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Posts Tagged ‘Bilder’

Ich fürchte mich so vor der Menschen Wort

Eure Diskussion über die Sprache erinnert mich an manches, worüber ich schon seeeeehr lange nachdenke – natürlich nicht kontinuierlich, aber es kommt immer mal wieder – wie auch hier, während ich Eurer Diskussion zuhörte, nein zulas – wie will ich dieses stille Mitlesen nennen, da es mir doch gleichzeitig – während des Lesens – scheint, Eure Stimmen zu hören? Freilich, es ist meine innere Stimme, die ich höre oder aber meine Vorstellung Eurer Stimmen, die ich höre, während ich lese, was Ihr schreibt…

Sprache – ist sie entstanden, als wir den Dingen Namen gaben, um sie benennen zu können, damit alle wussten, was und wer, vor allem wann gemeint war? Geschah dies, weil wir die direkte Kommunikation miteinander verlernt hatten, die in Bildern ablief und die darum viel genauer, viel schneller und viel präziser sein konnte/ist als die Sprache und entstand die Sprache vielleicht, weil diese direkte Kommunikation keine zeitliche Differenzierung kennen konnte!? Und weil den Zusammenhang der übermittelten Bilder (und damit den Zeitpuntkt der Handlung) darum nur kennen und verstehen konnte, wer das miterlebt hatte, also Außenstehende vom vollständigen Verstehen ausgeschlossen waren, mit den Bildern nichts anfangen konnten, Sprache also notwendig wurde, um wesentlich mehr Menschen an dem Geschehenen Weiterlesen …

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Träume

Meine Große hat wieder ein Bild fertig bekommen und mir gefällt es so gut, dass ich es hier gerne vorstellen möchte:

Träume von Maren Bartonitz

Träume von Maren Bartonitz

Maren hat dieses Bild lange vor jenem Bild begonnen, das sie für mich nach meinen groben Vorstellungen gemalt hat. Diese Bild hier besteht aus 16 Teilbildern, die sie je nach Stimmung intuitiv gemalt hat. Teilweise mit größeren Pausen dazwischen. Gestern hat sie dann den letzten Baustein fertiggestellt. Es ist der mit dem folgenden Gedicht:

Doch weil ich arm bin,
habe ich nur meine Träume.
Die Träume breite ich aus vor deinen Füßen.
Tritt leicht darauf,
Du trittst auf meine Träume.

Und damit hatte sie auch erst den Titel für das Bild in der Hand.

Die Zusammenstellung der Gesamtbildes ist auch erst gestern entstanden. Die beiden Teile, die gemeinsam eine Hand zeigen, war der Beginn des Legens. Der Rest solle sich dann sehr schnell gefügt haben. Und als das Bild lag, bemerkte sie erst, dass sie ihre Traumbilder gemalt hatte.

Maren hat Acrylfarben auf Leinwänden benutzt. Dazu verwendete sie Strukturelemente wie Dekosteine, -kiesel, silbernes Garn und Strukturpaste sowie Krackelierlack. Das Foto wird dem dreidimensionalen Bild daher nicht ganz gerecht.

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