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Wissenschaft und Bewusstseinsstrukturen: archaisch, magisch, mythisch, mental und integral

Der folgende Text entstammt der Abschiedsrede von Prof. Dr. Barbara von Meibom, den ich hier gerne sowohl im Kontext unserer Kritik der Wissenschaften als auch unserer not-wendigen Bewusstwerdung bringen möchte:

Wissenschaft und Bewusstseinsstrukturen: archaisch, magisch, mythisch, mental und integral

Im westlichen Kulturraum sind Jean Gebser und auf ihm aufbauend Ken Wilber die wichtigsten Vertreter, die zwischen unterschiedlichen Bewusstseinsstufen oder -strukturen der Menschheit unterschieden haben. Jede dieser Stufen baut auf der vorangehenden Struktur auf. Gebser versteht unter Bewusstseinsstrukturen ein raumzeitliches Gefüge des Bewusstseins. Er unterscheidet zwischen vier, der archaischen, magischen, mythischen und mentalen Bewusstseinsstruktur. Als neue fünfte Struktur geht er von der Existenz einer integralen Bewusstseinsstruktur aus, dem Kernbegriff der Philosophie von Ken Wilber.

Warum ist es wichtig, sich mit diesen Bewusstseinsstrukturen zu befassen? Es hilft, das mentale Bewusstsein gründlich zu relativieren, jenes Bewusstsein, das unser Wissenschaftssystem und unsere wissenschaftlich-technologische Gegenwartsgesellschaft so eklatant beherrscht. Der Siegeszug des mentalen Bewusstseins begann mit der Renaissance, führte zur Entdeckung der Perspektive, verhalf den Naturwissenschaften und der Beherrschung der Natur zu einer ungeheuren Bedeutung. Es hat zu der von Technik und Wissenschaft geprägten Gegenwart geführt, die die Menschheit an den Rand des Abgrundes gebracht hat.

Es war eine Antwort im Sinne einer Weiterentwicklung der vorangehenden Bewusstseinsstrukturen. Doch der große Irrtum in der Fortentwicklung des mentalen Bewusstseins bestand darin, die vorangehenden Bewusstseinsstrukturen nunmehr abzuwerten, in Abrede zu stellen und in den unbewussten Schattenraum zu verdrängen. Dies hat gravierende Folgen, da die vorangehenden Bewusstseinsstrukturen dem Menschen zu eigen sind und bestimmte Wahrnehmungs- und Erkenntnismöglichkeiten in sich bergen, die Beachtung verlangen. Schauen wir uns das genauer an:

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Führung 3.0 – autokratisch, kooperativ und visionär

Ein weiteres Modell für Bewusstseinsstufen, die wir durchlaufen. Dieses Mal eines, dass mit unseren Rollen in der Ökonomie zu tun hat.

Führung 3.0 – autokratisch, kooperativ und visionär.

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