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Posts Tagged ‘BPM’

Ganzheitliches Denken führt zu besser wirkenden (Geschäfts-)Prozessen – das SCHUBÄUS MODELL

Bei meiner Suche nach einer besseren Welt ist mir aufgefallen, dass ein miteinander Wirken viel besser funktioniert, wenn Hierarchien flach sind und Manager sich eher in der Rolle von Katalysatoren für das Team sehen, denn als Arbeitsdisponenten. In unseren Unternehmen wird häufig noch Funktions- und Abteilungsbezogen optimiert und bewertet anstatt Gesamtprozesse, d.h. die Arbeitsketten über alle Abteilungen hinweg zu betrachten und optimieren. Das Leben und Arbeiten in den Firmen könnte leichter sein, sinngekoppelter. Besonders wenn Prozesse nach dem folgenden Modell gestaltet werden. Das gilt übrigens sowohl für wirtschaftliche als auch politische Prozesse.

Ich hatte vor einigen Monaten die Gelegenheit im Kontext meiner Profession (zwei Dekaden Workflow Managament) Herrn Schubäus kennen zu lernen. Er war gerade dabei, sein Lebenswerk in ein Modell für Geschäftsprozessoptimierung zu manifestieren und ist nun fertig. Der folgende Text von Herrn Schubäus mag ein wenig Geschmack auf mehr machen, denn das Modell ist so umfassend, dass  es diesen Blog sprengen würde. Auch hier gilt wieder, dass Kooperation mehr bewegt als Konkurrenz und mit dieser Blockierung.

<<<<< Beginn des Textes von Herrn Schubäus >>>>>>

Status quo Analyse

Noch betrachtet sich Deutschland als Weltmeister im Handel mit Hochtechnologien. Wie lange noch? Was setzen wir neuen Wettbewerbern entgegen? Was tun wir, um unseren Vorsprung zu erhalten?

Zurzeit kennen wir in Deutschland nur eine Lösungsrichtung: immer größere, stärkere, schnellere und damit teurere Produktinnovationen, und das mit immer weniger Fachkräften, schwindender Motivation, nervenden Finanzkrisen, abnehmender Begeisterung und zunehmenden Ausfällen durch Overloading und Burn-out.

Viele haben die eine oder andere Lösung, aber immer nur in unzusammenhängenden, oft interessenorientierten und ungeeigneten Teilsystemen.

Wozu brauchen wir grundlegende Neuordnungen? Weiterlesen …

Führen uns agile Methoden zu weniger Hierarchien in den Firmen?

Es sieht so aus, dass das Bewusstsein in den Firmen wächst, dass Diejenigen, die die Aufgaben erledigen, sprich die Indianer, am besten wissen sollten, wie die Arbeit zu schaffen ist und wie die Prozesse verbessert werden können. Selbstorganisation der Teams und das mit weniger langwieriger Planung ist ein Merkmal von Agilität.

Ich hatte gestern auf unserem Firmen-Blog getitelt: agiles Geschäftsprozessmanagement durch intuitive Improvisation a la SCRUM

Darin erklärt ein Geschäftsführer aus Hamburg, wie Weiterlesen …

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Wie uns eine Geschichte über fünf Affen lehrt, warum wir von Gewohnheiten so schlecht lassen können

Dezember 23, 2010 8 Kommentare
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Schimpanse

Hier kommt ein Fall zum Schmunzeln und Nachdenken, denn irgendwo steckt doch ein Fünkchen Wahrheit drin.

In einem Käfig werden 5 Schimpansen gehalten. In der Mitte des Käfigs hängt an einer Schnur eine Banane herab. Diese kann aber nur über eine Trittleiter erreicht werden. Sobald nun ein Affe versucht, auf die Leiter zu klettern, um an die Bananen zu kommen, werde alle Affen mit kaltem Wasser abgespritzt. Das führt dazu, dass sobald einer der Affen sich der Leiter nähert, die anderen diesen vehement davon abzuhalten versuchen. Selbst als dann kein Wasser mehr gespritzt wird. Weiterlesen …

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Wir müssen nicht motiviert sonder nur nicht demotiviert werden!

Ich habe eine sehr eingängige Rede gefunden, die zwei meiner Lieblingsposts bestätigen. Der eine meiner Post behandelt die These, dass Motivation durch Belohnung überwiegend nicht optimiert werden kann und der andere erklärt anhand einer kleinen Geschichte mit fünf Schimpansen, warum es manchmal so schwer ist, etwas an einem Geschäftsprozess zu ändern. Die folgende Rede hat Dan Pink in Oxford in 2009 gehalten (leider? in Englisch).

Daniel H. Pink berichtet von mehreren Studien, die klar aufzeigen, dass gerade dort, wo Experten Weiterlesen …

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Schlechte Menschen – gute Menschen: die X-Y-Theorie

Dezember 22, 2010 2 Kommentare
Antreiben

Antreiben

Wer die Menschen behandelt wie sie sind, macht sie schlechter. Wer sie aber behandelt wie sie sein könnten, macht sie besser.
Johann Wolfgang von Goethe

Dass es lange Phasen des Aufs und Abs in unserer Wirtschaft gibt und dass in der Phase des Abs der Zitronenhandel blüht, ist nur eine negative Seite. Herr Dueck bringt es in seinem Buch Abschied vom HOMO OECONIMCUS … auf den Punkt: während des Aufschwungs sind wir alle lieb miteinander, weshalb auch ein eher moderierender Managertyp in dieser Phase den Vorzug erhält. Im Abschwung handeln wir im Großen wie im Kleinen mit Zitronen und es ist der Manager mit der Peitsche gefragt. Denn waren vorher alle Mitarbeiter hochmotiviert, sind nun alle faul und es muss ihnen ordentlich eingeheizt werden: richtig Reinhängen und Prozesseffizienz über Alles! So jedenfalls sei es besonders die Auffassung der Firmenführung von Nicht-Gesellschafter geführten Unternehmen in schlechten Zeiten. Interessant ist zu dieser Zeit des Niedergangs auch die konträre Sicht der Mitarbeiter: Weiterlesen …

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