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Posts Tagged ‘Anarchie’

Anarchistische Oasen der Freiheit …

Für mich ist Anarchie einerseits eine Schule des kritischen Denkens und andererseits ein widerständiges Handeln. Diese zwei Momente sind sehr wichtig, das sie sich gegenseitig bedingen und motivieren. Da ist eine skeptische Grundeinstellung gegenüber Hierarchie, Autorität, Macht sowie der Konzentration von Vermögen und anderen Privilegien.

Zu hören in einem Mittagstischgespräch im folgenden Video.

Ich möchte noch einmal das Leben in Anarchie ansprechen, denn es gibt ein neues Video, in dem wir uns einige Oasen in dieser profitorientierten, ausbeuterischen Welt anschauen können. Da ist eben nicht das regellose aufeinander Einhauen zu sehen, das typische Bild von Chaos und Gewalt, wie es die Medien der Herrscher gerne abschreckend darstellen, sondern ein gemeinsam abgesprochenes Wirken auf Augenhöhe:

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Der Abbau des Staates

Januar 25, 2019 2 Kommentare

Leider können wir den Politikzirkus in Berlin, Brüssel, London, Paris, Washington… nicht mehr ernst nehmen. Wir sind zu der traurigen Erkenntnis gelangt, dass offensichtlich Komiker die Macht übernommen haben. Anders ist das lächerliche und absolut weltfremde Theater nicht mehr zu erklären.

Matthias Weik und Marc Friedrich (Quelle)

Dass das mit dem Staat nicht wirklich gut für das gemeine Volk ausgeht, sondern dabei die Konzerne über ihren Lobbyismus dafür sorgen können, dass das Geld von Fleißig nach Reich fließt, durften wir in der letzten Zeit inzwischen an so vielen Entscheidungen des Bundestages abzählen, dass es, um mal eine mittelalterliche Redewendung zu bemühen, kaum noch auf eine Kuhhaut geht.

Nun rufen die Einen, dass wir noch mehr regulieren sollten, noch mehr Staat benötigen, damit diese Korruption aufhöre. Andere meinen dagegen, dass ausgerechnet diese staatlichen Regulierungen dafür sorgten, dass es den Reichen immer besser gehen als den Armen, sprich sich die Schere zwischen beiden immer weiter ausdehne.

Ich möchte zu Letzteren nochmals einen Text der Freiwirtschaftler bringen, der mit für mich nachvollziehbaren Argumenten aufzeigt, dass wir den Staat besser verschlanken sollten, damit es wieder mit dem Gemeinwohl klappen möge. Also das wieder ab ins Regal zum kräftig daraufrumkauen

Der Abbau des Staates

Der folgende Artikel beruht im Wesentlichen auf „Der Abbau des Staates nach Einführung der Volksherrschaft“ von Silvio Gesell, der heute aktueller ist denn je. Ich habe einige Formulierungen geändert, um Missverständnisse auszuschließen, sowie den Text auf das Wesentliche gekürzt und auf die heutige Zeit angepasst:

Vorwort

Die Anhänger des Staatsgedankens, des Gegenwarts- wie des Zukunftsstaates, erleben zurzeit herbe Enttäuschungen. Eine natürliche Folge davon ist, dass vielen, die sich nie Gedanken über den Inhalt des Staatsbegriffes gemacht hatten, der Staat nun zu einer Frage geworden ist. Und auf der Suche nach einer Antwort beginnen sie den Staat in seinen einzelnen Funktionen zu zerlegen und zu untersuchen. Das Ergebnis solcher Arbeit wirkt dann immer recht ernüchternd, indem der Staat sich dann als eine einfache Organisation zur Sicherung gesellschaftlicher Gewaltzustände entpuppt, genetisch hervorgegangen aus Schwächegefühlen der herrschenden Gesellschaft. Nichts Großes findet man im Staatsgedanken, nichts, was moralische Kräfte ruft, dafür aber vieles, was solche Kräfte abstößt und zerstört. Und nach solchem Einblick hat man gewöhnlich genug und lässt den oft lange, liebevoll gepflegten Staatsgedanken fallen, um dann vor der neuen Frage zu stehen: Ist Akratie möglich?

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Degradieren sich Viele selbst, wenn sie sich hinstellen und rufen: „Wir sind das Volk“?

