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Posts Tagged ‘Bankenwesen’

Geld regiert die Welt – aber wer regiert das Geld?

November 5, 2018 26 Kommentare

Einer der meistgelesenen Artikel hier auf dem Blog dreht sich um die Souveränität Deutschlands (siehe). Wer den folgenden Beitrag anschaut, wird bemerken, dass der Staat Deutschland doppelt unsouverän ist. Zu seinem Buch, über deren Inhalt Paul Schreyer vorträgt, schreibt er auf seiner Web-Seite:

Von alters her hat derjenige die Macht im Staate, der das Geld schöpft und in Umlauf bringt. Was früher allein römische Herrscher und Könige durften, findet heute weitgehend unter der Kontrolle privater Großbanken statt, die eng mit Zentralbanken wie der EZB verknüpft sind. Heute erschaffen Banken das Geld und lenken die Finanzströme nach ihren Bedürfnissen.

Doch es geht auch anders. Geld kann von der Gemeinschaft geschöpft werden, einfach und direkt mittels öffentlicher Ausgaben – für Zwecke, welche die Mehrheit wünscht und über die sie demokratisch entscheidet. Wie können wir einen solchen Weg einschlagen?

Warum sind Banken so mächtig geworden? Wie sind sie überhaupt entstanden? Und wie kann die „marktkonforme“ Demokratie Weiterlesen …

Das Bankwesen – Ausgeburt der Hölle?

September 9, 2013 77 Kommentare
Spinne im Netz - Foto: federleicht-leben

Spinne im Netz – Foto: federleicht-leben

„Die Menschen haben vor dem Tod zuviel Achtung, gemessen an der geringen Achtung, die sie vor dem Leben haben.“
Henry de Montherlant (1896-1972),
frz. Dichter

Über die gesellschaftlichen Zustände in Deutschland ließe sich trefflich streiten. Wäre da nicht der Blick auf eine andere Welt, die des unvorstellbaren Elends für Kinder, Frauen und Familien, für Tiere, für Bäume und Pflanzen. Sie hatten das Pech zu einer Zeit in einer Welt zu erscheinen, in der als Globalisierung etikettiert Entmenschlichung betrieben wird, rücksichtslos, gnadenlos, und, so scheint es, unaufhaltsam. Darum ist eine Geburt heute kein Glück mehr, weil für die allermeisten Menschen auf diesem Planeten das Glück in unerreichbare Ferne rückte.

Warum das so ist, fragen sich offensichtlich wenige, zu wenige der Menschen, die auch Antwort geben, die auch Lösung finden, die auch an der Auflösung des Übels wirken könnten. Warum sie das nicht tun, liegt auf der Hand: Sie sind Profiteure des Systems, sie sind Handlanger des Systems in Verwaltungen und Betrieben, in Politik und mafiös organisierten Zweckbündnissen, in denen als Erfolg nur Gewinn gilt. Aber vor allem sind sie tätig in einem Bereich, der über Wohl und Wehe von Familien, Unternehmen, Volkswirtschaften, ja, in dem bestimmt werden kann und bestimmt wird, ob die nötigste ego-soziale Versorgung der Menschen geschieht – oder nicht.

Ich spreche über das Bank-, Geld- und Kreditwesen. Hier bündelt sich menschliche Macht, hier fließen Ideen zusammen, um das Unsägliche noch unsäglicher zu machen. Auch um klar zu machen, dass es Übermenschen und Untermenschen gibt, solche, deren Willen geschieht, und solche, die darunter zu leiden haben. Und je mehr es Leidende gibt und je mehr sie leiden, je mehr sehen sich auch die Knechte des Weiterlesen …

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