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Posts Tagged ‘dualität’

Die Rolle des Satanismus in unserer Welt …

Dezember 25, 2015 1 Kommentar

Alexander Wagandt hatten wir hier auf dem Blog schon einige Male im Gespräch mit Jo Conrad gehabt. Ich bin nun auf folgendes Video aufmerksam gemacht worden, dass ich gerne als weiteren Denkanstoß bringen möchte. Es geht um den Satanismus, den wir in unserer Welt (zunehmend?) wahrnehmen können. Hier gehe es im Wesentlichen anstelle der Polarität mit einer dritten, ausgleichenden Komponenten, um die Dualität des klaren entweder das Eine oder das Andere.

Die Welt, in der wir uns zu leben wähnen, sei eine Illusion (=Maya). Unsere Traumwelt benötigt das Bild von Satan, denn nur so könne es aufrecht erhalten werden. Im Grunde leben wir in einer satanischen Welt, denn Vieles steht auf dem Kopf. So würden heute Tiere während der Transporte wie in einem Ritual gequält, und diese hier entstehende Energie würden wir am Ende in unsere eigenen Körper aufnehmen. Oder ein Blick auf die Germanen: zur Osterzeit hatten sie die Lämmer springen lassen, um die Lebendigkeit der jungen Jahreszeit zu erfahren. Heute werden die Lämmer geschlachtet und zum Fest verspeist, wie so viele andere Tiere ebenfalls ihr Leben für diese Feste lassen müssten. Auch das Schächten als satanisches Ritual führt Alexander an.

Besonders interessant ist sein Hinweis auf unser Empfinden, dass gerade hohe christliche Vertreter wie Busch so gar nicht christlich daher kämen, oder auch unsere Parteien mit dem führenden C in ihrem Namen. Er macht klar, dass nicht das, was wir uns selbst unter christlich vorstellen IST, sondern genau das IST, was wir sehen können. Und das passt dann auch zu meinem Artikel Darüber, wie jeder Mensch via PERSON-Werdung seine Souveränität an die katholische Kirche abtritt ….

Das Fazit: Wir müssen keine Angst vor Satan haben. Wenn wir uns bewusst darüber sind, welche Rolle das satanische Bildnis in unserer Illusion hat, dann lernen wir mit diesem Teil zuträglich umzugehen. Wir sollten uns dann nur nicht in diese Seite der Dualität hineinziehen lassen.

Eine Empfehlung, die Alexander am Ende gibt: Die Beiträge von Jo und ihm sollten mehrfach angehört werden, um die neuen Aspekte korrekt einordnen zu können, da sie doch für Viele sehr neu sind und nicht gleich ins Bild passen.

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Der Mensch, ein faszinierendes Wesen – der Schale dritter Teil

Oktober 16, 2015 1 Kommentar

Personen_freestyle2War der erste Teil noch sehr seiner Trennung bewusst, führte der zweite Teil bereits zu einem Wechselspiel, jedoch immer noch der Isolation von Herz und Verstand bewusst. Nun im dritten Teil kommen wir zum WesensKern, was uns Menschen auszeichnet – wir aber durchaus auch bei anderen Wesen annehmen dürfen. Da auch dieser Text auf meinen Wahrnehmungen und Erfahrungen beruht, und diese vermutlich von denen anderer abweichen, möchte ich vorausschicken, dass es bei diesem Beitrag nicht um ein Meinungsdiktat geht. Dies scheint mir notwendig, da die Veröffentlichung auf anderen Blogs diese Texte nicht mit der Achtsamkeit behandeln, die ich mir gewünscht hätte. Haarspaltereien führen nur selten zum Dialog und damit zu einer vertiefenden Erkenntnis, sondern zeigen nur auf, wie sehr das EGO bereits Bremsklotz und damit für umfassendere Sichtweisen verschlossen ist. Da mag man sich auch noch so sehr als „Philosoph“ ausgeben.

Dies nur vorneweg, nun aber zum eigentlichen Beitrag.

