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Posts Tagged ‘Ausbeutung’

Die Macht der Manipulation

April 11, 2017 6 Kommentare

Ja, genau, wir kennen das alle sehr gut…
So ergeht es den meisten Menschen überall…
Das ist ein universelles Übel, ein Unrecht,
ein Gram, ein Graus, eine Problematik,
sofort erkennbar, gut sichtbar, persönlich spürbar,
erlitten von der Mehrzahl der Menschheit
auf allen Ebenen, in allen Lebenslagen,
in allen Höhen und Tiefen…
Man wird klassifiziert…eingeordnet,
trainiert und durchexerziert…
Man wird opportunistisch organisiert…
Man wird gezielt manipuliert…
Bürden und Lasten werden aufoktoyiert…
…und dann wird obendrein noch
abgesahnt und abkassiert…
Man wird veräppelt und verarscht…
Man wird belästigt, beschimpft, beschämt, und beleidigt…
Man wird belogen und betrogen…
Man wird bedroht und gezwungen
Man versucht zu entfliehen…
aber das ist bisher nur sehr wenigen gelungen…
Die “Kleinen” werden malträtiert
und das ist ein globales Malheur.
Die “Kleinen” werden durch wilde Worte
aufgewühlt und aufeinander gehetzt.
Haßvolle Propgandaparolen werden
tagein, tagaus fabriziert und​
allen total verunsicherten Leuten
in den manipulierten Geist gesetzt.
Man ist zwar stets auf der Hut,
aber ganz egal was man unternimmt und tut
um sich rechtsmäßig zu schützen
und vorsichtig abzusichern,
die “Grossen,” … die “Bonzen”…
die vermeintlich “prachtvoll” Protzigen …
die arroganten, überheblichen Ignoranten…
(in den meisten Fällen
sehr üble Genossen und korrupte Gesellen!)
haben und behalten die Zügel der Regierung
sehr fest in der Hand…
lokal, regional, in jeder Provinz,
auf jedem Dorf, in jeder Stadt;
sie schalten, wüten und walten willkürlich
sehr profitabel, sehr ausbeuterisch,
schonungslos, rücksichtslos eigennützig
übers ganze Land…

Gerhard A. Fürst
8.4.2017

Demokratie ist nur eine Illusion…

September 9, 2016 29 Kommentare

eine Vortäuschung, eine Verfälschung, ein Vorwand…
ein Theater, eine Spielerei, eine Zauberei,
ein Zirkus zur Unterhaltung,
nur ein profitabler Betrieb
für gierige Oligarchen und plündernde Plutokraten,
für die Superreichen und für Bankerbanditen
ein gezieltes Betreiben
für die Bewahrung und Aufrechterhaltung
der „Rechte“ und Privilegien der Mächtigen,
der eigennützig regierenden Dämonen,
die alles unternehmen um ihre
„Dämonkratie“
für ein gesichertes, garantiertes,
endloses Leben in Luxus
zu schützen, zu verteidigen und zu schonen.

Für sie, den angeblich „großen“ Gestalten,
die die Menschenmassen der Kleinen
wie Marionetten, wie Puppen und Hampelmänner manipulieren
und für nichts als Dumme und Deppen halten,
ist das alles nur eine
„Dummokratie!“

Ihr modus operandi:
Halte die da unten immer relativ arm,
damit sie täglich gezwungen sind
nichts anderes zu tun
als zu arbeiten, zu schaffen,
zu schuften und zu schinden,
zu sparen, um die wenigen Pfennige
ihrer Verdienste zusammenzuraffen,
um ihre Rechnungen zu begleichen,
um Anweisungen „von oben“ zu befolgen,
und Steuern zu zahlen,
um mühsam überleben zu können,
um eingespannt und beschäftigt zu sein,
um total ermüdet und ermattet zu sein,
damit sie zu kritischem Denken und Handeln
keinerlei Zeit finden!

Demnach, eine wirklich wahre,
ein ehrliche, eine aufrichtige
eine funktionierende
Demokratie,
gibt es nicht!

Gerhard A. Fürst
9.9.2016

Gerhard A Fürst

Als Antwort auf:
Vom Demokratieverständnis der Eliten und der Masse …

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Was passiert, wenn Menschen nur noch zum Ausbeuten da sind ….

Ilija Trojanow

Ilija Trojanow, Schriftsteller (Foto: Wikipedia)

… so beginnt Martin Schenk sein Gespräch mit dem Schriftsteller Ilija Trojanow.

