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Posts Tagged ‘Aufklärung’

Rote oder blaue Pille

Dezember 27, 2019 69 Kommentare

Eine der wichtigsten Szenen des Films Matrix (Trailer) ist die, als Orpheus Neo eine rote und eine blaue Pille anbietet, die Wahl symbolisierend, die Matrix, in der wir leben, erkennen zu können, oder doch lieber nicht, also unbeschwert weiter vor sich hin zu leben:

Die Farbe Rot und Blau wird auch bei den Freimaurer verwendet. Blau steht für die unteren Ränge (Lehrling, Geselle, Meister), Rot für die oberen Ränge, im britischen Kult bis zum bekannten 33. Grad, wie ihn u.a. der US-Amerikanische Präsident Truman nach dem Abwurf der 1. Atombombe erreichte. Hier steht Rot also für Jene, die eingeweihter sind, also immer mehr Bescheid wissen.

Auf Human Connection kam heute morgen genau die Frage, wie Du Dich entscheiden würdest. Und der Fragesteller schreibt auch gleich über sich:

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Demokratie bedeutet Prärogative in Menschenhand

WikipediaPrärogative (lat. praerogatio ‚Vorrecht‘) bezeichnet einen staatsrechtlichen Vorzug oder ein Vorrecht.

Ich fand diese Liste bewusstseinsfördernder Videos auf der Seite Grundlagen von Institut für Rechtssicherheit, und möchte sie auch hier nochmals veröffentlichen, bietet sie doch nochmals eine Überblick über das, was wir hier seit über 6 Jahren diskutieren. Also los: 

„Die Anderen machen es auch so…“

Asch-Konformitätsexperiment:

—–
„Eine Autorität zweifelt man nicht an…“
das Milgram-Experiment: Weiterlesen …

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Umgang mit „unbequemen“ Themen …

Ich hatte in letzter Zeit immer mal wieder Themen aufgegriffen und zum Draufrumkauen angeboten, bei denen ein regelrechter Shitstorm auf mich herniedergegangen ist. Aus Frust schrieb ich gestern auf Facebook:

Ich gebe die Hoffnung auf, dass die Menschheit noch aus ihrem Sklavendasein erwachen wird.
Sobald Mensch die vorgegebenen Grenzen hinaus denkt und „erforscht“, findet er sich in der Schublade „Verrückter“ wieder und wird gemieden wie ein Aussätziger.
Warum soll es nicht möglich sein, Themen wie außerirdische Besucher, Freie Energie oder die Möglichkeit einer flachen Erde nüchtern und sportlich zu diskutieren ohne eine endgültige Stellung dazu einnehmen zu müssen?
Als ich mein Physikstudium antrat, war das erste, was wir lernten: „Alles, was Ihr hier vorgestellt bekommt, sind Modelle, die auf den bisher bekannten Fakten aufbauen. Da wir aber nur wenig von dem wissen, was an Möglichkeiten vorhanden ist, müsst Ihr jederzeit bereit sein, Neues in Betracht zu ziehen, und Altes dann gehen zu lassen.
Nun war ich schon immer ein Freigeist und Science Fiction hatte mir stark angezogen. So bin ich auch heute, wo es stramm auf die 60 zugeht, immer noch gerne bereit, mir die Grenzwissenschaften anzuschauen und auszuloten, ob es nicht noch mehr und anderes gibt, als uns seitens des Mainstreams vorgesetzt wird. Und gerade in Zeiten, in denen das Wort Lügenpresse aufgrund mannigfaltiger Entlarvungen wieder die Runde macht, erscheint es mir doch gegeben, unsere Geschichte und Modelle zu hinterfragen.
Dass aber schon die Zuwendung hin zu einem besonderen Thema gleich einen Shitstorm auslöst, zeigt mir, dass wir noch immer im tiefsten Mittelalter steckten, wo ein Galilei (sorry, ich bin sicher keiner) gerade noch die Kurve bekam, um nicht auf dem Scheiterhaufen verbrannt zu werden.
Der heutigen Scheiterhaufen sieht dann so aus, dass Freunde zeigen, dass sie eben nicht Freunde sein können, weil andere Freunde sage, wenn Du diesen Spinner nicht entfernst, sind wir keine Freunde mehr.
Ich finde das sehr schade, könnte doch in einem gemeinsamen, auf Achtsamkeit basierenden Dialog Neues entstehen. Wenn aber die kognitive Dissonanz bei entsprechend kulturell programmierten Themen so extrem zuschlägt, dann braucht die Menschheit wohl doch noch etwas länger auf dem Welt in die Liebe, in der kein Kleinkrieg mehr geführt wird, nur weil man mal aus der Reihe denkt …

