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Posts Tagged ‘Dystopie’

Macht das „System“ psychopathisch oder führen uns Psychopathen in die Dystopie?

Was wir zu fürchten haben, ist nicht die Unmenschlichkeit der großen Männer, sondern dass Unmenschlichkeit oft zu Größe führt.

der Spruch wird Alexis de Tocqueville zugeschrieben

Das Thema Psychopathie (Pp) wird von der Psychologin und Unternehmensberaterin Susanne Grieger-Langer gut nachvollziehbar behandelt. Es gibt ca. bis 4% Pp’s in der Einwohnerschaft, eine beachtliche Zahl. Die Genese ist weitgehend unbekannt, auch die historische Dimension. Doch angesichts der brutaleren alltäglichen Lebensbedingungen vor der Moderne ist sogar von einem abnehmenden Anteil von Pp’s auszugehen. Falls es sich um eine Schutzreaktion der Psyche handeln sollte, was wahrscheinlich ist.

Überraschend übrigens, dass Pp’s eine verstandesgestützte soziale Ethik haben können — der Mensch ist offenbar mehr als eine biologische Maschine. Wie ja auch Nicht-Pp’s bisweilen zu Monstern avancieren. Dennoch scheint die Moderne besonders prädestiniert, Pp’s in Führungspositionen zu bringen. S.G.-L. beziffert deren Anteil dort mit 15%.

Henne und Ei

Haben die vielen führenden Pp’s die moderne Gesellschaft ins Dystopische abgleiten lassen; oder ist die allgemeine kulturell-geistige Verfasstheit der Moderne (oder gar des christlichen Abendlands, wie Nietzsche hier jetzt einwerfen würde) menschen- und naturfeindlich? Und lädt deshalb Pp’s in Führungspositionen ein? Salopp gefragt: Sind wir alle ein bisschen bluna? Oder positiv gewendet: Steht der Mensch in der geistigen Katharsis, steht er vor einem großen evolutionären Sprung?

Was die Frage nach den Pp’s nun weit in den Hintergrund drängt, und uns auf uns selbst zu schauen auffordert. Doch woraufhin hätten wir uns zu befragen?

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Klimahysterie: „Wir werden in einen dystopischen Alptraum gestoßen, der von den meisten nicht wahrgenommen wird – bis es zu spät ist.“

Manch Einer spricht von Heucheleien beim Klimaprotest … das Bild mag das unterstreichen

Im meinem vorherigen Artikel habe ich Elisabeth Turm mit ihrer Befürchtung zu Wort kommen lassen (hier), dass sich unsere Jugend verführen lässt, gleich dem Rattenfänger von Hameln, um am Ende ein Ziel erreichen zu lassen, das sie beim Wunsch einer lebenswerten Zukunft so nicht im Auge hat.

Bei meinen Recherchen zur Untermauerung ihres diffusen Gefühls bin ich auf einen Artikel auf der Linke Zeitung gestoßen, der sich genau mit diesem befasst und einen besonderen Think Tank der Eliten ausmacht, der am Framing für eine Zukunft arbeitet, die vordergründig links-grün ausschauen, aber hintergründig den 99% alle Freiheitsgrade abwürgt, damit das 1% diese selbst möglichst ausleben zu können.

So schreibe die Nichtregierungsorganisation Forum for the Future, die auf ihrer Homepage als erste Zeile stehen hat Driving systems change in turbulent times, in der Perspektive des Erlebenden:

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