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Posts Tagged ‘Angst’

Darüber, warum die Veränderung NICHT von außen kommen kann …

Ich bekam gerade Post von einem den Lesern des Blogs gut bekannten spirituellen Menschen, mit einer mutmachenden Botschaft in diesen Tagen der Panikmache, die ich Euch nicht vorenthalten möchte:

Mario Walz

Was man gerne vergisst, ist die Tatsache, dass wir unsere Realität selbst gestalten – in jeder Form.

Das Lebenserschaffungsprogramm, das uns Menschen ausmacht, wird durch unsere Glaubenssätze initiiert. Der Glaube bestimmt unsere Wahrnehmung und somit unsere Fähigkeit unsere individuelle Realität zu gestalten. Ein Glaubenssatz, der mit Vertrauen und Sicherheit verbunden ist, sorgt dafür, dass wir Menschen und Situationen in unser Leben ziehen, die dieses Vertrauen spiegeln und uns eine tiefe Sicherheit zurückgeben. Ein Glaubenssatz, der aber mit Angst verbunden ist, sorgt dafür, dass diese Angst ein Teil des Lebens wird.

Ängste sind wie alle Gefühle zuerst in der Psyche wahrnehmbar. Wenn sie dort nicht erkannt, bearbeitet und geheilt werden, verfestigen sie sich und müssen sie sich früher oder später materialisieren – so der Lauf der Dinge. Da alles, was wir materiell erfahren, zuvor in der geistigen Realität erdacht und erfühlt wurde (dazu hab ich viele Beispiele in meinem letzten Buch beschrieben), sind allen materiellen Erscheinungen auf geistige Ursachen zurückzuführen. Jede Erfahrung und somit auch jede Krankheit hat eine geistige Ursache.

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Angst bildet ein Gefängnis-Gitter

Portrait einer Rose hinter Gittern – von MiA

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Tut es Dir gut, was Du machst?

Heiko Schrang spricht in seinem neuesten Kurz-Video darüber, was aus ihm wurde, als er sich 5 Jahre auskoppelte und wie ein Irrer sich durch die Literatur gewühlt hat, die die Welt hinter unserem Bühnenbild mit Fakten erklären. Das, was er merkte, kann ich auch von mir berichten: ich wurde weniger ‚genießbar‘ für meine Umwelt. Bei ihm gab es wie bei mir einen Schwenk. Ich habe mich zwar weiterhin mit dem Tiefen Staat beschäftigt, ich habe aber auch viel nach jenen Kreativen geschaut, die die Welt etwas schöner machen wollen, die an den neuen Konzepten für eine Zeit nach dem Neoliberalismus arbeiten. Dabei kam dieser Artikel mit einer Sammlung vieler kleiner Projekte raus:

Welt retten? Wo viel Licht ist, ist starker Schatten? Besser wir leuchten die Welt mit guten Beispielen ganz aus …

Es geht um das Loslassen, die schlechten Nachrichten nicht so nahe an sich ranzulassen, so dass die Angst nicht die Seele auffrisst:

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„Damit es Terror geben kann, muss es auch Angst geben.“

Vor einiger Zeit ist ein Kommentar hier auf dem Blog von Mr. Chattison eingestellt worden, den ich gerne nochmals als Artikel auf die Reise bringen möchte, lohnt es sich doch, draufrumzukauen:

Sonnenuntergang in Glessen, mit Blick auf das Kohlekraftwerk in Niederaußem- Foto: Martin Bartonitz im Sommer 2013

„Angst“ von „Enge“ = Ein-/Beschränkung an Möglichkeiten.

Der, der sich beschränken lässt in seinen Möglichkeiten, öffnet dem Terror die Tür.
Der, der von sich aus beschränkt ist an Möglichkeiten, ist ebenfalls schnell Opfer von Terror.