Zur Motivation, warum die freimütige Diskussion um solche Themen eher als kritisch betrachtet und damit zu verurteilen ist, dazu schreibt Barry Jünnemann, mit dem ich schon einige Interviews führen konnte und hier auf dem Blog gepostet hatte: Weiterlesen …

Wie fühlt es sich an, eine Fledermaus zu sein? Bewusstsein, Realität, Wahrheit …

Februar 27, 2012 87 Kommentare

Nachdem wir hier fleißig den Begriff Bewusstsein benutzen und wir inzwischen erkannt haben, dass Jeder seine eigene Wahrheit aufgrund seiner Erfahrungen hat, wollte ich doch mal genauer nachschauen, was es denn mit dem Bewusstsein auf sich hat. Und da blieb mir glatt die Spucke weg, denn unsere ach so guten Wissenschaften können sich genau unser Bewusstsein nicht erklären, sprich es gibt noch die beiden offenen Probleme namens Qualia und Intentionalisierung. Also müssen wir uns gar nicht wundern, wenn auch heute noch viele Menschen das für wahr halten, was in so manchem heiligen Buch geschrieben steht? Oder in so manchem Geschichtsbuch von Besiegten?

In Wikipedia finden wir bzgl. Qualia, oder phänomenalem Bewusstsein:

Die gegenwärtige Debatte um Qualia fußt vor allem auf dem Aufsatz What is it like to be a bat? („Wie fühlt es sich an, eine Fledermaus zu sein?“) des Philosophen Thomas Nagel. … Er argumentiert nun, dass die Naturwissenschaften das Phänomen des Erlebens gar nicht erklären könnten. Schließlich seien die Wissenschaften in ihrer Methode auf eine Außenperspektive festgelegt, in der sich die Innenperspektive des Erlebens gar nicht fassen lasse. Nagel versucht seine Position mit einem berühmt gewordenen Beispiel zu illustrieren. Er fordert dazu auf, sich eine Fledermaus vorzustellen. Nun können wir, so argumentiert Nagel, bei so fremden Lebewesen zwar viele neurowissenschaftliche und ethologische Experimente durchführen und dabei auch einiges über die kognitiven Fähigkeiten einer Fledermaus herausfinden. Wie es sich jedoch für die Fledermaus anfühlt, etwa ein Objekt mittels Weiterlesen …

Wir müssen den Krebs Wachstumswahn und Konkurrenz wieder heilen

Häufig helfen Bilder als Vergleich zum Verständnis. Hier das Bild vom Krebs, der den Körper zerfrisst:

Mir ist heute in den Sinn gekommen, dass sich der Mensch vor der Vertreibung aus dem Paradies als Eins mit seiner Umwelt begriffen und entsprechend gehandelt hat. Er war im Einklang mit ihr. Er hat nur das verwendet, was er zum Leben benötigt (Bedarfsproduktion). Er war damit für die Umwelt ein funktionierendes Organ. Er war in Synthese, in Kooperation mit ihr und den Mitmenschen, und damit sorgte auch er für das Gleichgewicht.

Mit der Vertreibung des Menschen aus diesem Paradies, d.h. als er begann zu konkurrieren, sich die Erde untertan zu machen, nach Wachstum zu streben, den persönlichen Profit zu seiner Maxime zu erheben, ist er zu ihrem Krebsgeschwür geworden.

Wir wissen, was passiert, wenn das Krebsgeschwür Weiterlesen …

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