teile, wenn doch in diesem der WesensKern erst ersichtlich wird?

Diese Frage ist berechtigt. Verführt unser Art des Denkens doch, direkt zur Sache zu kommen. Ohne Umwege zum Ziel. Das ist doch effizient, also wirtschaftlich! Das mag so sein, jedoch ist es nicht effektiv und somit wirksam! Es bedarf des Weges, um ans Ziel zu gelangen. Abkürzungen mögen für den von Interesse sein, der glaubt bereits alles zu wissen. Aber auch das ist ein Irrglaube, wie ich noch aufzeigen werde.

Waren die ersten Teile noch sehr nah an dem, was unsere westlichen Werte vermitteln, so verlassen wir nun den sicheren Hafen. Es war jedoch notwendig diese Schritte zu gehen, um hinreichende Erfahrungen zu vermitteln. Wollen wir z.B. Ordnung in der Wohnung halten, so hilft es uns am Anfang, einen festen Weiterlesen …

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„Jupp“ – oder das Ego und die Unbedingtheit

Januar 23, 2015 64 Kommentare

Allein die Vielzahl der heute bereits aufgerufenen Themen ließ mich zögern – das Interesse an unseren Themen beflügelte mich. Als Mutation des Wortes bin ich ja, wenn auch gewissenlos, in der Pflicht, Mut zu demonstrieren. Ob das mein Ego macht, ob es die Macht meines oder wessen Egos auch immer ist, sollte dem Thema wurscht sein.

Kann ich meinem Ego trauen? Oh, pardon, was ist ein Ego überhaupt? Drückt es sich im Individuellen des (und jedes) Individuums aus? Dann wäre das Ego repräsentativ für die Absicht, das Besondere oder das Einzigartige auszudrücken; und das von Vielfalt. Erklären wir das Ego als Überlebenstrieb, dürfte im Rückblick leicht erkennbar sein, wie erfolgreich Leben agierte: Das Individuelle und die Vielfalt sind gegenwärtig.

Fragten wir das Leben nach Gott, dem Leben und dem ganzen Rest (Hallo Gerd), dürfte nach meiner Auffassung die Frage nach der Unbedingtheit der Entwicklung nicht fehlen. Natürlich, natürlich, Leben wickelt sich unter bestimmten Bedingungen ab, aber diese Bedingungen sind ja weit weniger relevant, wenn die Absicht dahinter (und darin) unbedingt ist.

Falls das zu theoretisch war: Ich brauche mein Fahrrad, unbedingt. Ist es kaputt, sind die Bedingungen, warum es kaputt ging ebenso wenig relevant wie die Umstände, unter denen ich es reparieren MUSS. Wen es interessiert – es steht kopfüber nebenan in der Kälte, und ich kann Fahrräder reparieren und WERDE es tun.

Den unbedingten Willen, eine Leistung zu erbringen, nenne ich Ego. Insofern ist logisch, dass jeder Mensch sich als ein Ego verhält. Es ist der Körper, der sich mittels seines Bewusstsein erhält und von der Wiege bis zur Bahre bewegt wird. Es ist die Psyche, deren Bewusstsein ständig mit neuen und alten Informationen konfrontiert wird und diese stringent zu verarbeiten hat. Es ist der Geist, der mit Gedanken und Ideen gefüttert wird und seinerseits Daten liefert.

Warum die Ego-Leistung durch die Zeiten hindurch sicher funktionierte, und warum eine Entwicklung geschehen konnte, die eindeutig final-zweckgebunden auf einen Nutzen gerichtet ist, erklärt sich mir nur mit einer Bedingung:

Im Hintergrund des Lebens muss es ein Ego geben, das ohne jede Bedingtheit ein Ziel verfolgt. Auch wenn der Mensch nicht weiß, was er tut, was er leistet und wohin die Reise des Lebens geht: In ihm wirkt dieses Ego.

„Jupp“, ich habe gesprochen. Meine Idee steht zur Diskussion.

Euer Wolfgang

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Das Geheimnis der Inspiration

November 1, 2013 12 Kommentare

Dr. Wayne Dyer

… so heißt ein Film von Dr. Wayne Dyer, in dem es um unser Ego, dem falschen Selbst und dem authentischen Selbst mit Bezug zu unserer Bestimmung in dieser Welt geht. Mathias und Wolfgnag hatten das Thema unserer unterschiedlichen Wesenheiten vertieft, daher wollte ich gerne nochmals diesen Film in die Runde werfen.

Dr. Wayne meint, dass unsere Bestimmung das Dienen sei, anderen Menschen zu dienen, so dass sie selbst weiterkommen können.Wenn wir dienten, würde das Universum auch für uns selbst sorgen.

Was ich dabe nicht ganz verstehe: einerseits weist er darauf hin, dass wir aufgrund unserer Erziehung darauf getrimmt würden, uns ständig anzupassen, um die Erwartungshaltung anderer zu erfüllen. Ist aber das Dienen nicht genau das auch schon wieder? Wenn ich diene, kümmere ich mich um das Wohl Anderer und weniger um mich selbst. Viele Ehefrauen kümmern sich so stark um das Funktionieren ihrer kleinen Familie, dass sie kaum Zeit für die Entwicklung ihrer eigenen Potentiale finden, wie auch in dem Film gut dargstellt. D.h. sie dienen und reiben sich dabei auf. Ist der Film da nicht ständig im Widerspruch zwischen Dienen und Selbsterfüllung?

Am Ende bringt Wayne noch die vier Lebenstugenden des Laotse: Weiterlesen …

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