September 4, 2018 33 Kommentare

Blick von Glessen auf Brauweiler vor Regenguss – Foto: Martin Bartonitz 2018

Ich möchte gerne einen Artikel hier nochmals bringen, der auf dem Blog What you read is what I’ve felt veröffentlicht wurde und eine interessante Perspektive auf den Begriff ‚Volk‘ wirft. Aber zuvor schauen wir auch noch, woher denn dieses Wort kommt und welche Bedeutung diesem früher zukam:

Der Ausdruck Volk (über mittelhochdeutsch volc aus althochdeutsch folc, dies aus urgermanisch fulka „die Kriegsschar“) ist erstmals im 8. Jahrhundert belegt und bedeutet „viele“. Zu Grunde liegt dieselbe indogermanische Wortwurzel, von der auch die Wörter „voll“ und „viele“ abgeleitet werden können; auf die ursprüngliche Bedeutung „Kriegsschar“, „Kriegerhaufen“ weist auch die slawische Wortwurzel pulk- hin, die allgemein als frühe Entlehnung aus dem Germanischen gilt, und später ins Deutsche mit spezieller Bedeutung als Pulk zurückentlehnt worden ist.

Der Begriff tönt bei mir ambivalent an. Einerseits ist eine Kriegsschar streitbar, eben nicht wehrlos. Auf der anderen Seiten ist das der Haufen, der zu gehorchen hatte. Und wenn wir schauen, dass ab dem 9. Jahrhundert die Leibeigenschaft = Sklaverei in Europa Einzug hielt und für 1.000 Jahre dafür sorgte, dass die Landesherrn ein Volk voller ‚folg-ender‘ Untertanen besaßen, dann hat das ein wenig gutes Geschmäckle. Und nun schauen wir uns mal an, wie der Kollege auf diesem Begriff herumkaut:

„Volk“ und „Bürger“ – Eine Unterscheidung (Quelle)

Ein „Volk“ ist ein Haufen von Menschen, die auf einem Platz herumstehen oder herumsitzen, während vorne ein Einzelner irgendwelche Sachen brüllt.

„Bürger“ sind die gleichen Menschen, wenn sie sich in ständig neu durchmischenden Kleingruppen wechselseitig austauschen, beraten, einander zuhören und dann gemeinsam Entscheidungen treffen, die besser sind als die, die irgendein Einzelner jemals hätte treffen können.

Ein Volk besteht niemals aus Bürgern.

Bürger bilden niemals ein Volk.

Man könnte den „Bürger“ geradezu auf folgende Weise definieren:

Ein „Bürger“ ist das Individuum, das einer Gemeinschaft angehört, die allen anderen Gemeinschaften übergeordnet ist, das aber zugleich als Teil dieser übergeordneten Gemeinschaft nicht in einer Masse untergeht, sondern das vielmehr mit seiner ganz speziellen Stimme gut hörbar bleibt und dessen aktiver Beitrag für das Zustandekommen und den Erhalt dieser Gemeinschaft als unerlässlich und unersetzbar gehalten wird.

„Volk“ und „Bürger“ sind keine Weiterlesen …

Wenn das jetzige System zerbricht, was dann?

September 2, 2018 7 Kommentare

Ich gab vor ein paar Jahren meiner 75-jährigen Mutter das Buch Anarchie!: Idee – Geschichte – Perspektiven zu lesen, da es mir ausgesprochen gefallen hatte und wo ich nach der Hälfte für mich feststellen musste: „Hey, du bis im Grunde deiner Seele ein Anarchist!“. Als sie mir ein halbes Jahr das Buch zurück gab, sagte sie: „Die ersten 50 Seiten waren zäh. Aber dann wurde es sehr spannend. Ach, wenn die Menschen doch alle so miteinander auskommen könnten.“

Da noch immer die meisten in unserer westlichen Welt von den Ideen der Ur-Anarchisten ferngehalten wurden, vermutlich nicht von ungefähr, sprich zum Schutz der hier Herrschenden, und sogar eher mit Bildern geimpft sind, die sie davon abhalten werden, sich mit den Ideen zu ernsthaft zu beschäftigen, möchte ich den Mutigen unter ihnen das folgende Video als Hörbuch von Anarchie in der Praxis: Die Freiheit der Zukunft empfehlen, vielleicht gibt es ja doch die eine oder andere Inspiration. Zum Video ist noch der folgende Text zu lesen: Weiterlesen …

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Dokumentation: Wie die Ideen des Anarchismus die Welt bewegt …

Dezember 14, 2017 14 Kommentare

Zeichen der Anarchisten

Ich hatte immer wieder das Thema aufgebracht, dass es auch andere Gesellschaftsformen als die unserer durch-hierarchisierten Welt von Befehlt und Gehorsam von Über- und Untergebenen gibt. Zuletzt war es der Artikel Mit hoher Wahrscheinlichkeit bist auch Du ein Anarchist …. Es gibt eine weitere Dokumentation zum Thema, die ich gerne ins Regal stellen möchte. Dazu fand ich an anderer Stelle diesen Text:

Von oben gesehen ein Haufen von Scheiße. Von unten lauter Arschlöcher.