Der, der Terror ausübt, tut dies, um einem oder mehreren Defiziten Kompensation zu Lasten anderer zu verschaffen.
Da durch das/die Defizit/e dessen Möglichkeiten ebenfalls beschränkt sind, existiert „Enge“ und damit auch Angst bei dem, der Terror ausübt – nämlich vor dem Ausgeliefertsein an seine Defizite und ihren Auswirkungen.
Der Terrorist „schlottert“ nicht vor Angst, aber er verabscheut die Enge, die mit seinen Defiziten verbunden ist.
Da er offensichtlich keine kompensatorische Antwort in sich trägt, muss er sich Ersatz außerhalb seiner verschaffen.

Der Mechanismus des Terrors ist damit leicht zu erkennen.

Dafür allein also braucht es keinen Geist, sondern nur Bedingungen, die auch unabhängig davon existieren können.

Bleibt also die Frage danach, ob es einen Geist braucht, um über die Psyche Handlungen zu initiieren, die Leid erzeugen.

Die Beantwortung dieser Frage hängt davon ab, ob man der Auffassung ist, dass das, was wir hier als „Realität“ bezeichnen, eine Emanation von etwas „Übergeordnetem“, „A-Materiellem“ (Geist, Feld, Bewusstsein, Energie) etc. sein könnte bzw. muss.

Wenn man diese Frage bejaht, weil man „Energie“ als Urheber und Träger des Seins betrachtet, dann erhebt sich die Frage, ob es so etwas wie getrennte Energie, also etwa eine „gute“ und eine „schlechte“, geben kann.

Es gibt zwar verschiedene Elementarenergieformen in der Physik (z.B. Gravitation, Elektromagnetismus, schwache Wechselwirkung, starke Wechselwirkung), diese werden aber auch als mögliche „Aspekte“ einer Grundenergieform angesehen, die bisher weder theoretisch noch praktisch belegt werden konnte, aber in allen denkbaren Ursprungsmodellen des Universums letztlich aus EI-nem hervorgehen müssen.

Ein Aspekt ist demnach nur dann „gut“ oder „schlecht“, wenn er aus unterschiedlicher Richtung, mit unterschiedlichen Voraussetzungen und unterschiedlichen Interessen betrachtet (lat.: aspicere) wird.
Folglich:

Der Terror ist für den Terroristen „gut“, für dessen Opfer „schlecht“.

Energie geht es immer um Weiterlesen …

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Es sind doch nur Spinnweben …

Eure MiA

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„Unsere grösste Angst ist, grenzenlos mächtig zu sein“

November 1, 2017 6 Kommentare

Lasen wir doch in dem Artikel Wie ist es möglich, dass Menschen täglich auf eine Entwicklung hinarbeiten, bei der sie ihr eigenes und das Leben ihrer Kinder und Enkel riskieren?“ darüber, dass unsere Gesellschaft so stark auf Gehorsam und Unterordnung aufgebaut ist, dass das Wegreden der persönlichen Verantwortung zum ganz normalen Verhalten geworden ist, und es an der Zeit sei, den Mut zu entwickeln und damit die umgreifende Angst zu bezwingen. Passend zum Thema fand ich gerade dieses hier:

Marianne Williamson

Unsere grösste Angst ist nicht, unzulänglich zu sein.
Unsere grösste Angst ist, grenzenlos mächtig zu sein.

Unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, ängstigt uns am meisten.

Wir fragen uns: wer bin ich denn, dass ich so brillant sein soll?
Aber wer bist du, es nicht zu sein? – Du bist ein Kind Gottes.

Es dient der Welt nicht, wenn du dich klein machst.
Sich kleinzumachen, nur damit sich andere um dich
herum nicht unsicher fühlen, hat nichts Erleuchtetes.

Wir wurden geboren, um die Herrlichkeit Gottes, der in uns ist, zu manifestieren. Er ist nicht nur in einigen von uns, er ist in jedem Einzelnen.
Und wenn wir unser Licht scheinen lassen,
geben wir damit unbewusst anderen die Erlaubnis, es auch zu tun.
Wenn wir von unserer Angst befreit sind,
befreit unsere Gegenwart automatisch auch die anderen.

