Migration – Integration – Rechte – Pflichten

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Spätestens seit 2015 zieht sich ein immer tiefer werdender Graben zwischen Jenen, die ein Herz für leidende Menschen haben, und Jenen, die starke Bedenken haben, dass es gut ausgehen könne, wenn zu viele Menschen mit völlig anderen gesellschaftlichen Regeln in unser Land kommen. Letzteren wird Rassismus vorgeworfen, ersteren ein selbstzerstörerisches Gutmenschentum. Ich würde mir wünschen, dass mit gesundem Menschenverstand auf das geschaut würde, was bisher abgelaufen ist, um für die Zukunft verantwortungsvoll zuträgliche Maßnahmen zu ergreifen.

Ich als schon länger hier Lebender habe bisher kaum Kontakt mit jenen Neuangekommenen gehabt. Ich habe allerdings eine Reihe von Kollegen aus den Osteuropäischen Ländern, mit denen ich gerne zusammenarbeite und auch Wissen austausche. Sie kommen allerdings aus einem Kulturbereich, der dem unseren relativ ähnlich ist. Ich kenne auch Sozialarbeiter, von denen ich weiß, dass auch schon länger hier Lebende so ihre Probleme mit dem Leben in unseren gesellschaftlichen Normen haben.

Insgesamt kann ich aber aus eigener Erfahrung nur wenig über die wirklichen Unterschiede zwischen unserer westlichen Kultur und denen aus Nahost und Afrika. Ich bin also angewiesen auf Informationen aus dritter Quelle. Unsere Standardmedien beurteilen kriminelle Handlungen von Migranten als Einzelfälle. Alternative Medien stellen diese Handlungen gerne als die Regel hin. Vermutlich wird die Wahrheit wohl in der Mitte liegen?

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George Orwells 1984 wurde in China inzwischen deutlich optimiert …

Februar 2, 2019 5 Kommentare
Saurons Auge – wichtiges Symbol aus der Saga ‚Herr der Ringe‘

Ich habe auf dem Blog einen Hauptartikel im Menü erreichbar gemacht: „1984 – George Orwell“. Mich hatte das Buch als Jugendlicher Anfang der 1970er Jahren stark beschäftigt. Der 2. Weltkrieg war noch nicht so lange her und es wurde in der Schule und im Fernsehen die Zeit der Nationalsozialisten bearbeitet. Das Buch schien mir wie eine konsequente Fortsetzung der Erzählungen über das Dritte Reich. Auch die filmische Umsetzung des Buches beeindruckte mich. Wenn wir nun nach China schauen, dann sehen wir, dass das, was in dem Buch geschildert wird, schon längst weit hinter sich gelassen wurde. Dank des dort schon eingesetzten Funknetzes der 5. Generation (siehe auch: Ist das 5G-Netz ein Anschlag auf die Menschheit, auf Mutter Erde?). Mit dem Unterschied: 1984 malte ein sehr dunkles Bild. Was wir in China heute sehen können, ist, dass sich der größte Teil der Menschen dort so viel sicherer fühlen.

Wer allerdings in China die nicht nachvollziehbaren Spielregeln verletzt, z.B. die Parteiorganisation als Journalist kritisiert, wird in seiner Bewegungsfreiheit zur Strafe beschränkt: Das Buchen von Reisen ist nicht mehr möglich, dazu gehört Hotel, Bahn und Flug. Ebenso kann kein Haus mehr gekauft oder eine Unternehmen gegründet werden. Von diesem öffentlichen Pranger runterzukommen ist dann, ist sehr schwierig. Ob das auch unsere Zukunft wird. Eine Welt voller gehorsamer, fleißiger Ameisen? Übrigens wurde das Buch 1984 inzwischen in China verboten.

Ich stelle mal diese Dokumentation dazu ins Regal:

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Bilderwelt eines „Neuen Miteinanders“ oder auch „Bilder der Neuen Zeit“

VON JOHANNES ANUNAD am 31. JANUAR 2019 • ( 0 )

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Foto: Pixabay

Teil 4 der Reihe „Neues Miteinander leben – aber wie?“

Prolog (2012)     Teil 1     Teil 2     Teil 3

Die Artikelreihe „Neues Miteinander leben – aber wie?“ vom Sommer 2018 war für mich der Versuch eines „Mitmach-Formats“ zur Entwicklung gemeinsamer Vorstellungen, Ziele, Anliegen, Perspektiven. Und zum schriftlichen Austausch darüber.