Auf die Perspektive kommt es an: Von oben gesehen ein Haufen von Scheiße. Von unten lauter Arschlöcher. (Bild: unbekannter Artist)

Der Anarchismus brachte die Welt immer wieder ins Wanken, ermöglichte aber auch die ersten sozialen Errungenschaften und beeinflusste die großen Revolutionen des 20. Jahrhunderts. Wo nahm diese Bewegung ihren Anfang, die seit 150 Jahren jeden Herrn und jeden Gott ablehnt? Warum ist der Anarchismus, der eine bessere Welt wollte als die, die sie früher war, noch immer aktuell? Warum ist seine Geschichte mehr denn je die unsere?

Vom Aufstand der Pariser Kommune 1871 bis zur Gründung der ersten großen Gewerkschaften, von der Entstehung libertärer Milieus mit alternativen Lebensentwürfen bis hin zur Einrichtung freier Schulen: Die anarchistische Bewegung hat die ersten Revolutionen angestoßen und gehört zu den entscheidenden Triebkräften großer sozialer Errungenschaften.

Diese zweiteilige Dokumentation beleuchtet von Frankreich über Japan bis nach Chicago und Buenos Aires die Ursprünge dieser politischen Philosophie und porträtiert die geistigen Väter der anarchistischen Bewegung wie etwa Pierre-Joseph Proudhon oder Michail Bakunin.

Darüber hinaus beleuchtet der Film Ereignisse und Meilensteine der Arbeitergeschichte vom Ende des 19. bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts und bringt so die bedeutende Rolle der Anarchisten für die sozialen Bewegungen unserer Zeit ans Licht. Die Dokumentation befasst sich unter anderem mit der Gründung der Ersten Internationale, dem Tag der Arbeit, dem Kampf um den Achtstundentag und den Attentaten während der Belle Epoque.

Immer mehr Menschen leben diese Form der in meinen Augen höchsten Form der Organisation im Kleinen auch schon in Unternehmen. Stichworte dazu: New Work, Agile Methoden der Zusammenarbeit wie SCRUM, Sociocraty oder davon abgeleitet Holocracy … aber schaut erst einmal selbst hier rein:

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„Gehorsam ist der Boden, auf dem Herrschaft wächst und gedeiht.“

Zeichen der Anarchisten

Die Herrschenden werden aufhören zu herrschen, 
wenn die Kriechenden aufhören zu kriechen.
Friedrich Schiller

Ein sehr schönes Buch, das sich mit der Nicht-Gehorsamkeit befasst, ist das Buch von Planet des Ungehorsams schon einmal schrieb. Dass die heutige Gehorsamkeit das eigentliche unserer Probleme ist, das hat auch schon Matt Damon uns schon so schon vorgetragen (wer es noch nicht kennt: hier mit deutschen Untertitel: Ziviler Ungehorsam). Dass gerade die Deutschen sehr gehorsam sind, das zeigte auch schon Karl Friedrich von Weizsäcker auf, siehe dazu nochmals der Artikel Der Deutsche: absolut obrigkeitshörig, des Denkens entwöhnt, typischer Befehlsempfänger, ein Held vor dem Feind, aber ein totaler Mangel an Zivilcourage!. Das ist sicher keines der Kriterien der deutschen Kultur, auf die eines seiner Vertreter stolz sein kann. Immerhin macht es den Herrschenden viel Freude, treibt es doch die Arbeiter dazu an, Deutschland zum Exportweltmeister zu machen, und dabei aber selbst wenig abzubekommen. Gerade Rüdiger Lenz einen Kommentar zur Huldigung unserer Kanzlerin Merkel geschrieben, in dem er das Thema Gehorsamkeit nochmals griffig beleuchtet. Viel Freude beim Draufrumkauen:

Goldene Merkel: Kanzlerin legt Wow-Auftritt hin! – Ein Kommentar von Rüdiger Lenz

Ob Regen oder Sonnenschein: Goldene Kanzlerin legt Wow-Auftritt hin! Na wenn das mal keine Sonderberichterstattung in den Mainstream-Medien wert ist. Unsere Goldkanzlerin hat Glück, denn sie hat bekommen, was sie wollte. Sie wollte und will weiterhin Deutschland dienen und damit gedenkt sie auch in den nächsten vier Jahren nicht aufzuhören. Merkel dient aus freien Stücken, sie dient freiwillig. Achja? Wirklich?

Ehe der Hahn kräht, wirst Du Dich drei Mal selbst verleugnen.

Apropos freier Wille.
Der kann manchmal ganz schön unfreiwillig sein. Nehmen wir das Experiment von Solomon Ash, einem Sozialpsychologen, der herausgefunden hat, dass die meisten Menschen sich keine freie Meinung bilden. Setzt man Menschen einem Gruppenideal oder Gruppenzwang aus, dann fügt sich der Einzelne diesem „Zwang der Gruppe“ und dies, obwohl er weiß, dass das, was er gerade mit Wahrheit beflockt oder mit Handlungen versiegelt, völliger Irrsinn ist. Der Zwang der Gruppe ist für den Einzelnen so stark, weil niemand sich ausgegrenzt fühlen will.