Ausschnitt aus dem Film: Coach Carter, der Marianne Williamson aus ihrem Buch Rückkehr zur Liebe: Harmonie, Lebenssinn und Glück durch „Ein Kurs in Wundern“ zitiert, so wie es Nelson Mandela in seiner Antrittsrede 1994 tat.

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Andrea Tosi – Initiator von REPEACE: Was steckt hinter diesem Begriff?

Andrea Tosi

Frieden ist die Abwesenheit von Angst.
Andrea Tosi – Aktivist und Initiator von REPEACE

Ich erhielt vor einiger Zeit auf Facebook eine Kontaktanfrage, die mich anschließend gut beschäftigte. Der geneigte Blog-Leser konnte dies im Dezember gut mitverfolgen, denn ich stellte hier drei Artikel über die Friedensbewegung Repeace ein:

  1. Ich bin ein Repeacer …
  2. „Frieden ist die Abwesenheit von Angst!“ – Von der Überzeugung der Repeacer …
  3. „Frieden ist die Abwesenheit von Angst!“ – Über die Mission und Vision der Repeacer

Mir gefällt das Konzept gut, Frieden nicht nur über die Perspektive auf Krieg zu definieren sondern viel umfassender zu betrachten. Andrea Tosi, der Begründer von http://repeace.com und seine frühen Mitinitiatoren sehen, dass sich viel mehr Menschen als nur die Antikriegsaktivisten für eine friedliche Welt einsetzen. Denn diese Menschen haben ein Problem erkannt, spüren eine Angst, und wollen dieses lösen. Und hinter jedem Problem steht ein Konflikt, den es mit friedlichen Mitteln zu beseitigen gilt.

Während des Übersetzens der drei Artikel aus dem Englischen ins Deutsche hatte ich schon gemerkt, wie vielschichtig die Gedanken zu den Konzepten sind, und dass dann noch viele Fragen für mich offen waren. Daher hatte ich Andrea nochmals um ein Gespräch gebeten, das ich Euch im Folgenden wiedergeben möchte.

Martin: Lieber Andrea, vielen Dank, dass Du Dir noch einmal Zeit nimmst, um über Dein Projekt zu sprechen. Was hat Dich motiviert, diese neue Bewegung zum Leben zu erwecken?

Andrea: Lass mich zuerst auch Dir Danken, dass Du schon die Ideen von Repeace in Deutschland begonnen hast, bekannter zu machen. Nun aber zu Deiner Frage, und da muss ich 17 Jahr zurückgehen. In 2000 musste ich schmerzlich erkennen, dass die US-Demokratie keine mehr war und dass die Medien den Eliten gehörte. Die manipulierte Präsidentschaftswahl zwischen George Bush und Al Gore hat mich wachgerüttelt. Ich war empört zu sehen, wie Wahlen durch Elektronische Voting Machines (Diebold: hier, hier und hier) in den USA tatsächlich manipuliert werden können. Der US Trend der sozialen Beteiligung zog mich bald in verschiedene Formen von “Aktivismus.” Als ich zwischen 2008-2009 mit viel Energie an zwei Protesten in San Francisco teilnahm, merkte ich, wie wenig zu erreichen war. Der eine Protest fand während der Durchreise der olympischen Fackel nach Peking statt. Hier ging es um die Befreiung von Tibet. Das andere Mal setzte ich mich für die Gleichheit in der Liebe während der kalifornischen Proposition 8 Kampagne ein. Mehr als enttäuscht musste ich feststellen, dass die Medien des Mainstreams über die aufwendig organisierten Proteste gar nicht bis nur minimal berichteten, und wenn, dann in einem negativen Licht.

Hinzu kam, dass ich viel Geld an Weiterlesen …

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