Wieso drei Teile, wenn doch in diesem der WesensKern erst ersichtlich wird?

Diese Frage ist berechtigt. Verführt unser Art des Denkens doch, direkt zur Sache zu kommen. Ohne Umwege zum Ziel. Das ist doch effizient, also wirtschaftlich! Das mag so sein, jedoch ist es nicht effektiv und somit wirksam! Es bedarf des Weges, um ans Ziel zu gelangen. Abkürzungen mögen für den von Interesse sein, der glaubt bereits alles zu wissen. Aber auch das ist ein Irrglaube, wie ich noch aufzeigen werde.

Waren die ersten Teile noch sehr nah an dem, was unsere westlichen Werte vermitteln, so verlassen wir nun den sicheren Hafen. Es war jedoch notwendig diese Schritte zu gehen, um hinreichende Erfahrungen zu vermitteln. Wollen wir z.B. Ordnung in der Wohnung halten, so hilft es uns am Anfang, einen festen Weiterlesen …

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Tanz des Geistes mit der Materie – Kapitel: Das ganzheitlich Non-Duale SEIN – Teil 2

Markus Merlin

Markus Wantscha (alias Markus Merlin)

Erstens: ICH BIN, ausgedrückt als DU, eine Meiner göttlichen Eigenschaften. Zweitens: MEINE IDEE von dir, eine Meiner Eigenschaften, die sich in Erd-Verhältnissen ausdrückt – oder DEINE SEELE. Drittens: MEIN VERKÖRPERTER GEDANKE von dir, der den Tempel deiner Seele gestaltet – oder DEIN SEELEN-KÖRPER, in dem du wohnst. Diese drei bilden den göttlichen oder transpersonalen Teil von dir, das unsterbliche Drei-in-Einem – dich, Meinen latenten, doch vollständig formulierten Gedanken, als Mein Bild und Mir gleich gestaltet.

Der folgende Text ist die Fortsetzung der ersten drei Teile (1,2, 3) des Buchs „Tanz des Geistes mit der Materie – oder: Das ganzheitliche Sein“ von Markus Wantscha alias Markus Merlin. In der Einleitung hat er feststellt, dass unser Denken in Dualität uns daran hindert, unser höheres Selbst wahrzunehmen. Dagegen würden wir das leicht schaffen, wenn wir im Sinne der Kelten ganzheitlich, non-dual die Wirklichkeit beträchten, wir mit unserem wahren Selbst in Zwiesprache kämen. Im zweiten Teil befasst sich Markus mit unserer Sexualität und wie wichtig diese für ein erfülltes Leben ist und was auch hier schief gehen kann. Im dritten Teil geht es dann näher auf unser höheres SELBST ein. Der folgende Teil setzt dies nun weiter fort. 

DER AUSDRUCK ICH BIN

der ursprüngliche Denker, der eine und einzige Denker. Wie schon erklärt wurde, der Mensch denkt nicht – durch seinen Organismus denke Ich. Der Mensch meint, er denke; aber bevor er zur Anerkennung von Mir in sich erwacht ist, nimmt er nur die Gedanken auf, die Ich in sein Gemüt ziehe oder inspiriere, und indem er ihre wahre Bedeutung und Absicht mißversteht, setzt er eine persönliche Konstruktion auf sie, und durch die so erweckten eigennützigen Wünsche schafft er sich selbst alle seine Schwierigkeiten und verursacht all sein Leid. Diese scheinbaren Fehler, falschen Konstruktionen und Eingriffe des Menschen sind in Wirklichkeit nur die Hindernisse auf seinem Weg, die überwunden werden müssen, damit er durch ihre Überwindung schließlich einen Körper und ein Gemüt entwickeln kann, stark, klar und fähig genug, um vollkommen und bewußt Meine Idee auszudrücken, die ewig in seiner Seele wirkt.