Nehmen wir zwei weitere Wow-Auftritte und fragen uns, wieso der Wow-Effekt der Goldkanzlerin überhaupt möglich ist. Schauen wir uns also die andere Seite der Medaille noch ein bisschen genauer an.

Heinrich Heine Sklaven

Stanley Milgrim schockte die Welt, als er feststellen musste, dass es kein Nazi-Gen gibt sondern, dass fast alle Menschen zu unbedingtem Gehorsam neigen, wenn Weiterlesen …

Kein Gott, kein Herr! Eine kleine Geschichte der Anarchie

David Graeber (Foto: Wikipedia)

Mit großer Wahrscheinlichkeit bist auch Du ein Anarchist.
So titelt ein Artikel des Anarchisten David Graerber

Ich las vor einiger Zeit schon einmal über die Geschichte der Anarchie, ein Buch von Horst Stowasser, nun fand ich eine recht gute Dokumentation, die aufzeigt, warum die Medien der Herrschenden das Bild von Chaos und Gewalt an die Wand werfen, und Andere sagen, dass Anarchismus die höchste Form der Organisation sei, weil sie auf dem Mut des Ungehorsams gründet. Aber schaut wie immer mal selbst rein in dieses bewegende 20. Jahrhundert, von dem wir in den Schulen eher sehr wenig erfahren können:

Der Anarchismus ist das natürliche Kind der Aufklärung, die Anerkennung des Individuums, Herr seiner selbst zu sein. Der Anarchismus ist die Antwort auf die dunklen Seiten des Kapitalismus und wurde im Schatten der großen industriellen und landwirtschaftlichen Ausbeutung geboren. Der Anarchismus stellt die Frage nach der Moral des Menschseins, die ein Leben ohne Staat, Geld und Grenzen auf Grundlage von Freiheit, Vernunft und Gleichheit idealisiert.

Der Anarchismus brachte die Welt immer wieder ins Wanken, ermöglichte aber auch die ersten sozialen Errungenschaften und beeinflusste die großen Revolutionen des 20. Jahrhunderts. Wo nahm diese Bewegung ihren Anfang, die seit 150 Jahren jeden Herrn und jeden Gott ablehnt? Warum ist der Anarchismus, der eine bessere Welt wollte als die, die sie früher war, noch immer aktuell?

Vom Aufstand der Pariser Kommune 1871 bis zur Gründung der ersten großen Gewerkschaften, von der Entstehung libertärer Milieus mit alternativen Lebensentwürfen bis hin zur Einrichtung freier Schulen: Die anarchistische Bewegung hat die ersten Revolutionen angestoßen und gehört zu den entscheidenden Triebkräften großer sozialer Errungenschaften. Die zweiteilige Dokumentation beleuchtet von Frankreich über Japan bis nach Chicago und Buenos Aires die Ursprünge dieser politischen Philosophie und porträtiert die geistigen Väter der anarchistischen Bewegung wie etwa Pierre-Joseph Proudhon oder Michail Bakunin. Darüber hinaus beleuchtet der Film Ereignisse und Meilensteine der Arbeitergeschichte vom Ende des 19. bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts und bringt so die bedeutende Rolle der Anarchisten für die sozialen Bewegungen unserer Zeit ans Licht. Die Dokumentation befasst sich unter anderem mit der Gründung der Ersten Internationale, dem Tag der Arbeit, dem Kampf um den Achtstundentag und den Attentaten während der Belle Epoque.

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Mafia – Grundprinzip unserer Gesellschaft

Januar 28, 2017 5 Kommentare

Sohn: Vater, ich werde ins organisierte Verbrechen einsteigen!
Vater: OK. Welches, Mafia oder Regierung?

fahneIch habe auf der Seite anarchie.de einen Artikel gefunden, der fast wie eine Zusammenfassung einer Reihe meiner Artikel daher kommt, daher möchte ich ihn hier auch nochmals bringen. Er wurde in 2002 veröffentlicht, und das, was wir aktuell beobachten, bestätigt den Inhalt gut:

Mafia – Grundprinzip unserer Gesellschaft

Die Zerstörung der Autonomie, d.h. der Möglichkeit zur Selbstorganisation scheint mir die Grundlage jedes Systems der Ausbeutung und Unterdrückung zu sein. Jeder Angreifer, jeder Räuber, jeder Mörder stört die Lebensgrundlangen seines Opfers. Dabei wird er die Möglichkeiten des Opfers zur Flucht, zur Verteidigung, zur Erholung und zur Neuorganisation verringern.