Wer nichts produziert und nichts konsumiert, ist überflüssig.

Das sei die gefährliche Logik des Spätkapitalismus, die Ilija in seinem Buch Der überflüssige Mensch analysiert.

Ich möchte Euch einladen, Euch das Gespräch anzuhören, unterstreicht es doch ein weiteres Mal, das es Zeit zum Wandel wird. Die folgenden Themen werden angesprochen:

Gratissitzen und – stehen von Müßiggängern würde zunehmend verboten. Die Wegnahme des öffentlichen Raums erfolgt durch die Ersetzung durch Security-Kräfte. Der einmal „privatisierte Raum“ wird durch die Macht des Reichtums für immer durch „Legionen“ verteidigt.

Die Anzahl der Gefängnisinsassen nimmt zu, während die Anzahl „wirklicher“ Verbrechen abnimmt, sprich die Intoleranz nimmt zu.

 

Der Arbeitslose werde zunehmend beschuldigt, dass er aus der Arbeitswelt herausfällt, anstatt festzustellen, dass das System nicht in der Lage ist, für Vollbeschäftigung zu sorgen.

Wir haben die Freiheit, an uns selbst zu arbeiten.
Dazu steht uns ein großer Umfang an Angeboten zur Verfügung.

Diese Selbstoptimierung reicht vollständig in die Freizeit hinein, so dass die gleiche BeWERTungen hier trainiert werden wie in der Beschäftigung in der Ökonomie. (Siehe auch: Selbstausbeutung: das neue Leiden des 21. Jahrhunderts?).

Die Automatisierungen sorgen dafür, dass sich der Mensch zunehmend der Konkurrenz mit der Maschine stellen muss, um nicht auch aus dem Arbeitssystem zu fallen (siehe auch: Robots will steal your job, but that’s OK).

Der Arbeitsmarkt wirkt durch den Billiglohn-Mechanismus ausgrenzend, was die Gewerkschaften Weiterlesen …

Was bedeutet es, wenn der Konzern eine juristische Person ist?

Oktober 24, 2015 10 Kommentare

Erde

Ein Konzern ist nur seinen Shareholdern verpflichtet, nicht jedoch der Gesellschaft … Das ist kein Naturgesetz sondern eine juristische Entscheidung.
Noam Chomsky

Ich hatte vor einiger Zeit geschrieben: Sind die Konzerne wuchernde Krebszellen unseres von Grund auf kranken Gesellschaftssystems? Das folgende Video ist eine Dokumentation darüber, wie es zu diesen Konzernen kam. Ein wichtiger Aspekt ist dabei das Konstrukt der juristischen Person. Auf diese Idee sind ein paar helle Köpfe gekommen, als in den USA die Gleichstellung der „Farbigen“ gesetzlich geregelt wurde. Nun sollten auch Corporation einen ähnlichen Status erhalten.

Besonders gewinnbringend ist es, wenn die Konsequenzen des Profitierens von der sich nicht interessierenden Gesellschaft getragen wird. (Minute 16)

Die Dokumentation zeigt sehr gut das psychopathische Verhalten von Konzernen auf. Ein „Konzern“ kümmert sich wenig um das Leid und die Gefühle der Mitarbeiter. Wenn nichts mehr aus einem Elendviertel zu holen ist, dann zieht die Karavane der Ausbeutung eben weiter.

Auch die Gefährdung der Konsumenten ist egal. So werden Produkte hergestellt, die sowohl Tiere als auch Menschen erkranken lassen, besonders an Krebs, was wiederum die Pharmaindustrie wachsen lässt.

Der Film arbeitet heraus, dass es nicht an den Konzernlenkern selbst läge, denn diese müssten sich den Weiterlesen …

Das Konzept der Nation als Ideologie …

Dezember 26, 2014 8 Kommentare
Dr. Peter Decker

Dr. Peter Decker

Der Staat ist die politische Gewalt der kapitalistischen Gesellschaft.
Peter Decker

Ich habe mich in den letzten Monaten immer mal wieder mit dem Staat, unserer Verfassung, und speziell den Definitionen von Freiheit und Gleichheit im Kontext von Eigentum beschäftigt, da ich hier den Webfehler in unserer Gesellschaft vermute. Nun habe ich einen Vortrag von Peter Decker gefunden, der mir die Zusammenhänge recht gut zu erklären scheint und ich hier gerne in einer Zusammenfassung bringen möchte.