Der Mensch ist nur der Organismus, den Ich so zubereite, um durch ihn die Vollkommenheit Meiner Idee zu offenbaren. Er schafft durch die Persönlichkeit mit ihrem Weiterlesen …

Tanz des Geistes mit der Materie – Kapitel: Das ganzheitlich Non-Duale SEIN – Teil1

Markus Merlin

Markus Wantscha (alias Markus Merlin)

Vielleicht ist deine Persönlichkeit jetzt stark genug, um deine privaten Glaubensvorstellungen, deine angenommenen Meinungen und die Trugbilder deines Verstandes abzulegen. Dein Verstand kann jetzt verstehen, daß er eben nicht ganz viel wirklich versteht und auch nicht verstehen kann und daß es viel besser für ihn ist, auf Mich in deinem Inneren zu hören. Stelle dich und deine Persönlichkeit mit deinem Verstand einfach in meinen Dienst – Ich Bin dein höheres, wirkliches Selbst. Wenn du auf mich hörst, werden Ruhe, Freude und Segen in dein Leben kommen. Es gibt nichts und niemand, dem du mehr vertrauen kannst.

Der folgende Text ist die Fortsetzung des ersten beiden Teile (1,2) des Buchs „Tanz des Geistes mit der Materie – oder: Das ganzheitliche Sein“ von Markus Wantscha alias Markus Merlin. In der Einleitung hat er feststellt, dass unser Denken in Dualität uns daran hindert, unser höheres Selbst wahrzunehmen. Dagegen würden wir das leicht schaffen, wenn wir im Sinne der Kelten ganzheitlich, non-dual die Wirklichkeit beträchten, wir mit unserem wahren Selbst in Zwiesprache kämen. Im zweiten Teil befasst sich Markus mit unserer Sexualität und wie wichtig diese für ein erfülltes Leben ist und was auch hier schief gehen kann.

Der nun folgende Teil ist der schwierigste Teil dieses Buches. Hier spricht das „Höhere Selbst“ als Fraktal von „Alles was IST“. Im ganzheitlich non-dualen Denken gibt es so etwas wie „Gott“ oder „Götter“ nicht. Solange man noch im dualen Denken verhaftet sei, behelfe man sich gerne mit der Aussage „Alles ist Gott“. Wo sich das Fraktal und „das Ganze“ im Transzendenten vermischt, hat Markus die Großschreibung eingesetzt, um das kenntlich zu machen.

Ich bin hin und her gerissen. Denn wenn dieses höhere SELBST uns ständig seinen Willen diktiert, ohne dass unser denkendes Ego bemerkt, warum sollte es besser werden, wenn wir uns dessen bewusst sind und uns freiwillig leiten lassen? Wäre dann das höhere SELBST, das sich als so liebend bezeichnet, nicht verantwortlich für all das, was wir als wenig zuträgliches Handeln der Menschen auf dieser Welt erkennen? Aber macht Euch selbst ein Bild:

DAS GANZHEITLICH NON-DUALE SEIN

ICH weiß – du bist auf der Suche. Langsam gewinnst du einen Einblick in die wirklichen Zusammenhänge und beginnst, auf Mich in deinem Inneren zu hören. Ja, hör mir zu! ICH bin Alles was IST, war und immer sein wird – deshalb bist du immer schon ein Teil von Mir. Ja ICH bin dein höheres Selbst, der innerste transzendente Teil von dir, durch den du stets in Resonanz mit MIR bist und in der Lage, langsam die Wirklichkeit zu erkennen. Ich spreche zu dir, der du immer schon Ich bist, warst, und immer sein wirst, auch wenn dir das bisher noch nicht bewußt war. Du brauchst keinen anderen Lehrer oder Meister – ist dir nicht schon aufgefallen, daß ich dich immer mit Allem versorgt habe, was Du je für deine Entwicklung gebraucht hast, sei es Buch oder Lehre, Lebensumstände oder Erfahrungen?