Ein erfolgreicher Räuber oder eine Räuberbande wird irgendwann dazu übergehen, das Gewaltverhältnis zu seinen Opfern zu institutionalisieren. Er bietet an, seine Opfer am Leben zu lassen, wenn Sie ihm regelmäßig Tribut zollen. Wenn der Räuber auch noch „Schutz“ vor anderen Banden anbietet und das Angebote angenommen wird, wird der Räuber von der zeitweiligen Heimsuchung zum institutionalisierten Machthaber.

Im Lauf der Jahre und der Generationen nimmt das Verhältnis der Ausbeutung auch in den Köpfen der Ausgebeuteten den Charakter von Rechtmäßigkeit an.

Angehörige der herrschenden Klasse (die frühere Räuberbande) werden einzelne Angehörige der unterdrückten Bevölkerung, die sich dafür eignen, als „Aufseher“, „Hilfswillige“, „Büttel“ oder „Beamte“ anstellen und dafür entsprechend privilegieren. Die Unterdrückten werden die Herrschaft irgendwann dann als gerecht empfinden, wenn sich die Herrscher etwas mit „übermäßiger“ Grausamkeit zurückhalten und so etwas wie „Rechtssicherheit“ installieren und aufrechterhalten. Ein Staatswesen ist entstanden.

Je mehr sich der Wohlstand entwickelt, um so mehr werden die Herrschenden versuchen, bürgerkriegsartige Auseinandersetzungen zu vermeiden, die diesen gefährden könnten. Sie werden gewisse Zugeständnisse an Mitspracherecht machen, und es einigen befähigten Angehörigen der Unterklasse ermöglichen, sozial bis in ihre Reihen aufzusteigen.

Trotzdem gehört zum Beispiel in der Bundesrepublik noch ein großer Teil des allgemeinen Reichtums an Grund und Boden den Nachkommen jener Adligen, die sich diese Schätze einst durch nackten Mord und Totschlag angeeignet haben.

Es ist ein Gewaltverhältnis (Staat) entstanden, das auf der Zerstörung von Autonomie, auf dem Weiterlesen …

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Der Abbau des Staates

Ich hatte vorgestern schon einen Artikel von Stefan Wehmeier gebracht, der aufzeigte, dass unser heutiges Geld- und Bodensystem genau dazu führt, was wir heute sehen: Wie im Monopoly-Spiel hat am Ende einer Alles und der Rest schuftet im Wesentlichen für diesen. Inzwischen besitzen 62 Menschen über 50% des Planten (siehe im Handelsblatt). Ich hattet hier schon einige Mal darüber geschrieben, dass Staat ein Instrument eben dieser Profitierenden ist, sich der immer mehr Habenichtse zu erwehren. So bemerken wir aktuell, dass immer mehr Gesetze zu ihrer Sicherheit geschaffen werden, was zu Reduktion der Freiheiten der Habenichtse führt. Herr Wehmeier zeigt dies gut auf und empfiehlt daher auch den Abbau des Staates, wie das u.a. auch der Anarchist David Graeber  (siehe: Mit hoher Wahrscheinlichkeit bist auch Du ein Anarchist …in einem Interview zum Abbau der Bürokratie fordert. Seine Argumentation ist für mich schlüssig:

Der Abbau des StaatesVon Stefen Wehmeier

Die Natürliche Wirtschaftsordnung, wie ich sie als Voraussetzung für den Abbau des Staates fordere, stellt für ihren Bestand keine neuen Forderungen an den Menschen. Sie ist vollkommen unabhängig von der kulturellen Entwicklung der Völker. Sie nimmt die Menschen so, wie sie durch den langen kapitalistischen Auslesevorgang gezüchtet wurden, vertrackt, geschändet, heruntergewirtschaftet. Freilich, nach dem Satz, dass Mensch und Umwelt sich wechselseitig beeinflussen, wird der Mensch durch die von ihm zu schaffende Natürliche Wirtschaftsordnung selber wieder in hohem Grade umgestaltet werden; aber zum Bestand der akratischen Ordnung ist es nicht nötig, dass solche Umgestaltung des gestaltenden Menschen vorhergehe.

So stark der Einfluss des Kapitalismus auf die Auslese gewesen ist (er ist so stark gewesen, dass man mit gutem Grund von einer heutigen kapitalistischen Rasse sprechen kann), so stark wird auch wieder die Natürliche Wirtschaftsordnung die Auslese aus der Bahn der papiernen Vorrechte in die der angeborenen, vererbungsfähigen Vorzüge abdrängen. Es ist darum nicht ausgeschlossen, dass im Laufe der Jahrhunderte der Mensch wieder die Eigenschaften annehmen wird, die zum Ausbau eines Gemeinwesens nötig sind, wie es sich viele unter den heutigen Anhängern des Staatsgedankens als Ideal nebelhaft vorstellen. Jedoch wir haben nicht die Aufgabe, den künftigen Geschlechtern Gesetze vorzuschreiben. Für uns kommt es darauf an, wirtschaftliche Zustände und ein Gemeinwesen zu schaffen, die auf die heutigen Menschen zugeschnitten sind, die das Ich, das Fundament des Gemeinwesens, wieder zu seiner wahren Natur kommen lassen. Was dieser Mensch dann später tun wird, das ist seine Sache.

