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Posts Tagged ‘Angst’

Angst ist ein zentrales Thema!

April 30, 2020 23 Kommentare
Dr. Manfred Voss, Biophysiker

„Angst“ sehe ich als DAS zentrale Thema im Leben schlechthin … ich habe sehr viele Menschen in therapeutischen Sessions begleitet, was ich in diesem Kommentar ausführlicher beschrieben habe – dabei habe ich häufig gehört:

Ich bin in einem Klima der Angst aufgewachsen …

Eigentlich kein Wunder bei so vielen kriegstraumatisierten Eltern der Nachkriegsgeneration. Und darüber hinaus pflanzt es sich unbewusst durch weitere Generationen hindurch fort 😦 , wenn es nicht grundsätzlich durch Bewußtseinsentwicklung geheilt wird, hin zu einem reifen, mündigen, integrierten, erwachsenen, erwachten Menschen … „Gnoti seauton“ – erkenne dich selbst: Wer bin ich? DAS ist in meiner Sicht die wichtigste Lebensaufgabe eines jeden einzelnen Menschen, um zu einem „Individuum“ zu werden, einem „Ungeteilten“, der sich nicht spalten lässt durch eine der vielen Ausprägungen der uralten Manipulationsmethode „Teile und herrsche“ … (und in einer gesunden Gesellschaft sollte dieser Entwicklungsschritt eigentlich im Rahmen der Pubertät relativ zwanglos vollzogen werden, aber da fehlt es hier leider noch weit. Bei Naturvölkern gab es Initiationsriten, z.B. die „Visionssuche“ allein in der Wildnis etwa in der indianischen Kultur. Vielleicht nicht immer ideal und über längere Zeit verwässert, aber das war der Kerngedanke, meine ich.)

Angst ist wie ein Baum mit vielen Ästen und Verzweigungen, aber es gibt EINE „Wurzelangst“, aus der heraus letztlich der gesamte „Angst-Baum“ und seine sämtlichen Einzel-Ängste erwachsen: Angst vor dem Tod – ein Artikel von mir hier im Blog.Leben/Tod ist eine untrennbare EINHEIT, das eine ist ohne das andere nicht möglich, und wer den Tod besiegen will, der schadet dem Leben. Selbstverständlich bedeutet das nicht, sich nicht um das eigene Leben zu kümmern und es zu pflegen. Für Verstand/Ego bedeutet „Tod“ das Ende der Welt, ein unfassbares gesichtsloses Grauen vor dem Nichts – aber das ist nur der Fall, solange sich der Verstand als „Meister“ aufspielt … ich zitiere mal wieder Osho:

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Befreiung von der Corona-Angst

Manipulation durch Angst ist ein uraltes Mittel, Menschen für seine eigenen Ziele zu steuern.

Angst lähmt das logische Denken und verstärkt sich psychologisch selbst. Je intensiver ein Präsentator diese Manipulationstechnik nutzt und die schrecklichen Folgen eines Verhaltens ausmalt, umso größer wird unsere Angst davor (wiewohl wir uns objektiv überhaupt nicht in Gefahr befinden!). Nahezu alle Manipulatoren schüren die Angst und verstärken ihr Verhalten oftmals noch mit Zeitdruck („Jede Sekunde kann es zu spät sein, stellen Sie sich doch einmal vor …‟).
Den Gefahren einer Manipulation von Gefühlen ist jeder umso stärker ausgesetzt, wenn andere daran beteiligt werden („Massenhysterie“).

Fundstelle: Manipulationstechniken – Die 6 häufigsten Techniken

Wie stark derzeit viele Menschen in die Angst vor Corona getrieben worden sind, lässt sich derzeit leicht in den Sozialen Netzen feststellen. So Mancher, den ich bisher als sehr rational wahrgenommen habe, treibt die Angst um, dass es ihn erwischen könnte und man doch bitte solidarisch sein möge, und den Anweisungen („des Besatzers“- Harrald Lesch) der Regierung bedingungslos folgen möge. Ebenso sehe ich immer mehr Berichte darüber, wie der alte Vater, Mutter, Opa oder Oma in diesen Tagen an Angst gestorben ist und nicht am Virus, im Krieg werden solche Opfer als Kollateralschäden bezeichnet. Dieser Psychiater stellt das Problem mit der aktuell grassierenden Angst gut dar:

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Darüber, warum die Veränderung NICHT von außen kommen kann …

Ich bekam gerade Post von einem den Lesern des Blogs gut bekannten spirituellen Menschen, mit einer mutmachenden Botschaft in diesen Tagen der Panikmache, die ich Euch nicht vorenthalten möchte:

Mario Walz

Was man gerne vergisst, ist die Tatsache, dass wir unsere Realität selbst gestalten – in jeder Form.