Anfang September 2018 versprach ich am Ende von Teil 3 der Beitragsreihe, noch etwas zu meiner persönlichen Bilderwelt zu schreiben; wie ich sie sehe, die „Neue Zeit“; über ihre Qualitäten und die Ausdrucksweisen des „Neuen Miteinanders“.
Dieses Versprechen löse ich hiermit ein.

In der Zwischenzeit habe ich Vieles studiert, auch zu anderen Themen geschrieben, wie zur Technologie-Entwicklung, zu KI, zur Entscheidung zwischen „I-Tech“ und „High-Tech“ und auch zur Frage, welche Funktion das Geld und die Finanzsysteme in unserer Gesellschaft m.E. WIRKLICH haben (s. Anhang des Dokuments). Damit habe ich für mich äußerst wichtige weitere Erkenntnisse und Bausteine gesammelt und formuliert, gerade auch im Hinblick auf „Neues Miteinander“ und auf die dabei (noch) bestehenden Hemmnisse. Sie sind hier mit eingearbeitet, jedenfalls zum Teil.

Es ging, diese Elemente und Felder, aus denen sich das Neue nun materialisieren kann, präzise und sauber zunächst zu erkennen, zu beschreiben, damit zu erstellen, zu formen. Die Grundlagen und Prinzipien zu erkennen, aus der Einheits-Ebene des unbegrenzten Ursprungs (wir nennen das z.B. „Göttlichkeit“) in die „Potenzialebene“ für die materielle Realität quasi zu verdichten; nennen wir es – nach GOR Rassadin – hilfsweise den „Hyperraum“.
Um schließlich materielle Schöpfung des Neuen zu ermöglichen.
Um diese wichtige Transformation mit zu gestalten.
VIELE haben daran mitgewirkt!
Nun kann ich berichten:

Es ist vollbracht!
ES IST FERTIG!!!
Und es ist WUNDERBAR!

Ab Sofort können ALLE auf diese Felder zugreifen. Die materielle Aufbauarbeit, also die ganz „praktische Transformation“ hat begonnen – und es wird rasch gehen, und leicht sein, eine neue „Normalität“ zu gestalten – OHNE NORMEN natürlich.

Lasst Euch also berühren – von dem DAZWISCHEN, dem UNAUSGESPROCHENEN!

Erneut ermuntere ich Alle, die dazu Hinweise, Fragen oder ergänzende Rückmeldungen haben, sie hier in Kommentaren zu äußern, oder aber mit mir direkten Kontakt aufzunehmen. Am Ende des Dokuments finden sich alle erforderlichen Angaben.

Bilder der Neuen Zeit – neue Bewusstseinsfelder

Der Gesamttext ist HIER
als pdf‑ und als bearbeitbares Word-Dokument herunter ladbar.

Themen-Überblick

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Stakeholder-Demokratie

Januar 28, 2019 3 Kommentare

In heutigen Gesellschaften (leider in fast allen Gesellschaften des 21.Jahrhunderts) mag es zutreffen, dass „Die Völker und die Menschheit mit Sicherheit keine Führer, Chefs, Leiter sowie Regierungen brauchen.
Was sie aber sicherlich brauchen, sind nicht machtlose, apolitische und finanziell desinteressierte Begleiter, sondern eine Bürger-freundliche Demokratie, in welcher es durchaus politisch fähige Menschen braucht, welche den Bürger darin unterstützen, seine eigenen gesellschaftspolitischen Interessen bestmöglich wahrzunehmen.

Ich habe mit Blick auf diese Anforderungen ein möglichst gut funktionierendes und akzeptiertes gesellschaftliches Betriebssystem Demokratie ein Konzept entwickelt, welches ich als Stakeholder-Demokratie bezeichne und das die Stärken der direkten Demokratie und der deliberativen Demokratie nutzt.
Dieses Konzept möchte ich Gleichgesinnten sowie Kritikern der Demokratie (die ich hier in diesem Forum zu finden hoffe) zur Diskussion stellen.

Stakeholder Demokratie : Bessere Entscheidungsrechte der Bürger

Grundsatz:
Jedes Mitglied einer Gemeinschaft hat ein Recht auf bestmögliche Vertretung seiner Interessen (in der Gemeinschaft) mit genau 1 Stimme (der eigenen) bei allen Entscheidung, welche das Mitglied selbst und die Gemeinschaft betreffen.