Beweggründe, die zum Ausbau des heutigen Staates führten

Der Staat fällt immer so aus, wie ihn die herrschende Klasse braucht [Anmerkung: wir hörten hier schon vom Bühnenbild, das uns präsentiert wird]. Liegt diese Herrschaft in den Händen einer bevorrechteten Minderheit und ist diese dann den Angriffen einer ewig aufsässigen Mehrheit ausgesetzt, so liegt der Gedanke nahe, die Machtmittel einer zentralisierten Staatsgewalt (Monarchie, Despotie, Autokratie usw.) der Aufrechterhaltung der Herrschaft dienstbar zu machen und durch Ausbau der Staatsbetriebe seinen Einfluss, seine Macht zu mehren. Dann wird der Staat mit vielerlei Weiterlesen …

Beruht der Reiz der #Bürokratie auf unserer Angst vor dem Spielen, das auch zu Willkür und Destruktivität führen könne?

Wo die Politik zum Dienstleister der Wirtschaft wird,
gerät die vermeintlich neutrale Bürokratie zur Interessenpolitik.
David Gräber

Bürokratie gilt zumeist als kalt und unpersönlich  (Quelle)

Doch insgeheim lieben wir die Bürokratie, zeigt der Ethnologe David Graeber in seiner Analyse: Ihr Reiz beruhe auf unserer Angst vor dem Spielen, das auch zu Willkür und Destruktivität führen könne.

In den Hochzeiten sozialer Gärung, also den 60er und 70er Jahren des letzten Jahrhunderts, blühte die Kritik der bürokratischen Reglementierung unserer Lebenswelt. Mittlerweile sei das Thema weitgehend aus dem zeitgenössischen Diskurs verschwunden, klagt der US-amerikanische Ethnologe David Graeber, vermutlich wegen der unheiligen Allianz von Politik und Ökonomie.

Wir hätten die neoliberale Propaganda verinnerlicht, die angeblich Deregulierung fordere, aber nur wirtschaftsfreundlichere Regeln meine. Tatsächlich sei die Bürokratie seit den Tagen von Reagan und Thatcher nicht etwa geschrumpft, sondern kräftig gewachsen.

Die Linke aber – und das enttäuscht den bekennenden Anarchisten Graeber (siehe) zutiefst – habe keine Bürokratiekritik mehr im Programm, nicht mal die einst so fruchtbare These von der „strukturelle[n] Gewalt, unter der ich tiefgreifende Formen der Ungleichheit verstehe, die durch Gewaltandrohung aufrechterhalten werden“. Jeder Zwang, auch bürokratischer, sei schließlich eine Form von Gewalt. Dass er von legalen Institutionen ausgeübt werde, mache ihn nicht besser oder auch nur legitimer.

„Kultur der Komplizenschaft“ von öffentlicher und privater Macht

Denn längst bildeten, so Graeber, öffentliche und private Macht eine „Kultur der Komplizenschaft“: Sie versuchen, statt eines Demokratie-konformen Marktes eine Markt-konforme Demokratie zu etablieren. Zu wessen Gunsten dann die Regeln, die Gesetze und die zu ihrer Durchsetzung nötigen Bürokratien geschaffen werden, liege auf der Hand.

Das gelte auch für Begriffe wie „Freihandel“ oder „freie Märkte“, die in Wirklichkeit „den Aufbau globaler administrativer Strukturen“ bezeichneten. Und selbst die neuen Kommunikationstechnologien, die angeblich Regeln spontan unterlaufen und umgestalten können, seien nichts anderes als eine weltweit verwaltete Kommunikation – also auch eine Form von Bürokratie.

Bürokratie verspricht Effizienz und Gleichheit Weiterlesen …

Muss Mensch kontrolliert und bestraft werden?

Jörg Bergstedt, bekennender Anarchist, der sich aber lieber als Jemand bezeichnet, der ein Modell von Menschen in freien Vereinbarungen anstatt von Gesetzen als zuträglicher erachtet, erörtert in dem folgenden Video, wie in solchen Gesellschaftsstrukturen mit Jenen umgegangen werden kann, die einen Anderen geschädigt haben.

Zu beginn stellt er die These auf, dass Gefängnisse nicht funktionieren können, weil ausgerechnet solche Menschen auch noch zusammen gebracht werden, so dass sie ihre Weltbilder noch verdichten können. So stiege eher die Wahrscheinlich, dass sie nach der Gefängniszeit sogar noch schlimmer wirken werden.