Das Lebenserschaffungsprogramm, das uns Menschen ausmacht, wird durch unsere Glaubenssätze initiiert. Der Glaube bestimmt unsere Wahrnehmung und somit unsere Fähigkeit unsere individuelle Realität zu gestalten. Ein Glaubenssatz, der mit Vertrauen und Sicherheit verbunden ist, sorgt dafür, dass wir Menschen und Situationen in unser Leben ziehen, die dieses Vertrauen spiegeln und uns eine tiefe Sicherheit zurückgeben. Ein Glaubenssatz, der aber mit Angst verbunden ist, sorgt dafür, dass diese Angst ein Teil des Lebens wird.

Ängste sind wie alle Gefühle zuerst in der Psyche wahrnehmbar. Wenn sie dort nicht erkannt, bearbeitet und geheilt werden, verfestigen sie sich und müssen sie sich früher oder später materialisieren – so der Lauf der Dinge. Da alles, was wir materiell erfahren, zuvor in der geistigen Realität erdacht und erfühlt wurde (dazu hab ich viele Beispiele in meinem letzten Buch beschrieben), sind allen materiellen Erscheinungen auf geistige Ursachen zurückzuführen. Jede Erfahrung und somit auch jede Krankheit hat eine geistige Ursache.

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Angst bildet ein Gefängnis-Gitter

Portrait einer Rose hinter Gittern – von MiA

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Tut es Dir gut, was Du machst?

Heiko Schrang spricht in seinem neuesten Kurz-Video darüber, was aus ihm wurde, als er sich 5 Jahre auskoppelte und wie ein Irrer sich durch die Literatur gewühlt hat, die die Welt hinter unserem Bühnenbild mit Fakten erklären. Das, was er merkte, kann ich auch von mir berichten: ich wurde weniger ‚genießbar‘ für meine Umwelt. Bei ihm gab es wie bei mir einen Schwenk. Ich habe mich zwar weiterhin mit dem Tiefen Staat beschäftigt, ich habe aber auch viel nach jenen Kreativen geschaut, die die Welt etwas schöner machen wollen, die an den neuen Konzepten für eine Zeit nach dem Neoliberalismus arbeiten. Dabei kam dieser Artikel mit einer Sammlung vieler kleiner Projekte raus:

Welt retten? Wo viel Licht ist, ist starker Schatten? Besser wir leuchten die Welt mit guten Beispielen ganz aus …

Es geht um das Loslassen, die schlechten Nachrichten nicht so nahe an sich ranzulassen, so dass die Angst nicht die Seele auffrisst:

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„Damit es Terror geben kann, muss es auch Angst geben.“

Vor einiger Zeit ist ein Kommentar hier auf dem Blog von Mr. Chattison eingestellt worden, den ich gerne nochmals als Artikel auf die Reise bringen möchte, lohnt es sich doch, draufrumzukauen:

Sonnenuntergang in Glessen, mit Blick auf das Kohlekraftwerk in Niederaußem- Foto: Martin Bartonitz im Sommer 2013

„Angst“ von „Enge“ = Ein-/Beschränkung an Möglichkeiten.

Der, der sich beschränken lässt in seinen Möglichkeiten, öffnet dem Terror die Tür.
Der, der von sich aus beschränkt ist an Möglichkeiten, ist ebenfalls schnell Opfer von Terror.

Der, der Terror ausübt, tut dies, um einem oder mehreren Defiziten Kompensation zu Lasten anderer zu verschaffen.
Da durch das/die Defizit/e dessen Möglichkeiten ebenfalls beschränkt sind, existiert „Enge“ und damit auch Angst bei dem, der Terror ausübt – nämlich vor dem Ausgeliefertsein an seine Defizite und ihren Auswirkungen.
Der Terrorist „schlottert“ nicht vor Angst, aber er verabscheut die Enge, die mit seinen Defiziten verbunden ist.
Da er offensichtlich keine kompensatorische Antwort in sich trägt, muss er sich Ersatz außerhalb seiner verschaffen.

Der Mechanismus des Terrors ist damit leicht zu erkennen.