Was dich hier anspricht, ist Meine Botschaft aus deinem Inneren, zu deinem menschlichen Bewußtsein gesprochen. Alles, was dich je ansprach, war nur die Weiterlesen …

Tanz des Geistes mit der Materie – oder: Das ganzheitliche Sein

Ich habe als kleines Kind autodidaktisch mit Meditation gespielt und habe dabei Kontakt zu einer inneren Stimme bekommen, mit der ich mich viel unterhielt. Irgendwann fragte ich: „Hast Du auch einen Namen?“. Darauf kam irgendwie herablassend: „Nenn´ mich einfach Gott!“.
Von einem meiner Telefonfreunde

Ich weiß nicht mehr, wo ich darüber gelesen habe: Die Menschen zur Zeit Homers fühlten sich von Göttern „gesteuert“. Sie hätten immer eine innere Stimme gehört, die sie angeleitet hätten. Seit dem obigen Telefonat frage ich mich, was es mit dieser Stimme auf sich hat. Sie wird heute nur noch von wenigen gehört. Um die Frage zu klären, hatte ich mir auch schon das Buch Ihr höheres Selbst: Wie Sie mit ihm Verbindung aufnehmen, Zwiesprache halten, eins werden von Safi Nidiaye gekauft, liegt aber noch auf meinem Stapel zu lesender Bücher. Allerdings gibt es auch hier den Hinweis auf die Meditation als Weg zu dieser inneren Stimme.

Markus Merlin

Markus Wantscha (alias Markus Merlin)

Nun habe ich von einem Facebook-Freund einen Text erhalten, der sich diesem Thema aus einer interessanten weiteren Perspektive nähert. Da heute kaum Jemand in der Lage ist, mit dieser inneren Stimme Zwie-sprache zu halten, stellt sich die Frage des Warum, falls es sie gibt. Markus Wantscha (alias Markus Merlin) sieht als Grund die Lehre der Dualität, mit der Kinder allmählich von dieser Stimme entführt würden. Auf seinem Lebensweg hat er zu keltischem Gedankengut gefunden. Hierzu gehört die Praxis des ganzheitlichen Denkens. Mit diesem sei es möglich, wieder die innere Stimme wahrnehmen zu können.

Markus hat mir erlaubt, seinen Text hier als Artikelserie einzustellen. Begleitet mich also bei der Erschließung seiner Erfahrungen:

Tanz des Geistes mit der Materie

oder
Das ganzheitliche Sein

VORWORT

Es ist schon ziemlich schwierig, das uns von Kindesbeinen an eingetrichterte und als einzig mögliches System dargestellte duale Denken überhaupt erst einmal als solches zu erkennen. Dann muß man als nächstes darauf kommen, daß es auch andere Arten zu denken geben könnte. Und dann sollte man auch nicht schon wieder in den Fallstricken einer neuen „Reinen Lehre“ hängen bleiben.

Mit diesem Buch versuche ich, „unsere“ Konditionierungen zu durchbrechen. Ganzheitlich denken allein reicht nicht. Es muß zwingend die Dualität überwunden werden – und es muß im „richtigen Leben“ funktionieren. Viele alternative „ganzheitliche Projekte“ sind schlußendlich am dualen Denken gescheitert. Dieses Buch versucht Spiritualität (nicht Religion), Sexualität (nicht Triebbefriedigung), transpersonale Magie (nicht Zauberei oder schwarz/weiß-Magie) und moderne, „wissenschaftliche“ Aspekte unter einen Hut zu bringen. Und dann gibt es da noch die historische Komponente.

Hier ist es die keltische Spiritualität (nicht Religion), deren Spuren genau auch zu diesem Ziel führen: der Erkenntnis der Einheit von dieser Welt und der „Anderswelt“. Die drei Hauptkapitel Sexualität, Spiritualität und transpersonale Magie werden jeweils ganz unterschiedlich behandelt – weil es nicht anders geht. Insgesamt für einen „dualen Denker“ etwas verwirrend – ich hoffe und wünsche dem Leser, daß er den „roten Faden“ findet, auch wenn der sich in mehrere Dimensionen verzweigt…. Weiterlesen …

Sind die Freimaurer mit ihrem „das Böse schafft das Gute“ auf dem Holzweg?