In einer bewusst akzeptierten Welt von Unsicherheit und dem Vertrauen in eine gewaltfreie Kommunikation sieht Jörg eine viele Größere Chance, dass der Betroffene nicht wieder einen Übergriff durchführen wird. Ich habe mich direkt an den folgenden Text erinnert:

Mir wurde vor Kurzem von einem afrikanischen Stamm erzählt, der eine wunderbare Sache tat.

Wenn Jemand etwas verletzend und falsch macht, nehmen sie die Person in die Mitte des Dorfs, und der ganze Stamm kommt und umgibt ihn. Zwei Tage lang sagen sie dem Menschen jede gute Sache, die er jemals getan hat.

Der Stamm glaubt, dass jeder Mensch als GUT auf die Welt kommt, jeder von uns wünscht sich Sicherheit, Liebe, Frieden, Glück.

Aber manchmal machen Menschen Fehler in der Einhaltung dieser Dinge. Die Gemeinschaft sieht solche Missetaten dann als Hilferuf.

Sie hielten für das Wohl ihres Mitmenschen zusammen, um ihn wieder mit seiner wahren Natur zu verbinden, um ihn daran zu erinnern, wer er wirklich ist, bis er die ganze  Wahrheit erkennt, von der er vorübergehend getrennt war: „Ich bin GUT“. (Quelle)

Für Viele, die in unserer „zivilisierten“ Welt aufgewachsen sind, ist dieses beschriebene Verhalten ein Greuel, sie können sich das nicht vorstellen, es aushalten zu können. Es ist eine große Transparenz in einer solchen Gruppe, die es aber auch braucht, um in einer lebensgefährlichen Umgebung sich maximal gut aufeinander verlassen zu können. Denn da ist kein Vater Staat, der versprochen hat einzugreifen und zu maßregeln. Dann bleibt nur übrig, sich in solcher Art und Weise zu organisieren, um die Gemeinschaft zu festigen.

Jörg sieht als wichtige Bedingung einer herrschaftsfreien Gesellschaft das Zusammenkommen von Gemeinnutz und Eigennutz. Was das bedeutet, hört ich Euch besser aus 1. Mund an:

„Auf dem Weg in die herrschaftsfreie Gemeinschaft werden noch eine Menge neuer Sozialtechniken erfunden werden müssen …“

Jörg Bergstedt, der mit seinen kreativen Aktionsformen u.a.  für ein gentechnikfreies Deutschland gesorgt hat, spricht anlässlich eines Trainings über diese Methoden mit Achim Seger in der „Speakers Corner“. Dabei geht er auch auf seine Visionen einer herrschaftsfreien Welt ein, einer Welt freier Menschen in freien Vereinbarungen, in Emanzipation und Hierarchiefreiheit. Jörg wird in der linken Szene nicht wirklich geliebt, da er ihren Vertretern sehr deutlich macht, dass sie mit ihrem Kuschelkurs nicht genügend Bewegung in das Wollen einer bessern Welt bringen. Er zeigt aber auch auf, dass die Protestplattformen wie Attac und Campact eher das IST mit helfen zu zementieren als etwas für das „gemeine“ Volk zu erreichen. Aber macht Euch wieder selbst ein Bild von seinen Visionen (OK, den Moderator blende man besser weg, und überspringe vielleicht auch den Anfang …):

Weitere Leseempfehlung: Mit hoher Wahrscheinlichkeit bist auch Du ein Anarchist …

Zum Vidoe ist auf youtube  wie folgt zu lesen: Weiterlesen …

Die globale Stammesgesellschaft

Oktober 26, 2015 66 Kommentare

Sippenhaus der Minangkabau auf Sumatra / Indonesien

Sippenhaus der Minangkabau auf Sumatra / Indonesien

Den folgenden Text hat Zeitzeuge_ww3 am Artikel Gaddafis Libyen war Afrikas reichste Demokratie hinterlassen und ich möchte ihn an dieser Stelle nochmals als eigenständigen Artikel zur Diskussion stellen, geht er doch auf ein Abstimmungsverfahren ein, dass die Machtpyramide „auf den Kopf stellt“. Das zahlenmäßig mit 5 Millionen Menschen größte noch nach den folgenden Prinzipien lebende Volk sind die Minangkabau auf Sumatra (siehe hier und hier):

Die globale Stammesgesellschaft

Ideen sind gefragt, wie wir unser Zusammenleben nach dem Zusammenbruch gestalten wollen, ohne in die Fallsticke zu geraten, die uns den fatalen Zustand unserer Gegenwart gebracht haben.
bedeutet: ich halte mich nur an Regeln, die ich akzeptiere. Kann ich am Zustandekommen einer Regel nichts beitragen, so sinkt die Chance, dass ich dieser Regel folge. Ergo muss ein jeder Mensch bei der Entscheidungsfindung beteiligt werden. Aber wie soll das gehen, bei Millionen von Menschen, funktioniert doch diese Form der vollendeten Demokratie nur im kleinen Masstab. Hier die Idee:

Einer von hundert.

