Archiv

Posts Tagged ‘Daniele Ganser’

Über unsere ‚präservative‘ Demokratie …

September 28, 2017 18 Kommentare

Da lässt sich was im Hintergrund erkennen … (Foto: Martin Bartonitz 2017)

Es kommen immer mehr Informationen an mir vorbei, die darüber aufklären, dass die Art und Weise wie unser Politiksystem namens repräsentative Demokratie eben einen ganz anderen Souverän besitzt als den, der in den Verfassungen weiß gemacht wird. Wir hatten mit dem Artikel Wir kommen unseren wahren Weltenlenkern immer näher: Das Komitee der 300 schon erfahren können, dass es nur einer kleinen Klique bedarf, die unerkannt  uns alle am Nasenring durch die Arena führen und es dabei nur einem ganz kleinen Teil, den so genannten Verschwörungstheoretikern, bemerkt wird.

Einen weiteren Hinweis auf so eine kleine Clique gab uns Rudolf Steiner, der tiefe Einblicke in die Geheimlogen der damaligen Zeit hatte und somit klar stellte, dass es 25 potente Freimaurer waren, die die französische Revolution steuerten, siehe dazu das Video Demokratie als verstecktes Herrschaftsmittel.

Und wer die potenten von uns alle vertritt, darüber gab schon der Franzose Francis Delaisi in seiner kleinen Schrift „Der kommende Krieg„, die in Paris am Mai 1911 erschienen, und von La Guerre qui vient ins Deutsche übersetzt wurde, Auskunft:

Nun ist aber unglücklicherweise kein Volk Herr über seine auswärtige Politik. Deren Ausübung ist die ausschließliche Domäne einer kleinen Zahl von Staatsbeamten, die man Diplomaten heißt. Diese äußerst soignierten Leute rekrutieren sich überall, auch in unserer Republik, aus dem Briefadel, aus dem Geldadel, und sie sind ganz in den Händen der Finanz und der Industrie und abreiten nur für auswärtigen Anleihen und Aufträge. Ein Botschafter ist heutzutage mitsamt seinem gestickten Rock nichts anderes mehr als ein Agent der Banken und der großen Handelshäuser.

Man wird einwerfen, über den Botschafter stünde der Minister des Auswärtigen als ihr Chef, und er wäre den Volksvertretungen verantwortlich.

Was ist es aber mit dieser Verantwortlichkeit? Wenn ein Abgeordneter eine Frage über irgendeine auswärtige Angelegenheit stellt, dann antwortet die Regierung immer weider mit denselben unbestimmten und feierlichen Erklärungen über Bestrebungen zur Erhaltung des Friedens und über das europäische Gleichgewicht. Und wenn genauere Auskunft verlangt wird, weiß man die Antwort schon im voraus: es handelt sich um diplomatische Geheimnisse.

Dank diesem System wissen weder die Völker noch die Parlamente etwas. Und ohne dass sie es ahnen, können sie durch ein paar Menschen in die schwersten Konflikte gebracht und in Krieg verwickelt werden.

Und dass dermaßen konstruiert unsere Demokratien nur vorgeben, dass das Volk der Weiterlesen …

Medienkompetenz … Wie funktioniert Kriegspropaganda und was kann man dagegen tun?

Es gibt massiven Machtmissbrauch in der Politik.
Nehmen Sie das nicht so widerspruchslos hin.

Daniele Ganser

In Fortsetzung zum Artikel „Warum schweigen die Lämmer?“ – Techniken des Meinungs- und Empörungsmanagements möchte ich noch einen Vortrag des Schweizer Historiker und Friedensforscher Dr. Daniele Ganser bringen, der mit obiger  Überschrift am 23.10.2015 nach Berlin in das Kino Babylon einlud . Aufgrund der enormen Nachfrage sprach der Schweizer an zwei zusätzlichen Tagen vor ausverkauftem, 500 Zuhörer fassenden Saal über die Mechanik der Propaganda. Der Fokus lag auf der Macht der Massenmedien. Sie leisten einen wesentlichen Beitrag, wenn es darum geht, ein Volk auf einen Krieg vorzubereiten.