Goethe lässt die freimaurerisch/-mystische These, dass das Böse stets das Gute schafft, in seinem Faust den Mephistopheles (mephir = Zerstörer, Verderber / tophel = Lügner) sprechen. Intuitiv mag ich das nicht hinnehmen, da ich eher sehe, dass dort, wo Böses ist, meist noch mehr Böses angezogen wird und prächtig gedeiht. Auch mag ich die Interpretation nicht, dass dort, wo das Gute gefördert wird, im gleichen Maße auch das Böse mit erschaffen wird. Nun habe ich einen Vortrag von Armin Risi gefunden, der in meinen Augen schlüssig argumentiert, warum dem so nicht ist. Er sieht in der Fehlinterpretation die nicht klare Trennung von Polarität und Dualität. Bevor es zu seinem Vortrag geht, kurz noch den begleitenden Text zu diesem auf youtube:

Armin Risi beim MysterienZyklus in Bichwil, bei Fostac in der Schweiz. Wieder einma ist es uns im Rahmen des MysterienZyklus gelungen, mit Armin Risi einen erstklassigen Referenten zu gewinnen. Er ist Philosoph, Autor und Referent. Seit 2011 ist er ein Global Advisor (Botschafter) des Council of World Elders; er war Referent am ersten Weltkongress dieses Councils. Heute beschäftigt er sich mit dem Bild des „verbotenen Baumes im Garten Eden“, Adam und Eva und der Entstehung des Menschen – ein wahrhaft faszinierendes Thema, das zwischen Religion, Ideologie und Wissenschaft oszilliert.

Für das Judentum, das Christentum und den Islam ist die Geschichte von Adam und Eva von zentraler Bedeutung. Bis vor 150 Jahren hielten die christlichen Kirchen die Paradiesgeschichte des Alten Testaments für eine anthropologisch-historische Beschreibung der Entstehung des Menschen, und auch heute noch halten biblische Kreationisten an dieser Darstellung fest, weshalb sie glauben, der Kosmos und die Erde seien zusammen mit Adam und Eva vor 7000 Jahren erschaffen worden.

Mitte des 19. Jahrhunderts schlug das Pendel in das andere Extrem aus, weshalb heute die meisten Menschen glauben, der Mensch stamme von den Tieren (von pliozänen Großprimaten) ab. Gnostisch-esoterische Kreise wiederum glauben, dass die Schlange in Wirklichkeit der wahre Freund der Menschen sei – und Jahwe sei ein falscher Gott, der die Menschen unterdrücken wolle und nur deshalb den Menschen verbot, vom „Baum der Erkenntnis von Gut und Böse“ zu essen. (Dieser Baum ist nicht zu verwechseln mit dem „Baum des Lebens“, dessen Früchte nicht verboten waren.)
In Weiterführung der besagten Interpretation beschreiben andere Theorien die „Götter von Eden“ als Außerirdische, die an den Menschen der früheren Zeitalter genetische Manipulationen durchführten und untereinander selbst im Kampf standen, was zur Gründung der „Bruderschaft der Schlange“ geführt habe, die noch heute aktiv sei, in Verbindung mit den königlichen Blutlinien, die ebenfalls von diesen Göttern ausgegangen seien.

Was sagen die altjüdischen Interpretationen zur Bedeutung der Geschichte von Adam und Eva und der Schlange? Wie unterscheiden sie sich von den christlichen Interpretationen? Wo zeigen sich die Einflüsse der patriarchalen Priesterschaft? Was ist die spirituell-symbolische Bedeutung der Paradiesgeschichte?

Im Vortrag werden diese Fragen mit dem Schlüssel einer ganzheitlich-theistischen Weltsicht beleuchtet, ausgehend von den jüdischen Thora-Lehren. Die Früchte des verbotenen Baumes beeinflussen heute die ganze Welt, sowohl in religiöser als auch in politischer und militärischer Hinsicht. Wenn wir wieder „bei Adam und Eva anfangen“ und die Paradiesgeschichte mit der Erfahrung der letzten Jahrtausende betrachten, wird auch der in derselben Geschichte angelegte Ausweg erkennbar.

Der Referent, Armin Risi, lebte für 18 Jahre als Mönch in vedischen Klöstern in Europa und Indien und ist bekannt als Kenner der altindischen Sanskritschriften sowie der östlichen und westlichen Philosophien. In diesem Vortrag wendet er den Veda-Schlüssel auf das Buch Genesis an und kommt zu erstaunlichen Erkenntnissen, die höchst brisant sind, gleichzeitig auch jedem religiösen – und atheistischen! – Fundamentalismus den Boden entziehen.

Einmal mehr zeigt sich: Unsere Vorfahren waren nicht primitiv, sondern schöpften aus geistigen Urquellen und verfügten über ein zeitloses Mysterienwissen (im Sanskrit „Veda“ genannt), das heute, im Zyklus der Zeiten, wieder ins Bewußtsein der Menschen tritt.

Bewusstsein und Logik: Dualität und Erfahrung

Januar 25, 2015 2 Kommentare
Denker (Foto - Aykut Ince - pixelio.de)

Denker (Foto – Aykut Ince – pixelio.de)

Du befindest dich derZEIT zwischen bewusstem SEIN und der illusorischen Persönlichkeit, an die das bewusste SEIN gebunden ist. Du vermittelst zwischen beidem. Vergleichbar mit einem Medikament (Mittel), das sich zwischen Krankheit und Gesundheit befindet. Die der-ZEIT-ige Annahme, dass ein Medikament (Mittel) wirklich wirkt, ist illusorisch, denn das Medikament stellt, genauso wie du, lediglich eine Requisite dar, die in diesem Fall Gesundheit vermittelt!
Rudi Berner

Der folgende Text ist die Fortsetzung der ersten beiden Artikel E(1 ,2) von Rudi Berner (Quelle , Druck), die mit der Frage endeten:

***

Die Basis allen der-ZEIT-igen Geschehens stellt die DUALITÄT dar. Dualität ist nämlich das Einzige, das in der Lage ist, ALLES auszutesten. Und zwar absolut gnadenlos!

Na, wenn ich mir das der-ZEIT-ige Geschehen so betrachte, dann fällt es mir wahrlich nicht sonderlich schwer, dir auch bezüglich „gnadenlos“ voll und ganz zuzustimmen, denn es ist mitunter extrem grauenhaft und exzessiv, was sich auf der Welt so alles abspielt!

Wobei du, wenn du dich auf diese Welt beziehst, nur einen winzigen Bruchteil des Gesamtgeschehens in Betracht ziehst, denn das der-ZEIT-ige Gesamtgeschehen ist enorm!

Also enorm groß?

Nein, nur enorm! Im Sinne von außerordentlich!

Wie ist das zu verstehen?

Das ist im Grunde gar nicht zu verstehen, denn du bist derZEIT an eine Ordnung gebunden, und der Begriff „außerordentlich“ bedeutet im tieferen Sinn, außerhalb von Ordnung zu sein?

Und wie stellt sich meine Ordnung dar?

Deine Ordnung besteht aus einem Gebundensein an RAUM und ZEIT!

Und was hat dies als Konsequenz zur Folge?

Das hat zur Folge, dass für dich alles (!) eine bestimmte Größe und einen Anfang und ein Ende haben
muss, damit du damit zurechtkommst. Mit anderen Worten: ES muss für dich logisch sein!

ES ist aber nicht logisch – oder?

Nein, ES ist nicht logisch, ES ist PHÄNOMENal!

Und was bedeutet dies für das der-ZEIT-ige Geschehen?

Das bedeutet, dass das illusorische der-ZEIT-ige Geschehen, also die Weiterlesen …

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