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Posts Tagged ‘Dieselskandal’

Eine Verschwörungstheorie zur Dieselhysterie

November 17, 2018 13 Kommentare

Bild: Petra Bork – pixelio.de

Da gibt es Think Tanks, in denen sich hochbezahlte Menschen den Kopf zerbrechen, wie man noch mehr aus den Bürgern rauspressen kann, und wie die Wirtschaft noch mehr angekurbelt werden kann. Und so kommen dann so Dinge raus wie:

  1. Wir empfehlen zuerst nicht nachvollziehbare Grenzwerte , so dass die Länder darauf Gesetze erlassen.
  2. Halten uns dann nicht daran und verkaufen unsere alten Warenbestände.
  3. Installieren einen Umweltschutzverein, der vor Gericht zieht, so dass die Gerichte Fahrverbote erteilen.
  4. Und freuen uns, dass nun die eigentlich noch gut verwendbaren Autos gegen neue ausgetauscht werden.
  5. Und verschweigen, dass die Produktion der neuen Autos viel mehr die Umwelt belasten, als wenn die alten Autos erst einmal bis zu ihrem Lebensende genutzt würden.

HERR, LASS HIRN REGNEN, so dass möglichst Viele verstehen, wie Bürger verarscht werden …

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40 Mikrogramm pro Kubikmeter vs. 950 Mikrogramm pro Kubikmeter (Quelle)

Anders als der Feinstaub kommt das an deutschen Messstationen registrierte Stickstoffdioxid tatsächlich vorwiegend aus Dieselmotoren, die 67 Prozent des insgesamt 71-prozentigen PKW-Anteils daran produzieren. Der Stickstoffdioxid-Grenzwert an Straßen wurde in Deutschland auf 40 Mikrogramm pro Kubikmeter festgesetzt. In geschlossenen Räumen liegt er fast 24 Mal so hoch: Bei 950 Mikrogramm pro Kubikmeter. So viel erlaubt das Bundesgesundheitsblatt Innenraumluft als „Maximale Arbeitsplatz-Konzentration“ (MAK). Da stellt sich die Frage: Schützt man nun Arbeitnehmer nicht ausreichend – oder übertreibt man im Straßenverkehr? Mit hundertprozentiger Sicherheit lässt sich diese Frage nicht beantworten, weil die Wirkung schwacher Stickoxid-Konzentrationen „in epidemiologischen Untersuchungen nicht eindeutig bestimmt werden“ konnte. Bei Tierversuchen traten Reizungen der Atemwege erst ab einer Stickstoffdioxidkonzentration von 8000 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft auf.

Kategorien:Gesellschaft Schlagwörter:

Den Dieselkrieg verstehen … oder: spielst du noch Fußball, oder doch schon Schach?

September 30, 2018 7 Kommentare

Mein Blogger-Kollege, der Eifelphilosoph hat wieder mal einen Artikel rausgehauen, den ich als so wichtig empfinde, dass ich ihn auch hier nochmals veröffentlichen möchte. Einerseits gefällt mir seine Differenzierung von Fußball- und Schachspielen. Andererseits hat er richtig gut recherchiert, was es Wissenswertes rund um unsere dreckige Luft gibt. Am Ende ist es wie immer: Wenn unsere Medien ein Thema so kräftig krachen lassen, dann müssen wir uns um so mehr fragen, wer denn am Ende wieder so richtig absahnen will. Lasst Euch überraschen:

Dicke Luft …. Foto: Petra Bork – pixelio.de

Lügen im Dieselkrieg in Deutschland – made in USA … und die neue Käuflichkeit von Luft (Quelle)

Dienstag, 13.3.2018. Eifel. Fußball und Schach – das ist im Prinzip die kleine Formel, auf die man die Wirren der Neuzeit reduzieren kann. Der Pöbel wird für Fußball begeistert, die Elite spielt Schach. Ja – ich spreche hier absichtlich von „Pöbel“ – denn das ist es, was Sie für die Elite sind. Glauben Sie etwa, die Industrie finanziert diese Leibesübungen umsonst mit irrsinnigen Beträgen – mit jährlich über 100 Millionen Euro (siehe ran)? Wenn Sie mal die Gelegenheit hatten, in Konzernen die Gedankenwelt der Chefetage zu beobachten, dann erkennen Sie, was ich meine: die Jungs dort spielen nicht Fußball, sie spielen Schach. Fußball ist ein taktisches Spiel: einer schmeißt einen Ball in die Mitte und alle rennen hinterher. Schach ist ein strategisches Spiel, bei dem die Spieler viele Züge im Voraus berechnen, es ist voller Hinterlist und Heimtücke: das Spiel der großen Politik. Natürlich möchte die Elite nicht, dass der Pöbel Denken in den Kategorien des Schachspiels lernt: hier muss vernetzt gedacht werden, die Qualitäten der einzelnen Figuren müssen kombiniert werden, man muss Figurenteams bilden, um sein Ziel zu erreichen, täuschen, tricksen, in die Irre führen, manchmal sogar die Dame opfern um zu gewinnen (völlig unvernünftig – schreit da gleich der Laie auf), bei Fußball reicht es, dem Ball hinterher zu rennen. Wer Schach spielt, denkt auch schnell in Verschwörungstheorien und zeigt sich im Alltag als versierter Verschwörungspraktiker: ihm kann man wenig vormachen, er ist nicht leicht zu täuschen, nicht umsonst sind Verschwörungstheoretiker vernünftiger als die weniger denkende Zunft (siehe Forschung und Wissen) – und nicht umsonst ist die Beschäftigung mit strategischen Gedankenspielen dem Pöbel verboten (d.h.: es ist verpönt): schnell könnte man den raffinierten Schachzügen der Elite auf die Spur kommen – wer kann das schon wollen.

Fußball ist die moderne Variante des alten Spruches „ein Schwein durchs Dorf jagen“, es fordert nur ein geringes Maß an Hirn und Reflektion, es reicht zu wissen, dass das „Runde in das Eckige“ muss, zudem spaltet es die Republik in inhaltslose Stämme, die bis aufs Blut verfeindet sind – wegen Ballsport. Da ist der Pöbel beschäftigt und lernt, dass das Gegeneinander zur Problemlösung der einzige Weg ist: einer muss Recht haben, der andere Unrecht, die Götter entscheiden letztlich, wer der Sieger ist – und die höchste Gunst der Höchsten hat. Fußball ist politische Erziehung – und wie anders würde unsere Welt aussehen, würden wir die Menschen in Schach trimmen anstatt in Ballschubsen.

Einer der neuen Bälle, die aufs Feld geschmissen wurde, ist das Wort „Diesel“. Ja – ich merke: Sie erschrecken. Wenn Sie Pech haben, haben Sie auch einen und werden jetzt enteignet. Der Zweck, für den die Industrie Ihnen diesen „Sondermüll auf Rädern“ (siehe Spiegel) verkauft hat, kann es nicht mehr erfüllen, entweder Weiterlesen …

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