Für politische Gemeinschaften (z.B. Staaten) gilt daher:
Jeder Bürger hat das Recht auf bestmögliche Vertretung seiner Interessen durch ein Mitentscheidungsrecht mit genau einer (1) Stimme (zum Beispiel seiner eigenen) bei allen „staatlichen Entscheiden“ (welche durch staatliche Instanzen im Namen des Volkes getroffen werden), von denen er betroffen ist. Dieses Mitentscheidungsrecht nimmt der Bürger wahr bei staatlichen Entscheiden

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Gleich-Klang

Januar 27, 2019 3 Kommentare
Bild: Das Liebste – ein Geschenk von MiA
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„Lasst uns aufstehen für ein Recht auf Faulheit“

Antreiben
Antreiben (Bild: Wikipedia)

Meinen 2.000 Artikel möchte ich mit meinem Lieblingsthema, der Arbeit feiern. Die Tage hören wir wieder so häufig, dass Mensch ein Recht auf Arbeit habe. Früher gab es Schilder, da stand drauf „Arbeit macht frei“. Inzwischen gibt es Konzepte, die heißen auf Neudeutsch New Work, oder agile. Hier geht es darum, dass sinn-gekoppelte Arbeit motiviert und Spaß macht, dass Arbeit doch eigentlich auch Leben ist, und es sonst verschwendete Zeit sei. Inzwischen nehmen uns Maschinen die Arbeit ab, Manche sagen auch weg. Es gibt Arbeit, die ist angesehen, und wird daher gut ent-lohnt. Für andere Arbeit gibt es wenig oder gar keinen Lohn und Rente für. Das ist dann ehrenamtlich oder Familien-dienlich. Inzwischen sollen 70% aller entlohnten Arbeiten sinnlos sein. Wäre es da nicht an der Zeit, weniger zu arbeiten. Zumal für das Arbeiten Material benötigt wird, dass die Umwelt belastet. Wenn wir also weniger arbeiteten, würden wir auch was für das Klima tun. Ich möchte gerne einen Artikel von Felix Feistel, der auf Rubikon erschien, ins Regal stellen, da er mal wieder so richtig Gedanken zum Draufrumkauen dazu bietet:

Recht auf Faulheit (Quelle)
Warum wir nicht mehr, sondern weniger Arbeit benötigen.

Gesellschaftliche Utopien bewegen sich heutzutage fast ausschließlich innerhalb des herrschenden Systems. Linke Kräfte begnügen sich schon lange damit, marginale Verbesserungen des Status Quo zu fordern. Doch diese lösen das grundlegende Problem nicht, zum Beispiel das der Arbeitslosigkeit. In Zeiten zunehmender Rationalisierung und Automatisierung macht es keinen Sinn mehr, Arbeitende anzutreiben und Arbeitslosen ein schlechtes Gewissen einzureden. Wir müssen mehr Arbeitslosigkeit wagen, die Arbeit gerechter verteilen und endlich ohne Scham genießen, was uns der technologische Fortschritt an Möglichkeiten beschert.

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Novum: Meine gestrige Buchrezension bei Amazon wurde zensiert: „Gebt Eure Stimme nicht ab!“

Spannend: noch nie wurde einer meiner Beitrage in welchem Medium auch immer, zensiert. Nun hat es mich gestern auch erwischt. Ich schrieb eine Rezension zum sehr empfehlenswerten Buch Gebt eure Stimme nicht ab! – Warum unser Land unregierbar geworden ist. Das neue wegweisende Gesellschaftsbuch jenseits von ‚Wutbürgern‘ und ‚Gutmenschen‘ auf Amazon und erhielt schon kurz danach die folgende Nachricht:

Vielen Dank für die Übermittlung einer Kundenrezension auf Amazon. Nach einer sorgfältigen Prüfung kann Ihre Rezension in dieser Form nicht auf der Website veröffentlicht werden. Wir wissen Ihre Zeit und Ihr Feedback zu schätzen. Bei Rezensionen müssen jedoch die folgenden Richtlinien beachtet werden:

Es folgte zuerst der Text meiner Rezension:

Mehr direkte Demokratie wagen …
Ich habe schon einige Bücher von Herrn Vollmer mit Genuss lesen dürfen, gab er mir doch immer wieder überraschende Denkanstöße. Als er ankündigte, dass er an diesem Buch schreibt, war ich sehr gespannt, denn ich hatte ich auch live in einigen Veranstaltung des Think Tanks intrinsify!me kennenlernen dürfen, und weiß auch um seine Sicht auch unser gesellschaftliches Betriebssystem.
Ich selbst recherchiere seit der Eskalation der Finanzkrise in 2008, was denn die Webfehler in diesem Betriebssystem sind und habe tief hinter die Kulissen des Bühnenbilds geschaut, dass uns Jene aufgestellt haben, die aufgrund ihres Reichtums via Lobbyismus für ihr eigenes Wohl sorgen, während der Rest es immer schwieriger hat, durch das Leben zu kommen.
Nun schreibt Herr Vollmer nicht so krass über diese Situation, die so manchen ohnmächtige machen kann, doch macht er sehr deutlich, dass die meisten Entscheidungen im Bundestag nicht nachvollziehbar im Sinne eine Gemeinwohls sind. Was ihm gut gelungen ist, darzustellen, dass das, was in den Unternehmen seit einigen Jahren an Anpassungen an den immer schneller ablaufenden Wandel von Technik und gesellschaftliche Rahmenbedingungen erfolgt, sprich der Art und Weise von Führung und Mitwirkung, diese auf die politische Ebene zu transferieren.
Und ja, lasst und nicht mehr nur einfach unsere Stimme alle 4 Jahre in ein Urne, einem Symbol des Todes, reinwerfen und damit unsere Verantwortung an Menschen zu übertragen, die wir nicht wirklich kennen. Lasst und Politik deutlich mehr mitgestalten. Immer steht es ja auch so im Grundgesetz: Die Macht geht vom Volke aus, durch Wahlen und Mitbestimmung. Vor Letzterem hat sich der Politik-Apparat bisher bewahrt, hat die hier Wirkenden so wie ihre im Hintergrund ‚Unterstützenden‘ reichlich Angst, dass das dumme Volk Entscheidungen treffen könnten, die nicht wirklich zuträglich für das Gemeinwohl wären.
Nun ist Lars kein Revolutionär, was mir persönlich auch sehr sympathisch ist. Ich mag wie er keine Gewalt, und außerdem haben alle Revolutionen gezeigt, dass am Ende nur ein Wechsel der Bestimmenden erfolgte. Mir gefällt seit evolutionärer Ansatz aus dem New Work / agilen Miteinanderarbeitens: Lasst und gemeinsam beratschlagen, kurz ausprobieren und nach einer Retrospektive auf das, was lief, Optimierungen vornehmen. Und das möglichst dort entscheiden, wo die Menschen in ihrer Umgebung leben und die Rahmenbedingungen am besten kennen. Im Grundgesetz wird die Subsidiarität angesprochen: Lasst dort entscheiden, wo das Leben stattfindet!
Ich kann das Buch nur empfehlen, auch wenn ich nicht alle Analysen des ist teile. Aber den vorgeschlagenen Weg, sich an Prinzipien zu orientieren, und als Bürger mitzuentscheiden, kann ich nur unterstützen. Ich muss immer wieder an Goethe erinnern, der schon in etwas feststellte: behandle Menschen so, wie sie sein könnten, dann werden sie auch dort hin gelangen.

Und zum Schluss wurde es ein wenig konkreter, was zu beachten sei:

Hier sind einige allgemeine Punkte, die beachtet werden sollten:

Ihre Rezension sollte sich auf die spezifischen Eigenschaften des Produkts und Ihre Erfahrungen mit dem Produkt konzentrieren. Feedback zum Verkäufer oder über Ihre Liefererfahrung sollte bei www.amazon.de/feedback hinterlassen werden.
Vulgäre oder obszöne Inhalte sind unzulässig. Dies gilt auch für nicht jugendfreie Produkte.
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Bitte erwähnen Sie in Ihrer Rezension keine URLs, die nicht von Amazon stammen oder Inhalte, die Sie persönlich identifizieren.
Jeder Versuch, die Inhalte oder Funktionen der Community zu manipulieren, einschließlich Beiträgen mit falschen, irreführenden und unechten Inhalten, ist strengstens untersagt.

Und nun grübele ich, was genau ich wohl falsch gemacht haben könnte … Ich fragte auf Facebook nach Meinungen und erhielt folgenden Hinweis:

Think Tanks – Finanzkrise 2008 – Lobbyismus – Entscheidungen im Bundestag – Urne, Symbol des Todes – Grundgesetz – die Macht geht vom Volke aus – Gemeinwohl – Revolution 

Weitere Ideen?

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