Im Vorfeld jedes Kriegs erschaffen die Massenmedien ein Feindbild. Angst als Hebel, und das Verbiegen der Wahrheit als Ziel. So wurden und werden Kriege medial vorbereitet. Wer sich davor schützen will, gerade dieser Tage, muss ins Archiv der Geschichte. Es geht darum, das Muster der Mechanik zu dechiffrieren, die Techniken uns Ausspielkanäle der Kriegspropaganda zu benennen.

Ganser ist als Historiker, der nur anhand von Fakten argumentiert, längst selbst ins Fadenkreuz der Propagandamaschine geraten. Dennoch beugt er sich nicht dem Druck, der auch – oder gerade – auf Wissenschaftler ausgeübt wird und der vor allem über die zahllosen Kanäle der Rüstungsindustrie die wirtschaftliche Zerstörung der Abtrünnigen zum Ziel hat.

Für den Triumph der Bösen reicht es, wenn die Guten nichts tun!

Ganser tut aber nicht nichts. Er tut viel. In diesen Zeiten, in denen Krieg längst wieder alltäglich geworden ist, gibt es nur noch wenige Wissenschaftler, die ihre Stimme erheben und auf ihr Gewissen hören. Dr. Daniele Ganser ist einer von ihnen:

Dass Daniele mit seinen Vorträge seitens der Systemmedien in die Ecke der Verschwörungstheoretiker gestellt wird, zeigt, wie sehr er an den Sockeln dieses Systems rüttelt. Beispiele der Diffaarmierungsrhetorik: Weiterlesen …

Kategorien:Politik Schlagwörter: , , ,

Welche Welt wollen wir unseren Kindern und Kindeskindern hinterlassen?

Der Terroranschlag in New York am 9. September 2001 (Foto: Wikipedia)

Der Terroranschlag in New York am 9. September 2001 (Foto: Wikipedia)

Ich möchte ihnen auf keinen Fall eine Welt hinterlassen, wo wir Ressourcenkriege führen, uns gegenseitig anlügen und in einer endlosen Gewaltspirale zwischen Christen und Muslimen die Extremisten der jeweiligen Seite die Macht übernommen haben.
Daniele Ganser, schweizer Historiker

Die Universität Tübingen als als, wie Ganser schätzt, nur eine von hundert den Mut aufgebracht, ihn einzuladen und über seine Forschungsergebnisse zu 9/11 zu referieren. Am Ende seines mehr als hörenswerten Vortrags ruft er die Studenten ebenfalls zum Mut auf, mit an der Wahrheitsfindung zu wirken, damit wir unseren Nachkommen eine lebenswerte Welt hinterlassen können.

Der Vortrag ist auf Youtube mit dem folgenden Text hochgeladen:

Die Terroranschläge vom 11. September 2001 und der ‚Clash of Civilizations‘ – Warum die Friedensforschung medial vermittelte Feindbilder hinterfragen muss

Als am 11. September 2001 zwei Flugzeuge in den Nord- und den Südturm des World Trade Centers rasten, und beide Türme nach kurzer Zeit einstürzten, war die gesamte Welt geschockt. Die mediale Aufmerksamkeit war zunächst bei den eingestürzten Zwillingstürmen, nicht jedoch bei dem ebenfalls eingestürzten WTC-Gebäude 7, das weder von einem Flugzeug getroffen wurde, noch mit einer einzigen Silbe im offiziellen Untersuchungsbericht zu den Anschlägen erwähnt wurde. Die Aufmerksamkeit lag dann sehr schnell bei der Frage, wer für diese Attacke verantwortlich sei, und die Antwort wurde überraschend schnell präsentiert – Osama bin Laden und sein Terrornetzwerk Al-Kaida. Seither steht jeder Moslem unter Generalverdacht, und wer das Wort Terrorist hört, denkt in aller Regel an einen bärtigen Turban-Träger, und nicht an einen RAF- oder ETA-Terroristen.

Weiterlesen …

%d Bloggern gefällt das: