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Posts Tagged ‘Andreas Zeuch’

Petitionsentwurf: Separation der Bundesländer für eine Rückkehr zur Demokratie

Wir haben auf diesem Blog u.a. reichlich angeschaut, welche Auswirkungen eine krebshafte, profitorientierte, aus dem Hintergrund von einer wahnhaften Mafia (siehe u.a.) gesteuerte Wirtschaft auf Mensch, Tier und Umwelt hat, und ganz besonders über ihr Lobbywesen auf unsere gewählten Repräsentanten (siehe u.a. Brüssel). Die Frage ist, was zu tun ist, um wieder in eine Ökonomie zu kommen, die das Wohl der Gemeinschaft – Umwelt und Tiere inklusive – und nicht diese Mafia und die ihr Dienenden fördert. Reicht es, das erkannt zu haben, und diesem System weitestgehend aus dem Weg zu gehen? Oder wäre die folgende Petition ein guter Ansatz, die am Ende zu einer direkteren Demokratie getragen durch die Subsidiarität in den Kommunen führt, wie sie sogar im Grundgesetz nachzulesen ist. Wäre die Loslösung der Länder aus dem Bund ein Schritt, sich aus den Verträgen mit z.B. der diktatorischen EU zu befreien und so einen Neufanfang beginnen zu können?

Auf der Seite MMNEWS fand ich den folgenden Text (Quelle):

Aufgrund der hohen Durchsatzgeschwindigkeit und dem Mangel an Respekt der deutschen Politik vor dem Grundgesetz, verliert der Rechtsstaat zusehends seine Grundwerte. Anstatt aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen und mehr Kontrolle an den Ort des Geschehens zu lenken, wird ein immer größerer – alles kontrollierender – Moloch geschaffen. Dieser Petitionsentwurf soll nicht nur ein Zeichen setzen, er soll die Politik zu mehr direkter Demokratie bewegen.
Damit würde ein Anfang geschaffen, um den Machtverlust in Richtung Brüssel und zum Nachteil der Bürger zu bremsen. Anmerkungen und Kommentare sind absolut erwünscht.

Separation der Länder aus dem Bund für einen friedlichen Neuanfang per Volksentscheid!

Der Bundestag möge beschließen, dass den Bürgerinnen und Bürgern der Bundesländer per Volksabstimmung die Möglichkeit gegeben wird, durch Separation ihre Unabhängigkeit von der Bundesrepublik Deutschland zu erlangen.

Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht.“ (Bertolt Brecht)

Auch wenn die Regierung der Bundesrepublik Deutschland und die EU-Vertreter bereits mehrfach das Recht beugen, muss ein Weiterlesen …

Eine wichtige Methode der direkten Demokratie: Systemisches Konsensieren

November 17, 2012 25 Kommentare

Ich hatte die Methode Systemisches Konsensieren schon einmal kurz in dem Artikel Der steinige Weg zur direkten Demokratie angesprochen. Nun haben mir die Erfinder, Siegfried Schrotta  und Erich Visotschnig, einen Text zur Verfügung gestellt, der eine kurze Einführung in die Methode gibt. Nochmals aufmerksam geworden bin ich auf die Methode durch einen Artikel von Andreas Zeuch, in dem er die Methode kritisierte, und worauf noch eine Richtigstellung folgte. Aber lest nun selbst über diese wichtige Methode für die Optimierung demokratischer Streitkulturen:

Systemisches Konsensieren – eine kurze Einführung

Warum sind demokratische Gesellschaften in so viele Konflikte und Machtkämpfe verwickelt?

Weil wir uns seit jeher einem Entscheidungsprinzip verpflichtet fühlen, das zwar unbestreitbar Großes für die Entwicklung der Demokratie geleistet hat, dessen negative Auswirkungen aber nicht genügend beachtet werden: Wo immer das demokratische Mehrheitsprinzip eingesetzt wird, hat  die Mehrheit die Entscheidungsmacht und kann damit ihre Interessen durchsetzen. Wer sich behaupten will, muss daher möglichst viele Anhänger um sich scharen, um die anderen nach Bedarf niederstimmen zu können. An Stelle der Sachthemen tritt der Kampf um Weiterlesen …

Das Demokratievakuum – ein Plädoyer für demokratische EntscheidungsKulturen in Unternehmen.

November 14, 2012 28 Kommentare

Das höchste Gut

Was ist in unserer „westlichen“ Gesellschaft das höchste Gut? Es ist das Fundament zu so vielen anderen Annehmlichkeiten, die wir fast täglich genießen: Unsere Demokratie. Wir sind nicht mehr Sklaven, Leibeigene, Geknechtete, tumbe Masse. Wir dürfen uns jederzeit, sofern wir die (verfassungs-)rechtlichen Spielregeln einhalten, erheben und unsere Meinung sagen. Wir dürfen nicht nur, wir sind sogar aufgefordert, regelmäßig unsere Landes- und Bundesregierungen und deren zahlreiche Varianten in diversen Ländern frei ohne Furcht zu wählen. Sobald die Wahlbeteiligung niedrig ist, kritisieren wir dies. Sollten wir nicht einverstanden sein mit dem, was eine Regierung leistet, dann wählen wir sie ab. Ob dadurch unsere Vorstellungen und Ziele besser vertreten werden, ist eine andere Frage. Unbenommen bleibt die wertvolle Freiheit, mitzugestalten. Und wem das Wählen oder die Meinungskundgabe alleine nicht reicht, kann jederzeit selbst die politische Bühne betreten. Wer gegen die demokratische Grundordnung agiert, bekommt ein Problem. Zu Recht. Oder möchte jemand von Euch das Feudalsystem, die Monarchie oder vielleicht gleich am besten eine Tyrannei reaktivieren?

Das Demokratievakuum

Irrwitzigerweise haben wir aber kollektiv eine gewaltig globale Ausnahme geschaffen: Unsere Unternehmen. Der passende Spruch dazu wird gleich gratis mitgeliefert: „Das hier ist keine demokratische Veranstaltung!“ Ein markiger Spruch, dreisterweise noch in den Mantel der Aufklärung gehüllt.

Ist es nicht im höchsten Maße erstaunlich, dass wir berechtigterweise stolz sind auf unsere demokratische Gesellschaft und dies als zentralen Wert feiern, in der täglichen Arbeit aber plötzlich wieder zu alter, längst überkommener Ungleichheit greifen? Nur kurz zur Erinnerung: Weiterlesen …

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