Anfangs stellt Herr Decker fest, dass der Staat die einzig legitime Gewalt sei. Polizei und Justiz haben die Staatsgesetze mit Gewalt durchzusetzen. Eine gewählte Obrigkeit zwingt die Menschen in einem Herrschaftsverhältnis zu etwas, was sie von sich in der Regel nicht wollen würden.

Wenn man sie aber fragt, so stellt Herr Decker fest, dann wollen die Menschen diesen Staat, was sie u.A. durch ihr Wählengehen ausdrücken. Die gewählten Verwalter des Staates würden dafür sorgen, dass sich die Menschen in diesem Staat vertragen, weil man annimmt, dass sie es sonst nicht täten. Der Staatsmensch denkt damit, dass sein gesellschaftliches Leben nur so zu schützen sei. Er muss halt nur auch selbst den Gesetzen gehorchen, egal wie sie ausfallen. Es ist damit eine Herrschaft, die Freiheit verordnet, durchsetzt und schützt, und so von den Untertanen akzeptiert und gewollt ist, und sorgt so für Stabilität. Wer diesen Staat ändern wollte, hat nicht nur die Obertanen sondern auch die Untertanen gegen sich. Die Menschen müssen ja schon frei sein, wenn sie diesen Staat so wollen.

Frei zu sein heißt: ich kann tun und lassen, was ich will.

Das kann ein Mensch gut dort, wo kein anderer stört. In Gesellschaft geht das nicht mehr. Hier kann man in der Regel tun, was erlaubt ist. Es braucht also eine Weiterlesen …

Wie kann der Einzelne den Herrschenden (Strukturen) entkommen?

Gerne möchte ich Mr. Chattison Antworten auf Fingerphilosophs Fragen an anderer Stelle nochmals als eigenen Artikel bringen, da es ein neues Thema ist, das sich lohnt, genauer betrachtet zu werden:

 ****

Wäre es nicht sinnvoll, darüber zu diskutieren, was man trotzdem tun kann, unter Berücksichtigung dessen, was der Mensch tatsächlich ist. Was für Möglichkeiten gibt es konkret, sich dem Zugriff ausbeuterischer Bünde und Banden zu entziehen?

Ausgebeutet kann nur werden, wer sich als Beute verfügbar macht – also erst erbeutet und dann ausgebeutet werden kann.

Dazu mache man sich in der Natur kundig, einen besseren Lehrmeister gibt es sonst nicht.
Wie entzieht sich dort die potentielle Beute dem Zugriff des Jägers?

Summasummarum lässt sich ableiten: Weiterlesen …

Arbeit macht frei!?

Dezember 15, 2013 8 Kommentare

Eingangstor des KZ Auschwitz, Arbeit macht frei (2007, Foto: Wikipedia)

Den Spruch „Arbeit macht frei“ kennen wir in Deutschland recht gut, werden uns doch jedes Jahr die Schilder an den berüchtigten, gut konservierten Vernichtungslagern der Nazis, vor Augen gehalten. Zumindest vor die Augen Jener, die die Mainstream-Medien noch verfolgen. Wissend, was hinter den Zäunen der Lager passierte, kann der Spruch hier nur zynisch gemeint sein. Aber war das immer so? Und wer meine Artikel kennt: nein, auch hier wurde mal wieder etwas auf den Kopf gestellt.

Es gibt eine schöne Buchrezension von Friedrich-Christian Schröder, in der Folgendes zu lesen ist:

Aber mit diesen wörtlichen Vorläufern gibt sich der Autor nicht zufrieden. Er durchmustert alle vorausgegangenen Devisen ähnlichen Inhalts. Dabei stößt er auf die Sentenz „Arbeit ist des Bürgers Zierde“ aus Schillers „Lied von der Glocke“. Auf einem Foto vom Kontor einer Leipziger Firma von 1908 hat er die Parole „Arbeit besiegt alles“ gefunden; sie kehrte zwei Jahrzehnte später in lateinischer Fassung als „Omnia Vincit Labor“ auf der Fassadenuhr einer jüdischen Firma wieder. Einen weiteren Vorläufer sieht er in Thomas Carlyles Uminterpretation von Goethes Gedicht „Symbolon“, in der er die Schlußzeile „Wir heißen Euch Hoffen“ durch die Worte „Work and despair not“ ersetzte.

Diese doch noch als Stärke der Weiterlesen …

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