Dafür allein also braucht es keinen Geist, sondern nur Bedingungen, die auch unabhängig davon existieren können.

Bleibt also die Frage danach, ob es einen Geist braucht, um über die Psyche Handlungen zu initiieren, die Leid erzeugen.

Die Beantwortung dieser Frage hängt davon ab, ob man der Auffassung ist, dass das, was wir hier als „Realität“ bezeichnen, eine Emanation von etwas „Übergeordnetem“, „A-Materiellem“ (Geist, Feld, Bewusstsein, Energie) etc. sein könnte bzw. muss.

Wenn man diese Frage bejaht, weil man „Energie“ als Urheber und Träger des Seins betrachtet, dann erhebt sich die Frage, ob es so etwas wie getrennte Energie, also etwa eine „gute“ und eine „schlechte“, geben kann.

Es gibt zwar verschiedene Elementarenergieformen in der Physik (z.B. Gravitation, Elektromagnetismus, schwache Wechselwirkung, starke Wechselwirkung), diese werden aber auch als mögliche „Aspekte“ einer Grundenergieform angesehen, die bisher weder theoretisch noch praktisch belegt werden konnte, aber in allen denkbaren Ursprungsmodellen des Universums letztlich aus EI-nem hervorgehen müssen.

Ein Aspekt ist demnach nur dann „gut“ oder „schlecht“, wenn er aus unterschiedlicher Richtung, mit unterschiedlichen Voraussetzungen und unterschiedlichen Interessen betrachtet (lat.: aspicere) wird.
Folglich:

Der Terror ist für den Terroristen „gut“, für dessen Opfer „schlecht“.

Energie geht es immer um Weiterlesen …

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Es sind doch nur Spinnweben …

Eure MiA

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„Unsere grösste Angst ist, grenzenlos mächtig zu sein“

November 1, 2017 6 Kommentare

Lasen wir doch in dem Artikel Wie ist es möglich, dass Menschen täglich auf eine Entwicklung hinarbeiten, bei der sie ihr eigenes und das Leben ihrer Kinder und Enkel riskieren?“ darüber, dass unsere Gesellschaft so stark auf Gehorsam und Unterordnung aufgebaut ist, dass das Wegreden der persönlichen Verantwortung zum ganz normalen Verhalten geworden ist, und es an der Zeit sei, den Mut zu entwickeln und damit die umgreifende Angst zu bezwingen. Passend zum Thema fand ich gerade dieses hier:

Marianne Williamson

Unsere grösste Angst ist nicht, unzulänglich zu sein.
Unsere grösste Angst ist, grenzenlos mächtig zu sein.

Unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, ängstigt uns am meisten.

Wir fragen uns: wer bin ich denn, dass ich so brillant sein soll?
Aber wer bist du, es nicht zu sein? – Du bist ein Kind Gottes.

Es dient der Welt nicht, wenn du dich klein machst.
Sich kleinzumachen, nur damit sich andere um dich
herum nicht unsicher fühlen, hat nichts Erleuchtetes.

Wir wurden geboren, um die Herrlichkeit Gottes, der in uns ist, zu manifestieren. Er ist nicht nur in einigen von uns, er ist in jedem Einzelnen.
Und wenn wir unser Licht scheinen lassen,
geben wir damit unbewusst anderen die Erlaubnis, es auch zu tun.
Wenn wir von unserer Angst befreit sind,
befreit unsere Gegenwart automatisch auch die anderen.

Ausschnitt aus dem Film: Coach Carter, der Marianne Williamson aus ihrem Buch Rückkehr zur Liebe: Harmonie, Lebenssinn und Glück durch „Ein Kurs in Wundern“ zitiert, so wie es Nelson Mandela in seiner Antrittsrede 1994 tat.

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Andrea Tosi – Initiator von REPEACE: Was steckt hinter diesem Begriff?

Andrea Tosi

Frieden ist die Abwesenheit von Angst.
Andrea Tosi – Aktivist und Initiator von REPEACE

Ich erhielt vor einiger Zeit auf Facebook eine Kontaktanfrage, die mich anschließend gut beschäftigte. Der geneigte Blog-Leser konnte dies im Dezember gut mitverfolgen, denn ich stellte hier drei Artikel über die Friedensbewegung Repeace ein:

  1. Ich bin ein Repeacer …
  2. „Frieden ist die Abwesenheit von Angst!“ – Von der Überzeugung der Repeacer …
  3. „Frieden ist die Abwesenheit von Angst!“ – Über die Mission und Vision der Repeacer

Mir gefällt das Konzept gut, Frieden nicht nur über die Perspektive auf Krieg zu definieren sondern viel umfassender zu betrachten. Andrea Tosi, der Begründer von http://repeace.com und seine frühen Mitinitiatoren sehen, dass sich viel mehr Menschen als nur die Antikriegsaktivisten für eine friedliche Welt einsetzen. Denn diese Menschen haben ein Problem erkannt, spüren eine Angst, und wollen dieses lösen. Und hinter jedem Problem steht ein Konflikt, den es mit friedlichen Mitteln zu beseitigen gilt.

Während des Übersetzens der drei Artikel aus dem Englischen ins Deutsche hatte ich schon gemerkt, wie vielschichtig die Gedanken zu den Konzepten sind, und dass dann noch viele Fragen für mich offen waren. Daher hatte ich Andrea nochmals um ein Gespräch gebeten, das ich Euch im Folgenden wiedergeben möchte.

Martin: Lieber Andrea, vielen Dank, dass Du Dir noch einmal Zeit nimmst, um über Dein Projekt zu sprechen. Was hat Dich motiviert, diese neue Bewegung zum Leben zu erwecken?

Andrea: Lass mich zuerst auch Dir Danken, dass Du schon die Ideen von Repeace in Deutschland begonnen hast, bekannter zu machen. Nun aber zu Deiner Frage, und da muss ich 17 Jahr zurückgehen. In 2000 musste ich schmerzlich erkennen, dass die US-Demokratie keine mehr war und dass die Medien den Eliten gehörte. Die manipulierte Präsidentschaftswahl zwischen George Bush und Al Gore hat mich wachgerüttelt. Ich war empört zu sehen, wie Wahlen durch Elektronische Voting Machines (Diebold: hier, hier und hier) in den USA tatsächlich manipuliert werden können. Der US Trend der sozialen Beteiligung zog mich bald in verschiedene Formen von “Aktivismus.” Als ich zwischen 2008-2009 mit viel Energie an zwei Protesten in San Francisco teilnahm, merkte ich, wie wenig zu erreichen war. Der eine Protest fand während der Durchreise der olympischen Fackel nach Peking statt. Hier ging es um die Befreiung von Tibet. Das andere Mal setzte ich mich für die Gleichheit in der Liebe während der kalifornischen Proposition 8 Kampagne ein. Mehr als enttäuscht musste ich feststellen, dass die Medien des Mainstreams über die aufwendig organisierten Proteste gar nicht bis nur minimal berichteten, und wenn, dann in einem negativen Licht.

Hinzu kam, dass ich viel Geld an Weiterlesen …

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Sind wir auf dem Weg in eine bindungslose Gesellschaft, den Wenigen zum leichteren Nutzen?

Februar 13, 2017 3 Kommentare

Dagmar Neubrunner von Bewusst.TV

Dagmar Neubrunner von Bewusst.TV

Im Anschluss an ihr Interview zur Analyse, was Hollywood-Filme mit uns machen, möchte ich ferne noch ein weiteres mit Dagmar Neubronner bringen, dessen Thema mir noch viel brisanter zu sein schein, beobachte ich doch, wie auch in meinem Umfeld (eigentlich?) intelligente Menschen sich dem Druck der Karriereleiter beugen und ihre Kleinsten möglichst schnell in der Kita abgeben. Es geht im Kern darum, mit wem unsere Kleinsten Bindungen aufbauen. Und das darf Eltern doch nicht egal sein oder? Aber horcht mal selbst rein:

Auf dem Weg in die bindungslose Gesellschaft?

Viele kennen George Orwells Zukunftsroman „1984“ und seinen skizzierten Überwachungsstaat, der sich mittlerweile fast wie eine Puppenstube ausnimmt gegenüber bereits existierenden Überwachungsmethoden. Doch nur wenige kennen Aldous Huxleys „Schöne Neue Welt“ (Brave New World), in der eine in Kasten gegliederte Gesellschaft entworfen wird – die Menschen werden in der Retorte erzeugt – deren oberstes Prinzip die absolute Bindungslosigkeit und die schnelle Befriedigung körperlicher Bedürfnisse durch Konsum und Sex (als Religionsersatz) darstellt. Die Droge „Soma“ hemmt darüber hinaus das selbstständige und kritische Denken. Auch Dagmar Neubronner hielt diesen Roman damals für eine Warnung, mittlerweile sieht sie darin eher eine Agenda.

Von der Gesellschaft praktisch unbemerkt vollzieht sich der Wandel in diese Richtung auf allen Ebenen: ein Drittel aller Kinder in Deutschland kommen mittlerweile per geplantem Kaiserschnitt zur Welt, während freie Hebammen durch praktisch unbezahlbare Haftpflichtversicherungs-Policen systematisch zur Aufgabe ihres Berufes genötigt werden. Es gibt schon Politikerinnen, die insgesamt den Frauen das Gebären ersparen wollen. Durch KiTas und Ganztagsschulen werden Kinder von ihren Eltern entfremdet und orientieren sich zunehmend ausschließlich an Gleichaltrigen (Peergroups), die familiäre Bindung, und damit der seelische Schutz und Raum für Heilung von Verletzungen geht immer mehr verloren.

Dagmar Neubronner lernte durch die Mutterschaft von zwei freilernenden Weiterlesen …

Und wieder gibt es reichlich Ungereimtheiten beim Berliner Anschlag …

Dezember 23, 2016 37 Kommentare

bild-angst

Auch die Bild-Zeitung schürt kräftig Angst (Klick auf Bild öffnet Artikel auf Huffington Post)

Die Schreckensmeldungen überschlagen sich gerade. Schalten wir die Medien ein, bekommen wir leicht den Eindruck, die Welt gerate aus den Fugen. Hier ein Anschlag, dort ein Amoklauf. Die Nachrichten sind zur Angstquelle geworden.
Claudia Heipertz – Ängste loslassen in wenigen Sekungen

Spätestens seit 9/11 ist dem größten Teil der westlichen Bürger klar geworden, dass die Strategie der Herrschenden ist, alle Menschen auf ANGST zu trimmen. Einerseits ist ein Mensch, der ängstlich ist, einfacher zu manipulieren. Andererseits lässt sich gutes Geld damit machen. Dass Mensch sich eher mit negativen als positiven Meldungen beschäftigt, lässt sich auch leicht an den Klickraten hier auf dem Blog messen. Artikel wie dieser hier erfreut sich mächtig Interesse, während Artikel darüber, wie ein glückliches miteinander Umgehen in einer utopischen Welt aussehen könnte, eher Ladenhüter sind.

repeace_main_logo

Logo der Repeace-Bewegung

„Frieden ist die Abwesenheit von Angst“, so hatte ich schon die Erkenntnis der Repeace-Bewegung vorgestellt (siehe). Angst ist sicher ein wichtiges Gefühl, das uns hilft, in einer Welt voller Gefahren, achtsam zu sein und überleben zu können. Jedoch ist es wie mit Allem: auf die Dosis kommt es an. So können Phobien regelrecht zu Lähmungen führen. Und so lässt sich auch mit den Hilfestellungen zum Abbau von Angst Geld verdienen (siehe Zitat oben). Im Rückblick war sicher auch meine Angst vor einer unruhigen Zukunft einer der Motivatoren, diesen Blog auf den Tag vor 6 Jahren zu beginnen. Inzwischen ist meine Angst darum geringer geworden. Unter anderem, weil ich nur noch in eine Mainstream-Zeitung schaue, wenn ich zu einem Thema recherchiere. Das gilt auch für TV und Radio. „Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß!“ kann ich somit klar bestätigen, sehr zu empfehlen. So verfolge ich auch nicht minutiös die Nachrichten, wenn mal wieder ein Anschlag war. Spekulation hilft wenig.

Wenn ich mich dann nach 3-4 Tagen mit einem Ereignis wie in Berlin auseinandersetze, kommen so langsam jene Informationen, die wieder darauf hindeuten, dass es schon wieder einer dieser Aktivitäten unserer Geheimdienste im Auftrag der Eliten ist, die Bürger in Unruhe zu versetzen (siehe zum Beispiel, und Gladio). Und meist folgen dann auch zusätzliche, lange vorbereitete Gesetze, um die Freiheiten der Bürger zugunsten angeblicher Sicherheiten weiter einzuschränken. Dabei hatte uns schon der alte Aristoteles darauf aufmerksam gemacht:

Wer Sicherheit der Freiheit vorzieht, bleibt zu Recht Sklave.

Fragt sich, was hilft, um Angst zu reduzieren. In den sozialen Netzen ist gut zu erkennen, Weiterlesen …

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Destruktive Kooperation: von Tätern und Opfern mit Blick auf Berlin

Dezember 22, 2016 25 Kommentare

Angst

… dieses Leben endet in einer Sackgasse, an deren Ende die Angst vor Verelendung immer größer werden könnte.
Sonnenstrahl

In diesen Tagen sehen wir ein weiteres Mal, wie unsere Medien sich darum reißen, der jeweils schnellste mit Fakten zu sein, und wenn es nur wilde Spekulation ist, so dass zudem in den sozialen Netzen riesige Wellen von häss-lichen Anschuldigen und beschwichtigen Worten hin- und her branden. Am Ende ist es wie beim gefühlten Wetter: Es fühlt sich wesentlich kälter an, wenn der Wind stark bläst. Und hier blasen alle Medien reichlich #ANGST-Bilder durch den Blätterwald. Dabei zeigen die Statiskten, dass die Zahl der Anschläge in Europa seit 1970 stark abgenommen haben (siehe ausführlich: Die vergessenen Jahre des Terrors: In den 70ern und 80ern zogen Terroristen eine Blutspur durch Europa). Wer damals gelebt hat, fühlte dennoch deutlich weniger Angst. Denn da konnte man u.a. den Bundestag mit Rucksack besuchen, ohne dass alles durchsucht wurde. Es gab weniger Kameras, die einen auf Schritt und Tritt daran erinnern, dass was passieren könnte.

Sonnenstrahl hat uns gerade einen Kommentar hinterlassen, den ich gerne in einem eigenen Strang zur Diskussion stellen möchte, zumal er einen auf dem Blog immer wieder mal angesprochenen Begriff im Kontext des neuen Anschlags in Berlin aufgreift:

Vor einigen Tagen überprüfte ich den Ölstand im Motor meines Fahrzeuges. Noch während des Nachfüllens mischten sich intensive Überlegungen über Kooperation in mein Tun.

Dieses Fahrzeug funktioniert auf der Grundlage von Kooperation. Dem Erkennen eines Mangels, sowie jedem Augenblick, jedem Schritt, jedem Atemzug liegen Kooperation zugrunde. Selbst eine zerstörerische Tat wie z.B. die Schreckensfahrt über den Berliner Weihnachtsmarkt, oder Kriege, oder Ausbeutung oder Betrug…., sind Ergebnisse einer Kooperation. Denke ich die Konsequenzen einer destruktiven Kooperation zu Ende, so müsste sich diese Energie mit ihrer Umsetzung selbst zerstören, bzw. auflösen, bzw. transformieren. Doch offensichtlich findet destruktive Kooperation immer wieder eine Tankstelle, an der sie sich versorgen kann. An einer Tankstelle gibt es für unterschiedliche Bedarfe, verschiedene Produkte. Destruktive Kooperation verwendet ausschließlich den Treibstoff der Angst.
Wer in Angst ist, definiert sich als Opfer. Ein Opfer befindet sich in einer Schuldverstrickung. Das Opfer klagt den Täter an, erklärt ihn für schuldig an seiner Misere und übt auf diese Weise Macht über den Täter aus. Der Täter wird zum Opfer und der Tanz beginnt von vorn nur mit getauschten Rollen. Alle Anklagen gegen das System, gegen die Politiker, Wirtschaftsbosse, Kirchenfürsten, gegen Vermieter und Mieter, gegen unsere Eltern, unsere Kinder, sind Schuldzuweisungen und treiben das Rad immer wieder an.

Ich spreche für mich, wenn ich feststelle, dass mir mit zunehmendem Alter bewusst wird, dieses Leben endet in einer Sackgasse, an deren Ende die Angst vor Verelendung immer größer werden könnte. Da mir das nicht logisch erscheint, denn dann müsste alle Lebenserfahrung keinen Sinn haben, suche ich nach einer weiterführenden Lösung dieses Rätsels.

Da ist etwas, das mich atmen lässt. Das kann doch nichts anderes sein als konstruktive Kooperation, oder?

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Gesundheit: Darüber, wie Heilung kollektiv aus dem WIR gelingen könnte …

Dezember 18, 2016 4 Kommentare

Angst ist nicht das Gegenteil von Liebe.
Angst verhindert das Fließen der Liebe. …
Im Transformalen Netz geht es um Geborgenheit.

Annegret Hallanzy

Im Zuge meiner Gespräche mit dem „Repeacer“ Andrea Tosi (siehe dazu auch 1, 2, 3) ist der Fokus immer mehr auf des Thema Angst und seine notwendige Auflösung gerichtet worden, um in den Frieden mit sich zu kommen. Dann würde der Frieden, wie er stellvertretend mit dem Bildnis des Paradieses gegeben wird, von allein zurückkommen. Womit das nach Wort re-peace-ment eine passende Bedeutung bekommt. Gerne möchte ich dazu die Aktivitäten einer Frau vorstellen, die wie ich ein sehr anarchistisches Bild vor Augen hat: Die Übernahme aller Verantwortung selbst, so dass keine Macht an andere übertragen werden, auf dass sie Herrschaft ausüben dürfen, in welcher Form auch immer. Am Ende kommt es so zu einem transparenten WIR, in der Geborgenheit die Angst verhindert und die Liebe frei fließen lässt. Aber macht Euch wie immer selbst ein Bild:

Die Forschungen der Münchner Therapeutin Annegret Hallanzy, die sie unter anderem in ihrem Buch „Die Software der Seele“ dargelegt hat, kommen letztendlich zu einem zentralen Ergebnis: Hinter den meisten, wenn nicht sogar allen unseren Wünschen stehe der tiefe Wunsch nach „Beziehungs-Qualität“. Eine Qualität, die unabhängig von der Entfernung, unabhängig etwa von „gleicher Meinung“ existiert. In einer Welt, die auseinander driftet, in der alte „Sicherheiten“ wegbrechen, bleibt der innige Wunsch nach Zugehörigkeit und Geborgenheit, der von unterschiedlichen neuen Institutionen bedient wird, wie der „Spirituellen Seminar-Szene“. „Zu wenig“, sagt Hallanzy, „wir brauchen Netzwerke, die nicht auf gleiche Rituale bauen, sondern auf wechselseitigen Respekt vor und Austausch mit anderen Ansätzen der Weltanschauung“.

Annegret Hallanzy hat darum das „Transformales Netz“ gegründet, in dem das „neue Miteinander“ gelebt werden kann. Das Experiment des Transformalen Netzes ( http://www.Transformales-Netz.de ) zeige, dass manche Traumen, Verstrickungen und fremdenergetischen Belastungen in einem psychospirituell gesunden Feldklima heilen können. Natürlich bestehe eine Wechselwirkung zwischen der selbstverantwortlichen inneren Arbeit eines jeden Mitwirkenden mit der erlebten Stärkung des Einzelnen in einem gelungenen Miteinander. Dieser durch die Lebendigkeit der Teilnehmer ermöglichte kollektive Prozess, der wiederum Heilung und Befreiung aus dem „Höheren Wir“ für den Einzelnen und die Gemeinschaft heruntertransformiert, sei nicht nur nötig, sondern Hallanzy sieht ihn als einzige Chance und sogar Bestimmung der Menschheit.

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„Frieden ist die Abwesenheit von Angst!“ – Über die Mission und Vision der Repeacer

Dezember 11, 2016 32 Kommentare

Im letzten Artikel zu den Repeacern hatte ich ihre Überzeugung (davor: „Ich bin ein Repeacer …vorgestellt, nicht ohne mit dem Ausblick auf ihre Vision zu enden. Schauen wir uns nun also an, wie sich die Repeacer vorstellen, die Metamorphose der unscheinbaren Raupe hin zum aufregend bunten Schmetterling (siehe: Wahnsinnige Schmetterlinge) zu erreichen (die Übersetzung stammt wieder von mir, und dieses Mal war es eine Herausforderung, die Bilder passend zu transportieren):

russel-repeacer

Mission und Vision der RepeacerQuelle

Aktivisten kämpfen, weil sie sehr besorgt sind. Sie kämpfen, motiviert durch ihre Zukunftsängste, in allen Arten von sozialen, ökonomischen sowie ökologischen Auseinandersetzungen. Sie engagieren sich in vielen sehr unterschiedlichen „Problemlösungen“, denn Jeder ist anders betroffen. Das ist eine Tatsache, ein Fakt, den wir nicht ändern können. Erst auf Basis dieser Einsicht lässt sich eine einheitliche und effektivere Strategie für die Unterstützer sozialer Aktivisten, den 99%, entwickeln, als da sind Occupy, Anonymous, Wikileaks, oder mit welcher anderen revolutionären Idee auch immer sie sich identifizieren.