Die Drunbar-Zahl ist eine physiologische Grenze unseres Verstandes, wonach uns es nur möglich ist, mit 100-150 Person direkte soziale Kontakte aufzubauen, darüber hinaus versagt unsere biologische Bauweise. Dementsprechend muss das soziale Miteinander an dieser Erkenntnis ausgerichtet sein.

Die Menschen organisieren sich basisdemokratisch in kleinen Gruppen zu 100 Personen und entscheiden über ein Problem. Ist die Entscheidung getroffen, so wird Weiterlesen …

Bräuchten wir nicht einmal die „Goldene Regel“, wenn wir EIGENWILLIG wären?

Hannelore Vonier hat schon so manche Denkblockade bei mir eingerissen, und mit dem folgenden Artikel schaffte sie es wieder. Dieser Artikel setzt sich kritisch mit der Goldenen Regel „schade nicht“, von der ich meinte, dass sie doch reichen sollte, auseinander. Nach der Lektüre kommt die Frage, die ich im Titel stelle, hoch:

Bräuchten wir nicht einmal die „Goldene Regel“, wenn wir EIGENWILLIG wären?

Hannelore stellt die Hypothese auf, dass, wer EIGENWILLIG ist, sich nicht beherrschen lässt.

Wenn wir noch einen Schritt weiterdenken, müsste dann nicht gelten:

Wer sich nicht beherrschen lassen will, der will auch keinen Anderen beherrschen.

Könnte die Welt besser werden, indem wir unseren Kindern den EIGENWILLEN beließen?

Hier ist der Artikel von Hannelore, die wie ich, ihre Artikel unter eine CC-Lizenz gestellt hat, mit der ausdrücklichen Bitte um Verbreitung:

Schade nicht – Die Goldene Regel hinterfragt – von Hannelore Vonier

“Was du nicht willst, das man dir tu’, das füg’ auch keinem andern zu!”

Die sogenannte “Goldene Regel” ist eine der wichtigsten Richtlinien des Patriarchats. Sie garantiert, dass Menschen als ‘gleich’ gelten und nicht als einzigartig.

Wenn man die Leute glauben macht, dass alles Weiterlesen …

Planet des Ungehorsams – pure Anarchie

Zeichen der Anarchisten

Zeichen der Anarchisten

Die Herrschenden werden aufhören zu herrschen,
wenn die Kriechenden aufhören zu kriechen.
Friedrich Schiller

Ich habe heute das kleine, aber feine Buch Planet des Ungehorsams von Eric F Russell (Wikipedia: „… mit feinem Spott und Ironie unter die Lupe und zeigen positive und negative menschliche Beweggründe ohne den Leser zu belehren.“) ausgelesen. Es ist eine kleine Schmuzel-Science-Fiction, in der Menschen mit den gegensätzlichen Weltbildern, die wir hier schon zur Genüge diskutiert haben. Der Autor schrieb zur Zeit von George Orwell, einer Zeit vieler dystopischer Romane. Dieser Roman ist ein schöner Farbtupfer im Gegensatz zu den sehr düsteren Welten, die uns sonst in Aussicht gestellt wurden.

Es ist 300 Jahre nach der großen Explosion auf der Erde, nach der viele Menschen sich Kraft neuer Antriebe im Weltall auf über 1.000 Planeten verteilt haben. Auf der Erde ist weiterhin die hierarchische Disziplin von Befehl und Gehorsam gepflegt worden. Eine entsprechende Delegation von 1.600 Mann, Militärs und Verwaltungswasserkopf, wurde vom Heimathafen auf den Weg geschickt, die verstreuten Schäfchen wieder einzusammeln und „an die Kette zu legen“.

Auf dem Planeten gelandet, wunderte man sich, dass kein Mensch Interesse zeigte, das Raumschiff zu besuchen. Also werden zuerst zwei niedere Mannschaftsdienstgrade zu der in Sichtweite liegende Kleinstadt geschickt. Ihr Auftrag war, die Personen zu finden, die das Sagen in der Stadt haben und sie zu einem Geschäftsessen auf dem Raumschiff einzuladen.

Nur, es gab solche Personen nicht. Meiob = Meine Obligation = Wallenstein´s „leck mich …“ war häufiger zu hören, wenn das Gespräch eher schlecht verlief. Alle Menschen wären gleich, es gäbe keine Vorgesetzten. „Wir sind frei. Frei, NEIN zu sagen.“, war eine wichtige Botschaft. Und so stand an vielen Einrichtungen des gesellschaftlichen Lebens I.W.F, nicht zu verwechseln mit Weiterlesen …

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