Repeace möchte jede Nation mit einer für sie passenden neuen Strategie befähigen, Soziale oder andere Konflikte durch verantwortliches Handeln zu lösen. Frieden wirkt wie eine Belebung durch ein effizienten, bewussten und verantwortungsvolles Handeln, wenn Mitgefühl nicht ausreicht. Aktivismus ist dagegen der verantwortliche Lebensstil der Menschen, die an der Gestaltung ihrer Zukunft mitwirken wollen. Das gestaltet Sinn. Der Aktivismus wurde bisher durch das Führungsschicht (Establishment), die 1%, durch die Macht der Konzerne drangsaliert und kriminalisiert. Zeit, mit einer alternativen Strategie effektiv zu antworten.

Unsere Mission ist ein Menschenrecht: die Anwendung gewaltloser, friedlicher Handlungen. Die Empfehlung an die Unterstützer in jeder Nation im Einzelnen: Weiterlesen …

Ich bin ein Repeacer …

Dezember 8, 2016 14 Kommentare

Ich hatte vorgestern Abend ein interessantes Gespräch mit Andrea Tosi, einem schweizer Aktivisten, wie er sich nennt, und ein „Repeacer“, aber besonders auch Künstler. Hier stellt er seine Idee vor, auf der Welt durch Verantwortung Konflikte zu lösen:

Andrea hat die Vision, dass die Vielen, die sich für Gerechtigkeit und sozialen Wandel einsetzen, in einer einfachen Art und Weise so organisiert werden könnten, dass wir am Ende in einer verantwortlichen, mitfühlenden (compassionate / empathetic) Welt leben werden, jenseits von Angst. Er nennt die Bewegung, die er mit anderen in den USA gestartet hat, Repeace, in Anspielung auf die in den 70er Jahren stecken gebliebenen Friedensbewegung.

Durch die Assoziation „Frieden ist die Abwesenheit von Angst“ nenne ich diese globale Metamorphose heute „Repeacement“. Wie sie dann am Ende wirklich heißen wird, werdet ihr bestimmen. Denn darum geht es: Dich, Euch, Alle wieder in eine effiziente Partizipation mitzureißen… alle… so läuft nämlich eine Revolution.

Auf der Web-Seite dieser Bewegung ist zu erfahren (Übersetzung von mir):

Repeace ist eine alternative Strategie der Ermächtigung der 99%, basierend auf der einfachen Tatsache, dass alle Aktivisten Frieden anstreben. Das Dogma von „Krieg & Frieden“ hat buchstäblich den Begriff Friede mit der Analogie „Abwesenheit von Kriegen“ verklebt. Dies darf als der größte Irrtum der Menschheit gelten und ist der Grund, warum unsere Zivilgesellschaft keinen vereinten Willen hat und so zersplittert ist. Der eigentliche Zweck von Aktivismus ist „Frieden“, aber er weiß es nicht. Wenn wir diese Art von Status Quo nicht herausfordern und das Ideal des Friedens von den Metaphern der bewaffneten Konflikte und der nuklearen Abrüstung frei machen, können wir die Macht dieses Ideals nicht nutzen oder schätzen, dass der gesamte soziale Aktivismus der wahre Friedensprozess ist.

Durch die Neugestaltung des Aktivismus als die „Verantwortungsbewegung“ und den „Friedensprozess“ und durch die Definition von Aktivisten als „Repeacer“ (im Sinne von zurückholen), hilft Repeace den Aktivisten, dem Stigma der Radikalen, Hippies, Sozialisten oder gar Eco-Terroristen zu entkommen, das den sozialen Wandel und ihre Proteste umgeben hat. Repeace sammelt das Wesen aller globalen Beschwerden in einer Forderung, Verantwortung und organisiert selbst beschriebene „Progressive“ hinter 3 universell geteilten Werten:

  • Rechenschaftspflicht
  • Nachhaltigkeit
  • Freie Meinungsäußerung

Solidarität (=Bewusstsein), der fehlende Zusammenhalt (=Kohärenz) in einer großen Menge verschiedenartigster sozialer Aktivisten kann sich über drei online „Verpflichtungen“ einstellen und so eine gemeinsame Stimme verwirklichen, eine gemeinsame, kollektive und wahren Gemeinschaft.

Der Kontext: Weiterlesen …

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